Inception: Interpretationen und Spekulationen (Spoiler)



Dieser Text enthält seiner Natur gemäß Spoiler!

Am Donnerstag startet Inception in den deutschen Kinos. Lange erwartet, ist schon jetzt klar, daß der Film von Christopher Nolan eines der Highlights des Kinojahres 2010 darstellt. In einigen Ländern läuft Inception schon seit einigen Tagen und spätestens seitdem häufen sich im Internet und anderswo die Interpretationsansätze. Denn zu Spekulationen ruft der Film an zahlreichen Stellen auf.

Da mit dem Kinostart auch in Deutschland die Diskussionen entfacht werden, wenn sie nicht ohnehin schon durch Filmkritiken und ähnliches in Gange sind, versucht dieser Artikel, schon bestehende Interpretationsversuche vorzustellen. Natürlich wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben und falls jemand andere, selbstverständlich auch eigene Spekulationen teilen möchte, würden wir uns über zahlreiche Kommentare freuen! Dieser Text soll außerdem mehr zur Diskussion anregen anstatt jede Spekulation in jeder ihrer Einzelheiten wiederzugeben.

Es bleibt noch vorab zu sagen, daß zwar immer die Quelle angegeben wird, durch die ich auf die jeweilige Interpretation gestoßen bin, aber natürlich nicht immer klar ist, wer eigentlich Urheber einer Idee zu Inception ist.
Darüber hinaus ist zu empfehlen, sich natürlich erst mit den unterschiedlichen Gedanken zu beschäftigen, nachdem der Film gesehen wurde.

Interpretation 1: Cobb ist am Ende im Limbus

Zu dieser Idee ist keine Quellenangabe notwendig, denn jeder Zuschauer wird sich am Ende des Films zumindest diese eine Frage gestellt haben: Ist das wirklich die Realität? Denn als Cobb am Ende endlich zu seinen kleinen Kindern zurückkehrt, stößt er noch schnell den Kreisel an, der sein Totem ist. Die letzte Einstellung zeigt diesen wie er ins Trudeln gerät, seinen Fall sehen wir aber nicht. Nach den Gesetzen des Films muß sich ein jeder ein Totem aussuchen, dessen Eigenschaften nur er kennt. Cobb orientiert sich an dem Kreisel, der im Traumzustand ewig weiterkreist. Für diese Interpretation spricht, daß Cobbs Kinder an derselben Stelle und scheinbar unverändert sind, seit er sie das letzte Mal vor seiner Flucht aus den USA gesehen hat. Zudem ist Miles plötzlich auch in den USA, den er kurz zuvor noch in Paris traf. Und es kommt nach dem Aufwachen der Gruppe im Flugzeug zu keinem Gespräch mehr. Auch kann die Frage gestellt werden, ob Saito wirklich Cobb durch einen einzigen Anruf von seiner Mordanklage befreien kann.
Selbstverständlich gibt es keine stichhaltigen Beweise für diese Theorie. Auch erscheint diese Lösung des Films irgendwie zu einfach, ein derartiger Schluß unangemessen für die komplex erzählte Geschichte.
Zu bemerken ist, daß Cobb sonst immer sehr genau sein Totem beobachtet, um sich absolut sicher zu sein, daß er nicht träumt. Hier nun läßt er es einfach auf dem Tisch und läuft zu seinen Kindern. Dies heißt, daß die Situation vor allem für den Charakter Cobb die Realität darstellt, daß er das Geschehen nicht in Frage stellt. Mag es für den Zuschauer auch Zweifel geben, für ihn hat sich sein größter Traum erfüllt. Dies beinhaltet, egal wie das Ende interpretiert wird, eine Wandlung des Charakters, der sich von seinen Dämonen befreien konnte und dadurch seine Verbissenheit verliert, sich dem eigentlich Wichtigsten in seinem Leben widmet.

Interpretation 2: Cobb träumt seit er das Sedativum bei Yusuf probiert hat

Auf der amerikanischen Seite Cinematical hat Peter Hall eine ähnliche Zusammenstellung von Ideen zu Inception veröffentlicht, durch die ich auf diese Interpretation gestoßen bin und die durchaus nachvollziehbar erscheint.
Das starke Sedativum, das Yusuf seinen Kunden verabreicht, wird vor allem von den Kunden geschätzt, die auf andere Art nicht mehr zum Träumen in der Lage sind. Yusuf äußert die Vermutung, daß auch Cobb dieses Stadium erreicht haben könnte. Nachdem er aufwacht, steht er vor einem Spiegel und läßt sein Totem kreisen. Hinter einem Vorhang sieht er plötzlich die Gestalt seiner Frau Mal. Sonst taucht sie nur in seinen Träumen auf, was ein Hinweis darauf sein könnte, daß er immer noch in einem Traum ist. Auch kann er seine Situation nicht mit Hilfe seines Totems überprüfen, da Saito hereinkommt und Cobb den Kreisel schnell versteckt.
Interessant ist die Idee, da Yusuf bemerkt, daß seine Kunden zu ihm kämen nicht um zu träumen, sondern um endlich aufzuwachen. Cobb würde also auch nur noch in seinen Träumen ein wirkliches Leben führen können.

Interpretation 3: Alles ist Cobbs Traum

Dies ist die von vielen geteilte Idee des Films, zum Beispiel von Devin Faraci auf Chud. Auch die nachfolgen Theorien sind auf dieser begründet. Cobbs Vorname lautet Dom, was für “dominant” stehen kann und unterstreichen könnte, daß er die ganze Zeit über der Träumer und somit Subjekt ist. Einiges in dem Film bleibt unerklärt, so zum Beispiel, wie es überhaupt möglich ist, sich in die Träume anderer hineinzubegeben. Daß wir wenig über die Welt, in der der Film spielt (sie scheint unserer sehr ähnlich zu sein, vielleicht soll sogar der Eindruck erweckt werden, daß heutzutage eine solche Technologie existieren könnte), könnte ein Indiz dafür sein, daß wir in einem Traum sind, wo eben nicht alles erklärt wird und wo wir an Cobbs innerer Welt Teil haben. Auch finden sich Dialogzeilen, die in diese Richtung interpretiert werden können, so zum Beispiel Miles Aufruf an Cobb, in die Realität zurückzukehren.

Interpretation 4: Alle ist Cobbs Traum und Mal versucht ihn zu retten

Wenn der ganze Film aber ein Traum von Cobb ist, was ist dann mit seinem Totem? Schnell erinnert sich der Zuschauer daran, daß dieses zuvor seiner Frau Mal gehörte und er es erst nach ihrem angeblichen Selbstmord an sich nahm. Das heißt, daß sie natürlich alle Eigenschaften des Kreisels kennt. Cobb könnte im Limbus sein und Mal nicht tot, sondern in der Realität, und von dort auch versuchen, ihren Ehemann zu retten. Daher will Mal immer, daß Cobb Selbstmord begeht, denn dies könnte ihn befreien. Cobb selbst soll ja seine Frau damals aus dem Limbus befreit haben. Auch wird gezeigt, daß Mal dort in einem Safe ein Geheimnis ihrer Kindheit versteckt hat. Doch ist dieses nie zu sehen, daher könnte es sich dabei vielleicht auch um Cobbs Vergangenheit handeln. Und er könnte es sein, der in der Traumwelt feststeckt.

Interpretation 5: Alles ist Cobbs Traum und er durchgeht eine Katharsis (Analyse durch Archetypen nach C. G. Jung)

Auf Cinemablend findet sich eine ausführliche Interpretation des Films von Rich Knight, der Inception mit Hilfe der Jungschen Archetypen untersucht. Alle Charaktere sind nur Facetten seiner Selbst und erst am Ende des Traums ist ihm eine Konfrontation mit seinem Konflikt möglich, der zu einer Reinigung führt.
Am besten ist diese Theorie direkt bei Knight nachzulesen, da sie dort recht gut dargelegt wird. Ich nenne nur kurz die Interpretationen der Charaktere, aus der aber auch schon einiges abzulesen ist. In Knights Analyse steht Mal für den Archetyp des Schatten. Dieser stellt eine dunklere Seite der eigenen Persönlichkeit dar. Interessant ist in diesem Zusammenhang natürlich der Vorname von Cobbs Ehefrau, da „mal“ mit „schlecht“ oder „böse“ übersetzt werden kann. Nur die Auseinandersetzung mit seiner eigenen bösen Seite kann die inneren Konflikte lösen. Desweiteren besetzt Arthur den Archetyp des Helden und Saito den des Vaters, beide Figuren besitzen Kompetenzen, die Cobb gern selbst haben würde. Eames ist der Schwindler, der aber den Überblick über die einzelnen Level behält. Fischer steht für das Kind und Ariadne für die Anima, die weibliche Seite des Mannes. Miles ist der Archetyp des weisen alten Mannes und Yusuf das Selbst, die Verbindung von Realität und Traum. Cobbs Traum stellt eine Mission dar, die all diese Archetypen zusammenbringt und sie zu einem Zusammenspiel zwingt.
Denkbar wäre bei dieser Lesart auch, daß Cobbs wahrer Konflikt ein anderer ist, den er nur in dieser Geschichte verpackt, es könnte also gar nicht um den Tod seiner Frau gehen.

Interpretation 6: Alles ist Cobbs Traum und Ariadne seine Therapeutin

Hal Phillips entwirft auf seinem Blog die Idee, daß Ariadne eine Inception bei Cobb durchführt und ihm einen Gedanken einpflanzen will, damit er den Tod seiner Frau bewältigen kann. Ariadne würde in diesem Zusammenhang den Mr. Charles für Cobb spielen. Da sie ihm als Neuling präsentiert wird, muß er nicht mißtrauisch werden. Auffälligerweise ist es immer Ariadne, die sich um Cobbs psychische Konflikte kümmert und nicht sein langjähriger Vertrauter Arthur. Nach dieser Idee wären dann alle Zufälligkeiten wie zum Beispiel der Schuß Mals auf Fischer Teil von Ariadnes Plan. Ihr sehr bedeutungsgeladener Name unterstützt diese Interpretation, ihr Ariadnefaden lotst Cobb aus seiner Traumwelt.

Interpretation 7: Inception als Metapher für Film

Selbstverständlich können mehrere dieser Spekulationen auch zusammengebracht werden, zum Beispiel Version 5 und 6. Diese letzte Idee kann ebenfalls mit allen kombiniert werden und ist wohl ohnehin eine fast zwangsläufige Interpretation zu Nolans Film. Devin Faraci führt in seinem Text auf Chud die Theorie sehr tiefgehend aus, zieht auch Vergleiche zu anderen Filmen wie Inglourious Basterds und 8 1/2. Zwischen Traum und Film wurde schon oft eine Verbindung gezogen. In Inception stellen die Architekten der Traumwelt die Filmemacher dar, die eine Welt für den Zuschauer erschaffen und durch verschiedene Tricks und Ebenen versuchen, ihn immer mehr in ihre Ideen mit hineinzuziehen und ihn aber gleichzeitig nach ihren Vorstellungen zu leiten. In diesem Fall steht Fischer für das Publikum, das sich von der Filmhandlung verführen läßt. Ariadne ist die Drehbuchautorin, Arthur der Produzent, Eames der Schauspieler, Saito der Geldgeber, Yusuf der Techniker und Cobb natürlich der Regisseur. Mals Charakter hingegen steht dann für die persönlichen und künstlerischen Probleme, die der Regisseur mit in seine Arbeit bringt und die ihn auch an ihr hindern können gleichzeitig aber auch anzutreiben vermögen. In dieser Interpretation wird Inception womöglich mitunter zu einem autobiographischen Film.

Wenn überhaupt könnte nur eine eindeutige Äußerung Christopher Nolans die Frage klären, ob eine dieser Interpretationen intendiert war. Womöglich ist ja auch von Beginn an der Film auf Mehrdeutigkeit angelegt, sowie Träume eben auch gleichzeitig Verschiedenes und zur selben Zeit nichts bedeuten können.

Trotzdem ist es spannend und kaum vermeidbar, nach dem Sehen des Films über seine Geschichte zu spekulieren. Wir würden uns freuen, wenn Ihr reichlich kommentiert, Eure eigenen Überlegungen kundtut, sagt welche Interpretation Euch am wahrscheinlichsten erscheint oder die Sammlung durch weitere Webfunde erweitert.

Ebenfalls interessante Artikel finden sich hier (zu den Regeln der Traumwelt und dem Ende) und hier (zum Träumen).

Und hier gehts zu Christian Alts Filmkritik zu Inception und hier zu Sven Safarows kritischem Text zu dem Film.
Dazu gibt es hier eine Videosammlung zum Thema Traum im Film.

  • Anonymous

    "Cobb selbst soll ja seine Frau damals aus dem Nimbus befreit haben."

    Ähm, also ich habe es so verstanden, daß sie beide sich durch Selbstmord befreit haben.

    "Auch wird gezeigt, daß Mal dort in einem Safe ein Geheimnis ihrer Kindheit versteckt hat. Doch ist dieses nie zu sehen"

    Dachte sie hat dort den Kreisel versteckt,um sich selbst davor zu bewahren, die Wahrheit zu erfahren, nämlich, daß sie beide Träumen.
    Mit diesem Kreisel pflanzt Cobb dann den Gedanken in Mal, daß der Nimbus nicht echt ist, indem er den Kreisel dreht!

  • Christian Alt

    "Ähm, also ich habe es so verstanden, daß sie beide sich durch Selbstmord befreit haben."

    Ja stimmt schon, aber Cobb musste zuvor seiner Frau den Gedanken einpflanzen, dass die Welt nicht real sei. Das ist wohl mit der Rettung gemeint.

    Zu dem Safe: Der Kreisel im Safe wird immer nur in Großaufnahme gezeigt. Aus der Schnittlogik ergibt sich, dass der Kreisel im Safe sein muss. Wenn man aber davon ausgeht, dass Mal bei Cobb eine Inception vornimmt, könnte genau dieser Schnitt zur Großaufnahme des Kreisels Mals Manipulation darstellen.

  • Anonymous

    Mal weiß doch, daß, wenn ihr Kreisel nicht umfällt, sie sich in einem Traum befinden.

    Deshalb hat sie den Kreisel ja eingespertt, weil sie es einfach nicht wahrhaben möchte, daß sie träumen.

    Cobb dreht den Kreisel und als Mal das nächste Mal den Safe öffnet, sieht sie, daß sich der Kreisel dreht und nicht umfällt und von da an muß sie daran glauben, daß alles nur ein Traum ist.
    Und dieser Gedanke ist so mächstig, daß sie das auch noch glaubt, als sie beide wieder in der Realität sind.

  • Anonymous

    Mir persönlich scheint die Interpretation 4 am schlüssigsten.
    Als Cobb und mal such aus dem Nimbus befreiten, konnten sie ja nicht direkt in der realen Welt wieder aufwachen. Mal hatte mit ihrem Selbstmord also recht und befindet sich jetzt in der realen Welt, wärend Cobb noch am träumen ist. Das ständige auftauchen von Mal in Cobbs träumen zeigt das Mal versucht ihn auch in die Realität zurückzuholen.

  • Anonymous

    Dagegen spricht aber, daß Cobbs Kreisel am Anfang im Hotel nach seinem ersten mißlungenem Auftrag umfällt…

  • Anonymous

    DIe Theorie 4 basiert doch aber darauf, dass alles Cobbs Traum ist. Daher auch der umfallende Kreisel?

  • Elisabeth Maurer

    Da der Kreisel eben nicht von Anfang an sein Totem war und deswegen mindestens Mal seine Eigenschaften genau kennt, ist er als Totem unbrauchbar, zumindestens wenn er wirklich in seiner Traumwelt gefangen ist und Mal noch in der Realität lebt.

  • Anonymous

    Aber wieso ist Cobb am Ende im Limbus und Saito in genau demselben ?

    Müsste nicht jeder in seinem "eigenen" Limbus sein ?

  • Elisabeth Maurer

    Der Nimbus gehört nicht zu einem bestimmten Träumer, sondern es handelt sich um einen geteilten Traumzustand. Bei Cinemablend findet sich ein schön gemachtes Diagramm der einzelnen Levels: http://www.cinemablend.com/new/An-Illustrated-Guide-To-The-5-Levels-Of-Inception-19643.html

  • Christian Alt

    Komme gerade aus dem Kino und hab mir den Film nochmal angesehen. Sie sind alle im selben Limbus, weil sie noch alle im Traumsharing sind und wenn einer schon mal dort war, lässt er eine Architektur zurück. Hatte eben großen Spaß, alle Interpretationen auf ihre Tauglichkeit zu prüfen ;)

  • wwworsch

    Träumen einzusteigen und sich nicht an den Anfang erinnern kann< – Der Film selbst beginnt in einem Traum und dieser endet für mich als Cobb im Flugzeug erwacht

    2) Für diese Theorie spricht auch die unglaublich wichtige Tatsache, dass die anderen >Protagonisten< nach Cobbs Erwachen im Flugzeugs keinerlei Kontakt zu ihm aufnehmen – wenn er seinen >Job< nämlich positiv umgesetzt hätte und seine Nebenmänner daran beteiligt gewesen wären, dann hätte ihn wohl irgendwer dafür beglückwünschen müssen….

    3) Nehmen wir an, dass Cobb vor Beginn der erzählten Geschichte in dieses Flugzeug stieg und seine unmittelbaren Nachbarn, sprich die anderen Passagiere, in seinem Unterbewusstsein verinnerlicht hat – dann ist es meiner Meinung nach sehr realistisch, dass er diese auch als so genannte >Projektionen< in seinem Traum, den er dann den gesamten Film über träumt, einbaut.

    4) In Träumen ist alles möglich – deshalb steht für mich auch im Vordergrund, dass viele Dinge (etwa wie man den Traum wirklich entert) nicht erklärt werden – somit baut meiner Ansicht nach Cobb seine eigene Welt zusammen, in der er ein >Extractor< ist und wiederum in die Träume anderer einbricht

    5) Der gesamte Film ist unter dem Schlagwort der >Architektur< aufgebaut – Cobbs Vater ist Architekt und dieser sagt zu seinem Sohn dass er nicht wollte das Cobb ein Dieb wird. Cobb hat somit etwas eigenes gemacht und unabhängig von seinem Vater gelebt. Fischer hingegen wollte immer sein wie sein Vater. Dieser war deswegen aber enttäuscht von seinem Sohn und wünschte sich nichts sehnlicher, als das der Sohnemann auf >eigenen Beinen< steht.

    6) Der Kreisel war für mich einfach ein Gegenstand, den Cobb dabei hatte und den er ebenso unterbewusst in seinen Traum eingliederte, wie die Leute die ihn umgaben!!

    7) Nolan hat ein Faible seine Zuschauerschaft mit dem Thema seines Films doppelt zu konfrontieren – in Memento ging es um einen Mann, der kein Kurzgedächtnis mehr besitzt und der Film zielte darauf ab dem Zuseher dessen Kurzzeitgedächtnis ebenso zu rauben! Somit denke ich, dass Nolans Intention bei hier jene war, dem Zuseher die Fülle des menschlichen Verstandes zu verdeutlichen, in dem er eine wahnsinnige Fantasiewelt erschafft, die nur im Geiste eines einzelnen Träumers entsteht!

    Resümierend meine Theorie – Cobb träumt von Beginn an und erwacht im Flugzeug! Ab dann herrscht Realität!

  • Elisabeth Maurer

    Danke für Deinen Kommentar! Finde das eine sehr interessante Idee, für die auch einiges spricht. Wie denkst Du ist dann Cobbs Geschichte in der Realität? Ich mein, war er überhaupt lange von seinen Kindern getrennt, ist seine Frau tot… ?

  • Anonymous

    Sollte man fairerweise nicht auch die Interpretation erwähnen, dass er am Ende wirklich in der Realität ist.

    Dafür spricht vielleicht auch das er als er im Traum mit Ariadne auf seine Kinder stößt er sagt, dass er diese Erinnerung nicht beeinflussen kann, damit er die Gesichter seiner Kinder noch einmal sieht.

    Am Ende ist das jedoch der Fall.
    Das sein Totem am Ende zwar schwankt aber man nicht umfallen sieht, ließe sich da vielleicht eher als Verunsicherung seitens Nolan interpretieren.

    Was meiner Meinung nach gegen die Yusuftheorie spricht, ist zum einem die Tatsache das Cobb mit seinem Team wegen dem Auftrag dort sind und es meiner Meinung nach filmisch unpassend wäre, dort den Film abzuschließen und den Rest als Traum zu verbuchen.

  • Anonymous

    "was ist dann mit seinem Totem? Schnell erinnert sich der Zuschauer daran, daß dieses zuvor seiner Frau Mal gehörte"
    In dem Safe war aber doch kein Kreisel?
    Ich hatte es so verstanden, daß DIE IDEE der Totems von ihr stammte, und Cobb nicht ihren Totem "geerbt" hat.
    Es war ein kleines Objekt, ähnlich einer Spielfigur. Einen Hinweis, daß Cobb träumt könnte sein, daß er den Totem seiner Frau herausnimmt und stattdessen seinen Kreisel hineintut (in der zweiten Safe-Szene).

  • Anonymous

    Er konnte seine Kinder die ganze Zeit nicht dazu bringen sich umzudrehen weil er wusste das er in einem Traum ist. Am Ende hielt er es für die Realität und damit wäre es dann für seinen eigenen Verstand plausibel genug.

    Das würde natürlich implizieren dass das alles immernoch ein Traum ist. So weit hergeholt ist das auch nicht wirklich. Am Ende wirkt auf einmal alles wunderbar stimmig. Zu stimmig…

    Sein Vater der ihn vom Flughafen abholt und das in Paris geführte "Ich find es nicht toll das du ein Dieb geworden bist"-Gespräch wird plötzlich zu einer allzufreundschaftlichen "Komm mit nach Hause, deine Kinder warten schon"-Anheimelei.

    Obwohl das Telefonat mit den Kindern am Anfang ziemlich düster und ernst war, schien am Ende nichts drauf hinzudeuten dass er ja eigentlich Mörder ihrer Mutter galt.

    Dann die hier schon angesprochene Parallele beider Vater-Sohn-Beziehungen.

    Ist man erstmal soweit dass man an seiner Realität zweifelt, (Was Cobb ja durchaus tut als er mit der Waffe in der Hand den Kreisel beobachtet hat) ist es ein nachvollziehbarer Schritt des Verstandes alles überzogen Kompliziert in Traumebenen aufzulösen bis man selber nicht mehr weiß an welchem Punkt man eigentlich steht.

    Wenn die Realität dann nur noch aus Träumen besteht, dann ist der Traum Realität.

    Andere Filme nutzen für diese Fälle zum Beispiel die Verschwörungstheorien, wo man sich irgendwann auch fragt wieviel davon echt und wieviel Paranoia ist. Bei Matrix konnte Neo plötzlich ausserhalb der Matrix Maschinen kontrollieren, da hab ich mich auch für einen Moment gefragt ob das eine Matrix in der Matrix ist.

    Dann gibts da für mich noch den Memento-Aspekt. Der Hauptdarsteller hat sich dort auch seine Version der Geschehnisse zusammengebaut damit er damit leben konnte. Gleiches könnte auch bei Cobb der Fall sein. Am Ende wars ihm egal was mit dem Kreisel ist. Er hatte seinen Frieden.

  • Anonymous

    seine frau spielt eine grundlegende rolle, sie will ja auch im
    nimbus versuchen ihn umzubringen. wieso war mir nicht ersichtlich… aber wenn die frau tot ist im realen leben, wie kann sie dann im nimbus sein? daraus schlussfolgere ich, dass das alles ein mehrfach verstrickter traum ist, dem Mal mit ihrem selbstmord im traum ein ende gesetzt hat, jedoch Cobbs noch im traum steckt. nach cobbs hielt Mal die bzw seine realitaet fuer einen traum, obwohl es auch so war! nur dachte er Mal waere psychisch krank…
    jetzt bin sogar ich verwirrt… haha

  • Anonymous

    ich versuche das mal aus seitens einer dramaturgie studentin aufzudröseln:
    ich denke das alles was wir gesehen habe, alles was die geschichte erzählt hat…echt war. das heißt er ist am ende wirklich aufgewacht, hat seine mission erfüllt und ist zu seinen kindern gekommen.
    nolan hat den film bewusst so ausgelegt das darüber spekuliert werden konnte…viele schlüsselszenen eingebaut, die die zuschauer skeptisch machen sollen.
    der mann hat angeblich jahre für das drehbuch gebraucht, viel zeit um genug raum für interpretationen einzubauen die alle stimmen können. es ist ähnlich wie bei LOST. so bleibt der film lange im gespräch, eine gute strategie aus marketing sicht. auch werden sich die grübler den film immer wieder anschauen, weiter empfehlen….das war sinn und zweck des ganzen.

    warum seine kollegen am ende nicht mit Copp gesprochen bzw ihn beglückwunscht haben?
    man konnte aus filmischer sicht erkennen das sich copp in einem trance zustand befand und alles so wahrgenommen hat, als wenn man aus einem traum völlig mitgenommen aufwacht. dem zuschauer sollte das gefühl des aufwachens…dieser merkwürdige trance zustand indem man sich befindet…vermittelt werden. das konnte man sowohl an der kamerafahrt als auch an dem ton erkennen.

    genügt ein anruf salito's um copps ruf wieder rein zu waschen?
    wer weiß, man weiß ja nicht wieviel zeit zwischen anruf und landung des flugzeugs vergangen sind. das ist auch vollkommen unwichtig….relevant ist nur das der zuschauer am ende des filmes befriedigt werden sollte mit den gesichtern der kinder.

    nolan hat den film geschickt durch gesponnen…vielleicht deswegen weil er wusste wieviel in die schlussszene rein interpretiert werden würde…

  • Anonymous

    Ich halte auch die letzte Ebene für einen Traum. Dafür spricht etwa die Verfolgungsjagd als er von Cobal gejagt wird. Er quetscht sich dort durch eine sehr enge Gasse und kommt kaum durch. Das ist eine typische Traumsequenz. Man wird verfolgt und kann selbst aus irgendwelchen Gründen so schnell laufen, wie man möchte.

    Ausgehend von der These, dass auch diese Ebene ein Traum ist, stellen sich folgende Fragen:
    Wer ist Architekt des Traums?
    Weshalb wird der Eingriff vorgenommen?
    Wer ist Ziel des Eingriffs?

    Ich denke, dass Arthur der Architekt ist, denn er ist auf keiner tieferen Ebene zu sehen.

    Ich denke auch, dass eine Inception bei Cobb durchgeführt wird.

    Nolan zeigt analog, dass eine Inception kompliziert ist und mindestens drei Ebenen benötigt (Kidnapping, Vertrauen zum Paten zerstören, Vertrauen zum Vater aufbauen). Wenn man das auf Cobb überträgt, dann könnte die vierte Ebene (Schnee) zeigen, dass Mal ihn/seine Mission sabotiert bedeuten, um bei ihm den Gedanken einzusetzen, dass er Mal überwinden oder loswerden muss.

    Cobb sieht seinen Kindern vorher nie ins Gesicht. Eventuell kann er in der Realität sich nicht um seine Kinder kümmern, weil er sich für den Tod ihrer Mutter schuldig fühlt. Daher führt Arthur eine Inception durch, um ihn von seinen Schuldgefühlen zu befreien.

    Zum Schluss kann er seine Kinder wieder ansehen. Der Eingriff war erfolgreich.

  • Anonymous

    Sehr interessante Interpreationsansätze!

    Will der Film nicht auf die Sucht vieler Menschen hinweisen?

    Nur mithilfe dieses Gerätes lässt sich die restliche Zeit der Realität ertragen. Der "Chemiker" hat einen Raum voller Menschen, die sich an die Geräte anschließen lassen, um gemeinsam zu träumen.

    Ist Mal nicht die Süchtige, die Cobb nicht mehr von der "Droge" Traum abziehen kann?

  • Anonymous

    Ich würde gerne glauben, dass die gesamte Stroy Realität ist, er zum Schluss die mission erfüllt hat und zurück zu seinen Kindern kommt.

    aber das ist doch UNVEREINBAR damit, dass seine Kinder kein stück älter sind und die gleichen Klamotten anhaben. Oder weiß jmd wie man das erklären kann?????

    die beiden anderen schlußfolgerungen stellen mich nicht zufrieden.=)
    1.Schlußfolgerung:Alles ist ein Traum und somit alles ohne Bedeutung, selbst der Kreisel nur ein Spielzeug (wie oben schon mal erwähnt wurde)

    2.Schlußfolgerung: er kehrt aus dem limbus nicht zurück weil saito ihn nicht erschießt.

  • Anonymous

    hab gerade was interessantes gelesen, aber noch nicht selbst überprüft:
    The kids look a bit older in the ending, and in the credits there are 2 pair of kids: Phillipa (3 years), James (20 months), Phillipa (5 years), James (3 years).

  • Anonymous

    Guten Abend, meine hauptsächliche Überzeugung ist tatsächlich die, dass alles gut gegangen ist und wir am Ende des Filmes in der Realität sind.

    Meine Hauptüberlegung dabei ist, dass Cobb in jedem Traum bzw. jedem Level nie die Gesichter der Kinder gesehen hat bzw. auch nicht wollte (damit wollte er verhindern zu denken das der Traum die Realität ist). Als er dann am Ende zur Sicherheit sein Totem benutzt um zu prüfen ob alles echt ist…dreht er nun den Kreisel und er wakt am Anfang schon mal kurz …für mich das Zeichen es ist Realität..erst dann geht er zu den Kindern um si ein die Arme zu nehmen.

    Ich muss aber zugeben, dass größte Problem sind die unveränderten Kinder….

  • Anonymous

    Mir ist unschlüssig warum die Kinder in der Realität existieren. Fakt ist jedoch, dass beide Elternteile in einer "Welt" sein müssen, dass sowas wie "Kinder machen" funktioniert. Also nur mal angenommen, die Kinder existieren auch nur im Limbus – denn dort haben Cobb und Mal auch geheiratet und sind zusammen alt geworden – dann gäbe es am Film keine einzige Szene in der Realität.

    Dass es dann im Film überhaupt zu einem Cobb <=> Mal Konflikt kam, lässt sich damit erklären, dass einer von beiden realisiert hat, dass es doch nicht die Realität sein kann und aufwachen will um alles dort zu erleben. Damit greifen dann wieder oben beschriebene Interpretationen, nur dass die Kinder als Argument greifen, Cobb weiterhin in der Traumwelt zu lassen.

  • Anonymous

    Versteh nicht warum die Kinder nicht existieren sollten. In der Annahme, dass nicht die gesamte geschichte ein Traum ist, haben cobb und mal doch auch genügend zeit in der realität verbracht. sie haben sich später einfach in der Traumwelt (limbus) verloren.

    also ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass die Kinder zum schluss älter sind aufgrund der credits im Abspann. habs mittlerweile überprüft und die Information stimmt.

    auf der anderen seite was hier gerne vergessen wird ist die eigentlich funktion des Totems: Das totem soll einem nur helfen festzustellen ob man sich in dem traum EINES ANDEREN befindet. deswegen ist es von so großer bedeutung, dass nur man selber sein Totem kennt. so kann niemand in seinem traum die eigenschaten genau kopieren. man kann immer unterscheiden. jedoch in seinem eigenen traum hat das totem keine bedeutung mehr. also auch wenn der Kreisel am ende fällt heißt es nicht, dass er sich nicht in seinem eigenem traum befindet.

    trotz dessen bin ich gegen die version des traums, sondern für die realitäsversion.

  • Anonymous

    ist gerade noch ein intersanter weiterer fakt aufgefallen und zwar die bedeutung des namens von ARIADNE:

    "Der Ariadnefaden war der griechischen Mythologie zufolge ein Geschenk der Prinzessin Ariadne, Tochter des Minos, an Theseus. Mit Hilfe des Fadens fand Theseus den Weg durch das Labyrinth, in dem sich der Minotauros befand. Nachdem Theseus den Minotauros getötet hatte, konnte er mit Hilfe des Fadens das Labyrinth wieder verlassen"

    spricht finde ich wie vorher schon gesagt auch wieder für die realitätsversin.

  • Anonymous

    Der einzige konkrete Satz von Nolan über den Film aus einem Spiegel-Interview http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,708883,00.html spricht für mich für Interpretation 6:

    "Wenn Ariadne, gespielt von Ellen Page, in "Inception" in die Träume von Cobb eindringt, bin ich manchmal fast unangenehm berührt, möchte mich abwenden. (…)"

  • Anonymous

    Sehr schöne Interpretationen,
    mich hat gestern eine Frage beschäftigt, vielleicht könnt ihr mich aufklären oder vllt ist es ein Fehler.

