Der Film kommt mit einer überraschend guten Fotografie, oft an Werbespots erinnernd, die Dave Higgs (RocknRolla) zuzuschreiben ist. Nachtaufnahmen, Glamour mitten in der Dorflandschaft, mythisch-historische Perspektiven, gar kleine Special Effects wurden von den Machern mit Bravour umgesetzt. Darüber hinaus ist er ein typischer Genrefilm, dessen Plot am besten vom DVD Cover abzulesen ist, sollte der Titel nicht in dieser Hinsicht reichen.
Was der Verdienst des Films sein könnte, ist die ironische Herangehensweise an das Genre. Drehbuch, Kamera, Charaktere und Handlung machen sich über Aspekte des Vampirfilms lustig. Etwa die Bemerkung eines Hauptcharakters über die Bekämpfung von Vampiren, die mittlerweile allgemeines Wissen sei.
Dennoch bleibt diese Perspektive nur ein Motiv im Gesamtbild, der Film leidet an Unentschlossenheit und verfolgt andererseits dezidiert und voller Ernsthaftigkeit einen dem Genre typischen, absurden Plot, der nichts außer flache Unterhaltung zu bieten hat. Und diese Unentschiedenheit lässt ihn vermutlich als Hybrid „zwischen den Stühlen“ sitzen und kein richtiges Echo genießen, trotz des pointiert selbstironischen Endes, das aber ein Wiedergutmachen leisten kann.
Lesbian Vampire Killers
R: Phil Claydon
D: James Corden, Mattew Horne, MyAnna Buring
Großbrittanien, 2009 (2010), 88 Min.
Koch Media Home Entertainment
Ab 1:10 im folgendem Video eins der besten Momente des Films:
Der Film kommt mit einer überraschend guten Fotografie, oft an Werbespots erinnernd, die Dave Higgs (RocknRolla) zuzuschreiben ist. Nachtaufnahmen, Glamour mitten in der Dorflandschaft, mythisch-historische Perspektiven, gar kleine Special Effects wurden von den Machern mit Bravour umgesetzt. Darüber hinaus ist er ein typischer Genrefilm, dessen Plot am besten vom DVD Cover abzulesen ist, sollte der Titel nicht in dieser Hinsicht reichen.
Was der Verdienst des Films sein könnte, ist die ironische Herangehensweise an das Genre. Drehbuch, Kamera, Charaktere und Handlung machen sich über Aspekte des Vampirfilms lustig. Etwa die Bemerkung eines Hauptcharakters über die Bekämpfung von Vampiren, die mittlerweile allgemeines Wissen sei.
Dennoch bleibt diese Perspektive nur ein Motiv im Gesamtbild, der Film leidet an Unentschlossenheit und verfolgt andererseits dezidiert und voller Ernsthaftigkeit einen dem Genre typischen, absurden Plot, der nichts außer flache Unterhaltung zu bieten hat. Und diese Unentschiedenheit lässt ihn vermutlich als Hybrid „zwischen den Stühlen“ sitzen und kein richtiges Echo genießen, trotz des pointiert selbstironischen Endes, das aber ein Wiedergutmachen leisten kann.
Lesbian Vampire Killers
R: Phil Claydon
D: James Corden, Mattew Horne, MyAnna Buring
Großbrittanien, 2009 (2010), 88 Min.
Koch Media Home Entertainment
Ab 1:10 im folgendem Video eins der besten Momente des Films: