Copyright: Cinema Quadrat
CALIGARI FILMBÜHNE Wiesbaden
Hommage an
Pina Bausch:
Habla Con Ella / Sprich mit ihr (
Pedro Almodovar, 2002)
Do., 1. Juli um 17:30 Uhr undSo., 4. Juli um 20 Uhr
SPRICH MIT IHR gilt als besonderes Meisterwerk Almodóvars. Zu Beginn dieses kunstvollen Melodrams, welches sich aus Doppelspiegelungen, schicksalshaften Zufällen, Mythisierungen und Seelenverwandtschaften zusammensetzt, steht eine ergreifende Ballettaufführung von Pina Bausch.
Damen und Herren ab 65 (
Lilo Mangelsdorff, 2007)
Fr., 2. Juli um 20 Uhr und Sa., 3. Juli um 18 Uhr
1998 suchte Pina Bausch per Zeitungsannonce nach Laiendarstellern ab 65 Jahren für eine Neuinszenierung ihres Tanztheaterstückes „Kontakthof“ aus dem Jahre 1978. Vorwiegend ohne jegliche Bühnenerfahrung erarbeiteten sich die 26 Damen und Herren im Alter von 60 bis 80 Jahren unter Anleitung von Pina Bausch und ihren Tänzern eine hochkomplizierte Choreographie zum Thema Beziehungen.
L'America (
Gianni Amelio, 1994)
Mo., 5. Juli um 17:30 Uhr
Europäischer Filmpreis, vier Preise beim Filmfest in Venedig und zahlreiche weitere Auszeichnungen: Völlig zurecht zählte L’AMERICA im Jahr 1994 zu den großen Gewinnern, verbindet der Film doch episches großes Kino mit einem realitätsnahen Roadmovie, fließen poetische und emotional intensive realistische Momente nahtlos ineinander.
Die Vögel (
Alfred Hitchcock, 1963)
Mo., 5. Juli um 20 Uhr
Anlässlich des 100. Geburtstags von Oskar Sala, des am 18.7.1910 in Greiz geborenen deutschen Komponisten und Physikers, zeigen wir in unserer Alfred Hitchcock Reihe einen der populärsten Filme des Meisters der Hochspannung, in dem eine Kleinstadt an der kalifornischen Küste von Vögeln bedroht wird.
Die Novelle von Daphne du Maurier wurde von Hitchcock zu einer hintergründigen Vision von Weltuntergangsstimmung ausgeweitet und lebt stark von den angsterregenden Vogelschreien, die Musikpionier Oskar Sala mit seinem Trautonium schuf.
Die Einsamkeit der Krokodile (
Jobst Oetzmann, 2000)
Di., 6. Juli um 18 Uhr
Günther, studierter Fleischersohn aus Ostwestfalen, gilt in seinem Heimatdorf nicht nur wegen seiner musischen Begabung als Sonderling. Er bringt seine Eltern gegen sich auf, weil er nachts mit den Schweinen des Bauern spazieren geht, um ihnen etwas anderes zu zeigen als die Schlachtbank, und er reizt seine Altersgenossen zum Spott, weil er sich nicht für die Mädchen im Dorf interessiert.
Doch ist diese sanfte, schüchterne Schrulligkeit wirklich Grund genug, um freiwillig aus dem Leben zu scheiden? Dem jungen Hamburger Journalisten Elias erscheint der angebliche Freitod seines entfernten Cousins als allzu glattes Ende eines skurrilen Einzelgängers.
MURNAU FILMTHEATER Wiesbaden
Tabu (
Friedrich Wilhelm Murnau, 1931)
Fr., 2. Juli um 18 Uhr
Der Film, den Murnau gemeinsam mit dem legendären Dokumentarfilmpionier Robert Flaherty begann, wurde seine letzte Regiearbeit. Das Lexikon des internationalen Films urteilt: „Eine ungewöhnlich poetische und stimmungsstarke Mischung von Spielfilm und ethnografischer Studie, die in die Filmgeschichte einging.“
MAL SEH'N KINO Frankfurt
Psychoanalyse und Film:
Long Night's Journey Into Day (
Deborah Hoffmann,
Frances Reid, 2000)
Mi., 7. Juli um 20 Uhr
Dokumentarfilm über die südafrikanische "Truth and Reconciliation Commission", die geschaffen wurde, um die Differenzen zu überbrücken, die Jahrzehnte der Apartheit hinterlassen hatten.
Die amerikanischen Filmemacherinnen Frances Reid und Deborah Hoffmann hielten die TRC für ein faszinierendes Sujet. Sie reisten achtmal nach Südafrika, lernten zahlreiche Kommissare der TRC kennen und beschlossen, vier Fälle auszuwählen, die die Perspektiven sowohl von Opfern als auch von Tätern wiedergaben.
Psychoanalytische Interpretation: Dr. med. Norbert Spangenberg.
In Kooperation mit dem Institut für Psychoanalyse der DPG
FILMFORUM HÖCHST Frankfurt-Höchst
Aquele querido mês de Agosto - Our Beloved Month Of August (
Miguel Gomes, 2008)
Do., 1. Juli, So., 4. Juli und Mi., 7. Juli um 18:30 Uhr
sowie Fr., 2. Juli, Sa., 3. Juli, Mo., 5. Juli und Di., 6. Juli um 20:30 Uhr
Regisseur Miguel Gomes verknüpft in seinem zweiten Spielfilm Geschichten aus dem ländlichen Portugal entlang der Veränderungen in traditionell geprägten Dorfstrukturen mit ihren Ritualen, Geheimnissen und Besonderheiten der regionalen Lebensverhältnisse mit Fragen der Repräsentation jener Verhältnisse im Rahmen der Filmproduktion. Dabei gelingt ihm jenseits der folkloristischen Klischees pittoresker Landidylle eine unterhaltsame filmische Reflektion über einen Mikrokosmos im Umbruch fern der Metropolen.
CINEMA QUADRAT Mannheim
17. Afrikatage Heidelberg-Mannheim:
TGV-Express - Der schnellste Bus nach Conakry (
Moussa Touré, 1997)
Do., 1. Juli, Fr., 2. Juli und Sa., 3. Juli um 19:30 Uhr
Hotel Sahara (
Bettina Haasen, 2008)
Mo., 5. Juli, Di., 6. Juli und Mi., 7. Juli um 19:30 Uhr
Thema Macht/Missbrauch:
La Mala Educación (
Pedro Almodovar, 2004)
Do., 1. Juli, Fr., 2. Juli und Sa., 3. Juli um 21:30 Uhr
Film und Analyse:
Stay (
Marc Forster, 2005)
So., 4. Juli um 19:30 Uhr
Mit Einführung und Analyse von Dr. Peter Bär.
Copyright: Cinema Quadrat
CALIGARI FILMBÜHNE Wiesbaden
Hommage an
Pina Bausch:
Habla Con Ella / Sprich mit ihr (
Pedro Almodovar, 2002)
Do., 1. Juli um 17:30 Uhr undSo., 4. Juli um 20 Uhr
SPRICH MIT IHR gilt als besonderes Meisterwerk Almodóvars. Zu Beginn dieses kunstvollen Melodrams, welches sich aus Doppelspiegelungen, schicksalshaften Zufällen, Mythisierungen und Seelenverwandtschaften zusammensetzt, steht eine ergreifende Ballettaufführung von Pina Bausch.
Damen und Herren ab 65 (
Lilo Mangelsdorff, 2007)
Fr., 2. Juli um 20 Uhr und Sa., 3. Juli um 18 Uhr
1998 suchte Pina Bausch per Zeitungsannonce nach Laiendarstellern ab 65 Jahren für eine Neuinszenierung ihres Tanztheaterstückes „Kontakthof“ aus dem Jahre 1978. Vorwiegend ohne jegliche Bühnenerfahrung erarbeiteten sich die 26 Damen und Herren im Alter von 60 bis 80 Jahren unter Anleitung von Pina Bausch und ihren Tänzern eine hochkomplizierte Choreographie zum Thema Beziehungen.
L'America (
Gianni Amelio, 1994)
Mo., 5. Juli um 17:30 Uhr
Europäischer Filmpreis, vier Preise beim Filmfest in Venedig und zahlreiche weitere Auszeichnungen: Völlig zurecht zählte L’AMERICA im Jahr 1994 zu den großen Gewinnern, verbindet der Film doch episches großes Kino mit einem realitätsnahen Roadmovie, fließen poetische und emotional intensive realistische Momente nahtlos ineinander.
Die Vögel (
Alfred Hitchcock, 1963)
Mo., 5. Juli um 20 Uhr
Anlässlich des 100. Geburtstags von Oskar Sala, des am 18.7.1910 in Greiz geborenen deutschen Komponisten und Physikers, zeigen wir in unserer Alfred Hitchcock Reihe einen der populärsten Filme des Meisters der Hochspannung, in dem eine Kleinstadt an der kalifornischen Küste von Vögeln bedroht wird.