    Warum sind alle nachdem sie ins Wasser klatschen in dieser Welt wach und werden nicht in die nächste Ebene verfrachtet.

    Fischer redet ja mit seinem Patenonkel und im Van reichen die Darsteller sich die Sauerstoffmaske rum.

    Vielleicht könnt ihr mir helfen!

  • Anonymous

    Weil der Kick um aus dieser Ebene (Kidnapp-Ebene) wachzuwerden dann im Flugzeug stattfinden müsste.
    Der Van-Kick holt alle aus der Hotel-Ebene, und der Fahrstuhl-Kick aus der Schnee-Ebene.

  • Anonymous

    weil die in der "van-welt" sind, bis die betäubung in der "flugzeug-welt" aufhört.

  • Anonymous

    Ich kann mich mit der Theorie gut anfreunden, dass es wirklich einfach dieses Traumsharing gibt, das Team eine Mission zu erfüllen hat, und die sich nach der Erfüllung der Mission nicht mehr beachten, damit Fischer keinen Verdacht schöpft.

    Denn wenn alles vorher nur ein Traum war, fänd ich es doch relativ unrealistisch, dass Saito genau dann zum Telefon greift, nachdem er Cobb angeschaut hat…
    Ok dass Saito alles mit 1 Anruf regelt ist schon etwas komisch, aber vielleicht hat er schon vorher Dinge in die Wege geleitet, dass dann alles funktioniert. Zeit für soetwas war ja allemal vorhanden und ein Mann in seiner Position hat ja genug Leute untersich.

    Ich finde es schön, soo viel in diesen Film hinein zu interpretieren. Gerade DAS macht für mich (Betonung liegt auf FÜR MICH) einen sehr guten Film aus. Dennoch finde ich bietet der Film zu viele Arten der Interpretation und ich bediene mich dann einfach der Tatsache, dass ein Film durchaus Sachen hat, die man nicht versteht, oder die TOTAL unlogisch erscheinen.

    Deshalb nochmal zusammenfassend: Meiner Meinung nach gibt es in diesem Film einfach das Traumsharing, Cobb und sein Team erfüllen den Auftrag und Cobb kommt zu seinen Kinder zurück

  • Anonymous

    Guten Tag

    Habe grade noch etwas sehr interesanntes gelesen.
    Und zwar hatte Cobb denn EHERING in der Traumwelt um.

    Jedoch in der realität nicht.Und am Ende bei denn Kindern hatte er ihn nicht um.

    Habe denn ganzen Film nicht auf einen ring geachtet aber naja.

    Und das mit dem kreisel ist glaub ich nur zum verwirren gedacht.

    1. wenn er nicht umfällt ist er in einem andern traum, aber wenn er umfällt könnte es auch sein traum sein.

    2. Er sagte doch jeder muss sein eigenes Totem haben und keiner darf die bedeutung kennen, jedoch ist seiner doch der von der frau oder ?

    Und was ich auch nicht verstehe ist das Miles in paris zu Cobb sagte er soll in die realität zurück kommen ? Doch alles ein Traum ?

  • Elisabeth Maurer

    Bezüglich der Kinder: Es gibt die Theorie, daß mehrere Kinder im Nachspann genannt werden, weil Cobb auch einmal mit ihnen telefoniert und dies die Kinder am Telefon sein könnten. Und es gibt auch einmal einen kurzen Rückblick mit Mal und den Kindern.

    Bezüglich des Totems: Mir scheint es vor allem darum zu gehen, daß es sich auf jeden Fall um einen Traum handeln muß, wenn es nicht umfällt (weil das physikalisch nicht möglich ist), um wessen Traum ist aber nicht unbedingt klar, es könnte auch seiner sein. Wenn es umfällt, könnte es aber immer noch ein Traum sein. Beachtet man die Totems der anderen (die haben ja nicht alle Kreisel…), ist es vor allem wichtig, daß nur man selbst die Eigenschaften des Totems kennt (z. B. Ariadnes genau abgewogene Schachfigur…), die man dann nachprüfen kann, wenn man sich unsicher ist. Die Eigenschaften von Cobbs Totem sind aber außer ihm auch noch mindestens Mal bekannt, sie könnte ihn also täuschen. Oder eben er täuscht sich selbst.

  • Anonymous

    Aber was mir aufgefallen ist, dass Copp sagte, man soll niemanden das Geheimnis seines Totems sagen, aber er hat Ariadne das Geheimnis doch gesagt. Meint ihr, daraus könnte man auch noch was interpretieren?

  • Anonymous

    Hallo zusammen, vielen Dank für diese tolle Diskussionsrunde.
    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es am Ende ein Traum ist.
    Die Szene im Limbus mit Cobb und de, alten Saito wurde ziemlich früh abgeschnitten. Man sieht nicht, wer wen zuerst umbringt. Vielleicht bringt sich ein Saito um und Cobb bleibt im Limbus zurück. Cobb ist einfach am Ende mit seinen Kräften und akzeptiert sein Happy-End. Er kommt schnell nach Hause und sieht seine Kinder. Er akzeptiert dies als Realität, egal ob es eine Traumwelt ist oder nicht. Somit ist Cobb in "seiner" Realität endlich angekommen und schliesst mir allem ab. Ob der Kreisel umfällt spielt für Ihn daher keine Rolle mehr. Es ist schon ziemlich seltsam, dass er seine Kinder genau so vorfindet, wie es sie das letzte mal gesehen hat. Daher ist es wohl ein Traum.

    Mir gefällt zudem die Therorie, dass Ariadne seine Therapeutin ist. Zitat von weiter oben: "Nachdem Theseus den Minotauros getötet hatte, konnte er mit Hilfe des Fadens das Labyrinth wieder verlassen." Sehr schöne Vorstellung. Dafür spricht, dass sich Ariadne sehr schnell mit der Traumwelt zurechtfindet und ziemlich viel lenkt. Sie spricht zudem sehr oft mit Cobb über seine Verfassung und geht einfach in die Etage "B" seiner Traumwelt um das Tiefste seiner Selbst zu untersuchen.

    Am Ende möchte ich noch einen Fehler anbringen:
    Wenn Cobb von seiner Limbus-Zeit mit seiner Frau erzählt sieht der Zuschauer entsprechende Rückblenden. Die beiden sehen jung aus. Selbst am Ende, beim Selbstmord auf den Schienen sehen Sie noch Jung aus. Bei einer späteren Rückblende, als sich Cobb mit seiner Frau unterhält, sagt er zu Ihr, dass er mit Ihr alt geworden ist. Der Zuschauer sieht nun einen Rückblick aus dem Limbus, als die beiden hand in hand mit grauen Haaren die Strasse runter gehen. Diese Szene müsste vor dem Zug-Selbstmord sein. Oder übersehe ich was?

  • Anonymous

    "Aber was mir aufgefallen ist, dass Copp sagte, man soll niemanden das Geheimnis seines Totems sagen, aber er hat Ariadne das Geheimnis doch gesagt. Meint ihr, daraus könnte man auch noch was interpretieren?"

    -> Aber anfassen durfte Sie es nie! Das "Look and Feel" gehört vielleicht dazu…

  • Anonymous

    Ein spontaner Gedanke:
    Cobb und der alte Saito sollen ja aus dem Limbus raus kommen, indem Saito beide erschiesst. In dem Film wurde aber gesagt, dass wenn man mit Betäubung in einer Traumwelt ist, ein Selbstmord keine Lösung ist. In der Van-Ebene wurde Saito angeschossen und stirbt. Wenn keine Betäubung im Spiel gewesen wäre, dann wäre er nun wach geworden. Weil er aber im Flugzeug mit dem starken Zeug beteubt ist, gelangt er in den Limbus. Nun soll er durch die Pistole als alter Mann im Limbus sterben. Was bedeutet das für Ihn? Die Betäubung ist doch noch vorhanden, oder? Sterben, um wach zu werden, klappt im Film nur ohne Betäubung…

  • 0mann

    Ich habe auch mehrere Fragen:

    1.Wieso ist Saito in Limbus so alt, wenn Cobb doch Jahrzehnte ohne Alterung dort lebte?

    2. Wenn, wie oben bereits erwähnt, der van-kick die Leute aus der Hotelebene und der Fahrstulkick dazu da ist, die Leute aus der Schneeebene zu holen, wozu ist dann der Kick mit der Sprengung der "Festung"? Im Limbus retten sich doch alle durch Selbstmord wenn ich das Recht in Erinnerung habe.

    BTW: Wenn Mal in der Realität wäre und Cobbs nicht, dann hätte sie ihn doch einfach selber töten (erschießen, tabletten etc) können, somit fällt diese Theorie für mich raus. Die Messerattacke am Ende fällt für mich raus, weil das für mich eine eher intuitive Reaktion ist.

  • Anonymous

    @0mann; Frage 1: endlich fragt das mal jemand, darüber zerbreche ich mir auch schon wie blöde den Kopf.
    Alles was ich dazu bisher finden konnte ist folgender Kommentar auf der Seite mit der Illustration zu den 5 Levels: http://www.cinemablend.com/new/An-Illustrated-Guide-To-The-5-Levels-Of-Inception-19643.html

    Everyone assumes that level 5 is limbo, but I don't think that's true. Hear me out. If I remember correctly, in level 5, Fisher was still injured. If Fisher had already died in level 4 and ended up in limbo, he would've appeared to be fine, just like Saito was when Cobb found him. Then theres also the fact that Saito was in the feudal Japanese palace. If level 5 was limbo, why would Cobb's wasteland suddenly transform into feudal Japan? Having said that, here's how I think everything wen't down. While Fisher is dying, Cobb and Ariadne take Fisher down to level 5, which is in one of their dreams (I'm inclined to think Cobb's). Cobb builds it after the city he built with Mal in limbo, so that he'd know exactly where to find her. In the meantime, Saito dies, and falls into limbo, which is its own separate thing, not just another level. Back in level 5, Cobb has his discussion with Mal, and stays behind, while Ariadne and Fisher die and go back to level 4. Everyone except for Cobb and Saito then wake up in Level 2 through the chain of kicks that was organized. Having missed this chain, Cobb and Saito have no way back up except to wait it out. No matter what, they'll 'disconnect' eventually when the machine in level 1 turns off. This isn't good enough though, since Saito's been dreaming for god know's how long, and is more likely going to get lost in limbo and end up comatose or something. Thats why Cobb decides that he has to stay behind for him. Back to level 2. Cobb drowns, which sends him into limbo. Part of my reason for thinking this is that when he meets Saito, he is a lot younger than Saito is. This wouldn't make any sense if he entered limbo before Saito did (remember, Cobb enters level 5 before Saito dies). The other part is the fact that he arrives in the water, after drowning sent him there. It makes sense in the same way that effects in the upper levels carry into the lower ones. He eventually reaches Saito, who, in fact, has lost himself in limbo. He has to remind Saito of who he is, and what he is doing there, and eventually, it all does come back to him. At this point, they presumably shoot themselves. The effect this has is never really expounded upon, so I can't really say what happens. Maybe they wake up, or maybe they remain dead in limbo until the timer in level 1 goes off. Who knows? Eventually, the timer in level 1 does go off. This wakes up everyone who was waiting in level 2, and it wakes up Cobb and Saito, who thankfully have their minds intact. Thats my take on the levels anyway. It just seems to make sense for Cobb to die in level 2 and *then* end up in limbo, rather than to assume that level 4 is limbo.

    Macht sogar Sinn in meinen Augen, wobei ich aber der Meinung war, dass wörtlich gesagt wurde, man müsse Fischer und Saito aus dem Limbus zurück holen, nicht nur aus Ebene 5.
    Wenn sie allerdings am Ende wirklich bereits im Limbus waren, fällt mir keine logische Erklärung dafür ein, wieso Saito soviel älter ist als Cobb.
    Und außerdem: Cobb kommt ja zu Begin des Films in Saitos Limbus Welt "neu" an, er wird ja am Strand angespühlt. Dies würde dafür sprechen, dass er vorher nicht im Limbus war und erst später dort wieder erwacht.

  • M.

    Saito is soviel älter weil er früher gestorben ist und nun von level 4 aus schon stunden tot ist, bis cobb reingeh. saito is nun in level 5 schon um jahre gealtert ist. cobb will ihn dann sofort da rausholen, somit ist cobb noch nicht viel älter (etwas fand ich sah man ihm schon die suche im lumbus nach saito an) saito aber durch sein früheres level4-ableben mit der längeren zeitspanne in jedem ansteigenden level stark gealter.

  • Anonymous

    sofern man die Ebene, aus welcher Ariadne und Cobb Fischer zurückholen nicht als einfach eine tiefere Ebene ansieht, sondern doch als Limbus, ist das nicht haltbar. Saito stirbt erst NACHDEM Ariadne und Cobb wegen Fischer eine Stufe tiefer gegangen sind, wäre diese Ebene der Limbus, müsste Cobb also älter als Saito sein. Außerdem dagegen spricht, dass Cobb in der ersten Szene des Films ja "neu ankommt", als er an den Strand gespühlt und von Saitos Wache gefunden wird.

  • M.

    Limbus ist die einfach tiefere Ebene – so hatte ich's verstanden.

  • Anonymous

    der Limbus ist eigentlich eine unabhängige Ebene, man kann aus jeder Traumebene in diesen "fallen". Dies passiert halt, wenn man stirbt, in der Realität aber durch die Chemikalie betäubt ist. Ansonsten würde man ja einfach aufwachen.

  • M.

    Cobb weiss in der 4ten Ebene (=Limbus) ja, dass saito tot ist und will ihn suchen. Das kann er nur aus der dritten Ebene wissen (über Funk: "Saito ist tot!"). Somit wird Saitos Ableben nach Cobbs Abstieg in die 4te Ebene eine Rückblende sein, so dass Saito lange vor Cobbs Abstieg starb.

  • Anonymous

    netter Versuch, es sich zurechtzubiegen ;)
    ist aber unmöglich. Saito stirbt beim Verteidigen der Festung, kurz vorher wirft er noch eine Granate in den Lüftungsschacht, durch welchen sie zum Tresorraum gekommen sind, weil dort die Soldaten bzw Sicherheitsleute eindringen. Dabei liegen die anderen bereits längst angeschlossen an das Gerät da, während der letzte verbliebene draußen umherläuft und ebenfalls verteidigt.

  • M.

    stimmt. hm. wie kommt cobb denn dann nun vom 4ten level in den limbus?

  • Anonymous

    die einzige logische Erklärung die ich bisher gefunden habe ist die weiter oben, auf englisch gepostete:
    Fischer wird angeschossen, ist aber noch nicht richtig tot, sonst könnte man ihn ja auch nicht per Defilibrator zurückholen später. Er ist also bewusstlos, Ariadne und Cobb klinken sich mit dem Gerät jetzt bei ihm ein, Cobb aber entwirft in diesem Fall die Traumwelt in der Gestalt des Limbusses, in dem er einst mit seiner Frau gefangen gewesen ist, um Mal und somit auch ihn auffinden zu können.
    Ariadne und Fischer wechseln dann zurück in die Ebene mit der Schneefestung, wodurch der Traum Fischers zusammenbricht (deswegen stürzt dort alles zusammen, das würde auch zur Eröffnungsszene passen, in welcher sie im Traum des Verräterarchitekten versuchen, aus Saitos Bewusstsein die Information zu stehlen, denn dort stirbt er auch, worauf alles in sich zusammen fällt). Saito ist zu dem Zeitpunkt im Schneefestungslevel gestorben und im Limbus gelandet, die anderen wurden bis ins Van Level zurück gekickt und Cobb stirbt in der zusammenbrechenden, tieferen Traumebene. Daraufhin erst landet er im Limbus, in welchem Saito sich bereits eine Welt aufgebaut hat (die japanischen Paläste etc) und er alt geworden ist.
    Der folgende Ablauf ist dann wieder Interpretationssache, entweder sie töten sich gegenseitig (was man aber nie sieht) und wachen deswegen wirklich in der Realität im Flugzeug auf, möglich wäre aber auch, dass Cobb im Limbus verbleibt und sich die Welt wie man sie am Ende sieht nur selbst erstellt um sich seinen Wunsch zu erfüllen, wieder bei den Kindern zu sein (ich glaube selbst ersteres).

  • Anonymous

    So, hab den Film heute gesehen und war erst nicht schlau draus, zumindest was die Interpretation angeht!

    Ließt mal weiter, denn ich glaube ich habe einen Ansatz gefunden, der nicht widerspricht!

    Also: Als Copp zu seinem Vater geht und ihn um Hilfe bittet, hilft sein Vater ihm in dem er ihm Ariadne als neue Architektin vorstellt. Er sagt zugleich, er solle endlich wieder in die Realität zurückkehren. Jemand hat weiter oben die Bedeutung des Namens Ariadne erläutert. Sie ist ab da an die Person, die eine Inception bei Copp einpflanzt, damit wenn er aufwacht sich nicht mehr die Schuld am Tod seiner Frau gibt. In sofern, ist nicht er Mr. Charles bei Fischer, sondern Ariadne ist Mr(s) Charles bei ihm. Alles weitere wurde kurz vorher erklärt, dass er wenn er im Limbus ankommt jünger ist "Saito ist zu dem Zeitpunkt im Schneefestungslevel gestorben und im Limbus gelandet, die anderen wurden bis ins Van Level zurück gekickt und Cobb stirbt in der zusammenbrechenden, tieferen Traumebene. Daraufhin erst landet er im Limbus, in welchem Saito sich bereits eine Welt aufgebaut hat (die japanischen Paläste etc) und er alt geworden ist."

    Und im Endeffekt wacht Copp im Flugzeug auf und denkt, Mission Fischer erfüllt, jedoch ist es eig Ariadne, die die Inception im AUftrag Copps Vaters gepflanzt hat. Er kehrt zurück zu seinen Kindern und hat die Schuldgefühle wegen seiner toten Frau überwältigt

  • Rob

    Eine neue Theorie:

    Cobb ist am Ende in der Realität.
    Ob der Kreisel umfällt oder nicht, können wir alle nicht wissen.Nolan will damit nur ausdrücken, dass wir nie wissen können, ob unsere Realität wirklich "echt" ist …

    Der Kreisel am Ende ist also nur eine Metapher für unser eigenes Leben , wo wir letzten Endes nicht wissen können, was dieses unser "Leben" tatsächlich ist.

  • Anonymous

    Zum vorletztens Kommentar und zur Interpretation 6

    Ich finde deinen Ansatz gut und habe mir darauf hin eine vergleichbare Interpretation rausgesucht.

    Das ist die von Halphillips und wenn ihr euch diese mal auf der Originalseite durchlesen würdet, wären jetzt alle davon überzeugt, dass diese am plausibelsten ist! Die Zusammenfassung hier ist eher schlecht als recht! Geht auf den Link von Halphillips und lest es euch durch! Einfach wie eine Erleuchtung wie der das Puzzle zusammenführt

  • criticalInception

    Unlogisch ist in der Tat, dass die Befreiung beider aus dem Limbus in der Zugszene nicht als altes ergrautes Paar inzeniert wird.
    Das könnte sich nur erklären lassen, wenn beide dieses Selbsttötungsprozedere möglicherweise über mehrere Ebenen hinaus vollzogen haben – die anschließende Aufwachszene auf dem Boden scheint dem aber zu widersprechen.

    Die Vater Copp und Ariadne als Mr(s) Charles Theorie finde ich nicht schlüssig. Erst einmal wegen dem ganzen Vorlauf der Interception-Direktive, der überhaupt erst dazu führt, das Copp Väterchens Hilfe braucht und anderseits unternimmt Ariadne ja keinerlei Versuch Copp zu verklickern, dass er sich immer noch in einem Traum befinden könnte.
    Den Namen Ariadne hat Nolan aber fein gewählt. Das sie ganz "offizell" in Copps Träume und Traumfragmente eintaucht könnte man ja sehen. Das erklärt auch Nolans Kommentar dazu.

    Der Hinweis des Vaters, er möge doch bitte wieder in die Realität zurückkehren ist aus meiner Sicht eher als väterlicher Rat zu werten, er möge sich doch nicht weiterhin in derlei halsbrecherische illegale Unternehmungen stürzen.

    Ob die Kinder nun wesentlich älter sind oder nicht ist nicht unbedingt von Nöten. Der Junge fragt im Telefonat ja noch nach seiner Mama, wo sie denn sei. Da kann der Tod der Mutter noch nicht weit in der Vergangenheit liegen.

  • Anonymous

    Der Grund warum Cobb und Mal mal jungs Selbstmord begehen, und dann mal alt gezeigt werden ist wahrscheinlich der, dass sie nicht nur 1 mal in diese Welt getaucht sind, sondern das bestimmt des Öfteren gemacht haben. Denn als beide das erste mal aus der Traumwelt aufwachen, und am Boden liegen, sind beide noch jünger.

    Und es gekönnte noch sein, dass als Cobb in Saitos Limbus kommt, nur Satio getötet wird, Saitos Limbus dann zusammenbricht und Cobb in seinem eigenen Limbus weiterlebt (Aber das gefällt mir nicht so gut wie die Tatsache, dass alles einfach so ist wie im Film dargestellt)

  • Anonymous

    Also ich habe den Film 2 mal gesehen und hab mir vieles durchgelesen…

    Mein Fazit:
    Jeder, der die Story, wie sie im Film dargestellt ist, hat auch sein gutes Recht das zu tun.

    Es gibt keinen Beweis, dass es nicht so ist.

    Die Kinder können gut nicht viel älter sein. Wer weiß wie lange Cobb in der realen Welt von ihnen getrennt ist. Vielleicht ist der Selbstmord Mals nur wenige Tage her.

    Ich denke auch, dass es zwischen dem Schnee-Level und dem Limbus ein 4.Level gibt.
    ->Grund: Cobb fragt Ariadne in diesem Level, ob Fischer noch lebt. Wieso sollte er Tod sein wenn er grad in den Limbus gekommen ist. Er war also nicht sofort nach dem Schuss Mals Tod sondern lebte noch (auch dank des Defibrillators). Da es dann durch viele Kicks schnell wieder in die Realität ging, kam er nicht in den Limbus.

    Die einzigen beiden, die in den Limbus kommen sind Sayto und Cobb. Sayto etwas früher (deshalb so alt…10 min->viele jahre im Limbus). Am tisch erinnern sich beide an ihren Deal und begreifen,dass sie sich umbringen müssen. Die beiden erschießen sich und wachen auf (im flugzeug).

    Nolan wollte meiner Meinung nach also so gut wie alles in Frage stellen, jedoch bei sehr langer recherche des Zuschauers, die geschichte wie man sie den ganzen film lang versteht, doch plausibel darzustellen.
    Man überlegt also sehr lange nach und ist am ende doch froh, dass die geschichte so stimmen kann.

  • Anonymous

    Am Ende des Abspanns hört man den Kreisel umfallen :-)

  • Anonymous

    hast du irgendein beweis oder hat es noch jemand gehört?

  • Anonymous
  • Anonymous

    Nolan ist der Architekt, Inception die Welt und der Zuschauer füllt sie mit seiner Fantasie. Es muss garkein eindeutiges Ende geben und es ist für jeden legitim, sich sein eigenes Ende auszudenken, denn jeder träumt seine eigenen Träume.
    Alle "Interpretationen" sind nur ein paar von viele Träumen, die alle richtig sind.

  • Anonymous

    Also ich bin der überzeugung das die ebene in der Sie Fischer retten nicht der Nimbus ist sondern Cobbs Traum. Schliesslich schliessen sie sich in der Eiseben an das Traumgerät an um noch eine Ebene Tiefe zu gehen um eben Fischer zu retten, der anscheinend nicht tot sondern bewusstlos ist (Defibrilator!), und der Träumer ist diesmal halt Cobbs. Cobbs jüngeres alter im nimbus ist mit seinem späteren tot als Saitos zu erklären. Während Saito schon während das Fallen des Vans an seiner Schusswunde stirbt und im Nibmus landet stirbt Cobbs erst als seine Teammitglieder ihm im Van schlafend ohne beantmungsgerät zurücklassen und er dadurch ertrinkt, stirbt und im Nimbus landet.

  • Anonymous

    Wenn der Zuschauer nicht erfährt ob der Kreisel am Ende tatsächlich noch umfällt oder nicht – bleibt das Ende eigentlich offen. (Vorher hatte der Kreisel im Film als Traum/Realitätsanzeiger funktioniert, oder?)

    Also, entweder (bezogen auf die Kinder)…
    1) ..,lebt Cobb am Ende seinen Traum im Traum
    2) ..,lebt Cobb am Ende seinen Traum in der Realität

    Macht für Cobb's Realität keinen Unterschied ;)

  • helduel

    So, jetzt habe ich den Film ein zweites Mal gesehen und dabei bemerkt, dass alles gar nicht soo irre kompliziert ist: Das Ende ist real. Nicht der Kreisel zeigt (uns) an, ob er träumt, sondern sein Ehering. Diesen hat er im Traum immer dran. In der Realität nur bis zum Selbstmord seiner Frau.

    Es handelte sich nicht um eine Inception, die bei ihm durchgeführt wurde – zumindest um keine bewusste. Ariadne ist zwar durch ihren Namen und somit durch ihr mythologisches Vorbild etwas vorbelastet. Aber sie wurde nicht von irgendjemandem angesetzt, um gezielt eine Inception bei Cobb durchzuführen. Mit den anderen hatte sie bis dahin nichts zu tun (das zeigen mehrere Szenen im Film). Sie wollte Cobb einfach helfen. Warum, das sagt sie selbst: Die anderen wurden in den Schlamassel, den Cobb durch sein Unterbewusstsein angerichtet hatte, hineingezogen und nur Ariadne weiß genauer um die Umstände bescheid. Sie hilft ihm also "einfach nur so".

    Die Inception wurde tatsächlich an Fischer durchgeführt und nach Erfolg konnte er unbehelligt in die USA einreisen. Saito konnte ihn, da er zumindest eine Airline gekauft hatte, wenigstens unbehelligt durch die Kontrolle lotsen. Den Rest wird er auch noch erledigen (wir vertrauen ihm einfach mal).

    Dass Cobbs Vater in Amerika ist als sie landen, ist nicht verwunderlich. Cobb hat dessen Ankunft bereits beim Telefonat mit seinen Kindern angekündigt.

    Im Limbus altern sowohl Cobb als auch Saito. Dass Saito so viel älter aussieht, liegt einfach daran, dass Saito in der Realität bereits viel älter ist. Auch Cobb alterte merklich (graue Haaransätze und auch sonst nicht mehr taufrisch). Aller Wahrscheinlichkeit nach haben sich beide erschossen. Dass sie danach aufwachen konnten lag daran, dass sie in allen anderen Ebenen tot waren und die Wirkung des Sedativums vorbei war. Fischer und die anderen waren ja schon wach.

    Sind die Kinder gealtert oder nicht? Man weiß es nicht. Die Kinder sieht man auch bis zum Schluss nur von hinten. Wer kann da schon sagen, ob sie inzwischen gealtert sind oder nicht? Und wir wissen auch nicht, wie lange Cobb weg war. Sie haben das gleiche an, wie in Cobbs Träumen. Aber warum auch nicht? Solche Klamotten hatten sie zumindest bei Cobbs Abreise schon an. Monate später können sie dieselben Sachen immernoch haben – zumindest die gleichen.

    Soviel mal zu meiner Sicht.

  • Anonymous

    Warum kann Eames sich in der 1. Traumphase einfach eine dickere Waffe her"wünschen"?
    Er kann doch den Traum garnicht beeinflussen oder sehe ich das falsch?

  • helduel

    Das ist auch eine Projektion. Genauso wie der Zug, den Cobb in den Traum projiziert hat. Ihre Totems haben sie ja auch immer dabei.

  • Anonymous

    so ist es wirklich:
    als sich cobbs frau vom fenster stürzen will glaubt cobb in der realität zu sein…und denkt seine frau habe sich somit ihr wirkliches leben genommen! aber in dem moment sind sie in einem traum..denn mal ,cobbs frau hat ja davor im safe geschaut und gesehen dass sich der kreisel weiter und weiter dreht….also springt die frau vom fenster und kehrt zur realität…cobb ist immernoch in einem traum…und mal taucht da immerwieder auf um ihn davon zu überzeugen dass er träumt..sie will ihn umbringen um ihn in die realität zurück zu holen!

    oder : cobbs frau denkt nach dem selbstmord mit ihrem mann unterm zug wo sie dann wirklich in der relität sind immernoch zu träumen..springt vom fenster…stirbt wirklich….und am ende fällt der kreisel um und cobb hat es geschaft.

  • helduel

    Warum sollte Mal immer wieder in seinen Traum zurückkehren? Sie hätte ihn auch einfach aufwecken können.

  • Chris

    Mir gefällt eine ganz andere Interpretation am besten: http://www.imdb.com/title/tt1375666/board/thread/167856415

  • Anonymous

    Vielleicht auch nochmal interessant zu lesen:

    http://talion.org/2010/07/30/inception-die-losung/

  • Anonymous

    Was ich unabhängig von verschiedenen Interpretationsansätzen immer noch nicht ganz verstehe, ist das Thema rund um das hohe Alter Saitos und den "Level-Zusammenhang".

    Die oben gepostete (englische) Interpretation ist gut, hakt aber an einer Stelle: Wie kommen Ariadne und Fisher zurück auf Level 2 (Van), wenn sie sich (zusammen mit Cobb) in Level 5 (Cobbs Traum gebaut auf Basis seiner Erinnerung an seinen und Mals Limbus) befinden? Es wird zwar ein Kick in Level 4 durchgeführt (die Explosion im Eislevel), allerdings wäre Cobb hiervon genauso betroffen. Falls Ariadne und Fisher aber sterben (wie es im englischen Artikel steht), dürften sie nicht in Level 2 im Wasser erwachen, sondern müssten (wie Saito) im Limbus landen.

    Hat irgendjemand eine gute Erklärung dafür? Ich zerbreche mir den Kopf…

  • Anonymous

    Also dass mit den Traum Levels und den Kicks ist soweit relativ klar für mich, und auch die Gesamtinterpretation ist immer subjektiv, mir stellt sich eher die Frage nach andern Dingen:

    1. Warum und wie designed denn Ariadne die unterschiedlichen Level? Sie sind doch teilweise in den Träumen anderer Leute, und auf die hat sie doch keinen Einfluss oder?

    2. Hat dieses Windrad irgendeine tiefere Bedeutung die ich nicht verstehe? Bzw. war das mit dem Windrat von unsern Traumdieben so geplant, ich dachte Fischer sollte nur das Testament in dem Safe finden?

    3. Warum sollte sich der Kreisel in einem Traum überhaupt weiterdrehen? Dort gelten ja an sich schon erst einmal die gewohnten physikalischen Gesetze, das wäre doch außerordentlich dämlich, sollte jemand Cobb im Traum gefangen halten wollen, ihn mit so einer Anomalie darauf aufmerksam zu machen. Da ist der Totem von Arthur wesentlich logischer, nur er weiß auf welche Seite und wie sein Würfel immer fällt, das kann ein anderer also nur schwer faken, aber jedes Kind weiß dass ein Kreisel irgendwann aufhört sich zu drehen. Da fehlt irgendwie der Sinn oder?

    Soweit mal die drei größten Fragezeichen direkt nach dem Film…

  • Elisabeth Maurer

    Zu dem Windrad: Fischer nimmt die Inception nur an, wenn ihm klargemacht (bzw. vorgespielt wird), daß sein Vater ihn in Wirklichkeit doch liebte. Das Testament allein wäre kein Liebesbeweis, die jahrzehntelange Aufbewahrung einer Kindheitserinnerung schon.

  • Anonymous

    Jeder hat ein Totem. Für Cobb ist es angeblich der Kreisel seiner Frau. Was, wenn dieser Kreisel nicht wirklich sein Totem ist und er seines genauso wie Mal eingeschlossen hat? Es ist doch seltsam das er kein eigenens hat. Das würde bedeuten, dass er die ganze Zeit über träumt und der Kreisel keine Aussage darüber machen kann, was Realität ist und was nicht. Es wäre somit für ihn in keiner Weise überprüfbar!

  • Anonymous

    was findet cobb denn eigentlich am anfang im safe von saitos palast? irgendein dokument und das scheint doch auch wichtig zu sein,oder?!

