Es geht, ganz untypisch, mit einer Hochzeit los. Doch kurz nachdem Ehemann (David Saracino) und Ehefrau (Karina Testa) sich ihre Liebe und Treue geschworen haben, wird der Pfarrer von Zombies angefallen. Ab da wird es dann etwas typischer: Das frischvermählte Ehepaar schießt sich seinen Weg durch ein von Zombies verwüstetes Paris, und es fliegen die Fetzen, und das in weniger als 10 Minuten.
Grégory Morins Kurzfilm Paris by Night of the Living Dead ist, und das ist die gute Nachricht, ein ehrlicher Film. Ein Film, der den Fans das gibt, was sie wollen, und das ist in diesem Fall ein Zombiegemetzel. Für einen Langfilm wäre das irgendwie zu wenig gewesen, doch wenn man das Ganze in knappen 12 Minuten (inklusive Abspann) abwickelt, kann sich keiner beschweren.
Morin ist ein Genrekenner, ein Fanboy, der im Abspann nicht nur seinen Eltern, sondern auch Regisseuren wie Lucio Fulci, Ruggero Deodato, und sogar Bruno Mattei dankt.
Und enthusiastisch ist er auch, das muss er sein, denn über zwei Jahre hat es gedauert, das Projekt zu realisieren. Womit wir auch schon beim wirklich interessanten Teil wären: den Extras auf der Anolis-DVD.
Grégory Morins Kurzfilm Paris by Night of the Living Dead ist, und das ist die gute Nachricht, ein ehrlicher Film. Ein Film, der den Fans das gibt, was sie wollen, und das ist in diesem Fall ein Zombiegemetzel. Für einen Langfilm wäre das irgendwie zu wenig gewesen, doch wenn man das Ganze in knappen 12 Minuten (inklusive Abspann) abwickelt, kann sich keiner beschweren.
Morin ist ein Genrekenner, ein Fanboy, der im Abspann nicht nur seinen Eltern, sondern auch Regisseuren wie Lucio Fulci, Ruggero Deodato, und sogar Bruno Mattei dankt.
Und enthusiastisch ist er auch, das muss er sein, denn über zwei Jahre hat es gedauert, das Projekt zu realisieren. Womit wir auch schon beim wirklich interessanten Teil wären: den Extras auf der Anolis-DVD.
Bonusmaterial auf herkömmlichen Scheiben herkömmlicher Hollywood-Filme ist nur selten interessant, da es oft aus gegenseitiger Schenkelklopferei, uninteressanten Interviews, und anderem nutzlosen Zeug besteht, das im Grunde nur wertvolle Lebenszeit raubt.
Da bieten die Extras von kleineren low budget-Filmen einfach mehr Einsicht- so auch hier.
Das Making Of gibt einen interessanten Überblick über den logistischen Aufwand, der nötig ist, eine ganze Zombiearmee zu dirigieren, die Effekte zu supervisen, und die Schwierigkeiten und Widrigkeiten zu meistern, die bei einem normalen Dreh so auftreten (zum Beispiel das stets unkontrollierbare Wetter).
Richtig problematisch wurde es für Morin, und seinen Ausführenden Produzenten Eric Fantone erst in der Post-Produktion, als gleich zwei Firmen, die für Effekte zuständig waren, abgesprungen sind.
Im Großen und Ganzen kann man behaupten, dass die Dreharbeiten von Paris by Night of the Living Dead aufwendiger ausgefallen sind als bei so manchem Spielfilm.
Der große Coup von Paris by Night… sind ohne Zweifel die wunderbaren Kulissen. Der Dreh an Originalschauplätzen bewahrt dem Film den nötigen Paris-Flair. Dieser wurde übrigens (wie man im Audiokommentar erfährt) durch dreistes Lügen ermöglicht: um Drehgenehmigungen (zum Beispiel für die Notre Dame-Kathedrale) zu bekommen, erzählte man den Behörden Geschichten wie: „Der Film ist eine moderne Variante des ‚Glöckners von Notre Dame’!“
Auch die beiden Hauptdarsteller, bekannt durch Xavier Gens’ sadistischen Schocker Frontier(s), sind ein weiterer Anreiz, diesem aufwendigen Fanfilm eine Chance zu geben.
Zum Schluss noch eine Anekdote aus einem Featurette: Nachdem Morin erklärt, er habe zwei Jahre an dem Film gearbeitet, fragt ihn ein Interviewer, ob er sich La Horde ansehen werde (was quasi die big budget feature film-Variante seines Films ist). Morin streckt ihm daraufhin den Mittelfinger entgegen, sagt aber schließlich: „Ja, das werde ich.“
Da bieten die Extras von kleineren low budget-Filmen einfach mehr Einsicht- so auch hier.
Das Making Of gibt einen interessanten Überblick über den logistischen Aufwand, der nötig ist, eine ganze Zombiearmee zu dirigieren, die Effekte zu supervisen, und die Schwierigkeiten und Widrigkeiten zu meistern, die bei einem normalen Dreh so auftreten (zum Beispiel das stets unkontrollierbare Wetter).
Richtig problematisch wurde es für Morin, und seinen Ausführenden Produzenten Eric Fantone erst in der Post-Produktion, als gleich zwei Firmen, die für Effekte zuständig waren, abgesprungen sind.
Im Großen und Ganzen kann man behaupten, dass die Dreharbeiten von Paris by Night of the Living Dead aufwendiger ausgefallen sind als bei so manchem Spielfilm.
Der große Coup von Paris by Night… sind ohne Zweifel die wunderbaren Kulissen. Der Dreh an Originalschauplätzen bewahrt dem Film den nötigen Paris-Flair. Dieser wurde übrigens (wie man im Audiokommentar erfährt) durch dreistes Lügen ermöglicht: um Drehgenehmigungen (zum Beispiel für die Notre Dame-Kathedrale) zu bekommen, erzählte man den Behörden Geschichten wie: „Der Film ist eine moderne Variante des ‚Glöckners von Notre Dame’!“
Auch die beiden Hauptdarsteller, bekannt durch Xavier Gens’ sadistischen Schocker Frontier(s), sind ein weiterer Anreiz, diesem aufwendigen Fanfilm eine Chance zu geben.
Zum Schluss noch eine Anekdote aus einem Featurette: Nachdem Morin erklärt, er habe zwei Jahre an dem Film gearbeitet, fragt ihn ein Interviewer, ob er sich La Horde ansehen werde (was quasi die big budget feature film-Variante seines Films ist). Morin streckt ihm daraufhin den Mittelfinger entgegen, sagt aber schließlich: „Ja, das werde ich.“
Paris by Night of the Living Dead
R: Grégory Morin
D: David Saracino, Karina Testa, Dominique Bettenfeld
Frankreich, 2008, 12 Min.
Copyright: Anolis, Ascot Elite
Bildformat: 2.35:1 (16:9)
Sprache: Deutsch DD 5.1, Französisch DD 5.1
Untertitel: Deutsch
Extras: Bildergalerie, Audiokommentar, ZOMBING-OF (60-min. featurette), DON’T MESS WITH FRENCH ZOMBIES (14-min. featurette)
FSK: 18






