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| Hollywoods Elite |
Man hätte es ja wissen können. Eine Komödie von und mit
Adam Sandler kann ja eigentlich nichts werden. Irgendwie hat es mich dann doch hingerissen,
Kindsköpfe zu sehen und mir anderthalb Stunden flachen Pubertätshumor inklusive obligatorischem Furzwitz anzutun. Aber zunächst zum Inhalt:
Fünf alte Schulkameraden treffen sich anlässlich des Todes ihres geliebten High-School-Basketballtrainers wieder und schwelgen in Kindheitserinnerungen. Wie, nur ein Satz zum Inhalt? Ja, denn mehr Inhalt ist tatsächlich nicht vorhanden. Adam Sandler, der für das Drehbuch verantwortlich ist, hat einen groben Plotkorpus geschnitzt, um seine Freunde
David Spade ,
Kevin James,
Chris Rock und den wie immer furchtbaren Nicht-Schauspieler
Rob Schneider gemeinsam in einem Film unterzubringen. Die Charaktere werden grob gängigen Klischees zugeordnet und schon kann das Klassentreffen beginnen.
David Spade ist der ewige Junggeselle,
Kevin James der dicke Familienvater (was natürlich unausweichlich zu Witzen über Dicke führt, haha) ,
Chris Rock steht unter dem Pantoffel seiner Frau und
Rob Schneider ist der wirre Hippie, der eine 70-Jährige zur Freundin hat. Alle fünf ziehen über das Wochenende des 4. Juli - Achtung: hier wird’s patriotisch - samt Kind und Kegel in ein Haus am See. Dort treffen sie auf ihre damaligen Basketball-Konkurrenten, die allesamt wenig im Leben zustande gebracht haben und dementsprechend neidisch sind.
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| gnihihi, der ist dick! |
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Was ist aber das eigentlich Ärgliche an Kindsköpfe? Es ist die reaktionäre Moral des Films, die immer wieder unter der Oberfläche des Gross-Out-Humors hervorblitzt. Adam Sandler, im Film ein erfolgreicher Hollywood-Agent, verkörpert den Typus des arrivierten Jet-Set-Intellektuellen, der auch mal gerne Harvard-Shirts trägt. Natürlich wird er im Laufe des Films feststellen, dass sein anspruchvolles Leben zwischen L.A. und Mailand auf Sand gebaut ist und das wirkliche, echte und natürlich auch wahrhaftig amerikanische Leben hier im Kaff bei seinen Freunden zu finden ist. Die Schwülstigkeit erreicht ihren Höhepunkt, als Sandler seine High-School-Rivalen beim Basketball am 4. Juli gewinnen lässt, damit diese wissen, „wie es sich anfühlt, zu gewinnen“. God bless America! Was als herzerweichende Feelgoodkomödie geplant war, verkommt zum hirnerweichenden USA-Kitsch.
Mit Kindsköpfe ist Adam Sandler da angekommen, wo er schon einmal war und vermutlich auch hingehört, nämlich bei
Waterboy und
Happy Gilmore. Welcome to hell!
Kindsköpfe / Grown Ups
R: Dennis Dugan
D: Kevin James, Adam Sandler, David Spade, Rob Schneider
USA 2010 102 Min
Sony Pictures
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| Hollywoods Elite |
Man hätte es ja wissen können. Eine Komödie von und mit
Adam Sandler kann ja eigentlich nichts werden. Irgendwie hat es mich dann doch hingerissen,
Kindsköpfe zu sehen und mir anderthalb Stunden flachen Pubertätshumor inklusive obligatorischem Furzwitz anzutun. Aber zunächst zum Inhalt:
Fünf alte Schulkameraden treffen sich anlässlich des Todes ihres geliebten High-School-Basketballtrainers wieder und schwelgen in Kindheitserinnerungen. Wie, nur ein Satz zum Inhalt? Ja, denn mehr Inhalt ist tatsächlich nicht vorhanden. Adam Sandler, der für das Drehbuch verantwortlich ist, hat einen groben Plotkorpus geschnitzt, um seine Freunde
David Spade ,
Kevin James,
Chris Rock und den wie immer furchtbaren Nicht-Schauspieler
Rob Schneider gemeinsam in einem Film unterzubringen. Die Charaktere werden grob gängigen Klischees zugeordnet und schon kann das Klassentreffen beginnen.
David Spade ist der ewige Junggeselle,
Kevin James der dicke Familienvater (was natürlich unausweichlich zu Witzen über Dicke führt, haha) ,
Chris Rock steht unter dem Pantoffel seiner Frau und
Rob Schneider ist der wirre Hippie, der eine 70-Jährige zur Freundin hat. Alle fünf ziehen über das Wochenende des 4. Juli - Achtung: hier wird’s patriotisch - samt Kind und Kegel in ein Haus am See. Dort treffen sie auf ihre damaligen Basketball-Konkurrenten, die allesamt wenig im Leben zustande gebracht haben und dementsprechend neidisch sind.
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| gnihihi, der ist dick! |
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Was ist aber das eigentlich Ärgliche an Kindsköpfe? Es ist die reaktionäre Moral des Films, die immer wieder unter der Oberfläche des Gross-Out-Humors hervorblitzt. Adam Sandler, im Film ein erfolgreicher Hollywood-Agent, verkörpert den Typus des arrivierten Jet-Set-Intellektuellen, der auch mal gerne Harvard-Shirts trägt. Natürlich wird er im Laufe des Films feststellen, dass sein anspruchvolles Leben zwischen L.A. und Mailand auf Sand gebaut ist und das wirkliche, echte und natürlich auch wahrhaftig amerikanische Leben hier im Kaff bei seinen Freunden zu finden ist. Die Schwülstigkeit erreicht ihren Höhepunkt, als Sandler seine High-School-Rivalen beim Basketball am 4. Juli gewinnen lässt, damit diese wissen, „wie es sich anfühlt, zu gewinnen“. God bless America! Was als herzerweichende Feelgoodkomödie geplant war, verkommt zum hirnerweichenden USA-Kitsch.
Mit Kindsköpfe ist Adam Sandler da angekommen, wo er schon einmal war und vermutlich auch hingehört, nämlich bei
Waterboy und
Happy Gilmore. Welcome to hell!
Kindsköpfe / Grown Ups
R: Dennis Dugan
D: Kevin James, Adam Sandler, David Spade, Rob Schneider
USA 2010 102 Min
Sony Pictures
Keine Rezension: Kindsköpfe