  • Anonymous

    Hallo zusammen,
    kann noch mal jemand erklären, wie Mal und Cobb überhaupt zusammen in den Limbus gekommen sind? Ich dachte, da kommt man nur hin, wenn man aufgrund zu starker Sedativa im Falle eines "Traumtods" nicht in der Realität aufwacht?!
    …und hatte Cobb nicht behauptet er hätte Mal aus dem Limbus befreit? Das heißt doch dann, er hätte wissen müssen, dass sie sich im Limbus befindet, ist also hinterher, um sie zu retten. Hat sie sich also doch in einem Traum umgebracht?

    Dann noch was anderes: Die beiden Geschichten "Alter Mann voller Bedauern" und "Zug" können als Schlüssel dienen, an die einstige Realität zu erinnern; so kommen Saito und Cobb darauf, dass sie sich im Limbus befinden.
    Cobb spricht diese Sätze während des Schienenselbstmordes zu Mal; vielleicht nicht zum ersten Mal, weil sie so immer und immer wieder aus ihren Träumen rausgekommen sind (Erklärt auch, warum sie zwischendurch schon mal älter waren – haben sie halt öfter gemacht). So – jetzt zur Frage: Wenn Mal in Cobbs Träumen auftaucht, erzählt sie des Öfteren diese Zuggeschichte und der Zuschauer fragt sich, was es damit auf sich hat und versteht es erst bei der Schienenszene. Will sie Cobb vielleicht zuletzt doch in die Realität zurückholen? Ist er im Limbus?

  • Anonymous

    Bei den Kicks ist es wichtig, alle miteinander zu synchronisieren, d.h. die Charaktere müssen auf dem Level, auf dem sie gerade sind, selbst einen Kick (freien Fall) bewirken, zeitgleich mit den Kicks, die auf den anderen Levels von denen organisiert werden, die dort jeweils geblieben sind. Ariadne und Fischer erwischen den richtigen Zeitpunkt und können die Kicks auf den anderen Levels "mitnehmen".

    Im Übrigen glaube ich, dass, wie oben erwähnt, Cobb auch zunächst auf Level 2 (Van) zurückkommt, dort aber (absichtlich) ertrinkt und damit in den Limbus kommt, wo er Saito finden kann, der tatsächlich schon wesentlich länger dort ist. Der Altersunterschied wird noch logischer, wenn Cobb zwischendurch kurz in Level 2 ist, weil die Zeitdifferenz dann extrem ist.

    Und das Windrad ist für mich nur ein kleines Augenzwinkern bzw. in Fischers Unterbewusstsein ein Hinweis darauf, dass sein Vater ihn von der Bürde und dem Leistungsdruck entlastet, die er schon als kleiner Junge gespürt hat. Ein "sei du selbst, mein Sohn". Mich hat das Bild sehr gefreut – eines der wenigen etwas verspielten absurden Traumphänomene in diesem Film…

  • Anonymous

    @ Anonym (04.08., 13:03)

    Ich denke, das mit den Kicks stimmt so nicht ganz. Der jeweilige Kick muss immer von einem Level höher kommen. Dafür gibt es mehrere Beispiele: Ganz zu Anfang erwacht Cobb durch den Kick in Level 2 (er wird in Saitos Geheimzimmer in die Badewanne gekippt) aus Level 3 (Saitos Schloss/Burg). In Level 3 selbst erfährt er aber keinen Kick. Anderes Beispiel: Eames zündet im Eislevel von weiter weg die Bomben; er erfährt in diesem Level keinen Kick, erwacht aber letztlich trotzdem auf Level 2, weil er im Hotellevel und im Vanlevel den Kick erfährt. Fazit: Im jeweils letzten Level muss KEIN Kick stattfinden. Daher verstehe ich nach wie vor nicht, wieso Ariadne und Fisher da herunterspringen.

    Darüber hinaus bezweifle ich ganz stark, dass Cobb wirklich in Level 2 (Van) zurückkehrt. Der Grund ist ganz einfach: Wenn man plötzlich unter Wasser aufwacht, wird man auf jeden Fall die Augen aufmachen und sich in irgendeiner Weise bewegen – beides trifft in Cobbs Fall nicht zu. Außerdem unterhalten sich Arthur und Ariadne noch darüber, dass er noch nicht zurückkommt und Saito zurückholen will.

  • Anonymous

    ODER
    Alles ist Traum, allerdings der von jemand anderem und Cobb ist nur Architekt

    Architekten im Traum eines anderen werden wie in fremder Eindringling attakiert (wie es Cobb Ariadne in ihren ersten Traumsessions erklärt und es auch geschieht). In der scheinbaren Realität wird Cobb stets verfolgt und ist ständig auf der Flucht (darauf macht ihn Mal auch im scheinbaren Level 4 aufmerksam), als sei er Architekt im Traum eines anderen, den er zu stark verändert hat.

  • Anonymous

    Also,angeblich soll Nolan einen versteckten Totem im Film eingebaut haben,immer wenn Cobb in der Realität ist trägt er seinen Ehering,im Traum nicht und am Schluß bei seinen Kindern,als er den Kreisel dreht hat er ihn auf-also es ist die Wirklichkeit.Außerdem fand ich hat der Kreisel sich in den Träumen sehr stabil gedreht,fast schon unwirklich und am Ende fing er an zu trudeln.meine Meinung und wie ich finde das Ende was ich mir wünsche.

  • Anonymous

    Hallo,

    mal eine Frage, Cobb sagte zu Ariadne "Während man träumt, fühlt sich alles real an, das irgendetwas merkwürdig war merken wir erst wenn wir wieder aufgewacht sind"! Wenn ich an sein für mich fragendes, ungläubiches Gesicht im Flugzeug nach dem aufwachen denke, könnte ich mir vorstellen das er da tatsächlich aufgewacht ist!

    Ansonsten bin ich mir anhand der vielen Möglichkeiten noch nicht im klaren welche Interpretation wirklich zutreffen könnte! :-)

  • Anonymous

    Hey,

    ich denke, dass Saito am Ende Cobb umbringt, als Cobb ihn endlich findet. Was meint ihr?

  • Anonymous

    ganz schön kompliziert! =D

  • ztrutruzr

    puuuh, Leonardo Di Caprio wird ja langsam zum Garanten für schwer zigdeutige Filmkost.. erinnert mich alles irgwie an die Diskussionen um Shutter Island ;)

  • Anonymous

    Ich habe noch eine interessante Idee zu dem Thema:

    Und zwar wäre eine mögliche Interpretation, dass Eames, der eigentliche Akteur in dem ganzen Szenario ist.

    1) Der Name Eames könnte eine Anspielung auf den Architekten Charles Eames (http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Eames) sein. Das könnte bedeuten, dass Eames eigentlich der Architekt ist.

    2) Der Vorname dieses Architekten ist nun zufällig auch noch "Charles". Genauso heißt ja auch im Film, der ominöse "Mr. Charles", wo auch nie erläutert wird, wo dieser Name eigentlich herkommt. Also ein weiteres Indiz, dass Eames hier die Fäden in der Hand hat, denn Mr. Charles steht auf jeden Fall für einen der die Träume kontrolliert.

    3) Daraus müsste dann folgen, dass Level 1 – die "Realität" – doch keine Realität ist, und Eames der Mr. Charles von Cobb ist. Das würde erklären, warum am Anfang der erste Auftrag schief geht und so Eames erst eingeführt werden kann. Denn den Mr. Charles dem Objekt unterzujubeln gilt ja auch im Film als schwierig, so dass dieser Umweg gerechtfertigt erscheint. Dazu passt auch, dass keiner weiß, wie es eigentlich zu dem ersten Auftrag kommt – genauso, wie man sich an den Anfang eines Traums ja auch nicht erinnern kann.

    4) Eames ist ausserdem der Fälscher. Also hat er ja automatisch die Rolle eines Akteurs, der andere hinter das Licht führen kann bzw beeinflussen kann. Fälscher bzw. Trickser arbeiten dabei interessanterweise auch viel mit dem Unterbewusstsein von Leuten. Träume sind nur im Unterbewusstsein. Das wird ja auch mehrfach im Film erwähnt.

    5) Er konnte sich einfach auf Level 2 eine größere Waffe herbei "wünschen". Wer, wenn nicht der eigentliche Strippenzieher könnte sowas tun.

    6) Er kann sogar sein Aussehen auswechseln. So kann er als Browning und als Eames in den Träumen agieren. Das kann sonst auch niemand.

    Das Ganze würde dann zu der Theorie führen, dass wir die Realität nie gesehen haben in diesem Film. Eames könnte in der Realität dann aber der Therapeut von Cobb sein, der ihm in diesen ganzen Traumleveln so therapiert, dass dieser keine Schuldgefühle mehr wegen des Todes seiner Frau hat.
    Da wir die Realität nicht gesehen haben, könnte der Tod von Mal auch ganz anders von Statten gegangen sein, Cobb sich aber trozdem die Schuld daran geben. Durch das Einpflanzen des kleinen Gedanken – Ich bin nicht schuld – könnte Cobb so geheilt worden sein.
    Die Aussage, dass das einzige, was wirklich dauerhaft ist, ein Gedanke ist, wiederholt sich auch recht oft in dem Film, so dass es meiner Meinung nach durchaus wahrscheinlich ist, dass es nur um das Einpflanzen dieses Gedankensamens geht.

    Folglich wäre dann, wenn der Film noch 2 Minuten länger gedauert hätte, es vollkommen egal, ob der Kreisel umfällt, da das ja alles nur Teil des Traumes ist. Aber dann hätte der echte Eames auf Level 0 – die nie gezeigte Realität – Cobb einfach aufgeweckt und ihn so durch die Inception geheilt. So wäre der Titel des Films auch wieder das Hauptmotiv der Handlung. Gefällt mir eigentlich ganz gut :)

    Ich hoffe, obwohl mein Kommentar nun sehr weit unten steht, dass er noch gelesen wird, und es etwas Feedback zu der Idee gibt.

  • Anonymous

    ich find sie echt nicht übel, kann aber nicht sagen, ob dies auf alle Details die im Film enthalten sind passt. Müsste den Film dazu nochmal sehen.

    Aber ich finds echt genial wieviele verschiedene Sichtweisen man zu einem einzigen Film entwickeln kann.

    Absolutes Meisterwerk der Film.

    Zu den Totems: die Theorie, dass in Wahrheit der Ehering Cobbs Totem ist, kursiert sehr viel durchs Netz und die meisten sind sich dabei sehr sicher. Mir gefällt der Gedanke auch ;)

  • ?!?!

    Ist viell. jemand von euch schon auf die Idee gekommen, dass ein Film einfach irgendwo anfangen muss wie es auch jeder Film tut??!?! ;) Soviel zur Theorie, dass der Film im Traum beginnen muss, weil er plötzlich anfängt ;)

    Bzgl. des Totem, MAL ist tot, daher hat er ihn an sich genommen und ist es wohl möglich, dass er ihn fortan benutzt, weil Tote ja nicht mehr träumen.

    Und jaaa, wenn er träumt, trägt er den Ehering; ist er wach, hat er ihn nicht an, habe ich beim 2.Gucken nochmals überprüft.

    Und zu guter Letzt vorerst:
    "Während man träumt, fühlt sich alles real an, das irgendetwas merkwürdig war merken wir erst wenn wir wieder aufgewacht sind"! – Wenn man sein verstörtes Gesicht beim Aufwachen im Flugzeug sieht, passt dsa wunderbar zu einer Person, die plötzlich aus einem Traum hochsschreckt; dasselbe gilt für Saito, der abrupt sogleich sich erinnert und zum Hörer greift.

    Ich würde demnach sagen, jaaap, der Gute wacht real auf und trifft dann in der Realität auf seine Kinder (ich glaube, der Junge hat beim Wiedertreffen etwas längere Haare *g*); und am FLughafen wird er nicht aggressiv von seinen ProjektionenFreunden angestarrt, sondern eher wohlwollend zwinkernd nickend angeschaut, so als wäre alles gut gegangen; einzig Fischer wirkt versört, aber das passt ja zu dem, was wohl gerade nach der Inception in seinem wirren Kopf vorgehen dürfte ;)

    Was haltet ihr eigtl. evlt. von einer doppelten Inception? Bei Colbb durch Ariadne und bei Fischer durch unsere Einsatztruppe?

    Weiterhin stellt sich mir die Frage: Wenn das alles nur geträumt ist, würde sich das über weitaus mehr als nur 5 Stufen ziehen; damit wäre der Traum mit oder ohne Sedativ doch sehr anfällig, je mehr Levels das gäbe und wenn wir anfangen würden, den Film schon im Traum anzusetzen, gäbe das bestimmt mehr als 10 Träume in Träumen..

  • Anonymous

    Ich glaube Nolan selbst könnte den Film nicht interpretieren, da einfach viel zu viele Fragen offen bleiben. Hier mal ein paar Gedanken.

    Nimbus/Limbus, wie auch immer: Wie kommt man in diesen Zustand? War nicht davon die Rede, dass man dort hingelangt, wenn man im Traum stirbt, in der Realität aber nicht aufwachen kann?
    Wieso gelangen dann Leo und die Olle so einfach darein? (die sind doch drin, weil er doch nach dem China-Mann suchen soll.) Wieso kommen Leo und C.Man so einfach aus dieser Ebene??? Warum wusste C.man nix davon und befreite sich selbst (immerhin wusste er noch von Cobb und co.)

    Waren Cobb und seine Frau in einer Normalen Traumwelt oder auch im Limbus/Nimbus? Angeblich ja oder? Aber wieso?

    Naja, andere Frage… beim Selbstmord bei den Schienen sind beide jung, lauf Leo sind beide aber zusammen alt geworden… wie kann dat?! Oder kann man im Traum auch immer wieder jünger werden….

    Ich könnte weiter machen und ausführen, fakt ist, Nolan hat den Überblick verloren und die Zuschauer feiern dies als Interpretationsspielraum. Zudem vermute ich hinter dem Film auch eine Strategie zum Offenlassen auf einen Teil 2… ich meine, wenn die Kasse klingelt?!

  • butyesbutno ;)

    EHERING

    sehr interessante These.. jedoch denke ich, dass cobb den Ring nur im Traum trägt, weil er dort noch mit seiner Frau zusammen ist /bzw zusammen sein kann.

    das könnte sich jedoch ÄNDERN nachdem Mal im Traum gestorben ist und er sich von seinen Schuldgefühlen befreit hat.

    was wiederum bedeuten könnte, dass die letzte Szene auch eine Traumfrequenz sein KÖNNTE

    das sind eben die wahren Meisterwerke, die einen nicht loslassen (ja, man muss nur einen Gedanken richtig einpflanzen… ;) ) und über die man stundenlang diskutieren kann

  • Meeria

    Als erstes der Film ist wirklich ein Meisterwerk!

    Um das Thema mit den Kindern aufzuklären … einfach den Abspann ansehen … die Kinder sind älter geworden. 2 Jahre! Im Film spielt Claire Geare die 3 jährige Philipa und Taylor Geare die 5 jährige Philipa …

    ich bin auch für die Interpretation mit dem Ehering … mein Fazit – das Ende ist real :)

  • Fab

    EINE ART ZUSAMMENFASSUNG FÜR DIE "NUR DAS ENDE IST REAL"-THEORIE:

    Teil 1:

    auf die Gefahr hin, dass ich einiges wiederhole (hab nicht alles lesen können): es spricht in der tat eine ganze menge dafür, dass nur das ende real ist, cobb also bis zum aufwachen im flugzeug alles davor nur geträumt hat. hab den film jetzt zweimal gesehen und beim zweiten mal verstärkt darauf geachtet. bin mir sicher, dass das eine beabsichtigte mögliche lesart von inception ist, geradezu genial wie die blicke nach dem erwachen einen sicher sein lassen können, dass sie alle gerade wirklich das gesehene erlebt haben, man es aber auch ganz anders sehen kann:

    - arthur lächelt verschmitzt, nachdem/während er den eben erwachten cobb anschaut. kein wunder, dem sieht man (übrigens als einzigem) an, dass er gerade krass tief und intensiv geträumt hat, ganz verwirrt und überrollt blickt er sich um.

    - ariadne lächelt ihn hier an, bei der passkontrolle nochmal. kein wunder, cobb ist ein heißer typ, sie lächelt ihn halt an, machen das nicht viele von uns, andere anlächeln?

    - saito liegt ziemlich fertig in seinem sitz. na und? er hat geratzt, so ist das halt. aber er ist ruckzuck topfit (hat ja grad nur n paar jahrzehnte in ner anderen "realität" verbracht) und greift zum hörer. was macht er wohl? er gibt bescheid, dass er gleich landet.

    - eames ist dermaßen gechillt und desinteressiert an allen anderen, sowohl nach der erwachen im flieger wie bei der gepäckausgabe.

    -yusuf nickt cobb an der gepäckausgabe zu. na und? wieviele menschen verabschieden sich mindestens durch ein nicken von jemandem, mit dem sie gerade zehn stunden die business class geteilt haben?! vllt haben sie in dieser theorie sich ja auch schon vor dem traum (von cobb) unterhalten.

    - fisher dreht sich nach ihm um, als er nach der gepäckannahme an ihm vorbei läuft. doppelt na und? wir sollen glauben er denke etwas wie "den kenn ich doch". ok, tut er ja vielleicht auch. aber warum nicht aus dem echten leben, beides sind ja sicher geschäftsmänner. wenn er sich an ihm aus dem traum erinnern würde, was er ja sicher tun sollte, würde er wohl noch deutlich verwirrter gucken.

    vor allem: er redet mit keinem, auch sonst redet keiner des teams mit einem anderen, wir sehen keine versteckten zeichen, nichts.

  • Fab

    Teil 2:

    auch sonst deutet (bewusst) nichts nichts nichts darauf hin, dass das gesehene passiert ist. die apparatur für das traum sharing ist nicht mehr zu sehen, die stewardesse nicht, der vater sagt nichts zu der inception, von der er ja weiß und auch die begrüßung der kinder ist nicht übermäßig. von cobbs seite ist das anders, klar, er hat sowas krasses geträumt, er schaut seinen vater (welcher selbst die neutralität in person ist, "willkommen") total verwirrt an; wer kennt das nicht? er denkt sich "mit dir hab ich eben im traum was total krasses erlebt". und auch die begrüßung der kinder ist von seiner seite aus viel intensiver, klar, eben hat er noch (in seinem gefühl real) erlebt, dass er sie über jahre nicht gesehen hat und sich unbeschreiblich nach ihnen sehnte.

    auch filmisch ist dieser schlussteil unwahrscheinlich separiert, nach der rasenden schlussjagd ist er unglaublich ruhig, gewöhnlich; man ist geradezu enttäuscht wie er einfach aufwacht und im flugzeug sitzt, der spannungsbogen ist vorher abgeflacht. sind wir doch kurz zuvor noch mit ariadne noch durch die verschiedenen kicks geflogen und haben sie in jedem level die augen öffnen sehen, hätten wir sie doch auch im flugzeug die augen öffnen sehen können. nochmal: es wird bewusst nichts gezeigt, was eindeutig macht, dass das zuvor gesehene wirklich passier ist sprich dass die anderen im flieger wirklich die sind, von denen wir glauben, dass sie es sind.

    weitere indizien IM film, sprich in der angeblich realen ebene:

    - wie hier schon erwähnt muss man vor allem den engen wanddurchgang in mumbasa beachten, typisches traumerlebnis.

    - schwups, ist saito da. krasser zufall = typisches traumerlebnis.

    - für die actionsequenzen verwendet cobb (muss es nolan sein?) typische vorlagen: bond, bourne, heat, mission impossible etc.

    - saito kann von heut auf morgen eine airline kaufen und durch einen anruf einen amerikanischen haftbefehl auflösen?!

    - es gibt allzu klischeehafte bilder in der angeblich realen ebene, wie der vorlesungs-saal des vaters oder die apotheke yusufs.

    warum träumt cobb nun also diesen ganzen schmarn?

    - er vermisst seine kinder wirklich, hat sie eine bestimmte (unbekannte) zeit nicht gesehen, ist sicher oft und viel auf reisen (designer-anzug, business class).

    - er hat seine frau wirklich verloren, verarbeitet ihren tod (vielleicht wirklich selbstmord), hat wirklich schuldgefühle (wegen des berufs vernachlässigt?), trägt deswegen in seinen träumen auch den ehering, weil das immer sein wunsch ist, sie wieder zu haben, wieder mit ihr glücklich verheiratet zu sein.

    - für die unterstützung der verarbeitung dieses verlusts nimmt er natürlich die einzige frau in seiner umgebung, die sympathisch aussieht und seiner frau ja auch nicht so so unähnlich ist.

    - neben ariadne baut er auch die anderen menschen um ihn in seinen traum ein. er wird sie nach dem platz nehmen gemustert haben, wer fliegt hier mit mir in dieser elitären runde? sich schon gedanken über sie gemacht haben.

    - genauso baut er seinen vater ein, wie gesagt seine kinder, die er vermisst, seine frau, um die er trauert und seinen kreisel (der vllt wirklich einmal seiner frau gehört hat) sowie das flugzeug, in dem er sitzt.

    - wollte man noch spekulativer werden, könnte man ob seines anzugs und seines offensichtlichen geschäftsmann-status annehmen, dass er einen technischen, innovativem beruf hat und deshalb auf derlei verrückte prinzipien in seinem traum kommt. verstärkt wird die "coolness" seines traums durch die elitäre runde, in der er sitzt.

  • Fab

    Teil 3:

    warum das ganze?

    das ist wirklich einfach: christopher nolan führt hier bei uns, den zuschauern, eine inception durch. er pflanzt uns den gedanken ein, das drehen/umkippen des kreisels am ende sei von bedeutung. ist es nicht! es ist nur ein kreisel.

    genauso hat nolan bei prestige am zuschauer einen zaubertrick durchgeführt (ihr erkennt den doppelten alfred nicht!), während der nur die zabertricks im film betrachtete.
    wir betrachten nun die inceptions im film, während bei uns eine inception durchgeführt wird!

    "gegenbeweis 1": der kreisel fällt in der im film an realer ebene vermittelten ebene einmal um. na und? es ist cobbs traum, die regeln bilden sich hier von selbst und sind innerhalb seines traumsystems, das er erträumt, schlüssig. und wenn sie es nicht sind (wie das kick-system, wie hier richtig bemerkt, warum müssen fischer und ariadne springen? man braucht in dem level, AUS DEM man aufwachen will, keinen kick, nur in dem dem, IN DEM man aufwachen will. diesen kick im schnee erfährt auch leo, warum wacht er nicht auf? dann müsste er in der tat im van die augen aufmachen, dann ertinken, sterben, und dann eben in dem limbus gelangen), egal, worum es geht: wenn irgendwas nicht schlüssig ist, spricht es umso mehr für die theorie: wann sind träume schon schlüssig?

    "gegenbeweis 2": die kinder sitzen am ende genau da wie im traum und tragen sogar das gleiche!
    na umso besser: wie schön ist das. cobb träumt von träumen, deshalb kommen in seinem traum typische traumerlebnisse vor: die zeit vergeht langsamer, wenn man fällt wacht man auf, während des traums fühlt sich alles real an, es gibt surreale elemente etc. kennt das niemand? etwas passiert und man denkt sich "das kenn ich schon. das hab ich mir so schon vorgestellt. ah ja das hab ich so geträumt!" könnte doch so sein. wem das zu metaphysisch ist: dann ists halt zufall, die kinder spielen dauernd im garten, es sind ihre lieblingsklamotten o.ä.

    "gegenbeweis 3": die kinder sind älter als in seinem traum. kennt das nicht auch jeder, dass das alter oder größen variieren können, menschen ganz anders aussehen als in echt und so weiter, im traum ist alles möglich. hier hat er die kinder im traum einfach so gesehen, wie sie nach einer ebenfalls besonders langen trennung vor ungefähr zwei jahren einmal ausgesehen hatten, als cobb sich ebenfalls übermäßig freute und sie ebenfalls übermäßig vermisst hatte. dieses bild hat er dann hier wieder verwendet, weil er sie so in verbindung mit dieser freude und diesem vermissen vor augen hatte.

    soweit so gut, ergänzungen gern, gegenargumente auch. wie gesagt: ich halte dies nicht für die einzig wahre lesart, aber als eine "lösungsmöglichkeit" beabsichtigt ist sie von nolan auf jeden fall!

  • Anonymous

    Mir ist zu herbe aufgefallen, dass saito's aussage:"errinnere mich an unser abmachen; bedauern; und vertraue mir blind", zu oft wiederholt wurde und es war irgendwie ziemlich unterstrichen. Es kam ganz am anfang, in der mitte als saito verletzt wurde und am ende wieder. es ist also klar, dass nolan darauf anspielt, diese teile genau zu untersuchen. deshalb hier meine theorie:

    Saito geht davon aus, dass er im limbus landen wird und sagt zu cobb, dass er ihn an deren abmachung errinnern soll, da er davon ausgeht, jahrzehnte dort zu verbringen, weswegen er es wohlmöglich vergessen wird. saito ist sich auch bewusst, dass wenn er selbst im limbus landet, cobb ihn suchen wird, da er sonst nicht in die U.S.A. kann. saito vermerkt auch, ihm blind zu vertrauen. das ist wichtig für den schluss.
    Als es dann doch dazu kommt, das saito im limbus landet und cobb ihm folgt, ist er eben alt, da cobb ja später dahin kommt. saito sagt ihn:ich warte lange hier auf jemandem(ihm ist klar, dass er im limbus steckt), der mich an etwas errinnern soll. nebenbei erwähnt er auch cobbs kreisel schonmal gesehen zu haben. cobb wird in dem moment klar, dass saito vor ihm ist und wiederholt das was saito ihm selber mal gesagt hat, um ihn halt zu errinnern. nachdem sich saito dann dran errinnert, greift er zur pistole…
    ergo: saito insziniert den tod und damit cobbs erwachen in der realität,obwohl dies nicht der fall ist. deshalb sagt saito cobb, er solle ihm lind vertrauen und den traum als realität akzeptieren. weswegen cobb auch den kreisel auch nicht mehr beachtet (was er sonst immer tut) und rennt zu seinen kindern,weil er es eben als realität anerkennt. saitos abmachung war in diesem sinne, die beste alternative für cobb zu schaffen. da er nicht in der realität seine kinder zu gesicht bekommen kann, soll dies wenigstens im traum passieren…

    lasst mal den gedanken zu. ihr könnt mich danach auseinander nehmen…

  • Anonymous

    Es heisst Limbus und nicht Nimbus, ihr redet hier nicht Harry Potter. Ihr Idioten. Und hatet nur weiter rum, doch dieser Film ist der einzige Film momentan auf dem Markt der trotz minimalen Lücken oder "Fehlern" keine negative Kritik verdient hat, es ist sogar verboten. Ich finde es unpassend diesen Film von einer Seite interpretieren zu lassen, oder nur schon aufzulisten, die NEGAIV FILM in ihrer URL hat. Einige Aspekte von euch sind aber nicht schlecht.

  • Anonymous

    Es heisst Limbus und nicht Nimbus, ihr redet hier nicht von Harry Potter. Ihr Idioten. Und hatet nur weiter rum, doch dieser Film ist der einzige Film momentan auf dem Markt der trotz minimalen Lücken oder "Fehlern" keine negative Kritik verdient hat, es ist sogar verboten. Ich finde es unpassend diesen Film von einer Seite interpretieren zu lassen, oder nur schon aufzulisten, die NEGAIV FILM in ihrer URL hat. Einige Aspekte von euch sind aber nicht schlecht.

  • Anonymous

    Entschuldigt die Formulierungsfehler von vorhin, ich bin hackedicht

  • Anonymous

    Wahnsinn, dass der Film an allen "klärenden" Momenten eine Lücke lässt! Zum Beispiel müsste der Kreisel für beide inzwischen als Beweis hinfällig sein, da er mehr als einer Person geläufig ist…oder? Im Verlauf des Filmes erfüllt dieses Totem seine Funktion jedenfalls nicht konsequent…oder?^^

  • Anonymous

    NIMBUS – Überschrift hin, Überschrift her – ergibt m.E. keinen Sinn in diesem Zusammenhang und entwertet somit diese Seite – ES muss Limbus heissen!
    Stefan Eichardt

    http://de.wikipedia.org/wiki/Limbus_%28Theologie%29
    Limbus (Latein für „Rand, Saum, Umgrenzung“) bezeichnet in der katholischen Theologie zwei Orte am Rande der Hölle, wo sich Seelen aufhalten, die ohne eigenes Verschulden vom Himmel ausgeschlossen sind.

    Nimbus
    # das besondere Ansehen einer Sache, einer Person, oder einer Personengruppe, siehe Ruhm
    # Heiligenschein, ein Symbol in der Kunst

  • Elisabeth Maurer

    Nur kurz:
    - Ich habe mich verschrieben mit dem Nimbus und es nun korrigiert, danke für den Hinweis!
    - Wenn man sich unsere Seite anschaut, wird einem auffallen, daß unser Name nichts damit zu tun hat, daß wir Filme "negativ" besprechen. Der Name bezieht sich zunächst auf das Film-Negativ und soll mehr auf eine "Durchleuchtung" oder "Beleuchtung" der Filme hindeuten…

  • Anonymous

    Mir ist zu herbe aufgefallen, dass saito's aussage:"errinnere mich an unser abmachen; bedauern; und vertraue mir blind", zu oft wiederholt wurde und es war irgendwie ziemlich unterstrichen. Es kam ganz am anfang, in der mitte als saito verletzt wurde und am ende wieder. es ist also klar, dass nolan darauf anspielt, diese teile genau zu untersuchen. deshalb hier meine theorie:

    Saito geht davon aus, dass er im limbus landen wird und sagt zu cobb, dass er ihn an deren abmachung errinnern soll, da er davon ausgeht, jahrzehnte dort zu verbringen, weswegen er es wohlmöglich vergessen wird. saito ist sich auch bewusst, dass wenn er selbst im limbus landet, cobb ihn suchen wird, da er sonst nicht in die U.S.A. kann. saito vermerkt auch, ihm blind zu vertrauen. das ist wichtig für den schluss.
    Als es dann doch dazu kommt, das saito im limbus landet und cobb ihm folgt, ist er eben alt, da cobb ja später dahin kommt. saito sagt ihn:ich warte lange hier auf jemandem(ihm ist klar, dass er im limbus steckt), der mich an etwas errinnern soll. nebenbei erwähnt er auch cobbs kreisel schonmal gesehen zu haben. cobb wird in dem moment klar, dass saito vor ihm ist und wiederholt das was saito ihm selber mal gesagt hat, um ihn halt zu errinnern. nachdem sich saito dann dran errinnert, greift er zur pistole…
    ergo: saito insziniert den tod und damit cobbs erwachen in der realität,obwohl dies nicht der fall ist. deshalb sagt saito cobb, er solle ihm lind vertrauen und den traum als realität akzeptieren. weswegen cobb auch den kreisel auch nicht mehr beachtet (was er sonst immer tut) und rennt zu seinen kindern,weil er es eben als realität anerkennt. saitos abmachung war in diesem sinne, die beste alternative für cobb zu schaffen. da er nicht in der realität seine kinder zu gesicht bekommen kann, soll dies wenigstens im traum passieren…

    lasst mal den gedanken zu. ihr könnt mich danach auseinander nehmen…

    Gruß Rick

  • Anonymous

    Kann mir mal einer erklären, inwieweit der Kreisel nach den Regeln des Films ein Totem sein kann. Jeder weiss doch, dass ein Kreisel umfallen muss. Damit er als Totem eine spezielle Eigenschaft hat, müsste er doch gerade nicht umfallen, oder?

  • Anonymous

    war heute das erste Mal drin und mir ist ein
    grosser Lokigfehler aufgefallen:

    - Saito wollte ja unbedingt mit in die Inception
    um sich davon zu überzeugen, dass Fischer seinen
    Konzern aufspalten will.
    Dass dies geklappt hat, weiss zwar der Zuschauer, aber woher sollte es Saito wissen, er war ja schon tot in der Ebene mit dem Windrad. Theoretisch hätte es ihm Cobb am Tisch
    im Limbus sagen können, aber er hätte keinen Beweis gehabt.

    Im Übrigen bin ich ein Fan des realen Endes. Ich mag Happy-Ends :)

  • Heinrich

    Das Gute und fast schon einmalige an diesem Film ist, dass jeder sich sein gewünschtes Ende auswählen kann. Fast alle Möglichkeiten kann man erklären/beweisen und akzeptieren.

    Mir fällt kein anderer Film ein,der so facettenreich ist.

