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Eröffnung der 56. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen

von Elisabeth Maurer, am 30.4.10


Copyright: Gunvor Nelson
Die 56. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen eröffnen heute mit einem Programm, das von 1902 bis in die digitale Zukunft des Kurzfilms reicht.
Festivalleiter Lars Henrik Gass stellt ein neues Internetprojekt des Festivals vor.

Mit ihrem Internetprojekt wollen die Kurzfilmtage in Kooperation mit onlinefilm.org neue Verwertungsmöglichkeiten im Internet erschließen. Filmemacher, deren Filme im Festival gezeigt werden, sollen dabei die Möglichkeit erhalten, ihre Arbeiten über die Kurzfilmtage und andere Festivals im Selbstvertrieb zu verbreiten. Dabei bestimmen die Filmemacher im Gegensatz zu herkömmlichen Verwertungsmodellen selbst, wie und zu welchem Preis die Arbeiten gesehen werden können. Gleichzeitig soll die Marke "Kurzfilmtage" für Qualität und Orientierung in der Masse der bewegten Bilder im Internet sorgen. "Was in der Fülle des Angebots im Internet fehlt, das sind Orientierung und Qualitätsstandards. Wir wollen daher unsere Arbeit und unsere Marke künftig auch auf die digitale Welt ausdehnen, so dass unser Festival auch dann besucht werden kann, wenn man nicht nach Oberhausen reist", sagt Gass.


Die 56. Kurzfilmtage zeigen bis zum 4. Mai 2010 über 500 kurze Filme in rund 90 Programmen und erwarten über 1.000 Fachbesucher aus 45 Ländern.
Weitere Informationen auf der Website des Festivals.


 

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