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Wiesbaden: Die Yusuf Trilogie in der Caligari Filmbühne

von Stefan Tihanyi, am 30.12.10







Auf Grund der großen Nachfrage zeigt die Caligari FilmBühne Wiesbaden zwischen dem 30.12.2010 und dem 05.01.2011 noch einmal den Berlinale-Gewinner 2010.


Mit Bal ( "Honig" ) schließt Regisseur Semih Kaplanoğlu seine Trilogie über den Dichter Yusuf ab.
Allerdings handelt es sich bei Bal in diesem Sinne nicht um eine Fortsetzung, da die Trilogie rückwärts erzählt wird. Yumurta ( "Ei" ), welcher 2007 erschien und den ersten Teil der Trilogie darstellt, befasste sich mit der Rückkehr des vierzigjährigen Yusuf aus seinem städtischen Exil in seine Heimatstadt. Der 2008 erschienene zweite Teil namens Süt ( "Milch" ) zeigt hingegen den zwanzigjährigen Yusuf, thematisiert wird hierbei sein Traum einer Poetenkarriere.

Bal blickt nun noch tiefer in die Vergangenheit und zeigt die Hauptfigur im Alter von sechs Jahren, zum Zeitpunkt ihrer Einschulung. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Yusufs Zuneigung zur Sprache und Dichtkunst. Im vertrauten Umfeld seiner Familie fällt es ihm nicht schwer, laut vorzulesen, was ihm aber durch seine Nervosität in der Schule mißlingt. Als er seinem Vater Yakup von seinem Traum erzählt, ermahnt ihn dieser, seine Träume nicht laut auszusprechen. Doch Yusuf schweigt von nun an vollständig, nachdem der Vater, welcher als Honigbauer arbeitet, eine weitere Strecke zurücklegen muss, da die Bienen ihre Gegend nicht mehr bewohnen. Als Yakup mehrere Tage lang nicht zurückkehrt, machen sich Mutter und Sohn, welcher mittlerweile in der Geschichte des Propheten seinen Vater wiederzuerkennen glaubt, auf die Suche nach ihm.

Gezeigt werden Bal und Süt in Originalfassung mit deutschen Untertiteln, sowie Yumurta in Originalfassung mit englischen Untertiteln:



Bal – Honig:

Donnerstag, den 30.12.2010 um 17.30 Uhr
Sonntag, den 02.01.2011 um 20 Uhr und
Mittwoch, den 05.01.2011 ebenfalls um 20 Uhr

Süt – Milch:

Donnerstag, 30.12.2010, 20 Uhr und
Sonntag, 02.01.2011, 17.30 Uhr

Yumurta – Ei:

Dienstag, den 04.01.2011 um 20 Uhr


 

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