  • Anonymous

    war's im Kino bei euch auch absolut still? alle am grübeln die ganze Zeit^^ man hat förmlich die Gehirne rattern gehört- ab und zu fragendes Getuschel…
    empfiehlt sich im Freundeskreis zu kucken,
    zwecks anschließender Debatte; jeder hatte ne andere Theorie..sehr cool, das…

  • Anonymous

    Ich habe mir hier jetzt alles durchgelesen und finde einige Theorien wirklich interessant und im Bereich des Möglichen, aber meiner Meinung nach scheitert alles daran, dass die Szene mit den Kindern am Ende genau die selbe ist, wie die Szene, die in seinen Träumen vorkommt. Sie haben die selben Kleider an, machen genau das gleiche und sind meiner Meinung nach auch nicht älter. Das mit den Credits versteh ich nicht, denn sie sind in der Schlussszene keinesfalls zwei Jahre älter. Auch die Theorie dass man Dinge erlebt, die einem bekannt vorkommen (vermutlich aus Träumen), also Deja Vus, hinkt meines Erachtens, da man dieses Gefühl immer nur für einen ganz kurzen Augenblick hat und nie richtige Details ausmachen kann. Daher glaube ich, dass das Ende ein Traum ist, auch wenn ich es besser fände, wenn es Realität wäre. Die Theorie von Fab, dass er im Flugzeug aufwacht und ALLES davor ein Traum war und er keinen der Anwesenden kennt, gefällt mir sehr gut, aber sie scheitert halt leider auch an der Schlussszene..

  • Anonymous

    BERICHTIGUNG: Ich geb zu ich hab den Film nur einmal gesehen und anscheinend hat das nicht gereicht. Die Kinder sind in der Tat älter, und zumindest die Tochter hat etwas anderes an. Nolan der Schlawiner wollte nur, dass man den Gedanken hat. Ich stimme nun also voll und ganz der Theorie von Fab zu!
    Hier noch der 'Beweis': http://www.imdb.com/title/tt1375666/board/nest/167414777?p=1

  • Anonymous

    Hab ich mir das eingebildet, oder HÖRT man in den letzten Millisekunden, dass der Kreisel umfallen wird? Ja, oder?
    … das Geräusch, das halt jeder kennt, wenn ein Kreisel kaum noch kreiselt…
    ???

    Also daher geh ich davon aus, dass es am Ende real war.

    Bloß versteh ich das nicht:
    Warum geht er raus zu den Kids, wenn er den Kreisel grad erst in Bewegung gesetzt hat?
    Wusste er, dass das nachher in einem Kino weltweit zu sehen sein wird und Menschen verunsichern könnte!!!??? :)
    Spaß bei Seite:
    Er kann ja eigentlich nur den Kreisel allein kreiseln lassen, wenn es ihm egal wäre, ob es ein Traum ist oder wenn er keine Angst haben müsste, dass es ein Traum sein kann. Aber wie oft er panisch den kreisel immer zuvor rausgeholt hat… daher spricht wieder einiges für einen Traum…
    Oder er kann sich sicher sein, dass der Kreisel fallen wird und es alles ein Traum war. !
    Weil – wie oben irgendwo steht: Es ist nur ein Kreisel. Ahhhhh!

    Unfassbar ruhig war es tatsächlich im Kino, laut war es nur kurz wegen des Kusstrickses von Arthur…

    Was hatte Leo am Ende bei dem alten Saito dabei:
    Nur den Kreisel und eine Pistole.
    Er suchte also Saito, fand ihn, er erinnert ihn, sie erschießen sich und kommen so wieder "raus". Alles regelkonform, oder? :)

    Was mir grad einfällt:
    Wie nannte der Zollmensch am Flughafen den Leo?
    War das dann eine neue Identität von ihm, die Saito ihm getrixt hatte oder war das einfach der Leo und er hatte nur alles als "irgendein "Cobb"" geträumt?

    Also momentan ist für mich auch die Sache so, dass alles nur ein Traum war, und zwar hat der Nolan das mal irgendwann geträumt gehabt und Leo dann für INCEPTION missbraucht… ;)

    Aber jetzt mal an die Traumforscher?
    Kann man so "wirr" in so vielen "Levels" träumen?
    Das ist doch von der Gehirnleistung nicht möglich, oder?

    Ich bin irgendwas zwischen verwirrt und begeistert von dem Film :D

  • Anonymous

    Ich glaube ihr seht das viel zu kompliziert. Der Kreisel am Ende bedeutet für mich Teil 2, vielleicht auch Teil 3. Hier geht es in erster Linie um das Geld verdienen, dann um Unterhaltung. Mich hat er gut unterhalten und ich freue mich auf Teil 2!!

  • Anonymous

    Ist vielleicht noch jemandem außer mir die Ähnlichkeit zwischen Nolan und DiCaprio aufgefallen? Ich denke, diese Besetzung war wohl überlegt, wie alles im Film.

  • Anonymous

    Ja Nolan könnte DiCaprios großer Bruder sein….

    Das mit dem Kreisel am Schluss: Er ist einfach so gebannt von seinen Kindern, dass er ihn einfach vergisst, ganz einfach! ;)

  • Anonymous

    Teil 2 is not gonna happen.

  • Ben

    Mir gibt ein Punkt zu denken über den ich hier noch gar nichts gelesen habe:

    Mal und Dom haben sich im Limbus ihre Welt aufgebaut in der Sie in den Zeit Dimensionen des Limbus Jahrzente verbracht haben (Dom erwähnt glaube ich 50 Jahre gegenüber Ariadne, in einer EInstellung sind Sie als altes Ehepaar zu sehen)
    Sie sind deswegen so lange zusammen im Limbus weil Mal nicht will dass Sie jemals getrennt sind (gibt einen entsprechenden Dialog)

    Wie kommen aber da die Kinder ins Spiel. Wenn Sie zu dieser Zeit schon die beiden Kinder haben warum flüchten Sie dann überhaupt ins Limbus bzw. warum tauchen die Kinder dort nicht auf.
    Sind die Kinder vielleicht nicht real ?

    Die zeitliche Abfolge ist mir da nicht klar: Sie heiraten, gehen in die Traumwelt/Limbus, Sind glücklich, Dom will wieder zurück in die Realität, Setzt Mal deswegen die Inception, Mal bringt sich in der realen Welt um,
    Wo sind die Kinder dabei?

    Mensch selten einen Film erlebt der so viel Raum für Interpretation lässt Unglaublich

  • Anonymous

    Ähm.. ja, durchaus einige interessante Interpretationsansätze hier. Eine Sache wurde hier jedoch nur kurz erwähnt und lässt sich anscheinend mit den anderen Theorien nicht so recht in Einklang bringen: Das ist die Szene mit den "Traum-Abhängigen"! Wenn diese eigentlich nichts weiter zeigen soll als das Yusuf ein richtig toller Drogenanrührer ist, wäre sie äußerst überflüssig. Also, hab ich was nicht mitgekriegt, oder wie passt diese Szene in die Interpretationen. Besonders verwirrend ist auch, daß Cobbs Frau kurz darauf in der "Realität" auftaucht, zumindest so halb hinter Vorhängen versteckt.

  • Anonymous

    hey…
    hab den film nur eimal (gestern) gesehn! und ich kann nur sagen… WOOW!!

    @BEN
    also in der traumwelt vergeht die zeit schneller.. also wenn du quasi 10 min träumst kommt dir dass im traum eewig vor od so.. und je nachdem in welcher ebene du bist umso mehr zeit vergeht in diesen 10 minuten!
    ;) darum konnten sie 50 "jahre" miteinander im traum verbringen und "alt" miteinander werden ohne die kinder dabei zu vernachlässigen!

    @ALLE!!!
    Ich hab mal ne frage.. hat irgendwer ne ahnung wie ariadnes schachfigur "funktioniert" ??

    Ich denke schon dass es die kinder wirklich gibt.. das ende is jedoch ziemlich verwirrend

  • Anonymous

    Ich vermute, dass Ariadnes Schachfigur innen am Boden ausgehölt ist und deshalb viel leichter umfällt, als eine normale Schachfigur. Man sieht, wie sie die Figur aushölt und anschließend mit einem Finger umschmeißt.

  • Mario

    Einfach ein Wahnsinn-Film. Bin seit über zwei Tagen am Recherchieren ;) Aber m. M. n. kann sich wirklich jeder sein eigenes Bild machen.

    Zu:
    "…Das ist die Szene mit den "Traum-Abhängigen"! Wenn diese eigentlich nichts weiter zeigen soll als das Yusuf ein richtig toller Drogenanrührer ist, wäre sie äußerst überflüssig…"

    Stimmt. Hab ich noch nicht daran gedacht. Könnte doch ein Hinweis dafür sein, dass ab diesem Zeitpunkt wirklich alles Cobb's Traum ist. Ahhhh…ich hab keine Ahnung ;)

    Zu:
    "…darum konnten sie 50 "jahre" miteinander im traum verbringen und "alt" miteinander werden ohne die kinder dabei zu vernachlässigen!"

    Naja, wenn sie in der realen Welt wirklich nur diese 10 min. abwesend waren, wo waren dann die Kinder? Haben diese zu dem Zeitpunkt geschlafen? Ist eigentlich eh nebensächlich. Aber…man kann sich ja ewig im Limbus "verirren" bzw. dort leben, so wie ich das mitbekommen habe?! Wacht man dann nie auf? Eher nicht, sonst wären die Kinder doch für immer alleine. Was is jetzt wirklich so schlimm an diesem Limbus, wenn man nach dem Traum + z. B. einem Joint oder einem Sedativum eh wieder wach und normal wird?

    Noch eine Frage:
    Was passiert wenn man im Limbus stirbt bzw. sich dort umbringt, aber das Sedativum noch wirkt? Oder sind Saito und Cobb genau zu dem Zeitpunkt im Limbus gestorben, als die "Droge" ihre Wirkung verlor?! Wie soll das bitte gehen? Sie wissen ja nicht, wann das Medikament nachlässt. Hab ich hier etwas falsch verstanden?

  • Anonymous

    um nochmal auf die schachfigur zurück zu kommen.. wie unterscheidet ariadnes traum und realität damit?

    @MARIO

    naja.. ich geh davon aus dass die kinder entweder auch geschlafn haben oder aber, dass sie bei den großeltern waren od so.. den soweit ich das verstanden hab schaltet sich das gerät nach ner bestimmten zeit e von selbst ab

    naja.. das gefährliche an dem limbus od eig auch am traum selber ist vermutlich dass man iwann nicht mehr weiß wass realität und was traum is bzw dass man nur mehr im traum "glücklich" sein kann.. weil im traum alles so "einfach" scheint

  • Will

    Für mich stellt das Ende eine typisch abstrakte Aufrüttelung des Zusehers dar. Ihm soll klar werden, dass es überhaupt nicht wichtig ist, ob Cobbs nun wirklich wieder in der Realität ist oder nicht. Viel wichtiger ist die Tatsache, dass er fest davon überzeugt wird, dass das die Realität ist.

    Metaphorisch steckt Cobbs in einer tiefen Lebenskrise weil seine Frau offenbar Selbstmord begannen hat und er muss jetzt mit dieser Tatsache "leben". Er macht sich selbst schwere Vorwürfe, kann und will die Tatsache, dass sie tot ist, nicht akzeptieren und kämpft so sein ganzes Leben in einer Endlosschleife mit sich selbst. Irgendwann kann er diesen Teufelskreis durchbrechen, indem er sich selbst vergibt. Um das dem Zuschauer verständlich zu machen, hat Nolan für mich dieses Ende bewusst offen gelassen.

    Das Geniale an dem Film ist, so eine Art Mehrdeutigkeit, ja mehr "Mehrweltigkeit" – bezogen auf Inhalt und Interpretaition – also Mehrdeutigkeit auf mehreren Ebenen und verschiedenen Levels entstehen zu lassen und damit dann den Zuschauer durch Verwirrung zu Behellen.

    Wow…sorry, falls es zu viel war – bin immer noch total geflasht von dem Film…

  • Leonard

    Ich habe heute den Film ebenfalls gesehen und mich jetzt lange Zeit damit beschäftigt.
    Ich habe aber eine ganz andere Theorie, die ich bisher noch nirgendwo gelesen habe:

    Die Szenen mit Saito zu Beginn und am Ende sind ähnlich, aber unterscheiden sich. Zu Beginn prüft Saito, ob die Männer alle in der Lage sind, eine Inception durchführen zu können und er holt sich dafür nur die besten Männer ins Boot. Der Architekt hat versagt und wird auf der Welt geschaffen.
    Die Männer führen bei Fischer die Inception durch, wovon Saito profitiert. Saito manipuliert jedoch ebenfalls Cobbs. Im Film heißt es an einer Stelle, dass so etwas nur richtig funktioniert, wenn Gefühle im Spiel sind. Saito will auf Nummer sicher gehen, dass alles funktioniert und pflanzt Cobbs die Geschichte mit Mal ein. So erreicht Saito, dass Cobbs alles tun wird, um seine Kinder (die es womöglich gar nicht gibt) wieder sehen zu können. Saito sagt "er könne Cobbs auch keine Garantie geben, dass alles danach klappt." Fischer wird manipuliert, aber Cobbs bleibt im Traum hängen. Der Zirkel hört am Ende auch nicht auf, sich zu drehen…

  • Anonymous

    Wie kann Cobb die Schlussszene mit seinen Kindern identisch vorab geträumt haben, wie die Szene am Schluss eintraf? Sie war ja von Alter der Kinder UND Szenerie identisch zu seinen vorherigen Erinnerungen. Also: Schlussszene = Erinnerung = Traum bzw. Limbus

    BZWweise…

    Der Film ist ein PARADOXON! :)=

  • Anonymous

    Siehe oben, es ist definitiv nicht die selbe Szene, die Kinder sind älter und das Mädchen hat was anderes an.

    Stichwort Paradoxon: Warum ist die Treppe im Hotel als Arthur verfolgt wird plötzlich ein Paradoxon? Wer war der Architekt bzw. woher wusste Arthur, dass es ein Paradoxon ist?

    Kann mal bitte jemand eine Grafik machen mit den ganzen Levels??? Wäre sicher hilfreich.

  • Anonymous

    Und was passiert mit dem ersten Architekten?? Warum hat er versagt bzw. was hat er falsch gemacht? Fragen über Fragen…

  • Anonymous
  • Mario

    > Hauptarchitekt ist immer Ariadne.
    > Träumende gibts Verschiedene – siehe unten angeführte Links
    > Endlose Treppe: Hab das so verstanden, dass sich Arthur diese herbeigewünscht hatte, da er Träumer war.
    > Die Kinder sind lt. der IMDB-Seite wirklich nicht im gleichen Alter bzw. unterscheiden sich leicht durch ihre Kleidung.

    > Zum ersten Auftrag/Test von Saito:
    "Saito bemerkt jedoch einen Fehler in der vermeintlichen „Realität“. Ein Teppich im Zimmer fühlt sich nicht real an. Offensichtlich befinden sich alle nach wie vor im Unterbewusstsein von Saito: Es ist ein Traum in einem weiteren Traum.

    Nach dem Aufwachen erklärt Saito den Extractors, dass das gesamte Projekt nur ein Test gewesen sei. Der Traum-Architekt Nash, der sich als unfähig erwiesen hat, wird an Cobbs enttäuschte Auftraggeber ausgeliefert."

    > Was mir leider noch niemand beantworten konnte:
    Was passiert wenn man im Limbus stirbt bzw. sich dort umbringt, aber das Sedativum noch wirkt? Oder sind Saito und Cobb genau zu dem Zeitpunkt im Limbus gestorben, als die "Droge" ihre Wirkung verlor?! Wie soll das bitte gehen? Sie wissen ja nicht, wann das Medikament nachlässt. Hab ich hier etwas falsch verstanden?

    Hier noch ein paar Infos:
    > http://www.youtube.com/watch?v=NxqgAUwLLOE
    > http://screenrant.com/inception-spoilers-discussion-kofi-68330/all/1/
    > http://dehahs.deviantart.com/#/d2unnlj

  • Anonymous

    ist es euch aufgefallen, dass der Kreisel doch das Totem von Mal ist, und nicht von Cobb, da müsste man sich doch die Frage stellen, was ist Cobbs Totem???

  • Mario

    > http://www.inceptionextrakt.com/inception-fragen.html

    Hab das hier noch gefunden – beantwortet auch meine letzte oben gestellte Frage.

  • Mario

    Mal's Totem ist zugleich auch Cobb's Totem, da er dieses nach ihrem Tod sozusagen geerbt hatte und auch wusste, wie er funktioniert.

    Manche sagen aber auch, dass der Ehering sein richtiger Totem ist.

  • Anonymous

    FALSCH: "Nimbus"
    RICHTIG: "Limbus"!!!

  • Anonymous

    Ich werde mir heute den Film ein drittes Mal ansehen. Soll ich für irgendjemanden noch auf ein bestimmtes Detail achten? (Bis heute 16.15 Uhr nehme ich Aufträge entgegen.)

  • Juney

    Ist euch aufgefallen, dass der Main Score (Musik) aus dem Film eine verlangsamte Version von "Je ne regrette rien" (Anfang) ist?

    Hier:
    http://www.youtube.com/watch?v=UVkQ0C4qDvM

  • Anonymous

    also meiner Meinung nach ist der ganze Film ein Traum im Traum der Hauptdarsteller träumt das Geschehen und wir der Zuschauer träumen das der Hauptdarsteller träumt dass der ganze Film ein Traum ist schließe ich daraus dass man nicht weiß wie er begann d.h man weiß von Anfang an niemals sicher ob die Darsteller träumen oder in der Realität sind saito sagt am Anfang "sie müssen mir jetzt blind vertrauen" dasselbe sagt maul bevor sie sich umbringt die Schlussszene untermauert die Hauptthese des Films dass man nämlich nie genau weiß ob man träumt oder wach ist nolan wollte vielleicht auch ein wenig auf die macht der Spiegelneuronen hinweisen auf den Effekt dass man wenn man einen Film sieht das geschehene mitzuerleben scheint .. wie in einem Traum was ich auch interessant finde ist die Szene als die Architektin das erste mal in einem Traum ist sie stellt zwei Spiegel gegeneinander gerichtet auf sodass die beiden sich unendlich oft gespiegelt sehen das hat überhaupt nichts mit der Szene an sich zu tun und ist deshalb denk ich auch ein wichtiger hint aber worauf der hinweist … keine Ahnung :)

  • LAL

    ja, ich denke auch, dass der traum weitergeht (also kein happy end (zum glück;))und man nicht genau weiß, wo es angefangen hat… fast alle interpretationen sind richtig, können richtig sein, aber, dennoch sind hier und da fragen offen… letztendlich ist es so, als ob man in einem großen labyrinth eine fährte aufnimmt, die dann wieder aufgibt, weil die levels und die extractors sich ständig ändern (können)… eigentlich versteht man die abläufe, die levels, die kicks usw…. was stört sind die sequenzen mit mel!! sie irritiert die abläufe und stellt viele thesen auf den kopf. daher weiß man nicht, wer wen aufwecken will/ in die realität beamen wird. die szene mit den kindern deutet klar auf eine gewisse vorstellung hin – wird also nur geträumt würde ich sagen. auch das mit mels und später copps totem irritiert. was war sein totem, was ist damit passiert… wie sehen die totems von den anderen figuren aus?? viele details wurde hier schon erwähnt… was ist aber mit dem bild, das bei den fischers auftaucht und das gleich mehrmals… man kann nicht genau sehen, wer da drauf ist, nur erahnen (fisher senior und junior) und auch das dokument, dass copp in dem 2.level in dem hotel, wo er saitos gehmniss erfahren will, in den händen hält, ist sicherlich ein wichtiger hinweis, dass darauf hinweisen könnte, dass saito viel mehr mit der sache zu tun hat, als gezeigt wird… viele sätze, hinweise wiederholen sich, deutetn bewusst auf einen traum hin, denn auch wir mit unseren tagesträumen verwenden immer wieder die gleichen objekte, damit die idee im kopf besser und besser wird, bis man mit der geschichte im kopf zufrieden sein kann – auch da findet letztlich eine endlosschleife statt, wie die spielgebilder der architektin darauf deuten. vielleicht sollte man den film mehrmals aus allen blickwinkeln ansehen… viel spaß dabei!

  • LAL

    P.S.: david lynch und chris nolan sollten gemeinsam einen film schreiben und drehen…

  • Anonymous

    Hab ihn jetzt zum dritten Mal gesehen und bin noch verwirrter als vorher.
    Allerdings habe ich auf ein paar Sachen aufgepasst:

    *Ich konnte die Aufweckmelodie zu keinem "unnatürlichem" Zeitpunkt hören, zumindest wäre sie mir nirgends aufgefallen, insbesondere nicht am Schluss.

    *Die Kinder haben definitiv das selbe am Ende an (nur in Cobbs Stranderinnerung sind sie anders gekleidet)
    Das Hemd vom Jungen ist nur ein bisschen rötlich angleuchtet vom Licht während den Träumen, deswegen schaut es ein bisschen anders aus.

    *Cobb sieht Mal im Bad nicht im Spiegel sondern wieder im Hotelzimmer, es scheint also wieder so ein "Flashback" seiner Erinnerungen zu sein. Sie ist definitiv in dem Moment keine Projektion.

    *Es wird nicht einmal behauptet, der Kreisel sei Cobbs Totem. Vielleicht ist es nur ein Erinnerungsstück an seine Frau und er überprüft garnicht ob er in der Realität ist.

    Anmerkung: Das ist Mals Kreisel, sie sind also definitiv nicht in Mals Traum, weil er dort sonst stehen bleiben würde. Das macht das ganze mit dem Limbus, wo er steht auch nicht einleuchtender.

    *Ich glaube gesehen zu haben, dass Cobb im Flugzeug einen Ring trägt, jedenfalls ist ganz kurz, als die Stewardess Fischer ein heißes Tuch reicht Cobbs linke Hand zu sehen. Und da war was dunkles an seinem Finger. Kann mich aber täuschen, müsste man im Standbild ansehen.

    In der Schlussszene wiederrum denke ich, dass Cobb keinen Ring trägt, er stößt mit der rechten Hand den Kreisel an, mit der linken greift er zu Stuhllehne, dabei habe ich nichts bemerkt. Müsste man aber auch genauer ansehen, weil das viel zu schnell geht, besonders in dem orangen Licht kann man den goldenen Ring da wohl kaum sehen.

    *Wichtigste Einsicht: Film ist auch nach dreimal schaun toll :-)

  • Anonymous

    Wir werdens auch heute zum dritten mal den Film sehen. Fest steht doch dass der Kreisel von Mal ist, und jeder hat doch sein Totem, d.h. Cobb müsste auch schon vorher ein Totem haben, bevor er den Kreisel von Mal "übernommen hat". Das mit dem Ring als sein Totem ist bis auf die letzte Szenen im ganzen Film bestätigt, wer genau darauf achtet, sieht dass Cobb sein Ring nur um, wenn er im Traum ist. Wie der letzte Beitrag beschrieben hat, lässt sich das mit dem Ring in der letzten Szene sehr schlecht sehen, wir werden heute besonders auf den schluss achten ;)

  • Anonymous

    Ob er in den letzten Szenen den Ring trägt, ist in der Tat nicht sichtbar, habe besonders drauf geachtet beim wiederholten Schauen und Nolan ist da extremst extra fies: weil im Flugzeug entweder die Stewardess davor steht und die linke Hand bedeckt oder Leo gerade in der letzten Szene den Ringfinger im Haus sofort hinter die Stuhllehne macht, bei dem Pass-Kontrolleur am Flughafen der Ehering aber demonstrativ von der Kamera eingefangen wird.. ich meine dennoch, dass er keinen Ring an hat – sofern das von der Enfernung in den wenigen mini sec Szenen, in denen seine linke Hand überhaupt gezeigt wird, überhaupt gesagt werden kann, sicher kann sich da aber keiner sein

  • LAL

    das aufwecklied "Je Ne Regrete Rien" – "ich bereue nichts"… hat ja wohl auch viel zu bedeuten, genauso wie die namen der protagonisten… alles ist miteinander vernetzt, keine wunder, wenn man sich rund 10 jahre zeit für so ein projekt nimmt, ist am ende nichts mehr dem zufall überlassen. nolan ist ein filmgenie des 21.jahrhunderts.

  • ali

    einige hinweise für weiter analysen:
    gerade die ersten szenen sind mit viel infos versehen:

    1) was steht in den confidential-dokumenten von saito, die im (traum-)safe saitos (in evtl. arthurs traum) von copp gefunden werden? er schaut sie zweimal an… derweil ist arthur wach und auch auch saito wird langsam wach, da er nicht mehr von arthur an die maschiene angeschlossen werden kann, da die (traum-)welt zusammenbricht. arthur gibt dem architekten nash die anweisung, copp aufzuwecken – doch nash sagt ihm, dass etwa: "er bringt sich um." daraufhin sagt arthur zu nash, er soll ihm den kick geben, dass heißt ins wasser schubsen. warum will copp nicht aufgeweckt werden und sich stattdessen umbringen? ich glaube hier liegt der schlüssel… denn auch später, sagt copp zu saito (ich glaube im heli): "sagen sie uns, was wir wissen müssen." und warum fragt überhaupt arthur copp nicht nach dem inhalt im safe?

    2) der kreisel kommt zum zweiten mal in zimmer von copp zum einsatz. er dreht ihn und wartet mit der pistole. okay, warum hat er die pistole schussbereit an seinem kopf? für den kick um zu erwachen oder für den todesschuss, um nicht in der realtität zu verweilen?? auf jeden fall schüttelt er den kopf, als gefalle ihm das ergebnis nicht… was den kreisel dessen merkmale betrifft ist ja eh noch offen – oder?

    3) der palast in der anfangsszene, als saito alt ist, ähnelt stark dem palast im test-extraction traum/ 2.level. war es nicht arthuhrs traum und nashs architektur…

    4) in der anfangsszene, sagt ja satio zu copp:
    "kreisel gehörte einem mann, den ich in einem fast vergessenen traum begegnet bin."
    je im traum sind sie sich ja unbewusst und bewusst begegnet, aber was ist mit der realität? sind sie sich dann da nie begegnet???

    ich frage mich was anfang und ende ist -intraction eben…

  • Anonymous

    Muss nochmal eben was zur Theorie loswerden, in der gemutmaßt wird, dass Saito eine Inception ebi Cobb gemacht hat. Macht m.E. keinen Sinn, da er dann Cobb gar nicht für seine Zwecke gebraucht hätte, sondern die Inception bei Fischer genauso gut selbst hätte machen können.

    Das wirklich geniale an dem Film ist, dass Nolan jeden einzelnen Zuschauer genau das glauben machen kann, was er will. Das erreicht er dadurch, dass es so viele Interpretationen zulässt und sich jeder (je nachdem welche Ansicht/Einstellung er vertritt) sich das Ende und eben den ganzen Film so zurecht legen kann, wie es ihm passt. Und dennoch kann sich niemand seiner Interpretation zu 100% sicher sein.

  • Anonymous

    Das ganze hat sogar noch ein weiteres, höheres Level, nämlich die tatsächliche Realität. Wir, die Zuschauer waren für zweieinhalb Stunden in Nolans Traum. In dieser Zeit ist es ihm gelungen, an uns eine Inception durchzuführen. Er hat es geschafft, dass wie alle anfangen, an dem was wir wirklich gesehen haben, zu zweifeln. Wir fragen uns, was ist real, was nicht mehr. Kurz, wir fangen alle an, die Realität in Frage zu stellen. Das gefällt mir so an dem Film, er beschäftigt den Kopf um Wochen über den tatsächlichen Film hinaus.

  • Anonymous

    Inception erinnert mich an einen Film, den ich vor etwa 10 Jahren mal sah.
    Darin ging es zwar nicht um Träume, doch glaube ich mich im Nachhinein an einige Parallelen erinnern zu können:

    die Darsteller setzten sich zusammen in einen Kreis und schlossen sich über den Bauchnabel an Computerspiele an. Dabei wurden sie ebenfalls immer tiefer in den Rausch der Spiele hineingezogen und letztendlich ging es auch ums Überleben.
    Leider weiß ich nicht mehr wie der Film hieß, vielleicht kann mir jemand helfen? Wäre interessant den Film jetzt noch einmal mit Inception zu vergleichen…

  • Anonymous

    Das war Existenz von David Cronenberg (von dem man sich übrigens alles ansehen sollte:))

  • Traumfänger

    Jetzt noch einmal zu dem Kreisel:

    Ich sehe das so: in der Realität bleibt er irgendwann stehen – ob mann will oder nicht.
    Im Traum dagegen ist es möglich, dass er sich unendlich weiterdreht.
    Das heißt aber doch nicht, dass er nicht auch stehen bleiben kann, wenn ich mir das im Traum eben so vorstelle.
    Ergo: egal ob der Kreisel am Ende umfällt oder nicht – sagt nicht unbedingt etwas darüber aus ob er träumt. Und auch in den anderen Szenen ist es durchaus möglch dass er träumt, obwohl der Kreisel stehen bleibt. Oder?

  • LAL

    kern der ganzen story ist der einzige, einfache gedanke, der wie in virus ist, ansteckend ist… cobb hat einen einfachen gedanken seiner frau eingepflanzt/ eine inception bei ihr durchgeführt ohne ihr wissen, weil sie ich in den träumen verloren hatten (glaube ich), aber mal es nicht akzeptieren wollte. er hat ihr den gedanken, dass ihre welt nicht real ist eingepflanzt – dann kam der selbstmord an den gleisen, als sie aufwachte war sie immer noch verstört – der tod war kein ausweg! sie hielt den kreisel in der hand, den sie doch versteckt hatte, aber cobb hatte ihn aus dem safe im puppenhaus herausgehlt. sie spielt damit und der gedanke wächst in ihrem kopf weiter.. dann kommt der selbstmord am hochzeitstag, weil mel weiterhin daran glaubt, dass ihre welt nicht real und der tod der einzige ausweg ist. das mit der theorie des gedanken, der wie ein virus etc ist, den man einpflanzen kann, kommt ja öfters im film vor (z.b. um saito im test-traum zu überzeugen). cobb fühlt sich unendlich schuldig, dass er bei seiner frau zuerst die inception durchgeführt hat und sie gescheitert ist. mal erfährt erst im 4.level davon.. sie sagt sowas wie: du hast meinen verstand infiziert. ich denke das auch er und jemand anders bei cobb diese idee mit den wiedersehen der kiner bei ihm eingeplanzt hat, daher gehen die träume weiter und immer weiter. ihm ist es egal, was das totem z.b zeigt – der kreisel gehört ihm ja eh nicht! letztendlich hat nolan uns damit auch einen einzigen, kleinen gedanken eingepflanzt, der uns infiziert.

  • LAL

    die träume gehen immer und immer weiter bei cobb, weil der gedanke mit dem wiedersehen mit seinen kindern bei ihm tief eingeplanzt ist

    beweise u.a. im laden/ keller von yusuf. yusuf sagt doch zu cobb: "vielleicht wollen sie es gar nicht sehen?" er sagt es, weil cobb es doch schon kennt!! bzw. er schaut auch ganz lange nach unten, hält den antiken schlüsselbund in der hand (vielleicht ist es das totem von yusuf?) auch der alte im keller/ traumlabor sagt zu cobb indirekt: … "kommen um aufgeweckt zu werden. ihr traum ist zu ihrer wirklichkeit". danach sagt er: … wir können sie denn was anderes behaupten mr. cobb?" Was meint er damit, wann hat denn cobb was anderes behauptet. für mich ist klar, dass cobb hier kein unbekannter ist – wahrscheinlich eine art dauergast.

    auch der ort mosamba ist ein traum, da ist auch der hauptsitz der firma, die nun hinter ihm her ist und auch die männer im cafe, wo er sich von seinen verfolgern versteckt, werden schnell misstrauisch – zeichen dafür, dass jemand träumt und sie es merken… und auch die szene wo cobb wegläuft und zwischen den häusermauern steckenbleibt (davon steht auch weit oben ein kommentar/ analyse) – wie im traum von uns, wenn wir nicht weiterlaufen können und irgendwo hängen, kleben usw. bleiben. … viele puzzelteile. dafür kann man in mosamba nie genau erkennen, was mit dem ring ist… auch in anderen szenen, die die "realität" darstellen sollen, sieht man ausgerechnet seine linke hand nie, steckt in hosentasche usw. – absichtlich, damit die ring-totem-theorie nicht immer klar ist! auch an der chronologie zweifle ich… wo ist anfang wo das ende.. nolans bishere filmprojekte sine ja musterbeispiele für unchronolgie!

    auch die rolle der adriana wurde zu recht viel diskutiert. sie führt sich ja wirkich auf wie ein psychiater. ist diskret etc, aber sie sprechen immer über das mal-thema, wenn sie in den träumen(!!) sind. in den vorbereitungen reden sie nie darüber, nur, als er ihr mals totem zeigt, aber auch da muss man sich fragen, ob es traum od. realität ist! niemand außer beiden ist dort, man sieht den ring nicht, und auch später weiß man nicht, wann adriana ihr totem einsetzt, d.h. taucht nirgendswo mehr auf!!

    eigentlich kann man jedes wort, jede szene analysieren ohne ende… wie ihr erkennt hat auch mich dieser einfache gedanke infiziert ;)

  • Anonymous

    #haben uns gerade zum 3.mal den film im kino angeschaut. Für mich hat es sich nun bestätigt, dass Cobbs Ehering SEIN Totem ist. Wenn ihr aufmerksam den Film verfolgt, dann werdet ihr feststellen, dass wenn immer Cobb sich in der Traumwelt befindet sein Ehering trägt…sonst nicht.