Die Novelle von Daphne du Maurier wurde von Hitchcock zu einer hintergründigen Vision von Weltuntergangsstimmung ausgeweitet und lebt stark von den angsterregenden Vogelschreien, die Musikpionier Oskar Sala mit seinem Trautonium schuf.
Die Einsamkeit der Krokodile (
Jobst Oetzmann, 2000)
Di., 6. Juli um 18 Uhr
Günther, studierter Fleischersohn aus Ostwestfalen, gilt in seinem Heimatdorf nicht nur wegen seiner musischen Begabung als Sonderling. Er bringt seine Eltern gegen sich auf, weil er nachts mit den Schweinen des Bauern spazieren geht, um ihnen etwas anderes zu zeigen als die Schlachtbank, und er reizt seine Altersgenossen zum Spott, weil er sich nicht für die Mädchen im Dorf interessiert.
Doch ist diese sanfte, schüchterne Schrulligkeit wirklich Grund genug, um freiwillig aus dem Leben zu scheiden? Dem jungen Hamburger Journalisten Elias erscheint der angebliche Freitod seines entfernten Cousins als allzu glattes Ende eines skurrilen Einzelgängers.
MURNAU FILMTHEATER Wiesbaden
Tabu (
Friedrich Wilhelm Murnau, 1931)
Fr., 2. Juli um 18 Uhr
Der Film, den Murnau gemeinsam mit dem legendären Dokumentarfilmpionier Robert Flaherty begann, wurde seine letzte Regiearbeit. Das Lexikon des internationalen Films urteilt: „Eine ungewöhnlich poetische und stimmungsstarke Mischung von Spielfilm und ethnografischer Studie, die in die Filmgeschichte einging.“
MAL SEH'N KINO Frankfurt
Psychoanalyse und Film:
Long Night's Journey Into Day (
Deborah Hoffmann,
Frances Reid, 2000)
Mi., 7. Juli um 20 Uhr
Dokumentarfilm über die südafrikanische "Truth and Reconciliation Commission", die geschaffen wurde, um die Differenzen zu überbrücken, die Jahrzehnte der Apartheit hinterlassen hatten.
Die amerikanischen Filmemacherinnen Frances Reid und Deborah Hoffmann hielten die TRC für ein faszinierendes Sujet. Sie reisten achtmal nach Südafrika, lernten zahlreiche Kommissare der TRC kennen und beschlossen, vier Fälle auszuwählen, die die Perspektiven sowohl von Opfern als auch von Tätern wiedergaben.
Psychoanalytische Interpretation: Dr. med. Norbert Spangenberg.
In Kooperation mit dem Institut für Psychoanalyse der DPG
FILMFORUM HÖCHST Frankfurt-Höchst
Aquele querido mês de Agosto - Our Beloved Month Of August (
Miguel Gomes, 2008)
Do., 1. Juli, So., 4. Juli und Mi., 7. Juli um 18:30 Uhr
sowie Fr., 2. Juli, Sa., 3. Juli, Mo., 5. Juli und Di., 6. Juli um 20:30 Uhr
Regisseur Miguel Gomes verknüpft in seinem zweiten Spielfilm Geschichten aus dem ländlichen Portugal entlang der Veränderungen in traditionell geprägten Dorfstrukturen mit ihren Ritualen, Geheimnissen und Besonderheiten der regionalen Lebensverhältnisse mit Fragen der Repräsentation jener Verhältnisse im Rahmen der Filmproduktion. Dabei gelingt ihm jenseits der folkloristischen Klischees pittoresker Landidylle eine unterhaltsame filmische Reflektion über einen Mikrokosmos im Umbruch fern der Metropolen.
CINEMA QUADRAT Mannheim
17. Afrikatage Heidelberg-Mannheim:
TGV-Express - Der schnellste Bus nach Conakry (
Moussa Touré, 1997)
Do., 1. Juli, Fr., 2. Juli und Sa., 3. Juli um 19:30 Uhr
Hotel Sahara (
Bettina Haasen, 2008)
Mo., 5. Juli, Di., 6. Juli und Mi., 7. Juli um 19:30 Uhr
Thema Macht/Missbrauch:
La Mala Educación (
Pedro Almodovar, 2004)
Do., 1. Juli, Fr., 2. Juli und Sa., 3. Juli um 21:30 Uhr
Film und Analyse:
Stay (
Marc Forster, 2005)
So., 4. Juli um 19:30 Uhr
Mit Einführung und Analyse von Dr. Peter Bär.
Raritäten der Kinowoche vom 1. Juli bis zum 7. Juli