Mit
Crows Zero II lässt
Takashi Miike durch zwei Stunden Gewalt grüßen. Ist das Bild noch nicht komplett? Dann gehört dazu noch die Vorstellung von der „
Die Wilden Kerle“-Reihe mit dem Vermerk, dass Fußball durch Kämpfe zwischen den Gangs ersetzt wird.
Und genau wie in den Wilden Kerlen geht es hier auch um Gebiete und Rivalität, hier zwischen Gymnasiasten. Auf der einen Seite gibt es die Guten, von der Suzuran Schule, die natürlich ihre Organisationsproblemen haben, so dass die im Film fast nie aufhörende Gewalt sich an einem dramaturgischen Faden orientieren kann, und auf der anderen Seite die Schlechten, von der Hosen Schule.
Der Film beeindruckt vor allem durch die 25 Minuten lange, äußerst brutale Kampfszene am Ende des Films, die, vielleicht schwer vorstellbar, keine Sekunde langweilig wird. In dieser Hinsicht leisten Kamera und grafische Animationen eine beeindruckende Arbeit, aber auch die Gesamtkonstruktion der Dramaturgie ist keineswegs zu übersehen. Schon am Anfang des Films führen Rückblenden den Zuschauer in eine Welt des ewigen Gangkampfs ein, dessen speziellsten Momente für die Kämpfer daraus bestehen, in der Masse von Gegner den würdigen Partner auszusuchen und zu konfrontieren. Die Satisfaktion des Findens dieses Gegners breitet sich schnell auf die Laune des Publikums aus und dient als wirkungsvolle Einführung in die Machtkonflikte innerhalb der Suzuran Schule.
Als sehr überlegt stellt sich am Ende des Films die Fokussierung der Handlung auf mehrere, aus der Masse von Gangmitgliedern herausstechende Hauptcharaktere heraus, die dem erwähnten monumentalen Endkampf am Ende des Films mehrere Anhaltspunkte und dadurch Abwechslungsreichtum gewährt.
Crows Zero II ist Unterhaltung im besten Sinne des Wortes, vor allem, weil die Gewaltexzesse so gekonnt mit einem auf die Spitze getriebenen, trockenen und coolen Humor alterniert werden, so dass sich fast kaum Zuschauer finden können, die den Film nicht genießen werden. Und genau das war
Miikes Anliegen, wie das Ende des Films ironisch kommentiert. Mit dem Schulabschluss der Protagonisten ist alles vorbei, aus, und vor allem egal, und der Zuschauer darf zufrieden den Saal verlassen.
Crows Zero II / Kurôzu zero II
R: Takashi Miike
D: Shun Oguri, Shinnosuke Abe, Gou Ayano
Japan, 2009, 133 Min.
Mit
Crows Zero II lässt
Takashi Miike durch zwei Stunden Gewalt grüßen. Ist das Bild noch nicht komplett? Dann gehört dazu noch die Vorstellung von der „
Die Wilden Kerle“-Reihe mit dem Vermerk, dass Fußball durch Kämpfe zwischen den Gangs ersetzt wird.
Und genau wie in den Wilden Kerlen geht es hier auch um Gebiete und Rivalität, hier zwischen Gymnasiasten. Auf der einen Seite gibt es die Guten, von der Suzuran Schule, die natürlich ihre Organisationsproblemen haben, so dass die im Film fast nie aufhörende Gewalt sich an einem dramaturgischen Faden orientieren kann, und auf der anderen Seite die Schlechten, von der Hosen Schule.
Der Film beeindruckt vor allem durch die 25 Minuten lange, äußerst brutale Kampfszene am Ende des Films, die, vielleicht schwer vorstellbar, keine Sekunde langweilig wird. In dieser Hinsicht leisten Kamera und grafische Animationen eine beeindruckende Arbeit, aber auch die Gesamtkonstruktion der Dramaturgie ist keineswegs zu übersehen. Schon am Anfang des Films führen Rückblenden den Zuschauer in eine Welt des ewigen Gangkampfs ein, dessen speziellsten Momente für die Kämpfer daraus bestehen, in der Masse von Gegner den würdigen Partner auszusuchen und zu konfrontieren. Die Satisfaktion des Findens dieses Gegners breitet sich schnell auf die Laune des Publikums aus und dient als wirkungsvolle Einführung in die Machtkonflikte innerhalb der Suzuran Schule.
Als sehr überlegt stellt sich am Ende des Films die Fokussierung der Handlung auf mehrere, aus der Masse von Gangmitgliedern herausstechende Hauptcharaktere heraus, die dem erwähnten monumentalen Endkampf am Ende des Films mehrere Anhaltspunkte und dadurch Abwechslungsreichtum gewährt.
Crows Zero II ist Unterhaltung im besten Sinne des Wortes, vor allem, weil die Gewaltexzesse so gekonnt mit einem auf die Spitze getriebenen, trockenen und coolen Humor alterniert werden, so dass sich fast kaum Zuschauer finden können, die den Film nicht genießen werden. Und genau das war
Miikes Anliegen, wie das Ende des Films ironisch kommentiert. Mit dem Schulabschluss der Protagonisten ist alles vorbei, aus, und vor allem egal, und der Zuschauer darf zufrieden den Saal verlassen.
Crows Zero II / Kurôzu zero II
R: Takashi Miike
D: Shun Oguri, Shinnosuke Abe, Gou Ayano
Japan, 2009, 133 Min.
Nippon Connection: Crows Zero II