  • Anonymous

    LIMBUS, wenn ich hier NIMBUS lese kriege ich Ausschlag.

  • Anonymous

    habe film eben nochmal geschaut um wirklich zu erfahren, ob die kinder jetzt die selben sachen anheben. und: sie haben die selben sachen an, jedes mal, wenn sie gezeigt werden. ganz am anfang, mitten im film, ganz am ende. und die kinder sind gleich alt. lediglichg im abspann wird von unterschiedlich alten kindern gesprochen, da cobb mit anderen schauspieler kindern telefonierte. daher geht nur eins. die kinder sind projektionen oder sie haben einfach gerne karrierte hemdchen und rotweiße kleidchen an. :-)

  • ALI

    die kinder haben in einer szene definitv etwas anderes an/ sehen auch etwas kleiner aus, james ein blau-kariertes hemd (daher im credit die unterschiede)… und zwar müsste die szene, die sein, wo cobb adriana im traum level 1, als saito angeschossen ist und adriana ihn dazu zwingt, über das mal-problem zu erzählen.
    … dann kommen die einblendungen – mal und cobb – sie ist bessesen davon, dass ihre welt nicht real ist und die kinder (echten!) nicht akzeptiert. sie befinden sich in dem raum des modernen gebäudes, der im 4.level auch zu sehen ist… mal meint, dass die echten kinder irgendwo da oben auf sie warten würden. daraufhin packt cobb die kinder (james im blau-karrierten hemd) und bringt sie aus dem raum… dann sagt mal: ich bin ihre mutter… ich erkenne den unterschied.
    daraufhin sagt cobb: wenn das mein traum ist, warum kann ich das nicht kontrollieren.
    mal: weil du nicht weißt, dass du träumst!!

    auch diese szene ist voll gespieckt mit hinweisen, wer träumt hier… wo sind die totems? warum sind die kinder gerade hier unterschiedlich ??

    schaut euch die szene an, wie gesagt, müsste eine rückblendung im 1.level der ganzen aktion sein, als adriana und cobb sich um saito kümmern…

  • LAL

    sorry, im eifer des gefechts schreibe ich immer adriana… richtig wäre ariadne ;)

  • Anonymous

    Hallo Leute!

    Also meiner Meinung nach träumt Cobb am ende immer noch eben des wegen weil die Kinder nicht gealtert sind. Cobb sagte er könne die Gesichter seiner Kinder nicht sehen weil er es nicht schafft sie zu rufen. sie laufen vorher immer weg und in der letzten szene ruft sein Vater seine Kinder er selbst nicht was ein Indiz dafür ist das er immer noch träumt.
    Meiner Meinung nach hängt er in einer Art endloschleife.

    aber naja..
    besser ich schau ihn direkt nochmal^^

    Geiler Film! lässt mich nicht mehr los!

  • Anonymous

    hallo leute.. ich schreibe hier jetzt keine theorie auf ob cobb noch träumt oder nicht.. aber eine frage ist mir offen geblieben hoffe, dass jemand eine antwort weiß ;)

    also fisher glaubt doch bei stufe 1, dass alles real ist: die entführung etc.
    bei stufe 2 erfährt er durch cobb, dass er träumt. bei stufe 3 weiß er doch auch, dass er träumt.
    und am schluss wacht er im flugzeug wieder auf also in der "realen" welt und weiß dann auch, dass die entführung nur ein traum war.
    der auftrag war ja fisher dazu zu bringen das unternehmen aufzulösen.. aber er könnte sich doch denken nachdem er wieder aufgewacht ist: war doch nur ein traum! .. und somit würde die auflösung des unternehmens nicht in frage kommen und alles war umsonst.. oder habe ich da was falsch verstanden?

  • LAL

    @ anyonym 13.august 17:01 uhr

    also im 1.level wird robert fisher doch vorgaugelt, dass sein onkel (alias eames) nicht das beste für ihn will… daran versucht mr. charles (alias cobb) fisher im 2.level zu erinnern – es geht doch darum positive gefühle in negative od. andersrum zu vermitteln – onkel war für ihn mit postitivem verbunden, jetzt eher mit dem negativem. für kurze zeit will ja fisher auch nicht mitarbeiten, sondern hält die pistole auf mr.charles (cobb)… doch da die projektion sich genauso benimmt, wie das team sich das vorgestellt hat, ist fisher sehr misstrauisch und macht mit, weil auch er wissen will waas sich im safe verbrigt, daher geht er mit auf das hotelzimmer und lässt sie in das nächste traumlevel beamen – eigentlich in fishers unterbewusstsein. im 3.traumlevel (schnee) weiß er es dann auch, warum sie da sind.
    im flugzeug wacht er auf, weil ihm der positive gedanke an seinen vater erfolgreich eingepflanzt wurde. geträumt hat er bestimmt, wie wir alle wenn wir schlafen, und wir erinnern uns ja auch nicht wo und wann der traum angefangen hat und überhaupt nur an bruchstücke, wo wird es ihm auch ergangen sein. das team ist ja trainierter, sind ja die professionellen extractiors, daher können sie sich an den job erinnern etc….
    okay???

  • Anonymous

    hmmm was hackt ihr immer darauf, dass die Kinder nicht gealtert sind? Wird im Film denn erwähnt wie lange Cobb die Kinder nicht mehr gesehen hat???

  • Anonymous

    ich vermute, dass er zum schluss träumt, da in der rückblende im van-traum-level (gespräch mit ariadne die entwicklung mit mal) die kinder älter geworden sind und das einzige mal etwas anderes tragen (das müssten dann die älteren kinder sein, die bei den credit aufgeführt werden). es sei denn, er hat das älter werden der kinder auch nur geträumt.

    aber ich hab da noch mal ne andere fragen an euch: wie kann man aus dem limbus fliehen, wenn man in einem höheren level tod ist? sprich, als sich cobb und saito (wahrscheinlich) erschossen haben, wo sind sie dann aufgewacht oder sind sie einfach nicht aufgewacht und schlafen weiter ohne irgendetwas zu träumen bis das sedativ nicht mehr wirkt?

  • LAL

    @ anonym 13.08, 22:07

    sie verpassen sie mit dem erschießen den kick und müssten dann direkt aufwachen – ist ja auch die frage, ob sie aufwachen, beide und nur einer? oder weiter geträumt wird???

    wichtig beim kick, muss so koordiniert werden, dass alle levels druchbrochen werden. d.h. als fisher bei mal gefunden wird und mit ariadne sich auf den kick vorbereitet, gelangt cobb in die nächste ebene… zu saito – in dieser ebene verläuft die zeit ja schneller… daher ist saito älter… als der schuss oder die schüsse fallen, wenn sie überhaupt fallen finden/ findet der kick auf allen anderen ebenen auch statt! so (habe ich es zumindest verstanden)

    am anfang / 1.level durften sie saito z.b nicht erschießen (da er ja angeschossen wurde und litt), denn da war das mittel sedativa ist noch zu stark um direkt aufwachen zu können. wenn sie in den träumen sterben (egal welches level) fallen sie so oder so in den limbus. arthur behauptet ja, dass cobb vielleicht schon da war!
    auch yusuf behaupetet, dass cobb schon im limbus war… cobb kann alle davon überzeugen weiterzumachen, denn der flug dauert ja 10 stunden (sydney – LA), d.h. 1 woche in dem 1.level/ van gegen die projektions-armee von fishers unterbewusst sein kämpfen.. sie hätten keine chance in dem level zu überleben, also müssen sie ein ein anderes level, nach unten um vorwärts zu kommen.

    wichtig auch, dass cobb über saitos zustand sagt, dass sein verstand komplett verschwunden ist, wenn er aufwacht! wenn cobb im traum vom traum vom traum… und wirklich im limbus gelandet ist, dann müsste doch sein verstand auch komplett verschwunden sein!!!???
    weiter sagt cobb zu saito, dass er sich nicht mehr an die abmachung erinnern wird, wenn er aufwacht, weil der limbus seine realität verändern wird. dh. für mich, wenn cobb im limbus war, dann kann er mit klarem versand das projekt nicht lösen bzw. auch die schuld-frage nicht überwältigen?? er befindet sich in einer endlolsschleife…,

  • Anonymous

    Uns bewegt immer noch die Frage, warum die Beiden in den Limbus gegangen sind. Es wirkt wie eine Flucht. Die Kinder tauchen nicht auf. Warum wirkt der Limbus so kalt und öde? Erschaffen zwei so junge, verliebt Menschen eine so trostlose und traurige Welt?
    Uns ist der Gedanke gekommen, dass die Kinder eigentlich tot sind und die Beiden davor geflohen.
    Welches Geheimnis ist in dem Tresor von Mal? Es könnte der Tod der Kinder sein, den Dom erfolgreich verdrängt. Im Safe liegt das, was das eigene Bewußtsein verdrängt / nicht sieht.
    Immer wenn er die Kinder sieht, sind sie ihm abgewandt oder laufen weg.
    Mal ist die, die zurück in die Realität gekehrt ist und Dom ist noch immer in seinen Träumen. Am Ende entscheidet er sich für die Traumwelt mit seinen Kindern und lässt Mal und die Realität los.
    Der Schluss erscheint uns in einer "Er erwacht in der Realtät"-Version unlogisch. Wieso holt ihn sein Vater vom Flughafen ab? Woher wusste er, dass er kommen würde und das alles klappt? Hinzu kommt, dass die Kinder genau so dasitzen und gleiche Klamotten tragen wie in seiner angeblich letzten Erinnerung.

    Soviel zu unseren Ideen.
    Ein wirklich toller Film!

  • simon

    Zur Aufwachmelodie:

    Je ne regrette rien (ich bereue nichts) ist von Edith Piaf. Das Leben Edit Piafs wurde mehrmals verfilmt, zuletzt 2007 mit Marion Cotillard in der Hauptrolle, die dafür sogar einen Oscar gewonnen hat. Und sie spielt hier Codds Frau Mal.

  • Anonymous

    wenn man im limbus stirbt wird man direkt in die realität zurück geholt die kicks in den verschieden ebenen waren nur dazu da um sie eine Ebene hoch zu holen weil sie ja nicht im traum sterben durften solange das sedativum wirkt. Als cobb am ende erschossen wird(oder auch nicht) gelangt er direkt in die realität zurück!

  • Anonymous

    sie sind in den Limbus gegangen weil Fischer in der letzten ebene starb und sie ihn wieder zurück holen wollten.

  • Anonymous

    also folgendes!
    Der beinahe ganze Film ist ein Traum!
    als cobb ariadne trifft will sie ihm helfen!
    Sie will ihm aus dem labyrinth rausholen sodass er seine schuld vergisst damit Mal nicht mehr in seinen Träumen auftaucht! Adriandne hat eine inception bei cobb durchgefüht!

  • Anonymous

    hallo,
    also ich glaube nicht, dass sich saito und cobb im limbus erschossen haben. in der "flugzeug-realität" hörte einfach das sedativum auf zu wirken, sie wachten auf und waren raus aus dem limbus.

    eins ist mir aber nicht klar:
    fischer müsste es doch total seltsam vorkommen, dass alle leute, die sich mit ihm in der business class des flugzeugs befinden, in seinem traum vorkamen. da er dieses exeption-selbstverteidungstraining mitgemacht hat, weiß er doch, dass es traum-sharing gibt. er müsste doch auf den gedanken kommen "10 std. schlaf – die leute um mich rum treten in meinem traum auf – könnte das nicht ein exeption-verbrechen sein?"

  • Anonymous

    ich denke nicht, denn der Traum des Träumers wird von dem Unterbewusstsein des Objekts (in diesem Fall ist Fischer das Objekt) bevölkert. Fischer kann wohl alle Personen, die in sein Traum vorkommen, doch nicht alle persönlich gekannt haben. Das sind alles dinge und Personen, die er mit seinem Unterbewusstsein wahrgenommen hat. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass er von menschen träumt, die mit ihm im business class sitzen =)

  • ALI

    woran sich z.b. saito / test-exeption oder auch fihser nach dem aufwachen erinnern, bleibt ungewiss, aber hier gab uns cobb doch zu verstehen, dass man nicht weiß, wie man in ein traum gelangt ist usw., also sollen wir auch annehmen, dass sie diesen traum (inception) für einen ganz gewöhnlichen traum angenommen haben. bei inception geht es ja letztendlich um die idee einen gewissen gedanken einfplanzen zu können. nach dem aufwachen fühlte sich fisher ja auch sichtlich benommen und orientierungslos, weil der traum in schon überanstrengt hat (kennen wir doch eigentlich auch). außerdem hielt er mr. charles und co. für projektionen. an mr. charles aussehn kontne fisher sich ja auch nicht erinnern. da im film das thema expetion-selbstverteidigungstraining nicht ganz erläutert wird, sollen wir zuschauer wohl einfach annehmen, dass fisher nicht darauf kommte, dass es sich um ein traum-sharing gehandelt hat… um mit bruckstücken des traums, die verblassen, im kopf, insbesonder mit dem positiven gefühl gegenüber seinem vater.

    aber mich verfolgt immer noch das confidential-dokument aus dem safe von saito, weil ja auch mal drastisch, sehr sogar, dagegen war, dass das geheimnis von saito in cobbs hände fällt! beim 2.durchblättern findet cobb etwas, was ihn stutzig macht.. so, dass er noch nicht mal aufwachen will – er durch den kick kommt er in den 1.level zurück… was für ein geheimnis hat satio ganz tief in seinem inneren begragen??? wenn wir die lösung wüssen, dann würden wir auch die frage beantworten, wer wen im limbus erschossen hat? und ob überhaupt ein schuss gefallen ist ??? evtl. auch, ob cobb die inception an fisher geträumt oder ob er von ariadne therapiert wird…???

    aber die schluss-szene "happy end" gefällt mir nicht nur, sondern ergibt auch keinen film für so eine wuchtigen film, der von traum zu traum springt… gerade der vater/ od. schwiegervater miles war doch wohl auch ein archtiekt für exeptions/ träume, der sich ungern daran erinneren will / oder evtl. nicht kann… er sagt ja auch ernst in der uni zu cobb, dass er in die realität zurückkehren soll… wenn cobb in die realität, die miles meint zurückkehrt !!!) , und in diese kehrt cobb anscheinend ja auch, weil miles am flughafen ihn sehr freundlich und zufrieden begrüsst, und viele hier doch davon ausgehen, dass es kein "reales happy end" ist, gehe ich davon aus, dass cobb immer noch nicht durch ist mit dem thema und noch nicht aufgewacht ist!

    nolan ist kein langweiler, sonder spielt mit unseren gedanken und unserer kreativität, alle die gerade den letzten punkt nicht mitbringen sollen weiter von einem "happy end" träumen…

  • Robby

    Ich stimme wwworsch (http://www.negativ-film.de/2010/07/inception-interpretationen-und.html?showComment=1280445031146#c5305163592138048300) zu. Geschäftsmann fliegt nach Hause, träumt einen abgefahrenen Traum und realisiert dabei die Bedeutung seiner Kinder, die er aufgrund seiner Geschäftsreisen viel zu sehr vernachlässigt hat. That's it, end of story. Ockhams Rasiermesser. Alles andere Interpretationen sind zwar ebenso möglich, aber weitaus unplausibler :D

  • traum

    @ robby… schöne, heile welt mit der interpretation von wwworsch, langweilig und daher nicht noch mehr plausibler als die anderen theorien. hey, den film hat christopher nolan gedreht, nicht steven spielberg und co.!!!

  • Robby

    @traum: Ockham's Razor. Und gerade die Einfachheit macht den Twist doch genial. Ich meine, Mementos Handlung ist auch nicht besonders, sondern die Grandiosität entsteht durch die Erzählweise. Bei Inception ist die Erklärung "Businessman fliegt nach Hause, träumt geilen Scheiß und erkennt die Wichtigkeit seiner Kinder" doch erschreckend möglich. Klar, langweilig, nicht so abgedreht und hinterfragend. Aber selbst die "abgedrehteren Interpretationen" lassen sich ziemlich schnell eindämmen, wenn von offizieller Seite (Nolan) mal klare "Spielregeln" kämen. Wann genau kommt man in den Limbus (nur von Level 1 bei zu starkem Narkotikum, oder auch von tieferen), wie genau dort raus (sprich Tod führt von Limbus/tieferen Schichten zur Realität oder in die nächsthöhere Traumschicht) etc. pp.. Und im Endeffekt ging es Nolan wohl nur um eines: Dem Zuschauer einen Gedanken einzupflanzen. Die Frage, wie es denn nun eigentlich sei ;) Und die Bandbreite an Spekulationen (unter Annahme einer an sich episch simplen Story) ist ja gerade die großartige Leistung :D

  • Anonymous

    ich frage mich ebenfalls (wie (viel) weiter oben bereits erwähnt), was die (auf den ersten blick) überflüssige spiegelszene soll..und v.a. was daran "impressive" (sagt cobb) ist wenn das gute mädel die spiegel zertört..

    desweiteren ist das ganze thema bezüglich: piaf-cotillard-la.vie.en.rose-aufwecklied.in.normal-dramaturgisches.thema.in.langsam (vgl. utubelink weiter oben) suuuuper

    zu den theorien..viel möglich..und fast jeden tag ein neues fass..ich für meinen teil fand die von den negativ-film vorgeschlagene 6 ganz schick….und sehr interessant die hier in den kommentaren erwähnte idee dass eames hauptakteur sei..funky das..

  • Anonymous

    Ähm, wie könnt ihr nur immer behaupten, dass Ebene xyz Yusufs, Eames & Cos Traum ist? Fakt ist, dass sind alles die Träume von Fischer, sonst könnte keine Security auftauchen, die Cobbs Team angreift. Sie sind die Fremdkörper. Sie sind MITTräumer. Sie teilen sich den Traum Fischers und können daher das Immaterielle verändern.
    Wäre Yusuf wie hier behauptet:
    http://www.cinemablend.com/new/An-Illustrated-Guide-To-The-5-Levels-Of-Inception-19643.html
    der Träumer, würde die Security nicht ihn angreifen. Erinnert euch einfach mal an den Traum Cobbs, als er Ariadne in die Traumwelt einführt. Dort wird Ariadne angefeindet, weil sie die Welt ändert, nicht Cobb.
    Desweiteren ist der Level nach der Eiswelt NICHT der Limbus, sondern eine weitere Traumebene, die Cobb kontrolliert.
    Zur näheren Erläuterung:
    http://www.talion.org/

  • Mario

    @oben:
    Gerade dein letztgenannter Link stellt das Ganze leider falsch dar.
    Die illustrierte Grafik ist das wohl eher richtig.
    Am Besten du schaust dir den Film nochmal an oder du liest dir das durch:
    "The architect and the dreamer are not always the same person. The architect designs the dream world/maze and can then teach that maze to a separate dreamer. The dreamer is the person whose mind actually houses the dream and it is the dreamer’s mind that the subject/mark is ultimately brought into in order to to be conned by the extractor. The dreamer allows the mark to fill their mind with the mark’s subconscious, and unless the dreamer maintains the stability of the dream, the mark’s subconscious will realize it’s been invaded by foreign mind(s) and will try to locate and eliminate the dreamer to free itself."

    War mir zuerst auch nicht ganz sicher, aber so stimmts auf jeden Fall.
    Hier nochmal der komplette Link -> http://screenrant.com/inception-spoilers-discussion-kofi-68330/all/1/

  • Anonymous

    Tja, das ist schon richtig so, aber das sollte man auch verstehen.

    Der TRÄUMER ist Fischer. Die anderen TEILEN den Traum mit ihm. Sie geben die ARCHITEKTUR (erstellt von Ariadne) in den Traum ein. Den Traum selbst belebt der TRÄUMER mit Projektionen. Die Projektionen können aggressiv auf Mitträumer reagieren.
    Jede Ebene ist auf einen Mitträumer ausgelegt, der von Ariadne in die Architektur eingewiesen wurde. Nur Cobb wollte die Architektur nicht kennen.
    Wäre nämlich der angebliche "Arthur"-Traum Arthurs Traum, würde er nicht von der Security angegriffen. Es steht da "Arthur dreamed it", was auch richtig ist, aber nur, weil die anderen eine Ebene tiefer sind. Letztendlich ist es noch immer Fischers Traum, in dem sie diesem eine Inception verpassen wollen. Das geht auch nur, wenn man in SEIN Bewusstein eindringt, nicht ihn in das der anderen einbringt.
    Auch hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Inception

  • Anonymous

    Ah… vll. etwas mißverständlich. Es ist richtig, dass zB Yusuf in der Van-Ebene der AKTIVE Träumer ist, nichts desto trotz ist er in Fischers (Traum-)Gedankenwelt. Er ist Gast und verändert die Wohnung (Architektur) des Hausherrn(Fischer), was dem gar nicht gefällt (Security).

  • Anonymous

    Zudem sollte man sich die Kommentare auf der Seite der Artwork durchlesen. Dort wurde bereits festgestellt, dass es FALSCH ist und auch was daran falsch ist.

  • LAL

    es nervt echt, dass viele den film noch nicht mal ansatzweise verstanden habe – auch mein tipp: schaut euch den erneut an und postet dann eurer kommentare. schade, dass man hier nicht szene für szene miteinander analysieren kann, stattdessen posten hier einie interpretationen andere und lassen sich dardurch beeinflussen.

    gerade wenn jemand noch nicht mal verstanden hat, dass bei fischer die inception durchgeführt ist, dass heißt, er der träumende ist und das cobb-team traumsharing macht, weil sie ja deswegen yusuf aufgesucht haben etc…. nervt, ehrlich.

  • Anonymous

    jo du bist der checka und weißt alles ne :D

  • Anonymous

    es gibt mehrere inpterpretationen, dass sollten wir alle akzeptieren… nur die richtige lösung kennen wahrscheinlich 2-3 leute auf dieser welt. auch leo hat ja in interviews betont, dass sie nicht wussten für welchen level usw sie gerade drehten. aber ich glaube auch nicht, dass cobb, der geschäftsmann träumt (sehr sehr komplex und langartmig) und nach dem aufwachen merkt, dass er seine kids vernachlässigt hat und alles ist wieder gut, wenn er zuhause ist, die sonne schein, alle lächeln und lachen, ha ha ha

  • Anonymous

    Ich habe eine Frage und zwar sagen sie, bevor sie ins Flugzeug steigen, dass sie bei einem 10 Stündigen Flug etwa 1 Woche in der 1. Ebene, ein paar Monate in der 2. und 10 Jahre in der 3. Ebene hätten nun meine Frage: haben sie die Zeit einfach nur maximal gehabt oder auch genutzt, sprich der Chemiker ist eine Woche lang im Van vor den "Beschützern! weggefahren etc.?

  • Mario

    "gerade wenn jemand noch nicht mal verstanden hat, dass bei fischer die inception durchgeführt ist, dass heißt, er der träumende ist und das cobb-team traumsharing macht, weil sie ja deswegen yusuf aufgesucht haben etc…. nervt, ehrlich."

    Mir kommt vor, dass du ihn eher nicht verstanden hast…

    Träumen kann jeder Depp. Dieser Traum (mit Architektur) wird dann mit dem Unterbewusstsein des Subjekts/Opfers (Fischer) gefüllt. Wird im Film sogar von Cobb erklärt :p Oder weißt du wie die Traumsharing-Maschine genau funktioniert?! Wird eher nicht erläutert. Checkt Fischer eine Unregelmäßigkeit bzw. wird zu viel ohne sein Einverständnis verändert, kommt die Security. Fertig!

  • Anonymous

    Wie LAL finde ich es auch schade, diesen Film nicht Szene für Szene schon jetzt analysieren zu können. Gerade in seiner Komplexität scheint mir Inception wie ein Prisma für das menschliche Bewusstsein (das vielleicht insgesamt u. a. sicher als Hommage an Escher und vielleicht sogar als Paradoxon angelegt/konstruiert ist). All diese losen Enden und Mehrdeutigkeiten und Spiel der Möglichkeiten scheinen als Ganzes auf eine weitere Bedeutungsebene zu weisen. Da ist es wirklich ganz unnötig, lieber LAL, unter die Gürtellinie zu gehen (es sagt ja auch keiner etwas zu Deiner Ausdrucksweise). Freuen wir uns doch lieber an diesem Interpretationsreichtum, der uns vielleicht auf noch ganz andere Gedanken bringt.
    ein Nolan-Liebhaber

  • Anonymous

    Frage :
    Warum wacht Cobb nach allen anderen im Flugzeug auf ?

  • Anonymous

    Warum fällt der Kreisel am Ende nicht um? xD

  • Anonymous

    was ich entweder nicht ganz verstehe oder zu meiner theorie führt, dass dom nicht aus der traumwelt rauskonnte, aber mal, ist folgendes:

    man kommt nur mit dem gerät in diese welten und wenn man wieder aufwacht, sind diese geräte auch noch da, oder?
    als dom und mal nach ihrer langen zeit im limbus im wohnzimmer aufwachen, sind doch keine geräte dort?
    und wenn man die zeit umrechnet, ihre jahrzehnte im limbus, hätten sie 3 reale jahre im wohnzimmer angeschlossen liegen müssen?
    was wäre da in echt mit ihren kindern passiert? stolpern über ihre eltern und leben so 3 jahre lang?
    ich tendiere dazu, dass dom eben nicht rauskam…oder lasse mir die theorie, dass alles ein kompletter traum war und er im flugzeug aufwacht, genauer durch den kopf gehen…

  • Anonymous

    ich fand übrigens neben der schmalen straßenlücke, durch die cobb sich zwängen muss und die tatsächlich traum-typisch ist, auch die selbstmord-szene etwas merk-würdig. wie kommt mal auf den gegenüberliegenden fenstersims?
    ästhetisch erinnert es sowieso an eine traumsequenz (vgl. auch der abgrund, die tiefe, die hilflosigkeit des zuschauend zur hilflosigkeit verdammten gegenübers) und logisch ist es erst recht nicht. oder?

  • Anonymous

    Es gibt zweifellos eine übergeordnete Perspektive; die kommerzielle.Es geht dem Schöpfer des Films ultimativ darum, ein Produkt herzustellen, dass das vielfache seiner Kosten an Revenues, am besten Rekordsummen schafft. Wichtig ist dem Produzenten nicht, welche Interpretation richtig ist, er hat ja auch an keine gedacht, sondern so viele Interpretationen und Disputen wie möglich im Gange zu setzen und läßt daher mit Absicht und berechenbar alles offen und macht alles sehr kompliziert und schwer nachvollziebar. Das Ziel ist, was hinter dem ausgelösten Dominoeffekt der Traumfabrik Hollywood und dem ganzen Sozialsystem am wichtigsten ist: …,indem wir uns die Zuschauer freiwillig in eine Traumwelt versenken lassen.

  • Anonymous

    Also ich fand den Film sehr enttäuschend.

    Relativ früh konnte ich der Logik nicht mehr folgen, der Spaß am Film war damit weg. Lustig finde ich dann Aussagen in manchen Kritiken, dass man der Story gut habe folgen können.

    Wenn man sich die diversen Deutungen hier anschaut, die auch wegen vieler Widersprüche in der Film"logik" resultieren, kann man nur sagen: wer den Film während des Sehens verstanden hat, ist entweder ein Genie oder hat sehr geringe Ansprüche ans Verstehen (z.B. rein akustisch ;-)

    Hatte etwas in der Art von Existence oder Shutter Island erwartet und nicht einen Film über 5(!) Ebenen, der nur eine Botschaft hat: was muss der Nolan doch für ein geistreicher Bub sein, dass er sich in 10 Jahren so was Vertracktes aushecken kann. Dabei hat er es so übertrieben, dass für mich der Unterhaltungsaspekt völlig verloren ging und ein verquaster, völlig unübersichtlicher Pseudointelligenznachweis rauskam.

    Schade um die Zeit – den Hype verstehe ich nicht.

  • Anonymous

    Hallo!
    Habe den Film bisher nur 1x gesehen und bin begeistert von dieser Interpretationsfülle.
    Ich bin der Meinung, daß Saiko in seinem Palast – in seinem Limbus – Cobb erschießt, und dieser in seinen Limbus – die heile Welt mit den Kindern und seinem Vater – aufwacht.
    Die Möglichkeit, daß seine Kinder bereits lange tot sind, und ihn nur der Gedanke an sie so verzweifeln läßt, würde dazu passen.

  • Anonymous

    Es gibt aber nur einen Limbus.
    Weder Saito noch Cobb besitzen "ihren eigenen" Limbus.
    Der Limbus ist ein "geteilter Zustand".
    Da Cobb schonmal mit seiner Frau dort war, sieht die Welt teils noch nach deren Vorstellungen aus.
    Da jedoch Saito bereits ein alter Mann ist, als ihm Cobb im Limbus begegnet, hatte er bereits die Möglichkeit den Limbus nach seinen Vorstellungen zu verändern, was letztlich "seinen Palast" erklärt.

  • Der Christ

    NEUE THEORIE kombiniert mit bestehenden:

    Die Endesequenz ist definitiv ein Traum von Cobb ein Wunschtraum. Seine Frau versucht ihn in allen Leveln in die Realität zurück zu bringen.

    Ihr fragt Euch warum beide damals in eine Traumwelt abgetaucht sind und nur Sie die Realität durch ihren Selbstmord wieder gefunden hat. Weil Cobb an einer Tatsache hängengeblieben ist! NÄMLICH DASS IN DER REALITÄT SEINE KINDER TOT SIND.

    Den TOT der Kinder versuchten beide in gemeinsamen Träumen zu verarbeiten. Seine Frau aber wachte irgendwann wieder auf während Cobb weiter in noch tiefere Träume und Verdrängungsversuche fällt und letzendlich träumt er träfe alleine seine Kinder wieder. Ariadne war ebenfals ein versuch seiner Frau aus der Realität cobb wieder zurück zu holen, doch auch sie scheitert und sagt dann noch" Dass sie improvisieren müsse" und wieder aus seiner Welt verschwindet.

  • Anonymous

    Meine Frage ist jetzt noch die: Warum ist das Hotelzimmer so verwüstet, als Cobb seine Frau – kurz bevor sie sich umbringt – auffindet

  • Anonymous

    Naja, dass mit dem Hotelzimmer ist nun wirklich nicht so schwierig.
    Mal berichtet Cobb, dass sie (ich glaube dem Anwalt oder so, bin mir gerade nicht mehr sicher)jemandem erzählt hat, dass Cobb sie umbringen wolle.
    Damit das ganze wie ein Tatort aussieht, quasi so als hätte es einen Streit/Kampf zwischen beiden gegeben, ist das Zimmer verwüstet.

  • Anonymous

    Und kann mir vieleicht mal jemand folgende frage beantworten: wenn in traumlevel 1 der van ins Wasser stürzt, hat Level 2 (das Hotel) keine Erdanziehung mehr. Aber in Level 3 wird fröhlich "anziehend" weitergeballert

    Nicht dass ich das für wirklich wichtig halte in diesem großen Film, denn wie die meisten von euch bin ich der Ansicht, dass entweder alles nur ein Traum ist oder cobb zumindest am Ende des Fluges erwacht. Aber ne in sich schlüssige Erklärung hätte ich doch gerne ;-)

  • Philip

    Mir stellen sich noch die Fragen: In der Traumwelt von Cobb und Mal (in der sie gemeinsam alt werden) sind doch nie die Kinder zu sehen, oder irre ich mich da jetzt? Warum nicht wenn da alles so schön gewesen sein soll??? Wer war ganz am Anfang der Auftraggeber??? Und warum sollen alle gleich umgebracht werden, weil sie gescheitert sind?

    Ein Interpretationsansatz von mir ist noch, das alles komplette Fiktion ist, soll heißen, dass Cobb evtl im Koma liegt und soetwas wie abtauchen in unterschiedliche Traumwelten nur eine Interpretation dieses Zustandes "Koma" ist. Die anderen Personen und immer wiederkehrende Äußerungen von Mel " Du weißt wo du mich finden kannst" und dass er endlich aufwachen solle sind die Stimmen, die er im unterbewusstsein von ihr am Krankenbett hört…
    Auch bei Shutter Island, den ich sehr ähnlich aufgebaut finde, ist die Realität eigentlich eine komplett andere als den ganzen Film dem Zuschauer eingebläut wird…

    Letztendlich bin ich aber auch nur ganzschön verwirrt :-)

  • Philip

    Hab noch was vergessen: zu dieser Interpretation komme ich auch noch, da dass einzige, was irgendwie an die Zukunft erinnert, dieses Traumgerät ist. Der Rest, bei den Waffen angefangen, sieht aus wie in der Gegenwart…

  • Medusa

    Also mir kommt es so vor, als ob es da im Film eigentlich 2 Geschichten gibt.

    Die eine ist die Geschichte mit seiner Frau (da tendiere ich zu der Interpretation mit dem Kindertot-Trauma, und dass Mal ihn dann aus der Traumwelt retten versuchte), und eine andere mit der Durchführung von Inception bei Fischer ( blabla, die Levels hochsteigen, Fischer aus der 4ten Ebene "rausfischen" -> kein Limbus, Saito stirbt -> Limbus, Cobb ertrinkt -> Limbus).

    Meine Frage ist bloss in wie weit die zwei Storys jetzt was miteinander zu tun haben, bzw wie sie sich gegenseitig ergänzen?!

  • Anonymous

    "Und kann mir vieleicht mal jemand folgende frage beantworten: wenn in traumlevel 1 der van ins Wasser stürzt, hat Level 2 (das Hotel) keine Erdanziehung mehr. Aber in Level 3 wird fröhlich "anziehend" weitergeballert"

    In Level 3 wird eine Lawine ausgelöst.

  • Anonymous

    ich hab nicht verstanden wie Mal eigentlich in den Träumen vorkommen konnte, wenn copp weder das subjekt noch der träumer war???

    kann mir das jemand erklären???

  • Philonol

    Genau deshalb darf man sich ja fragen, ob Cobb nicht doch der Träumer ist oder, wie weiter oben vermutet, gar im Koma liegt. Man kann sich natürlich – wie hier geschehen – alles Mögliche fragen. Wirklich spannend wird es aber erst, finde ich, wenn man nach übergeordneten Interpretationen sucht.

  • synchretist

    Der Film ist bewusst viel deutig gestaltet.

    Letzt zeigt eine interpretation auch viel über den Interpretierenden …

    Ich perönlich bevorzuge die Version, wo es eine "reale" Ebene gibt. Es gibt im Film einige Szenen, die ohne Beteilung von Cobb ablaufen. Und wer hat schon von einem Traum gehört, in dem der Träumer nicht enthalten ist?

  • Anonymous

    Ein paar meiner Gedanken zu Inception.

    Ich denke der Film endet in der Realität. Die Kinder sehen kaum verändert aus, weil Christopher Nolan es so wollte. Wäre hier deutlich zu sehen dass sie älter geworden sind, gäbe es zu diesem Filmende überhaupt keine unterschiedlichen Interpretationen. Das wollte Nolan aber nicht und hat deswegen, bewusst kaum einen Unterschied erkennen lassen.

    Ich denke auch Mall hat wirklich Selbstmord in der Realität begangen. Ebenfalls sind die Kinder in der Realität existent, nicht ohne Grund die Geschenke von Copp an den Opa. Das Copp und Mall über Jahre in ihrem Wohnzimmer gelegen haben sollen ist Blödsinn. Man bedenke nur das Saito ebenfalls schon über Jahre im Limbus gealtert ist und ebenfalls im Flugzeug wieder aufgewacht ist nachdem er den Limbus verlassen konnte.

    Sterben im Limbus bedeutet auch, man ist sofort wieder in der Realität. Siehe Copp und Saito am Ende und Copp und Mal nachdem Sie vom Zug überfahren wurden.

    Nachdem ich den Film das zweite mal im Kino gesehen habe, machten die Kicks um in der anderen Level wieder zu kommen absolut Sinn.

    Bin auch nicht der Meinung das alles nur ein Traum gewesen ist, da Arthur eindeutig Copp am Ende siegessicher zulächelt. Auch Saito weiß dass die Mission funktioniert hat und ruft sofort per Telefon seine Kontaktleute an. Auch Ariande blickt zu Copp. Das sich Fischer Niemanden so schnell erkennt, liegt vermutlich daran, dass er sich erst intensiver an seinen Traum erinnern müsste.

    Die einzige Frage die für mich noch bleibt ist, warum der Opa zu Copp sagt er solle wieder in die Realität kommen und dieser antwortet das es wichtig ist, das er zu seinen Kindern kommt weil ACHTUNG! dass ihre Realität ist. Da könnte man sich schon fragen ob vielleicht die Kinder tot sind und er nur in seinen Träumen mit ihnen zusammen sein kann. Aber warum dann die Geschenke und die Aussage vom Opa, dass Geschenke nicht ausreichen würde um den Kindern zu vermitteln das er noch lebe. Außerdem sieht man ihn ja auch am Anfang im Hotelzimmer mit seinen Kindern telefonieren.

  • Anonymous

    So jetzt auch 2 Dinge von mir die mir aufgefallen sind, und ich glaube hier noch nicht angesprochen wurden.
    ich denke Cobb wird durch Ariadne therapiert. an ihm wird eine Inception durchgeführt.

    1. trägt Ariadne immer etwas das rot ist (wie ein roter Faden durch die Geschichte)
    2. die Totem. Cobb hat einen Kreisel – er steckt sozusagen in einer Endlosschleife. Ariadne dagegen hat sich die Schachfigur ausgewählt, diejenige die das Spiel bestimmt..

  • Anonymous

    So ich habe eine ganz andere Idee die ich glaube ich noch nicht gelesen habe:
    Was ist, wenn Saito ihm (Cobb) nicht die Realtität als Gegenleistung schenkt (also in der Realität seine Kinder zu sehen) sondern eine sozusagen Traumwelt..von ihm kreiert..
    Vielleicht war der eine Anruf eben eine a la „Schläfert ihn gleich ein, wir haben es geschafft"
    Vielleicht stand ja darüber sogar schon etwas in den Unterlagen worin Cobb ganz am Anfang in Saitos Traum gesucht hat (ja ich weiß, dass aber der eigentliche Inception Vertrag von den beiden erst danach geschlossen wird)
    Aber vielleicht war es von Saito ja eben ein Test davor um zu sehen, ob Cobb für seine geplante Inception gut genug war..
    der Architekt war es ja jedenfalls nicht..

    Anderes: Wieso beruht ihr euch so auf die Tatsache, dass die Kinder unterschiedlich sein *müssen* wegen den Credits?..hmm wie wäre es wenn das auch "pure Absicht" Nolan war?
    Denn im Ernst: Mann hätte diesselben Kinder nehmen können selbst wenn man sie nur zwei Jahre unterschiedlicher darstellen lassen hätte müssen..ein wenig Schminke und fertig..vorallendingen, da man sie sowieso nur von hinten sieht..

  • Anonymous

    Ich haette gerne eine Erklaerung fuer den Fahrstuhl. Im obersten Stockwerk ist seine Frau mit den beiden Kinnings am Strand und alles ist wunderbar – aber eben nicht real.

    Im Basement ist Mel doch offensichtlich ausgestiegen aus der Traumwelt und befindet sich in der Realitaet. Das wird wohl das erste Level gewesen sein ?

    Oder ist das nur seine Traumwelt, die er sich aus Erinnerungen zusammengebaut hat und Adriane ist da reingekommen. Und wo die Adriane in den Fahrstuhl reinkommt auf welchem Level kommt sie da rein.

    Ich glaub der Fahrstuhl dient Leo sich durch seine Ebenen besser orientieren zu koennen.Zu mindest glaub ich das jetzt.

    So, nun nochmal den ganzen Film aus der Perspektive anschauen XD.

  • Anonymous

    Achso ja, ausserdem muss man haarscharf drauf achten wann er sich mit Mal unterhaelt und wann mit einer Projektion von Mal.

  • schneebaer

    "Bei Inception ist die Erklärung "Businessman fliegt nach Hause, träumt geilen Scheiß und erkennt die Wichtigkeit seiner Kinder" doch erschreckend möglich"

    Finde ich gar nicht ! Wenn wirklich alles bis zum Aufwachen ein Traum gewesen sein soll – warum hat er dann ein Kreisel, und warum dreht er ihn an, als er zu Hause ankommt ? Fuer mich sehr sehr unlogisch.

    Ich mag die Idee von Hal Phillips (Nr. 6), aber auch die erwaehnte "Eames ist der Protagonist"-Theorie (http://www.negativ-film.de/2010/07/inception-interpretationen-und.html?showComment=1281011004080#c4247262929536899186) mag ich sehr.
    In jedem Fall unterstuetze ich die Version "Cobb traeumt und soll von seinen Schuldgefuehelen befreit werden"-Version :)

  • Anonymous

    Hab jetzt hier bisschen quergelesen und am besten gefällt mir was relativ zu beginn geschrieben wurde: cobb erwacht am ende aus einem traum. Dieser abgedrehte trip bietet ohne ende interpretationsmöglichkeiten, dennoch gefällt mir diese einfache ansicht am besten. Schließlich wissen die meisten was man für skurrile dinge träumen kann…

  • Anonymous

    Die Interpretation vom 28.Aug um 23:48 ist total interessant, besonders weil Saito immer so geheimnisvoll war, wenn es darum ging, wie er es schaffen könne, Cobb wieder in die USA zu bekommen. =) gefällt mir sehr gut

  • wer wohl

    mann o mann, die kinder sind unterschiedlich, daher die credits, und zwar in der szene, als cobb ariande im traumlevel 1, als saito angeschossen liegt, von mal erzählt… sie akzeptiert die kinder nicht, sagt, dass sie es al mutter merken würde (was merken, das ist hier die frage?) und cobb trägt die kinder hinaus aus dem raum – da sehen die kinder / zwar von hinten, aber auch die kleidung ganz anders aus – glaubt es mir einfach…

    okay?? dann wäre das thema mit den kindern, den credits geklärt.

  • Anonymous

    Der Regieseur hatte sich nach eigenen Angaben mehere Jahre Zeit gelassen, den Stoff des Plots aufzubereiten. In diesem Film ist fast alles detalliert durchdacht! Beispiel: Ariadne, Die "Architekturstudentin". Ihr Vorname stammt aus der gr. Mythologie. Dort half sie mittels eines Fadens Theseus aus einem Labyrinth. Auch im Film hilft Ariadne Cobb bei dessen Mission. Mehr noch: Cobb läßt von ihr zum Test einige Labyrinte zeichnen. Alles ist in diesem Film durchacht :-)

  • Anonymous

    Eine Sache, die mir aufgefallen ist, auf welche hier aber bisher nicht eingegangen wurde (wenn ich sie nicht übersehen habe):

    Ob Cobbs Totem je "richtig funktionierte", ist ja offen, da es vorher das Totem von Maul war. Allerdings wird doch zu Beginn Ariadne erklärt, dass kein anderer das eigene Totem benutzen/berühren darf. Macht aber nicht Saito genau dass, als sich er und Cobb (zu Beginn und) am Ende im Limbus wieder treffen, ersterer als alter Mann? Kann nicht spätestens dann der Totem für Cobb unmöglich richtig funktionieren?

    So dass ein Umfallen oder nicht im späteren Verlauf bzw. dem eigentlichen Ende bei seinen Kindern überhaupt keine Aussage treffen kann, ob er träumt oder nicht?!

  • Anonymous

    Meine Interpretation zu diesem genialen Film:
    Filmbeginn: im Limbus
    Danach quasi ein Rückblick
    Cobb begibt sich in die verschiedenen Traumebenen und zwar aus der Realität im Flugzeug. Im Flugzeug werden am Schluss die Traumebenen wieder verlassen und alle sind zurück in der Realität.
    Das sich der Kreisel am Schluss weiter dreht, ist ein Spielchen vom Regisseur/Produzenten, um evt. einen 2. Teil zu produzieren, je nachdem wieviel Erfolg der Film hatte, denn dieses offene Ende lässt alle Möglichkeiten zu, natürlich auch die, dass Cobb sich weiter in der Traumwelt befindet und in Teil 2 heraus finden muss!
    In dem Film geht es ja um Gedankenklau, bzw. um das "Einpflanzen" von Gedanken. Deswegen bin ich sicher, dass Cobb sich selbst den Gedanken der Schuld eingepflanzt hat. Aus diesem Grund erscheint seine verstorbene Frau in seinen Träumen, weil ihn diese Schuld nicht los lässt.
    Da die Zeit in den Träumen viel langsamer verläuft, als in der Wirklichkeit, sind die Kinder von Cobb in der Realität auch nicht gealtert, denn ich denke, dass sich der Zeitpunkt vom Tode Mals bis zum Schluss, als er seine Kinder wieder trifft, in der Wirklichkeit nur wenige Monate waren, in der TRaumwelt aber Jahre.

  • Anonymous

    Der Film heißt ja "Inception" – was übersetzt "Anfang" oder "Gründung" heißt.
    Was wäre, wenn der Film der Anfang eines Zwei – oder Mehrteilers wäre? Wenn die Menschheit nach und nach in eine Traumwelt geschickt – Beginn des "Lebens" in der Traumwelt – und von dort manipuliert wird? Von wegen "Träume sind Schäume"! Menschen werden in eine Traumwelt geschickt, wissen nicht mehr, was ist Realität, was ist Traum und die Erde kann von den Bösen beherrscht werden…..

  • Anonymous

    Hab nicht alles gelesen also kann es auch sein das es erwähnt wurde.

    Ich glaube es war so:

    Cobb und Mal waren ja im Limbus, als beide Selbstmord begangen haben um aufzuwachen dachte Cobb sie waren wieder zurück in der Realität, aber könnte es nicht so sein, dass es ein Traum im Traum war ? Ich glaub kaum das es möglich war durch einen Traum schon so tief zu gelangen um im Limbus zu landen. Deswegen hatte Mal ja das Gefühl, dass das nicht die Realität sei. Man hat auch in einer Szene gesehen als Cobb davon geredet hat, sie wären zusammen im Limbus alt geworden, dass sie tatsächlich alt waren sprich ; Das Gehirn zu brei geworden; vergessen das es ein Traum im Traum ist. Mal organisiert es ja dann auch das er die schuld für ihren tot bekommt und er die kinder nicht mehr sehen kann und somit auch nen "anlass" zum Selbstmord. Er macht aber das Gegenteil er erschafft sich einen Plan wie er zurück zu seinen Kindern kommt, da er ja nicht mehr einreisen kann. Alles projektionen die ihm alle "helfen" damit er nahause kann. Mal tauch im 3ten Level um es zu sabotieren, damit er es nicht schafft und er dann tatsächlich glaubt er wäre bei seinen Kindern.

    Das mit den Kindern im Abspann sprich je 2 verschiedene können doch auch einfach nur 1x Schauspieler die anderen die Stimmen am Telefon

  • Anonymous

    In diesem Interview mit dem Kostümdesigner Jeffrey Kurland sagt er, dass die Kinder am Ende auch andere Kleidung tragen. Das würde meiner Meinung nach auch dagegen sprechen, dass sie nur Reflektionen in einem Traum sind…

    http://clothesonfilm.com/inception-jeffrey-kurland-costume-qa/14317/

  • Anonymous

    Wenn Cobb im Nimbus ist, dann ist das doch sein Traum oder nicht ?
    Demnach müsste es doch egal sein, ob der Kreisel umfällt oder nicht, denn das Totem bestätigt dir doch NUR, dass du nicht in dem Traum eines anderen bist. Soll heissen, dass der Kreisel umfällt, wenn Cobb es will also wenn er glauben will, dass er wieder in der Realität ist.

    Wenn es wirklich so ist, dann wäre Theorie 4 dadurch nur noch mehr bestätigt. Also Ich würde mal sagen, dass er in seinem Limbus ist (leider ohne Mal und Kinder)<== die sind in der Realität
    Und ich bahaupte ausserdem, dass es im Limbus auch noch tiefere Ebenen gibt in die Cobb will, weil er langsam merkt, dass er noch Träumt. Also versucht er UNBEWUSST weiter abzutauchen. Das würde bedeuten, dass der Ganze Film, der ja EIGENTLICH darauf ausgelegt ist, dass Cobb wieder in die USA darf, eigentlich nur ein weg noch tiefer in den Nimbus ist…

  • Anonymous

    Hallo,
    mir ist auch etwas aufgefallen, was mich stutzig macht.
    Ich verstehe den Limbus nicht ganz.
    Ich dachte, man kommt da nur rein, wenn man im Traum getötet wird, aber durch ein Betäubungsmittel noch nicht aufwachen kann.
    Wie also kamen Cobb und Mal in den Limbus und warum mussten sie sich umbringen, um wieder herauszukommen? Schließlich kann man im Limbus doch eigtl nur noch abwarten bis das Mittel nicht mehr wirkt, oder? Und durch einen Selbstmord kann man ihm keineswegs entkommen! Oder?
    Wieso Mal und Cobb dort waren, ist aus dem Film ja nicht ersichtlich, aber könnte es etwas wie ein Hobby der beiden gewesen sein oder haben sie gemeinsam Aufträge durchgeführt und sind dann auf einmal dort gefangen gewesen?
    Dagegen würde sprechen, dass sie ja, als sie endlich entkommen, ganz normal zu Hause aufwachen..
    Abegesehen davon mag ich die "Alles ist ein Traum und Cobb wacht im Flugzeug auf" Theorie am meisten :).

  • Anonymous

    Hallo allerseits!
    Habe noch nicht alle Kommentare gelesen (was ich noch machen werde), aber ich wollt neben der Theorien auf andere Aspekte des Film aufmerksam machen. Dazu nehme ich als Vergleich Fight Club hinzu. Da jener Film auch mit der Realität spielt und man im Nachhinein auf viele "Hinweise" stoßen kann, habe ich dies auch instinktiv beim ersten Durchschauen von Inception angewand. Ich spiele noch mit dem Gedanken, gleich nochmal in den Film reinzugehen, wollt aber zuerst einige Gedanken ordnen.

    In Träumen soll man ja auf alles achten, dies zeigt auch der Film Inception eindrucksvoll.
    Alles wirklich alles können Hinweise sein, versteckt oder direkt vor dem Auge, aber dann doch wieder unscheinbar.
    Expect the unexpected sage ich immer dazu.
    Meine Fragen nun:
    1) Hat jemand auch auf die Musik im Film geachtet? Also nicht nur Edith Piafs Lied, sondern auf die Filmmusik selbst? Ich habe mich an einigen Momenten gefragt, ob die Musik selber nicht auch ein Hinweis aufs Träumen wäre. Weil ich aber den Film zum Ersten Mal sah, wollte ich nicht mich nur darauf konzentrieren. Die Musik ist manchmal so dominant (und macht den Film meiner Meinung besonders dadurch zu einem Geniestreich der Filmkunst) und gleichzeitig ständig präsent.
    Ich werde deswegen nochmal genauer recherchieren, ob es genaue Schlüsselmomente gibt…um eine Theorie genau zu erörtern.

    2)Worte und Wortspiele
    Hier werden bereits viele Wortspiele durch die Namen der Protagonisten erörtert, aber hat jemand schon auf die Schilder geachtet? Es scheint sich in einigen Szenen nicht um Schleichwerbung zu handeln, aber weil es so schnell ging, hatte ich noch keine Zeit genauer darauf einzugehen.
    In der Verfolgungsjagd in Mombasa erscheinen Schriftzüge des Lokals, wo sich Cobb versteckt und meiner Meinung auch andere Momente.
    Zudem ist mir in Paris ein Moment aufgefallen, dass ein Schriftzug in der luft zu erkennen ist, genauer zu dem Moment, wo ein Blick über das gesamte Häusermeer geschieht. Ich hab genau hingeschaut, aber man sah einfach nicht, dass dort eine Wand für eine ReklameTafel aufgestellt wurde, sondern der Schriftzug in der Luft hing, versteckt im Häusermeer…

    3)Die Jagd in Mombasa
    Waren die dortigen FirmaAngestellte nicht selber Wächter eines Traumes? Eine Art Schutz, antrainiert für Eindringlinge?

  • Anonymous

    Hallo allerseits!

    Bin grad noch dabei, den langen Thread durchzulesen.
    Was mir bislang auffiel, dass zu bestimmten Aspekten noch nicht geschrieben wurde
    und wollt diese mal pro forma einwerfen.
    Da ja Träume unzählige Hinweise verstecken und ich seit dem Film Fight Club versuche auf
    alles zu achten, waren mir diese Hinweise aufgefallen. Hab den Film Inception bislang
    nur einmal gesehen, so dass ich nicht grad genau bin oder bereits ein Experte über jede
    Szene. Ich bitte dies zu entschuldigen.

    1)Musik

    Im Film wird Edith Piaf als Signal für die Eindringlinge verwendet. Da aber Hans Zimmers
    Musik ein bedeutendes Merkmal des films ist (und besonders dadurch zu einem Genuss wird),
    habe ich mich während des Zuschauens gefragt, ob die Filmmusik nicht selbst bewusstes
    Element und Hinweis fürs Träumen ist. Weil ich den Film zum ersten Mal sah, wollt ich mich
    nicht nur darauf konzentrieren. Werde aber eine Theorie bald nachreichen, besonders genaue
    Stellen erwähnen und kommentieren

    2)Schriftzüge

    Da in Träumen viele Hinweise versteckt werden bzw. vom Auge des Betrachters übersehen werden,
    wollt ich nachfragen, ob jemand diese auf aufgefallen sind.
    In Mombasa bei der Verfolgungsjagd versteckt sich Cobb in diesem Lokal. Auffällig könnte der
    Schriftzug beim Eingang sein, an dem ich mich leider nicht erinnern kann, aber halt in einer
    kurzen Szene beachten geschenkt wurde.
    Aber am Auffälligsten erscheint mir ein Schriftzug in Paris. In einer Szene wird ein Blick
    aufs Häusermeer geworfen. Ist jemand dort ein Schriftzug aufgefallen, welcher scheinbar in
    der Luft schwebte? War im Hintergrund versteckt, aber doch deutlich zu erkennen. Zudem sah
    ich einfach keine Wand, die als Werbetafel diente. Der Schriftzug schien wirklich zu schweben…
    weiße Wörter…

    3)Agenten der Firma
    Bei der Verfolgungsjagd im Mombasa haben ja diese Leute Cobb gejagt und je länger die Szenerie
    ging, so tauchten immer mehr von ihnen auf, nahezu aus jeder Ecke. Waren das nicht Beschützer
    für einen Traum? Halt erzeugt durch Training, wie mehrmals erwähnt? Zudem kan ja diese Szene,
    wo sich Cobb durch diese enge Hauswand quetschen musste auch eher als Symbolik zu verstehen sein.
    Genau ab diesem Moment habe ich mir gedacht, dass dies auch ein Traum sein könnte, was ja
    hier einige Theorien bestätigen würden…

    Ich werde noch weiter recherchieren und bald hier reinstellen.

  • Anonymous

    Hallo allerseits!

    Bin grad noch dabei, den langen Thread durchzulesen.
    Was mir bislang auffiel, dass zu bestimmten Aspekten noch nicht geschrieben wurde
    und wollt diese mal pro forma einwerfen.
    Da ja Träume unzählige Hinweise verstecken und ich seit dem Film Fight Club versuche auf
    alles zu achten, waren mir diese Hinweise aufgefallen. Hab den Film Inception bislang
    nur einmal gesehen, so dass ich nicht grad genau bin oder bereits ein Experte über jede
    Szene. Ich bitte dies zu entschuldigen.

    1)Musik

    Im Film wird Edith Piaf als Signal für die Eindringlinge verwendet. Da aber Hans Zimmers
    Musik ein bedeutendes Merkmal des films ist (und besonders dadurch zu einem Genuss wird),
    habe ich mich während des Zuschauens gefragt, ob die Filmmusik nicht selbst bewusstes
    Element und Hinweis fürs Träumen ist. Weil ich den Film zum ersten Mal sah, wollt ich mich
    nicht nur darauf konzentrieren. Werde aber eine Theorie bald nachreichen, besonders genaue
    Stellen erwähnen und kommentieren

  • Anonymous

    2)Schriftzüge

    Da in Träumen viele Hinweise versteckt werden bzw. vom Auge des Betrachters übersehen werden,
    wollt ich nachfragen, ob jemand diese auf aufgefallen sind.
    In Mombasa bei der Verfolgungsjagd versteckt sich Cobb in diesem Lokal. Auffällig könnte der
    Schriftzug beim Eingang sein, an dem ich mich leider nicht erinnern kann, aber halt in einer
    kurzen Szene beachten geschenkt wurde.
    Aber am Auffälligsten erscheint mir ein Schriftzug in Paris. In einer Szene wird ein Blick
    aufs Häusermeer geworfen. Ist jemand dort ein Schriftzug aufgefallen, welcher scheinbar in
    der Luft schwebte? War im Hintergrund versteckt, aber doch deutlich zu erkennen. Zudem sah
    ich einfach keine Wand, die als Werbetafel diente. Der Schriftzug schien wirklich zu schweben…
    weiße Wörter…

  • Anonymous

    3)Agenten der Firma
    Bei der Verfolgungsjagd im Mombasa haben ja diese Leute Cobb gejagt und je länger die Szenerie
    ging, so tauchten immer mehr von ihnen auf, nahezu aus jeder Ecke. Waren das nicht Beschützer
    für einen Traum? Halt erzeugt durch Training, wie mehrmals erwähnt? Zudem kan ja diese Szene,
    wo sich Cobb durch diese enge Hauswand quetschen musste auch eher als Symbolik zu verstehen sein.
    Genau ab diesem Moment habe ich mir gedacht, dass dies auch ein Traum sein könnte, was ja
    hier einige Theorien bestätigen würden…

    Ich werde noch weiter recherchieren und bald hier reinstellen.

  • Anonymous

    Eine Frage zum Kreisel und wem sie eigentlich gehört:

    Ist es wirklich sicher, dass dieses Ding zuerst Mal gehört hatte und Cobb es dann an sich nahm?

    Kann es nicht genauso gut Cobbs Kreisel gewesen und im Limbus hat Mal ihm diesen Gedanken eingepflanzt.
    Er ist so besessen von dem Ding, aber er weiß/glaubt, dass es Mals Kreisel ist. Es soll niemand anfassen, so dass man glauben will, es wäre sein Beweis. Aber er weiß doch, dass es Mals Kreisel war, eben weil er ihr im Limbus die Inception eingepflanzt hatte.

    Wem gehört eigentlich der Kreisel?

  • Anonymous

    sorry für die doppelten Threads. Meine Seite hat mir angezeigt, dass nichts abgeschickt wurde und ich deswegen sie zweimal verfasst hatte

  • Anonymous

    Ich denke, dass es auf der Ebene des Films nicht auflösbar ist, was Traum und was Realität ist. Vielmehr geht es meines Erachtens um die Frage von psychischen Konflikten, um Schuldbewußtsein und den Versuch, sich damit auseinanderzusetzen. Cobb hat sich in dem Versuch seinem psychischen Leiden zu entgehen ein Labyrinth aus Abwehrmechanismen geschaffen, doch kann er dem Schuldbewußtsein, dass Mal unter anderem verkörpert, letztlich nicht entgehen. Immer wieder scheint aber auch der Wunsch nach Versöhnung mit sich selbst auf, seinen unterbewussten Ängsten also nicht durch Flucht zu entgehen, sondern sich auf auf- und verarbeitende Weise mit diesen zu konfrontieren. Ob dies am Ende gelingt ist, so finde ich, nicht zu sagen, da es durchaus sein kann, dass Cobb sein Innerstes nach Außen kehrt und durch einen kathartischen Effekt „nach Hause“, also zu sich selbst findet. Es ist aber ebenso möglich, dass sein Über-Ich zu beruhigen versucht, in dem er weiter rationalisiert und verdrängt.
    Wenn das Ich eines Menschen essentiell bedroht ist, entwickelt er psychische Mechanismen, sein Selbst zu retten. Dieser Rettungsversuch ist immer ein paradoxer: Um den Preis des psychischen Selbsterhalts wird das Selbst aufgegeben, durch die Stärkung des Ich durch Abwehrmechanismen wird es geschwächt.

    Ebenso stehen die Strategien der Abwehr und der Konfrontation seitens Cobb nebeneinander und werden nicht nach einer Seite hin aufgelöst. Cobb taucht immer tiefer in sein Unterbewusstsein ein, bis er es schafft, sich nicht mehr in die Vorstellung einer Rückkehr zu Mal zu flüchten, also eine falsche Versöhnung anzustreben, die immer nur kurzweilig bestand hat. Im Limbus, also tief im Unterbewusstsein, sagt Cobb zu Mal, dass er sie loslassen muss. Er erkennt, dass er eine idealisierte Vorstellung von Mal hat, die immer wenn er sich ihr hingibt mit Schuldbewußtsein verbunden ist. Der Weg, zu sich selbst zurück zu finden führt über das Loslassen. So taucht Mal auch nicht mehr auf, als Cobb endlich in die Gesichter seiner Kinder zu sehen vermag.
    Doch ist diese Erkenntnis in der Psychotherapie ein kleiner Schritt auf dem Wege zur Befreiung von seinen inneren Zwängen und unverarbeiteten Konflikten. Trotz einschneidender Erkenntnisse ist man vor dem Rückfall davor, diese wieder und wieder in Zweifel zu ziehen, nicht gefeit. So kann Cobb die Gesichter seiner Kinder nicht sehen, vielleicht, weil er merkt, dass dies nicht der Weg der Versöhnung mit sich selbst ist, dass in ihm noch etwas bohrt, dass hervorkommen will und dass nicht aufhören würde, wenn er sich dem trügerischen Verlangen hingeben würde, diesem entgehen zu können.
    In der Schlussszene taucht Mal nicht mehr auf, vielleicht, weil er sich von seinen Ängsten lösen konnte. Möglicherweise hat Cobb sich selbst aber erneut betrogen, indem er es schafft, Mal aus seinem Inneren (kurzzeitig) auszusperren und sich dem Wunsch nach Seelenfrieden im Bild des Nachhausekommens zu seinen Kindern hingibt.

  • Anonymous

    Ich denke, dass es auf der Ebene des Films nicht auflösbar ist, was Traum und was Realität ist. Vielmehr geht es meines Erachtens um die Frage von psychischen Konflikten, um Schuldbewußtsein und den Versuch, sich damit auseinanderzusetzen. Cobb hat sich in dem Versuch seinem psychischen Leiden zu entgehen ein Labyrinth aus Abwehrmechanismen geschaffen, doch kann er dem Schuldbewußtsein, dass Mal unter anderem verkörpert, letztlich nicht entgehen. Immer wieder scheint aber auch der Wunsch nach Versöhnung mit sich selbst auf, seinen unterbewussten Ängsten also nicht durch Flucht zu entgehen, sondern sich auf auf- und verarbeitende Weise mit diesen zu konfrontieren. Ob dies am Ende gelingt ist, so finde ich, nicht zu sagen, da es durchaus sein kann, dass Cobb sein Innerstes nach Außen kehrt und durch einen kathartischen Effekt „nach Hause“, also zu sich selbst findet. Es ist aber ebenso möglich, dass sein Über-Ich zu beruhigen versucht, in dem er weiter rationalisiert und verdrängt.
    Wenn das Ich eines Menschen essentiell bedroht ist, entwickelt er psychische Mechanismen, sein Selbst zu retten. Dieser Rettungsversuch ist immer ein paradoxer: Um den Preis des psychischen Selbsterhalts wird das Selbst aufgegeben, durch die Stärkung des Ich durch Abwehrmechanismen wird es geschwächt.

    Ebenso stehen die Strategien der Abwehr und der Konfrontation seitens Cobb nebeneinander und werden nicht nach einer Seite hin aufgelöst. Cobb taucht immer tiefer in sein Unterbewusstsein ein, bis er es schafft, sich nicht mehr in die Vorstellung einer Rückkehr zu Mal zu flüchten, also eine falsche Versöhnung anzustreben, die immer nur kurzweilig bestand hat. Im Limbus, also tief im Unterbewusstsein, sagt Cobb zu Mal, dass er sie loslassen muss. Er erkennt, dass er eine idealisierte Vorstellung von Mal hat, die immer wenn er sich ihr hingibt mit Schuldbewußtsein verbunden ist. Der Weg, zu sich selbst zurück zu finden führt über das Loslassen. So taucht Mal auch nicht mehr auf, als Cobb endlich in die Gesichter seiner Kinder zu sehen vermag.
    Doch ist diese Erkenntnis in der Psychotherapie ein kleiner Schritt auf dem Wege zur Befreiung von seinen inneren Zwängen und unverarbeiteten Konflikten. Trotz einschneidender Erkenntnisse ist man vor dem Rückfall davor, diese wieder und wieder in Zweifel zu ziehen, nicht gefeit. So kann Cobb die Gesichter seiner Kinder nicht sehen, vielleicht, weil er merkt, dass dies nicht der Weg der Versöhnung mit sich selbst ist, dass in ihm noch etwas bohrt, dass hervorkommen will und dass nicht aufhören würde, wenn er sich dem trügerischen Verlangen hingeben würde, diesem entgehen zu können.
    In der Schlussszene taucht Mal nicht mehr auf, vielleicht, weil er sich von seinen Ängsten lösen konnte. Möglicherweise hat Cobb sich selbst aber erneut betrogen, indem er es schafft, Mal aus seinem Inneren (kurzzeitig) auszusperren und sich dem Wunsch nach Seelenfrieden im Bild des Nachhausekommens zu seinen Kindern hingibt.

  • Anonymous

    Teil 1
    Ich denke, dass es auf der Ebene des Films nicht auflösbar ist, was Traum und was Realität ist. Vielmehr geht es meines Erachtens um die Frage von psychischen Konflikten, um Schuldbewußtsein und den Versuch, sich damit auseinanderzusetzen. Cobb hat sich in dem Versuch seinem psychischen Leiden zu entgehen ein Labyrinth aus Abwehrmechanismen geschaffen, doch kann er dem Schuldbewußtsein, dass Mal unter anderem verkörpert, letztlich nicht entgehen. Immer wieder scheint aber auch der Wunsch nach Versöhnung mit sich selbst auf, seinen unterbewussten Ängsten also nicht durch Flucht zu entgehen, sondern sich auf auf- und verarbeitende Weise mit diesen zu konfrontieren. Ob dies am Ende gelingt ist, so finde ich, nicht zu sagen, da es durchaus sein kann, dass Cobb sein Innerstes nach Außen kehrt und durch einen kathartischen Effekt „nach Hause“, also zu sich selbst findet. Es ist aber ebenso möglich, dass sein Über-Ich zu beruhigen versucht, in dem er weiter rationalisiert und verdrängt.

  • Anonymous

    Teil 2
    Wenn das Ich eines Menschen essentiell bedroht ist, entwickelt er psychische Mechanismen, sein Selbst zu retten. Dieser Rettungsversuch ist immer ein paradoxer: Um den Preis des psychischen Selbsterhalts wird das Selbst aufgegeben, durch die Stärkung des Ich durch Abwehrmechanismen wird es geschwächt.
    Ebenso stehen die Strategien der Abwehr und der Konfrontation seitens Cobb nebeneinander und werden nicht nach einer Seite hin aufgelöst. Cobb taucht immer tiefer in sein Unterbewusstsein ein, bis er es schafft, sich nicht mehr in die Vorstellung einer Rückkehr zu Mal zu flüchten, also eine falsche Versöhnung anzustreben, die immer nur kurzweilig bestand hat. Im Limbus, also tief im Unterbewusstsein, sagt Cobb zu Mal, dass er sie loslassen muss. Er erkennt, dass er eine idealisierte Vorstellung von Mal hat, die immer wenn er sich ihr hingibt mit Schuldbewußtsein verbunden ist. Der Weg, zu sich selbst zurück zu finden führt über das Loslassen. So taucht Mal auch nicht mehr auf, als Cobb endlich in die Gesichter seiner Kinder zu sehen vermag.

  • Anonymous

    Teil 3
    Doch ist diese Erkenntnis in der Psychotherapie ein kleiner Schritt auf dem Wege zur Befreiung von seinen inneren Zwängen und unverarbeiteten Konflikten. Trotz einschneidender Erkenntnisse ist man vor dem Rückfall davor, diese wieder und wieder in Zweifel zu ziehen, nicht gefeit. So kann Cobb die Gesichter seiner Kinder nicht sehen, vielleicht, weil er merkt, dass dies nicht der Weg der Versöhnung mit sich selbst ist, dass in ihm noch etwas bohrt, dass hervorkommen will und dass nicht aufhören würde, wenn er sich dem trügerischen Verlangen hingeben würde, diesem entgehen zu können.
    In der Schlussszene taucht Mal nicht mehr auf, vielleicht, weil er sich von seinen Ängsten lösen konnte. Möglicherweise hat Cobb sich selbst aber erneut betrogen, indem er es schafft, Mal aus seinem Inneren (kurzzeitig) auszusperren und sich dem Wunsch nach Seelenfrieden im Bild des Nachhausekommens zu seinen Kindern hingibt.

  • Anonymous

    Also ich finde die Tatsache, das der Kreisel zu Mal gehörte, sehr wichtig. Er ist ihre Idee und eben von ihr wem auch immer eingegeben. Die Idee jedoch, das sich die Kinder endlich zu Dom umdrehen scheint seine eigene zu sein. Verbunden mit der Theorie, Ariadne sei seine Therapeutin und hilft ihm was auch immer zu besiegen, macht es Sinn, das er am Ende den Kreisel Kreisel sein lässt und lieber zu einen Kindern rennt (die fremde/schlechte Idee/Erinnerung mit einer eigenen/guten bekämpft), um dann mit uns aufzuwachen, oder hat jemand den Musikcountdown der genau mit dem Ende des Abspanns endet verpasst? Immer schön die Künstler achten und die Credits abwarten!!! Das erleichtert auch die Rückkehr vom filmischen Traum in die eigene Realität. Vielleicht hatten wir ja alle einen Einstich in unserem Arm nach dem Kinobesuch.

  • Anonymous

    Hab den Film gestern abend gesehen und kann seitdem kaum noch aufhören, darüber nachzudenken. Die Theorie, dass der ganze Film ein Traum ist und Cobb am Ende im Flugzeug daraus erwacht (die anderen in der First Class Mitreisenden also in Wirklichkeit gar nicht kennt), finde ich recht überzeugend. Was mir in dem Zusammenhang aufgefallen ist: Der Film hat keinen üblichen Anfang, es gibt keine Credits zu Filmbeginn, sondern man ist sofort in der Geschichte drin. Also genau so, wie es auch bei Träumen ist (Cobb erwähnt mehrmals, dass man sich nie an den Anfang eines Traumes erinnern kann).
    Zu dieser Theorie passt m.E. auch, dass Nolan so direkt und unverhohlen andere Filme zitiert (Bourne, Matrix, James Bond, etc.). Ein Regisseur seiner Klasse würde so etwas doch nur machen, wenn es notwendiger Teil der Erzählung wäre, oder? Also in diesem Fall, dass Cobb Bilder aus Filmen träumt, die er selbst gesehen hat.
    Außerdem gibt es im ganzen Film meines Wissens keinen einzigen Hinweis auf das Jahr, in dem die Geschichte spielt. Es muss sich also gar nicht zwangsläufig um ein Sci-Fi-Movie handeln, sondern könnte auch im Hier und Jetzt spielen.

  • Anonymous

    Na das ist doch großartig. Die ganzen filmischen Zitate und die ganzen bekannten Schauspieler: Wir sind die Träumer!!!

    Der Film ist doch wirklich eine tolle Mischung aus Verwirrung durch Offenlassen und Unterhaltung durch bekannte Standarttypisierung wie den Mogul Saito oder den immer coolen Eames und seine Actionfilmeinzeiler. Was hier vorher schon unglaublich passend erwähnt wurde ist doch, dass Interpretationen immer auch viel über den Interpretierenden aussagen. Das heißt, wir legen uns unsere Realität und eben auch den Film so aus, das es für uns passt. Wie soll ich denn ausmachen welche Szenen Realität sind und welche Traum? Wie oft war Cobb denn schon bewußtlos und andere konnten seinen Kreisel untersuchen? Oder prüft er mit dem Kreisel eigentlich nur, ob er sich auch ja nicht in Mals Traum befindet? Jeder bastelt sich also aus einem offenen Ende ein positives oder ein negatives, oder?
    Also wer sich nur unterhalten lassen will, unterhält sich besser über die Effekte von Avatar, wer seinen Kopf mit ins Kino nehmen will, geht halt in Inception. Und wenn man beides gut findet, schaut man sich beide Filme an ;) Ein Hoch auf die Toleranz.

  • Anonymous

    Inception Theorie Cobb + Saito im Limbo / Alle schlafen noch im Flugzeug

    Um aus einem Traum, bei dem man durch Sedativum eingeschlafen ist, aufzuwachen, benötigt man einen Kick! Wenn man in dem Traum stirbt, ohne einen Kick zu durchlaufen, wird man im Limbo festgehalten.

    Man kann von jeder Traumebene aus ins Limbo gelangen, dass Limbo des einen kann eine Traumebene eines anderen sein!!!

    Yusuf Traumebene 1

    Kick Van –> gelangt in die Realität zurück

    Arthur Traumebene 2

    Kick Fahrstuhl –> gelangt in Traumebene 1 zurück
    Kick Van –> gelangt in die Realität zurück

    Eames Traumebene 3

    Kick Explosion –> gelangt in Traumebene 2 zurück
    Kick Fahrstuhl –> gelangt in Traumebene 1 zurück
    Kick Van –> gelangt in die Realität zurück

    Ariadne Traumebene 4

    Kick freier Fall –> gelangt in Traumebene 3 zurück
    Kick Explosion –> gelangt in Traumebene 2 zurück
    Kick Fahrstul –> gelangt in Traumebene 1 zurück
    Kick Van –> gelangt in die Realität zurück

    Fischer Traumebene 4 Limbo

    Stirbt in Traumebene 3 –> gelangt in Traumebene 4 (für ihn das Limbo)

    Kick freier Fall –> wird in Traumebene 3 wiederbelebt und bekommt dann die Inception durch seinen Vater

    Kick Explosion –> gelangt in Traumebene 2
    Kick Fahrstuhl –> gelangt in Traumebene 1
    Kick Van –> gelangt in die Realität zurück

    Saito Traumebene 4 Limbo

    Stirbt in Traumebene 3 gelangt in Traumebene 4 (für ihn das Limbo)

    Es gibt keinen Kick! Er erschießt sich in Traumebene 4 und kommt nicht aus dem Limbo raus!
    Er gelangt in einen weiteren Traum (weiterhin sein Limbo, die anderen Charaktere sind danach nur Projektionen,außer evtl Cobb….komm bei Cobbs Erklärung drauf)

    Cobb Traumebene 4
    Ist mit Ariadne in Traumebene 4 ohne dass es für die beiden das Limbo ist, sondern für Fischer und Saito ist es das Limbo!

    Es gibt keinen Kick! Er erschießt sich in Traumebene 4 und gelangt dadurch in einen weiteren Traum (in sein Limbo).

    Die Charaktere die er im Flugzeug sieht sind Projektionen, ähnlich wie bei Saito der eben ebanfalls im Limbo steckt und es nicht merkt.

    Entweder Saito und Cobb sind zusammen in dieser Traumebene 5 (das Limbo für beide), bei der beide im Flugzeug zu sich kommen oder Saito ist in seinem eigenen Traum und er projeziert Cobb und Cobb ist in Traumebene 5 (sein Limbo im Flugzeug beginnend) und projeziert Saito.

    Post wir unten fortgesetzt!!!

  • Anonymous

    Die ganzen Spekulationen sind ja echt nett.

    Aber wenn man verstehen will, worum es in dem Film geht, dann bringt es nix, das "Szenario", welches ja genau für den Zuschauer konstruiert wurde, auseinanderzunehmen und bis ins letzte Detail zu analysieren um auf den Inhalt schließen zu können.

    Letzten Endes muss man erst die Intention des Authors wissen, um detalliert Analysieren zu können.
    Was präsentiert uns Nolan also in seinem Film als einzige Wahrheit? Was ist die einzige Begebenheit, für die er keinen Spielraum für Interpretationen lässt?
    Es ist die Selbstläuterung eines Mannes, der sein Situation akzeptiert (scheissegal ob nun im Traum oder in Realität, deshalb wartet er auch nicht mehr ab, ob der Kreisel zum Schluss nun fällt oder nicht). Er versucht nicht mehr seine Vorstellungen vom seinem Leben (mit Frau) zu verbiegen (er ist allein), sondern akzeptiert den Tod seiner Frau und seine Position in seinem Drama. Damit passt er nun nicht mehr die Welt seinen Vorstellungen an (Leben ohne Frau unmöglich), sondern seine Vorstellung der Welt (mit seinen Kindern und ohne Frau weiterleben).

    zu trivial?
    Qutasch, ein einfaches Thema, das JEDEM fühlendem Wesen öfter und in verschiednenen Gewändern wiederfährt. Denn Umstände zu akzeptieren erleichtert das Leben und damit das Treffen eigener Entscheidungen. Während "sich die Umstände schönreden" zu einer Welt führt, die sich immer weiter von der Realitiät entfernt und somit nicht die Grundbedürfnisse mehr erfüllen kann.

    Und die Umsetzung?
    Meiner Meinung nach, darf man die Leistung nicht unterschätzen, dieses emotional belastende Thema so gekonnt zu inszenieren, dass wir diese Erfahrung mit dem Protagonisten teilen dürfen. Nolan kodiert die Situation des Helden IN den Film, indem er den Zuschauer ebenfalls in eine gefälschte Realität setzt, die beim Sehen des Films einfach als gegeben aktzeptiert wird. Genauso wie die "Zielpersonen" infiltriert werden, so dass sie den Inhalt eines Safe selbst mit Inhalt füllen, so füllt der Zuschauer die Erfahrung der Hauptfigur mit den eigenen Bedürfnissen.

    Es macht ja Spass, einen Film auf seinen Inhalt hin zu prüfen, aber ob und wann sich wer zum Schluss eigentlich in welcher Ebene befindet (oder nicht) ist absichtlich nicht ersichtlich.
    Und es wäre schade wenn man dadurch vernachlässigt, welche eigene Dynamik man als Zuschauer beim Miterleben durchgemacht hat, denn jede einzelne Szene ist genau dafür konstruiert.
    Hut ab.

    Le C'est Bon

  • Anonymous

    Die ganzen Spekulationen sind ja echt nett.

    Aber wenn man verstehen will, worum es in dem Film geht, dann bringt es nix, das "Szenario", welches ja genau für den Zuschauer konstruiert wurde, auseinanderzunehmen und bis ins letzte Detail zu analysieren um auf den Inhalt schließen zu können.

    Letzten Endes muss man erst die Intention des Authors wissen, um detalliert Analysieren zu können.
    Was präsentiert uns Nolan also in seinem Film als einzige Wahrheit? Was ist die einzige Begebenheit, für die er keinen Spielraum für Interpretationen lässt?
    Es ist die Selbstläuterung eines Mannes, der sein Situation akzeptiert (scheissegal ob nun im Traum oder in Realität, deshalb wartet er auch nicht mehr ab, ob der Kreisel zum Schluss nun fällt oder nicht). Er versucht nicht mehr seine Vorstellungen vom seinem Leben (mit Frau) zu verbiegen (er ist allein), sondern akzeptiert den Tod seiner Frau und seine Position in seinem Drama. Damit passt er nun nicht mehr die Welt seinen Vorstellungen an (Leben ohne Frau unmöglich), sondern seine Vorstellung der Welt (mit seinen Kindern und ohne Frau weiterleben).


    (siehe folgenden Kommentar)

  • Anonymous

    (siehe vorherigen Kommentar)

    zu trivial?
    Qutasch, ein einfaches Thema, das JEDEM fühlendem Wesen öfter und in verschiednenen Gewändern wiederfährt. Denn Umstände zu akzeptieren erleichtert das Leben und damit das Treffen eigener Entscheidungen. Während "sich die Umstände schönreden" zu einer Welt führt, die sich immer weiter von der Realitiät entfernt und somit nicht die Grundbedürfnisse mehr erfüllen kann.

    Und die Umsetzung?
    Meiner Meinung nach, darf man die Leistung nicht unterschätzen, dieses emotional belastende Thema so gekonnt zu inszenieren, dass wir diese Erfahrung mit dem Protagonisten teilen dürfen. Nolan kodiert die Situation des Helden IN den Film, indem er den Zuschauer ebenfalls in eine gefälschte Realität setzt, die beim Sehen des Films einfach als gegeben aktzeptiert wird. Genauso wie die "Zielpersonen" infiltriert werden, so dass sie den Inhalt eines Safe selbst mit Inhalt füllen, so füllt der Zuschauer die Erfahrung der Hauptfigur mit den eigenen Bedürfnissen.

    Es macht ja Spass, einen Film auf seinen Inhalt hin zu prüfen, aber ob und wann sich wer zum Schluss eigentlich in welcher Ebene befindet (oder nicht) ist absichtlich nicht ersichtlich.
    Und es wäre schade wenn man dadurch vernachlässigt, welche eigene Dynamik man als Zuschauer beim Miterleben durchgemacht hat, denn jede einzelne Szene ist genau dafür konstruiert.
    Hut ab.

    Le C'est Bon

  • Anonymous

    Wenn er noch in einem Traum wäre, dann wären alle vorigen Träume mit +1 level zu versehen – tödlich laut Aussagen der Beteiligten. Sub-Limbus
    Da ja definitv 4 level "Aufwachen" dabei waren, wäre das dann der 5te level gwesen, in dem die Zeit nur 1:10 verlangsamt ist.
    Ausserdem hätte Ariadne soetwas in REAL nicht zugelassen, dasss Copps weiter im Traum hängt. Dazu war sie zu besorgt um ihn.

  • Max Lom.

    Ich denke, dass Nolan einfach beides reingemixt hat, bzw, dass der Cobb am Ende aufwacht und zu seinen Kindern zurückkehrt und andererseits sind die Kinder immernoch klein, die müssten ja inzwischen gewachsen sein. Ich würde mal sagen, Nolan weiß es selber nicht ob der Cobb wach ist oder nicht und wollte nur ein spannendes Ende den Zuschaern schenken. =)

  • Anonymous

    Leute!

    Als Cobb am ende den kreisel andreht, eiert der iwie komisch herum, und dreht sich nicht an einer stelle, al die kamera nachdem er seine kinder umamrmt zum kreisel schwenkt, dreht sich dieser kerzengerade auf einem fleck. der schwank zum schluss, verunsichert natürlich gewaltig, aber dass sich eine kreisedrehung so wandelt, ist ejer unwahrscheinlich, deshalb ist cobb noch immer im traum und seine frau hatte recht, denn um in den limbus zu kommen, muss man stark betäubt sein und so an die 4 level tief gehen. also 4 mal umbringen bis zum aufwachen…

  • Anonymous

    auch der hinweis "um die halbe welt gejagt von regierungsbeamten" sowie projektionen, verdeutlicht und betstätigt, dass cobb träumen könnte.

    aber wer sich dass ende nochmal anschaut, dem wird dass mit der kreiseldrehung vor und nach der kinderumarmung cobbs, auffallen. und dann nehmt einmal einen kreisel und dreht ihn genauso schief an, wie cobb, der kann nie und nimmer kerzengerade am tisch sich weiterzudrehen anfangen, vorher fällt er um!!!

  • Anonymous

    Der Regisseur hat bei uns selbst ein "Inception" eingepflazt.
    Ein simpler Gedanke, der uns weiter beschäftigt.

  • Anonymous

    ich hätte da auchnoch eine frage.

    wurde nicht im film gesagt,dass durch diese besonders starke sedativum es nicht möglich sei aus dem limbus zu entfliegen indem man sich tötet?

    ich hab den film vor ein paar monaten gesehen aber das beschäftigt mich doch arg..

    ich meine .. wenn man erst durch den tot im limbus landet .. wie soll mansich dann durch den selbstmord wieder befreien koennen.. wäre das nicht unlogisch ?

    grüße

  • kick

    @ 27.August – 23:45
    die erste sichtweise finde ich durchaus pausibel… endlich einer/ eine, der/die sich auch gedanken darüber macht, was der vertrag am anfang des films für einen sinn haben könnte. das ende ist auf jeden fall ein traum… so wie sich dom seine welt eben vorstellt. er hat immer nur das eine optische aussehen seiner kinder vor augen… als es z.b. zwischen dom und mal kracht, werden die kinder, die was anderes anhaben ins nebenzimmer gebraucht… das war evtl. die realität oder mals vorstellung/ traum, daher sehen sie nur hier anders aus und tragen auch was anderes. bald kommt die DVD heraus, dann könnt ihr euch alle davon überzeugen…

  • MRSpock

    Hallo,
    will hier nur mal kurz Theorie Nr. 4 (Cobb träumt alles und Mal versucht ihn zu retten) entkräften.

    - Wenn Mal sich in der Realität befindet, Cobb aber weiterträumt, wäre es für sie überaus einfach ihn aufzuwecken. Z.B. indem sie ihn in Wasser taucht, ihm Musik vorspielt, ihn umschubbst, den Timer des Traumgerätes zum Ende laufen lässt,…
    Es wäre absolut unnötig für Sie ihn innerhalb seines Traumes davon zu überzeugen, dass er träumt.
    - Selbst wenn Sie diesen Weg wählt um ihn zurück zuholen, wiso kommt sie dann nach ihrem Selbstmord (Sprung vom Hotelsims) nicht einfach in seinen Traum zurück um ihm zu zeigen, dass er nur träumt?
    - Abgesehen davon kann sie nach den bekannten Gesetzen des Film gar nicht in tiefere Ebenen seines Traumes vordringen, als die vermeintliche Realität, da um mit ihm z.B. in die Anfangsszene (Cobb bricht bei Saito ein) zu gelangen, sie mit ihm in der vermeintlichen Realität gemeinsam über die Maschine verbunden hätte einschlafen müssen – hat sie aber nicht. Nach den bekannten Gesetzen des Films hat sie so keinen Zutritt zu seinen tieferen Traumebenen.
    - Selbst wenn alles Obige aus irgendeinem im Film nicht erwähnten Grund unmöglich sein sollte, kann sie seinen Traum durch äußere Einwirkungen immer noch so unrealistisch erscheinen lassen, dass er an ihm zweifeln muss, z.B. ihn in der Realität durchschütteln –> Erdbeben im Traum, mit Wasser bespritzen –> Flutwellen im Traum etc.

    Die ganze Misere, dass man Ewigkeiten in seinem Nimbus (oder heisst es Limbus???) zubringt kommt ja nur dann zustande, wenn eine oder mehrere der folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: a: man stirbt in seinem Traum und der Körper ist in der Realität zu stark betäubt um aufzuwachen,
    man b: sich bereits in vielen Traumebenen befindet, so dass sich die erlebte Zeit für den Träumenden mit jeder weiteren Ebene potenziert, man c: keine Hilfe aus der Realität empfängt um aufzuwachen (wie z.B. ein Gegenmittel gegen die Betäubung, Kaltes Wasser, etc.) oder man d: einfach vergisst, bzw. nicht mehr weiß, dass man träumt und so immer weiter im Nimbus lebt.
    Selbst wenn man d als gegeben annimmt, so herrscht dennoch Unklarheit über die anderen Punkte und c kann man wohl als wahr betrachten (da Mal ja angeblich ausserhalb von Cobbs Traum auf ihn Einfluss nehmen können müsst).

    So ein scheinbarer Widerspruch noch:

    - Am Anfang des Film dreht Cobb seinen Kreisel im Hotel nach seinem ersten, misslungenen Auftrag. Der Kreisel fällt um. Entweder das beweist, dass er sich in der Realität befindet, oder dass Mal, die einzige Person, die diese Eigenschaft ausser ihm kennt für ihn einen Traum kreiert hat. Das widerspricht dann aber der Annahme, dass sie ihn aus seinem Traum retten will.

  • MRSpock

    Noch einige Widersprüche:

    - Wenn außer dem Architekten und dem Subjekt auch alle anderen Beteiligten Dinge im Traum ändern und erschaffen können (wie z.B. an der Stelle, wo der Fälscher Eames in der 1. Traumebene im Beisein von Arthur einen Granatwerfer erschafft um den Ausgang aus der Lagerhalle freizuschießen mit den Worten: "Wir sollten nie davor zurückschrecken von Größerem zu träumen"), warum tun sies dann nicht öfter!? Das würde die ganze Schlamastik erheblich erleichtern und wahrscheinlich auch den Film abkürzen.

    - Als Cobb und Mal in ihrer gemeinsamen Limbuswelt waren und dort 50 Jahre gelebt haben, haben sie diese Welt derartig stark verändert, dass alle Projektionen darin sich schon recht früh gegen sie gewandt haben müssen, auch ihre eigenen Kinder – haben sie aber nicht.

    - Wenn man die Regel, dass je tiefer man in die Traumebenen hinabsteigt, die Zeit gemessen an der Realzeit (die Zeit, die in der Realitätsebene vergeht) exponentiell langsamer vergeht, dann gint es eine Inkonsequenz kurz vor Schluss des Films. Cobb und Saito werden durch den Aufprall des Vans in der ersten Traumebene in diese zurückgeholt. Saito erliegt seiner Schusswunde und Cobb ertrinkt kurz daraufhin. Nun "fallen" sie beide wieder in den Limbus zurück. Saito ist offenbar bereits Jahrzehnte vor Cobb dort angekommen. Denn er ist ein alter Mann, Cobb jedoch ist nicht gealtert. Dieser Zeitunterschied lässt sich dadurch erklären, dass Saito einige Minuten vor Cobb den Limbus erreicht hat. Allerdings hat er ihn nun nicht mehr von der 3. Traumebene aus erreicht, sondern von der ersten aus. Die Zeitverzögerung dürfte sich also bei 2-3 Minuten in der ersten Traumebene nicht derartig stark im Limbus ausgewirkt haben.
    Angenommen, beide sind im Van nicht erwacht und die ganze Zeit im Limbus gewesen, stellt sich die Frage, was den Altersunterschied von Cobb und Saito bei ihrem Wiedersehen ausmacht.

    - Wiso landen eigentlich alle Protagonisten in Cobbs Limbus und nicht in ihrem eigenen? Dafür muss man annehmen, dass zumindest ein Limbus für alle Teilnehmer eines Traumes verbindlich ist und dieser irgendwie der ist, den Cobb erschaffen hat. Ein bisschen seltsam.

    so, es gibt zwar noch einiges zu enträtseln, aber ich geh jetzt schlafen..
    Gute Nacht!

  • Anonymous

    ich glaube es ist so: auf der 4. Ebene, auf dem Hochhaus redet Adriane ja auf Cobb ein, er solle endlich von (der Projektion von) Mal loslassen. Man sieht ihm an das er im inneren Konflikt ist. Wofür er sich jedoch wirklich entscheidet wird mir erst klar als Adriane (die projektion von) Mal erschießt, die Reaktion von Cobb: "Was tust du da!?" Er liebt die Projektion von Mal immer noch, er kann nicht von ihr loslassen. Ab dem Moment wo er ertrinkt und er im Limbus ist alles nur noch Traum: Er geht im Limbus eine Stufe nochmal tiefer, überredet Saito zurückzukommen – also sozusagen in den normalen Limbus, was ja auch geschieht ab dem Moment wo alle im Flugzeug aufwachen, also alle andern im Team sind ab da nur noch Projektionen. Er macht sich seine Wunschrealität – nur im Limbus. Deshalb geht er auch vom Kreisel weg, weil er soweiso weiß das er im Limbus ist – aber nicht gefangen. Ich kann mir vorstellen das in dem Moment wo die Kamera von Dom auf den Kreisel geht, (die Projektion von) Mal auf einmalvor ihm ist und ihn umarmt.

  • Anonymous

    Ich habe mir den Film am Wochenende gesehen und er lässt mich einfach nicht mehr los. Wälze das Internet nach Informationen und habe fast alle Kommentare hier gelesen. So etwas habe ich noch niemals erlebt! Klasse FILM!! — Ich werde ihn mir die Tage besorgen, den muss mal einfach mehrmals sehen.

  • Anonymous

    „Die Traumwelten des Films sind vergleichsweise klar strukturiert, funktional, Fantasien vom Reißbrett. Was möglich wäre, bleibt mit der aus dem Trailer bekannten Sequenz, in der Paris zum Sandwich geklappt wird, bloße Andeutung: verrückter wird's nicht. Höchstens, dass später mal unfahrplanmäßig die Bahn kommt.“ TAZ

  • Anonymous

    Alles scheiße.
    Es ist so wie es ist.

  • Anonymous

    Er befindet sich definitiv im Traum. Ihr habt euch ALLE von Nolan täuschen lassen! Mal deutlich: _________DER KREISEL IST NICHT DER COBBS TOTEM !!!!!!!!!_________
    Es ist Mals Totem, und sie weiß auch, wie er funktioniert und kennt ihn!

    Was außerdem dafür spricht: Als sich Cobbs und Mal zusammen auf die Gleise legen, spricht Cobbs bestimmte Wörter, und eben GENAU DIESE WORTE, spricht auch Mal, als sie sich aus dem Apartment wirft! Ferner sagt sie auch, "ich weiß, dass das nicht meine Kinder sind, ich bin ihre Mutter, ich erkenne das!" – Ja, sie hat es erkannt, dass die Kinder bloß eine Projektion waren. Und genau deswegen versucht sie Cobbs davon zu überweigen, dass es sich um einen Traum handelt, indem sie:

    - Die gleichen Worte verwendet, die er verwendet hat, als er beide aus dem Limbus befreit hat
    - kurz vor ihrem Abschied ALLES daran setzt, ihn aus dieser Traumwelt zu 'verscheuchen', ihn regelrecht zum 'Selbstmord' zwingt, der ihn herausführen würde!

    Jedoch bleibt es ein Traum, aus dem Cobbs nie herausfand – aber das ist für Cobbs NICHT schlimm! Wichtig für Ihn ist, dass er zurück bei seinen Kindern ist, die aber nichts weiter als Projektionen sind!

    Und nochmal: DER TOTEM IST UNWICHTIG! DA ER MAL'S TOTEM IST! NOLAN HAT IHN BEWUSST PLAZIERT, UM DIE ZU ENTLARVEN, DIE DEN FILM GAR NICHT KAPIERT HABEN! Was ja anscheind leider ganz schön viele sind! Ich frag mich, wie viele Memento nicht kapiert haben, wenn schon bei Inception so viele kapitulieren. xD

  • Anonymous

    Weiterhin spricht natürlich dafür, dass nachdem er direkt aufwacht, ihn ____ALLE ANSCHAUEN____! Warum? -> Weil sie Projektionen sind!

    Und warum schaut er am Ende nicht auf den Kreisel? -> Weil er a) weiß, dass er im Traum ist, und b) der Kreisel keinerlei Bedeutung hat, in Bezug auf die Feststellung, ob es sich um einen Traum handelt oder nicht! Es ist Mal's Totem, und nicht sein Totem. Außerdem interessiert es ihn nicht mehr, da er bei seinen projezierten Kindern ist!

  • Anonymous

    Es spricht noch was dafür:

    Die meisten denken ja, dass der Anfang des Films, also die Szene als er am Strand ist, und zu Saito gebracht wird, das Ende "vorgreift" und dass am Ende genau die gleiche Szene einfach "wiederholt" wird! Doch dem ist NICHT so! Es ist eine neue Szene! – Das ist ein Trick von Nolan! – Man erkennt es daran, dass Cobbs am Anfang nicht genau weiß, wovon Saito redet, am Ende weiß er aber ganz genau, was los ist!

    Und das "Totem", also den Kreisel, hat er immer nur bei sich, weil es ihn an seine Frau erinnert!

  • Anonymous

    MU :-)

  • Anonymous

    Egal wie man den Film interpretiert, für mich ist der Film nicht nur eine einfache Geschichte sondern wie z.B. Matrix eine alternative Religion. Wenn wir eines Tages sterben könnte es sein, dass wir einfach nur in einer höheren Traumebene landen, statt dass das Leben komplett vorbei ist. Und das macht einfach den Reiz dieses Filmes aus…

  • Anonymous

    Gegen die Theorie, dass Dom noch in einer Traumwelt ist, und Mal aus der Realität versucht, ihn zu befreien spricht doch, das Mal ihn dann einfach nur töten müsste.

    Es muss ja nicht Selbstmord sein, um aufzuwachen (siehe den Kopfschuss von Dom an Arthur in der 2. Traumebene in der Anfangssequenz)

    Oder kann Mal Dom nicht töten, da es sein Traum ist und er stark genuge Abwehrkräfte hat?

  • Anonymous

    Cobb hat seinen inneren Frieden gefunden und ist über Mal hinweg, dass erlaubt ihm wieder zu träumen.

  • Anonymous

    Ich glaube, dass Cobb den Traum weiter träumt, den er mit Mal angefangen hat zu träumen. Eben ihr Limbus-Traum aus dem sie dann mittels Zug entkommen sind.

    Ganze viel fragen: Warum hat Mal Cobb nicht einfach umgebracht und ist dann hinterher?
    Ich denke, das liegt daran, dass sie ihn LIEBT^^
    Sie wollen, egal wohin, zusammen gehen. Und es spielt keine Rolle, wohin. Deswegen wollte sie ihn dazu zwingen, dass sie gemeinsam Selbstmord begehen.
    Nach ihrem Fehler sich umzubringen, hat sie aber keinen Einfluss mehr. Von da an ist jede Mal nur noch eine Projektion der eigentlichen Mal.

    Meiner Meinung nach versucht aber seine Projektion, anderes als die Real-Mal, Cobb im Traum zu halten. "Lass uns gemeinsam im Limbus bleiben". Die "Die Welt ist nicht real"-Mal ist eine andere.

    Für die Fans der Idee, dass die eigentliche Inception an Cobb durchgeführt wird:
    Das passt hiermit auch gut zusammen, da Mal ja die "Eindringlinge" ( also Arthur, Ariadne etc) versucht zu töten- In Cobbs Unterbewusstsein wäre dann Mal der Verteidigungsapparat. Und das Ziel der "Eindringlinge" oder des "Mr. Charles", wie ihn einige gerne nennen^^, ist es, Cobb dazu zu bringen Mal als Feind anzusehen und in der tieferen Ebene (4. Ebene oder Limbus…) als das, was sie ist: Eine Erinnerung, die er loslassen muss.

  • Anonymous

    "Zu bemerken ist, daß Cobb sonst immer sehr genau sein Totem beobachtet, um sich absolut sicher zu sein, daß er nicht träumt"

    Nicht ganz. Cobb kann sich durch den sich ewig weiterdrehenden Kreisel nur sicher sein, dass er nicht im Traum eines anderen ist. Er selbst kennt sein/Mals Totem natürlich, und weiß, dass es fallen muss. Wenn er in seinem eigenen Traum ist, dann wird der Kreisel auch fallen.

    Davon abgesehen erzählt Cobb Adriadne sehr genau von den Eigenschaften des Totems. Etwas, was er ihr vorher verboten hat.

    Mir gefällt die Interpretation mit Adriadne als Cobbs Therapeutin sehr gut. Diese Interpretation kann man auch damit zusammenbringen, dass Mal Cobb aus der Traumwelt retten will. Mal wäre dann nicht nur eine einfache Projektion aus Cobbs Unterbewusstsein, sondern sie würde sich in seine Träume einklinken, um ihn davon zu überzeugen, dass er nur träumt.

  • Fab

    WICHTIGE FRAGE:

    mich nervt, dass sich nicht klar sagen lässt, ob die ebene, in die cobb und ariadne runter gehen, um fisher zu folgen, der limbus ist oder nur eine tiefere traumebene!
    wer kann dazu was qualifiziertes sagen?

  • Anonymous

    wie ist es zu deuten, dass die anfangs udn endszene offenbar doch anders ist und nicht gleich, dh keine wiederholung?

  • Anonymous

    Ich glaube, es gibt nicht 'die eine, wahre Interpretation'.
    Vielleicht ist das Ende ausschließlich dafür, dass man als Zuschauer auch nach dem Schauen des Films darüber nachdenkt. Das Ende lässt zu, dass sich jeder seine eigene Meinung dazu bilden kann, was den Film interssanter macht.
    Der Film soll einen einfach nur zum Grübeln bringen, jeder sieht darin etwas anderes und deutet gewisse Sachen auf verschiedene Art und Weise. Man fragt sich kruzzeitig 'Ist meine Realität auch nur Traum?', das ist das Faszinierende an diesem Film.
    Ich persönlich glaube, dass der Kreisel nicht umfällt

  • Anonymous

    Ich finde die verbreitete Theorie, dass sein Ehering Cobbs Totem ist – unabhängig davon, ob er ihn in Träumen noch trägt und in der Realität nicht – nicht schlüssig. In der Traumwelt trägt er ihn, weil Mal dort ja auch noch existiert. Warum sollte er im Hotelzimmer am Anfang den Kreisel drehen, um festzustellen, ob er in der Realität ist, wenn er einfach nur auf seine linke Hand schauen müsste?
    Dort hält er sich auch die Pistole an den Kopf, weil er hofft, dass er immernoch träumt und er in Wirklichkeit noch bei seinen Kindern ist.

    Dass Cobb die ganze Zeit träumt ist auch irgendwie unsinnig, weil dann ja irgendein Architekt die halbe Welt hätte nachbauen müssen und zwar so, dass er es auch für die Realität hält. Außerdem gibt es ja genug Szenen ohne ihn, wie sollte er die denn träumen?

    Im Flugzeug und am Flughafen am Ende kommunizieren sie nicht miteinander, um Fischer nicht misstrauisch zu machen und der sich eventuell daran erinnert von allen Leuten aus der First Class geträumt zu haben. Und sie schauen sich auch nicht so an wie Projektionen, die konvergieren, außerdem müssten ihn Fischer und die Stewardess ebenfalls ansehen.

    Zum Schluss, als Ariadne und Cobb Fischer wieder zurückholen, müssen sie im Limbus sein, da er nicht an den Koffer angeschlossen ist und es somit keine weitere Traumebene sein kann.

    Also komme ich definitiv zu dem Schluss, dass das Ende real ist. Cobb interessiert sich nicht mehr für den Kreisel, weil er die Realität anhand seiner Kinder erkennt.

    Genialer Film – ich könnte noch lange so weiterschreiben. :-)

  • whoorenzone

    Also ich bin da komplett anderer Meinung als die Interpretationen, die ich überall zu lesen bekomme…
    Hier meine Interpretation:
    http://inceptionroleplay.blogspot.com/2011/01/your-mind-is-scene-of-crime-subheadline.html

  • Thomas

    So, ich habe den Film heute abend gesehen.
    Ich habe jetzt (einigermaßen) Gewissheit, dass die Story "real" ist.

    Ich habe direkt nach dem anschauen nicht ganz verstanden, warum Cobb wieder mit Saito die gleiche Situation hat wie am Anfang des Films.

    Die L Ö S U N G:
    ganz einfach: Flashback! Das ganze zwischen der Begegnung Cobb und des alten Saito ist die Erinnerung bzw. Auffrischung der Erinnerung, da sich Saito im Limbus verloren hatte. Folglich ist alles so geschehen.

    Die Szene zu Hause mit den Kindern ist von Nolan nur so gestaltet worden, dass man noch mal nachdenken muss. Mehr nicht.

    Ein paar weitere Erklärungen:

    Die Kinder:
    Für mich kein Paradoxon. Die Kinder sieht man bis zum Ende nie ganz, also könnten die auch etwas gealter sein. Nicht sehr viel, da Kinder ja relativ schnell wachsen, aber genug für Cobbs Abenteuer als Extractor auf der Flucht. Die gleiche Kleidung und die gleiche Situation als Cobb zurückkommt ist nur Nolans Verunsicherung des Zuschauers, mehr nicht.

    Der Kreisel:
    Am Ende dreht Cobb nochmal den Kreisel, wir sehen ihn nicht umfallen: Nolans Verunsicherung! ABER er wankt schon, daher muss er irgendwann umfallen (Naturgesetz). Jedcoh sagt das nur aus, dass es sich nicht um den Traum eines anderen handelt.

    So, das war so das wichtigste, was ich loswerden wollte.
    Meine Erklärung bietet so die Basis der Interpretation. Aber es ist schön, dass Einzelheiten noch dazu bestimmt werden können, wie die rettende Rolle der Ariadne, oder die Vater-Sohn-Beziehung etc.

  • Anonymous

    Ich verstehe einfach nicht, wie der Kreisel ein Totem sein soll.
    Haben wenigstens zwei Leute in den Kommentaren hier angesprochen. Das beruhigt mich sehr.

  • Anonymous

    Oh gott. verwirrung.
    Ich finde die reale ebene für mich am besten. am ende sieht er seine kinder wirklich und der verdammte kreisel kippt um. die kinder müssen ja nicht unbedingt anders aussehen. Die Zuschauer haben die beiden schon so oft aus dieser perpektive gesehen das man auch aus DIESER perspektive ihre gesichter sehen will. es bleiben offene fragen in dem film…ganz klar. Z.B. die wo Cobb bei Yusuf das träumen ausprobiert..wieso sieht er Mal und wieso sieht man nicht wie der kreisel umkippt? Aber so wie er aussah, halb wahnsinnig und total verrückt, kann ich mir nicht vorstellen dass er in der traumwelt ist, weil auch später noch mal der kreisel fällt.

  • Anonymous

    Ich liebe diesen Film auch. Er ist einfach genial.
    Und für mich stimmt jede Interpretation, denn ich denke, dass Nolan auch genau das beabsichtigt hat. Einen Film zu drehen, der verschiedene Interpretationen zuläßt. Und das so geschickt inszeniert, dass jede Sicht funktioniert und es entsprechende Hinweise gibt, die sich nicht wirklich ausschließen oder sich gegenseitig völlig widerlegen. Das macht den Film für mich so genial. Dann ist er noch höchst ästhetisch umgesetzt, ein Augenschmaus, ich kann mich gar nicht satt sehen. Ebenso gelingt es Nolan durch die Wahl der verschiedenen Orte (Hotel, Schneewelt, Van …) das man auch beim ersten Schauen den Überblick behlaten kann, nicht völlig durcheinander kommt, in welcher Ebene alle jeweils grade sind.
    Kurz: für mich ist der Film wirklich ein Meisterwerk, weil bis ins Detail duchrdacht (und meiner Meinung nach genau so gewollt, dass alle spekulieren, Thesen aufstellen, vergleichen, suchen was nun stimmt – Alles aber passen könnte und somit im Grunde alle Interpretationen richtig sind. Bei mir funktioniert der Film durch und druch.

  • Anonymous

    Was ich mich die ganze Zeit frage, ist warum Don Mal nicht einfach umgebracht hat, während sie im Limbus waren. Stattdessen pflanzt er ihr einen Gedanken ein, doch er hätte sie doch gar nicht überzeugen müssen, dass sie sich im Limbus befindet. Hätte er erst sie und dann anschließend sich selbst umgebracht, wären sie doch beide wieder in der Realität.

  • Anonymous

    Wäre der Film eindeutig zu interpretieren, wäre er nicht so gut, wie er ist.

    Zur Zeit gefällt mir die Variante am besten, dass Don komplett alles träumt (also vom Anfang bis zum Ende des Films) und die verschiedenen Traumlevel/Ereignisse Repräsentanten seines Unterbewusstseins sind, dass es eine Realität außerhalb seiner Traumwelten gibt.
    Wir kennen es doch auch von unseren Träumen, dass Geschehnisse scheinbar zusammenhanglos aneinander gereiht sind (da fährt man mit nem Van durch eine verregnete Großstadt, unterhält sich mit einem klugen Mädel über Labyrinthe, versucht Verfolgern zu entkommen, sieht eine alte Liebe und bekommt einen Rat seines Vaters etcetcetc während eines Traumes.

    Mögliche Indizien?
    Der zu lesen versuchte "Vertrag" – angenommen eine tiefere Bewusstseinsebene meldet: "hier gibts noch mehr" – es ist aber nicht offensichtlich, wichtige Textstellen sind nicht lesbar, es besteht Gefahr beim Erkennen.
    Die Limbus-Ebene mit seiner Frau. Was eine kalte, nüchterne Traumwelt. Wenn ich angstfrtei von etwas schönem träume, konstruiere ich ganz sicher keine graue, ungrüne, unbeblumte, seelenlose Orte! Sein Unterbwusstes meldet: irgendwas trauriges, totes. Aber eben zum Zeitpunkt des Traumes, nicht in einer vorher aus glücklicher Gefühlslage konstruierten Traumwelt!
    Sich (auf einer oder mehr Ebenen) ständig verfolgt zu fühlen – entweder ist da jemand paranoid, ein Schwerverbrecher oder man träumt. Und läuft vor sich, vor seinen Ängsten, vor traurigem weg.
    Auswege um die man weiß – aber nicht so genau, woher. Beispiel Ebene Schneewelt. Es gibt die Tunnel. Don weiß, dass es "Hintertürchen" gibt, denn dies ist in Träumen meistens so – er muss sich aber "sagen" lassen, wo diese sind.
    Vieles "unlogische" für eine stringent "reale" Abfolge von Ereignissen: wieso Selbstmord im Limbus als junges Ehepaar, das hier schon viele Jahre verlebt hat? Wieso Limbus nach der Van-Szene? Wieso weiß er und Mal nicht, dass es ein Traum ist, wenn sie jahrelang konstruieren? Woher sein Erstaunen über Ariadnes Konstruktionsfähigkeiten, wenn in Träumen eigentlich doch noch sehr viel surrealer konstruiert wird? Weil er es eben nicht kann – das konstruieren?
    Er träumt und hat keinen Einfluss auf das Geschehen – Teile seines Unterbewusstseins melden ihm: Du träumst. Aber er kann oder will das nicht in vollem Umfang akzeptieren und aufwachen.
    Vielleicht gibt es irgendwann mal einen 2. Teil, in dem Don an Schläuchen auf einer Intensivstation liegt….

  • Anonymous

    SEHR WICHTIGE FRAGE zu Theorie 7: (es geht um eine interpretation, die ich für die schule schreibe und von der sehr viel abhängt)

    Welche Funktion erfüllt der jeweilige Träumer, also praktisch der Gastgeber für den Architekten, dann in Wirklichkeit? Die des Kinos? Wäre ja irgendwie komisch…

    Eine Antwort wäre echt super, selbst wenn es nur Spekulationen sind :) Danke

  • sanoj

    Folgende Interpretation könnte eventuell auch möglich sein:

    Cobb betritt das Flugzeug und schläft ein.
    Jetzt beginnt der Film, mit der ersten Szene seines Traums.
    Er wacht erst wieder am Ende des Filmes im Flugzeug auf.
    Die Personen im Flugzeug hat er beim besteigen des Flugzeugs zum ersten Mal gesehen und in seine Träume eingebaut. Er redet im folgenden auch kein Wort mehr mit ihnen.
    Dann wird er am Flughafen von Miles abgeholt, welchen er auch in seinen Traum eingebaut hat, und fährt nach Hause zu seinen Kindern.

    Alles in allem hatte er nur einen aufregenden Traum während des Rückfluges. Von wo er kommt und wie lange er weg war wird nicht thematisiert.

    Ich weiß nicht, ob diese Idee schon einmal aufkam, aber mir erscheint sie recht plausibel

  • Ojeda

    Hab ich auch gedacht, aber wie erklärst du dann den Anruf Saitos um ihn freizubekommen und seine Nervosität an der Passkontrolle?

    • Anonym

      Der Anruf Saitos hatte vielleicht nix mit Cobb zu tun, sondern war rein zufällig. Die Nervosität an der Paßkontrolle ist vielleicht dem aufwühlendem Traum geschuldet oder ob Miles ihn auch wirklich abholt usw…

      • http://www.facebook.com/andreas.zeh.5 Andreas Zeh

        Das wäre aber schon irwie billig

  • FilmOne

    Zu dem letzten Punkt kann ich was sagen:
    Der Limbus besteht aus allen Erinnerungen, von allen Menschen, die je im Geist eines Menschens waren! Cobb war schonmal im Geist von Saito. Dies hat dazu geführt, dass sich Saitos Limbus verändert hat.

    Entschuldigung dass ich nach 2 Jahren antworte.

  • Chicken

    Die Kinder sehen am Ende nicht exakt so aus wie im Rest des Films. Das Mädchen trägt ein etwas anderes Kleid, der Junge hat eine andere Frisur.

  • Anonym

    eine weitere Frage ist, nachdem Fischer im Flugzeug wieder erwacht und nun entschlossen ist das Imperium seines Vaters aufzulösen sitzt er mit allen beteiligten Personen die er in seinem Traum schon gesehen hat (beispielsweise Cobbs als Mr. Charles) ganz gemütlich in diesem Flieger und bemerkt gar nicht wer neben ihm sitzt.

    Man könnte jetzt damit argumentieren das er sich nicht mehr dran erinnert, das wäre allerdings unlogisch weil alle anderen Personen sich daran erinnern und er den Gedanken zur Auflösung des Imperiums direkt von ihnen bekommen hat.

    Für mich ist das zum Teil ein, ein wenig undurchsichtiger Film.

    • Jonas

      Fischer fragt sich, ob er Cobb schon einmal gesehen hat. Das sieht man in der Endszene, dort guckt er Cobb ganz verwundert an, als er an ihm vorbeigeht. Fischer hat die ganzen Leute ja schon einmal gesehen und zwar bevor er eingeschlafen ist, da er ja mit ihnen in einem Abteil sitzt. Da kann es vorkommen, dass diese Leute auch im Traum vorkommen. Vielleicht könnte man argumentieren, dass er sich damit auskennen müsste, da er sich ja von einem Extractor Selbstverteidigung beibringen lassen hat. Aber es ist schon möglich, dass er glaubt, dass er diese Personen im Flugzeug nur durch Zufall in sein Unterbewusstsein und somit in seinen entscheidenden Traum gebracht hat.

  • http://www.facebook.com/andreas.zeh.5 Andreas Zeh

    Auch wenn dein Beitrag uralt ist…

    - Wenn außer dem Architekten und dem Subjekt auch alle anderen
    Beteiligten Dinge im Traum ändern und erschaffen können (…)
    -> Das Subjekt soll ja denken dass es selbst den Traum und alles darin erschafft. Bei zig Leuten die alle verschieden denken und gleichzeitig sonst was erschaffen fällt es dem Subjekt bestimmt schnell auf, dass der Traum nicht selbstgemacht ist

    - Als Cobb und Mal in ihrer gemeinsamen Limbuswelt
    waren und dort 50 Jahre gelebt haben, haben sie diese Welt derartig
    stark verändert, dass alle Projektionen darin sich schon recht früh
    gegen sie gewandt haben müssen, auch ihre eigenen Kinder – haben sie
    aber nicht.

    -> Projektionen wehren sich gegen Eindringlinge. Cobb und Mal haben zusammen geträumt. Folglich gab es keine Eindringlinge.

    - Wenn man die Regel, dass je tiefer man in die
    Traumebenen hinabsteigt, die Zeit gemessen an der Realzeit (die Zeit,
    die in der Realitätsebene vergeht) exponentiell langsamer vergeht, dann
    gint es eine Inkonsequenz kurz vor Schluss des Films. Cobb und Saito
    werden durch den Aufprall des Vans in der ersten Traumebene in diese
    zurückgeholt. Saito erliegt seiner Schusswunde und Cobb ertrinkt kurz
    daraufhin. Nun “fallen” sie beide wieder in den Limbus zurück. Saito ist
    offenbar bereits Jahrzehnte vor Cobb dort angekommen. Denn er ist ein
    alter Mann, Cobb jedoch ist nicht gealtert. Dieser Zeitunterschied lässt
    sich dadurch erklären, dass Saito einige Minuten vor Cobb den Limbus
    erreicht hat. Allerdings hat er ihn nun nicht mehr von der 3. Traumebene
    aus erreicht, sondern von der ersten aus. Die Zeitverzögerung dürfte
    sich also bei 2-3 Minuten in der ersten Traumebene nicht derartig stark
    im Limbus ausgewirkt haben.
    Angenommen, beide sind im Van nicht
    erwacht und die ganze Zeit im Limbus gewesen, stellt sich die Frage, was
    den Altersunterschied von Cobb und Saito bei ihrem Wiedersehen
    ausmacht.
    -> Saito starb in der 3ten Traumebene

    - Wiso landen eigentlich alle Protagonisten in Cobbs
    Limbus und nicht in ihrem eigenen? Dafür muss man annehmen, dass
    zumindest ein Limbus für alle Teilnehmer eines Traumes verbindlich ist
    und dieser irgendwie der ist, den Cobb erschaffen hat. Ein bisschen
    seltsam.
    -> Eigentlich nicht wirklich seltsam. Bzw nur im ersten Moment. Nehmen wir an dass alle Träumer sich einen Limbus teilen wenn sie gemeinsam träumen. Saito hatte Zeit sein “Lieblingsanwesen” zu errichten und dann gibt es da noch Cobbs ganzen Krempel… und von den Anderen? Die waren (noch) nie im Limbus und haben dort nichts errichtet. Sie bringen also eine leere Welt mit. Leer + Cobbs Welt = Cobbs Welt

  • http://www.facebook.com/andreas.zeh.5 Andreas Zeh

    Sie können nicht komplett aufwachen da sie zu stark betäubt sind. Aus tieferen Ebenen können sie aber in höhere Level erwachen.

  • http://www.facebook.com/andreas.zeh.5 Andreas Zeh

    Ich finde es nicht unsinnig dass Cobb die ganze Zeit träumt. Wieso sollte es einen Architekten brauchen? ER hat die Welt selbst gebaut und diese Wahrheit weggeschlossen weil er sie mit Absicht vergessen hat (wie Mal damals im Limbus).

    Zu den Szenen in denen er nicht zu sehen ist: Diese Szenen existieren eventuell nur für den Zuschauer. Da wir ja nicht mitträumen können wir auch nicht ganz plötzlich Sachen wissen welche Cobb daher dass er träumt auf einmal weiß.

    Mal wieder…
    da Cobb alleine träumt und kein Eindringling da ist verhalten sich die Projektionen unauffällig.

    Das Ariadne und Cobb im Limbus sein MÜSSEN… also dazu sage ich nur: wenn DER GANZE FILM ein Traum von Cobb ist könnten auch fliegende Schweine vorkommen… es ist völlig egal ob die beiden mit oder ohne Koffer tiefer kommen. Es dient nur dazu dass Cobbs Traumwelt noch in sich realistisch ist. Die Traumebenen erreichen sie ebenfalls nicht wirklich. Alles ist nur ein Traum. Eine Ebene.

  • Guest

    Du hast da wohl was falsch verstanden.
    Erstens:
    Deine Analyse belegt nur das Mal davon überzeugt war dass die Welt ein Traum ist… was wir durch das 1malige ansehen des Films bereits wissen.

    Das mit dem Totem…
    Der Kreisel ist eigentlich ein ziemlich schlechtes Totem. Er ist nämlich nur ein gewöhnlicher Kreisel. Ich weiß nicht wie viel du über das Verhalten von Objekten in Träumen weißt (ich habe darüber schon einiges gelesen) – aber sich bewegende Objekte verlieren in Träumen nicht an Kraft und kommen daher nicht zum stehen. Deshalb ist der Kreisel dann auch wieder genial.

    Der Kreisel funktioniert FÜR JEDEN DER IHN BENUTZT

  • http://www.facebook.com/andreas.zeh.5 Andreas Zeh

    Du hast da wohl was falsch verstanden.
    Erstens:
    Deine
    Analyse belegt nur das Mal davon überzeugt war dass die Welt ein Traum
    ist… was wir durch das 1malige ansehen des Films bereits wissen.

    Das mit dem Totem…
    Der Kreisel ist eigentlich ein ziemlich
    schlechtes Totem. Er ist nämlich nur ein gewöhnlicher Kreisel. Ich weiß
    nicht wie viel du über das Verhalten von Objekten in Träumen weißt (ich
    habe darüber schon einiges gelesen) – aber sich bewegende Objekte
    verlieren in Träumen nicht an Kraft und kommen daher nicht zum stehen.
    Deshalb ist der Kreisel dann auch wieder genial.

    Der Kreisel funktioniert FÜR JEDEN DER IHN BENUTZT

    Wie wir im Film erfahren kann man durch ein Totem nur herausfinden ob man IM TRAUM EINES ANDEREN ist! (Das wird genau so gesagt!!!!)

  • http://www.facebook.com/andreas.zeh.5 Andreas Zeh

    Hatte die TAZ wohl Wolperdinger erwartet?

  • http://www.facebook.com/andreas.zeh.5 Andreas Zeh

    Im Limbus gehts net mehr tiefer

  • http://www.facebook.com/andreas.zeh.5 Andreas Zeh

    Wenn alles ein Traum ist so ist Ariadne vermutlich gar nicht real. Da alles nur ein Traum ist -> keine weiteren Traumebenen. Die weiteren Traumebenen werden sozusagen nur simuliert. Cobb ist die einzig reale Person also dringen er und die Anderen auch nicht wirklich in Träume ein. Dass bereits 3 Traumlevel “krass” sind sozusagen ist eine Aussage von Projektionen in Cobbs Traum und muss daher nicht der Wahrheit entsprechen.

  • http://www.facebook.com/andreas.zeh.5 Andreas Zeh

    Des einen Limbo des anderen Ebene halte ich für eine unrealistische, abwegige Theorie welche meiner Ansicht nach durch absolut nichts im Film gestützt wird.

  • Robert

    MINDFUCK !!

  • Pingback: Second Unit #62 (Inception) | Second Unit

  • Annonym

    Ist nicht die Tatsache, das alle in Cobbs Limbus ankommen nicht ein anzeichen dafür, dass das ganze Cobbs Traum ist, er also am Ende immer noch Träumt,da er ja im Flugzeug theoretisch schon geträumt haben muss, wenn das so wäre.

  • Joker77

    Also dass die ganze Geschichte ein Traum ist, geht doch im Grunde gar nicht, da doch regelmäßig Szenen gezeigt werden, in denen Cobb nicht bei Bewusstsein ist. Wenn es Cobbs Traum wäre, wären alle anderen Figuren nur Projektionen seines Unterbewusstseins und könnten gar nicht ohne seine bewusste Anwesenheit existieren und agieren.

    • Guest

      Doch geht schon, in manchen Träumen sieht man sich z.B. auch selbst beim schlafen. Quasi aus der Vogelperspektive

  • Leonardo DiCaprio

    Ich glaube es kommt ein zweiter Teil?!
    Aber sein Ehering trug er nur in den Träumen in der “Realität” nicht. Und zum Schluss des Film trug er keinen Ehering also müsste es logischerweise die Realität sein.

    • cd

      aber seine Kinder sind da viel zu jung und haben immer noch das gleiche an

  • thoran

    vielleicht sollte mal sich nochmal die Grundaussage des Filmes in Errinnerung rufen. Eine Inception klappt nur dann wenn man selbst an die Idee glaubt. Ganz am Ende kehrt er zu seinen ” lebenden” Kindern zurück. Nur Mal ist die ganze Zeit real.

  • Jonas

    Sehe ich ganz anders. Er guckt ja auch seine Kollegen und Freunde an und die grinsen ihn an. Alle gucken ihn an. Warum sollten sie das tun, wenn sie sich noch nie gesehen haben? Dann starreb sich Saito und Cobb an und erinnern sich nach so vielen Jahren im Traum zum Glück wieder an ihre Vereinbarung. Man sieht Saito im Gesicht an, dass er total durch ist, weil er so viele Jahre im Traum verbracht hat und sich dann wieder an die Vereinbarung erinnert. Er ruft an und ab dann müssen sie nicht mehr reden, weil jeder seinen Teil der Vereinbarung gehalten hat.

  • Jonas

    Antwort kommt leider zu spät, aber vielleicht interessiert sie dich trotzdem. Der Träumer bevölkert das Traumlevel mit seinem Unterbewusstsein. Der Architekt baut und greift somit auf den Traum ein. Das nicht-steuerbare Unterbewusstsein bemerkt den Eingriff in den Traum und sucht daher nach dem Träumer. Der Träumer ist nur für die Projektionen und den Eingriff ins Gedächtnis zuständig. Deswegen brechen alle auch für das letzte Traumlevel in Fischers Traum ein. Er ist der Träumer, dadurch können sie mit den Projektionen reden und Geheimnisse erfahren und im Safe nach wichtigen Geheimnissen suchen und bei einer Inception neue Sachen in den Verstand pflanzen.

  • Jonas

    Der Kreisel sagt doch nur, ob jemand in einem Traum von jemand anderem gefangen ist. Und wenn irgendjemand jetzt den Trick hinter dem Totem von einem anderen wissen würde, könnte er (wie bei Cobb und Mal) einen Gedanken pflanzen und zwar zum Beispiel, dass diese Welt nicht real oder real ist. Und dieser Gedanke wird diese Person dann bestimmen. Deswegen ist es so wichtig, dass jeder sein eigenes Totem hat.

  • Ja

    also ich bin der meinung das der komplette film ein traum ist..
    aber weder cobbs noch mals oder der sonstiger protagonisten sondern unserer.. nolan hat einen film erschaffen der uns träumen lässt.. im film wird gesagt das man eigentlich nie weiß wie man in die jetzige situation eines traumes gelangt, man ist einfach da. und genau so fängt der film für den zuschauer an. man befindet sich in einem moment den man nicht erklären kann, keinerlei hintergrund information. der film hat viele unschlüssigkeiten und lücken.. die wir in unserem “träumen” entweder mit eigenen erklärungen füllen oder sie eben bewusstoder auch unbewusst weglassen (wollen), genau wie in der 1. traumebene als sich ein granatwerfer “herträumen” lies

    • Ja

      fortsetzung..
      der granatwerfer wäre in diesem fall eine interpretation eines jeden zuschauer, welche man dazu träumt/wünscht. totem hin oder her, jeder hat seine eigene theorie dazu.. genau wie jeder seinen individuellen traum träumt. dieser film stellt einen traum da den wir träumten. manch einer erinnert sich mehr dran ein anderer nicht mehr so. jeder kennt solche träume. ob cobbs träumt oder nicht hat keine relevanz weil dieser film einem unberührten mandala gleicht, welches jeder zuschauer auf seine art und weise für sich ausmalt. dieser film legt keinen wert auf handlungstränge oder sinn, inception geht viel tiefer. mit jedem anschauen achtet man auf etwas anderes, was vorher sinn ergab scheint urplötzlich als nicht relevant und was nie thema war ist aufeinmal basis für eine neue theorie.

      • Ja

        grandioser film.. meisterwerk.. ein typischer “nolan” :)

  • syern

    Zur Musik:
    Die Filmmusik enthält durchgehend Fragmente von Edith Piafs “Non Je Ne Regrette Rien”, also die Musik, die die Eindringlinge als Signal nutzen.
    Das heißt, sie ist die ganze zeit über präsent.

    (Sry für die späte Antwort. War eben kurz im Limbus)

  • Troll

    Ich glaube, das ist einfach nur einer dieser modernen
    Filme, die den Kinobesucher dazu verleiten sollen, auch noch die DVD zu kaufen, indem sie mit Details und Unklarheiten überfrachtet wurden, sodass ein mehrmaliges Anschauen zum Verständnis nötig ist.

  • samira

    Man sieht sehr wohl was in Mals Safe ist! Der Kreisel. Sie entscheidet sich für die Traumwelt und verabschiedet sich von der Realität indem sie den Kreisel wegsperrt.

  • Guest

    Also mir erscheint die Interpretation am logischsten in der gesagt wird ,dass Cobb ab dem Zeitpunkt als er bei Yusuf das Sedativum probiert hat träumt. Denn die Begründung ,dass er den Kreisel nach dem “Aufwachen” dreht und er dann aber von Saito überascht wird und somit er es nicht sieht ob der Kreisel fertig dreht. Ausserdem taucht Mal hinter dem Vorhang auf die sonst nur in seinen Träumen erscheint. träumt seit er das Sedativum bei Yusuf probiert hatträumt seit er das Sedativum bei Yusuf probiert hat

  • cd

    mir gefallen die ersten beiden Interpretationen am besten, sowie die Idee, das eigentliche Problem von Cobb würde nicht (nur) bei dem Tod seiner Frau liegen. Ich denke, er hatte die ganze Zeit auch ein Problem mit seinen Kindern. Er wollte ihnen nicht in die Augen sehen, deshalb haben sie sich im Traum nie umgedreht, bis er dann mit sich selbst Frieden gefunden hat. Da sich ihr Alter nicht geändert zu haben scheint, ist er offenbar noch immer im Traum.