Jahr um Jahr wird im Dezember innegehalten. Die vergangenen zwölf Monate werden noch einmal Revue passieren gelassen, das Erfahrene wieder ins Gedächtnis gerufen.
Auch wir wollen wieder die aus unserer Sicht besten Filme des Jahres küren. Die Autoren sollten sich lediglich auf fünf Filme beschränken und konnten ansonsten nur noch eine persönliche Empfehlung vergeben. Natürlich hat nicht jeder jeden Film gesehen, manche Perle konnte nur auf den zahlreichen Festivals der Republik gesichtet werden. Ein Gesamtüberblick über das vielfältige Kinojahr bietet somit nur die Summe der Empfehlungen.
Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins Jahr 2012!
Christian Alt:
The Tree of Life
Bridesmaids
Day is Done
Cheyenne - This must be the place
Cassandras Warnung
Empfehlung:
Der Hals der Giraffe von
Judith Schalansky. Lakonisch erzählt sie eine darwinistische Geschichte aus der ehemaligen DDR, die viel über das Verhältnis der Deutschen zur Provinz verrät.
Ciprian David:
Aurora
Day is Done
Tournée
The Tree of Life
Portable Life
Toplisten für Filme sind wie Noten; ich hasse beides. Es kann keine Auswahl der besten fünf Filme des Jahres geben, an deren Zuverlässigkeit man glauben darf. Dazu gibt es noch an die zwanzig Filme, die ich unbedingt sehen wollte und nie dazu kam. Zumindest wird das hier dann nicht noch länger. Also, subjektiv, unzuverlässig, und immer vom Augenblick bedingt. Wie sehr diese Form einengt! Ob vor diesem Text, oder als Bestandteil davon, die Platzierung ist so nichtssagend, schaut Euch bei Gelegenheit auch
Cold Fish von
Sion Sono,
Cheyenne von
Paolo Sorrentino,
Teza von
Haile Gerima,
La Lisière von
Geraldine Bajard und
The Turin Horse von
Bela Tárr an. Das Jahr war für mich jedoch vor allem durch die Entdeckung der Serien geprägt. Leider pausierend aber ein Muss ist
Community, allein um zu wissen, was Serien können. Nur
The Wire hält in meiner Wahrnehmung da noch mit. Und nicht zuletzt: Games. Spielt bitte, denn wenn ihr Filme mögt, werdet ihr an
Heavy Rain und
Uncharted 3 gefallen finden und an der Komplexität von Weltentwürfen wie in
Fallout: New Vegas und
Skyrim die Limitationen des Films erkennen.
Elisabeth Maurer:
1.
The Tree of Life
2.
Tournée
3.
Meek's Cutoff
4.
Die Mühle und das Kreuz
5.
Melancholia
Empfehlung:
Community: Cool cool cool! Go Humans! Annie`s boobs! E Pluribuy Anus!
Merry Chang-mas! Six seasons and a movie!
Dennis Vetter:
The Turin Horse
Melancholia
Le Vendeur
Vampire
Detachment
Johanna Bieber:
persönliche Empfehlung:
Sarah Böhmer:
1.
Another Earth
2.
Abrir Puertas y Ventanas
3.
The Tree of Life
4.
Perfect Sense
5.
Les yeux de sa mère - His Mother's Eyes
Simon Born:
1.
Pina
2.
Melancholia
3.
Cold Fish
4.
The Guard
5.
Super 8
Lars-Christian Daniels:
1.
Planet der Affen: Prevolution
2.
Tom Meets Zizou
3.
Über uns das All
4.
Das Ende des Schweigens - La fin du silence
5.
Fasten auf Italienisch - L'Italien
Planet der Affen: Prevolution oder doch die „Mozart“-Biografie? Letztlich gab
der größte Gänsehaut-Moment meines persönlichen Kinojahres den Ausschlag dafür, das nicht nur optisch herausragende Prequel auf Platz 1 meiner Jahrescharts zu wählen. Wenngleich meine Sitznachbarin die Szene eher unfreiwillig komisch fand, lässt mir das erste gesprochene Wort von Caesar auch heute noch einen Schauer über den Rücken laufen. Ansonsten entdeckte ich meine Highlights des Kinojahres vorwiegend auf Festivals:
Über uns das All sah ich in Ludwigshafen,
La fin du silence und
L’Italien auf den Französischen Filmtagen Tübingen-Stuttgart. 2012, dem ich wie kaum einem anderen Kinojahr entgegenfiebere, wird sich das aufgrund der Kinostarts von
The Hobbit,
James Bond 007: Skyfall und
The Dark Knight Rises vermutlich ändern.
Catarina Gomes de Almeida:
1.
Melancholia
2.
Ein Sommer in Haifa
3.
Der Gott des Gemetzels
4.
Im Weltraum gibt es keine Gefühle
5.
I'm Not A F**king Princess
Markus Hauschild:
1.
Black Swan
2.
Der Gott des Gemetzels
3.
Contagion
4.
A Dangerous Method
5.
Huhn mit Pflaumen
Stefanie Höfling:
The King's Speech
Midnight in Paris
Die Abenteuer von Tim und Struppi
Die Höhle der vergessenen Träume
Jane Eyre
Meine Empfehlung für alle Krimifans, die sich an den Weihnachtsfeiertagen von intelligentem, subtilem, absurden Humor entspannen und amüsieren lassen, ins Paris der Zwanzigerjahre abtauchen, dort Ernest
Hemingway,
Gertrude Stein,
James Joyce,
Picasso u.a. treffen und einfach großartig und mit Spannung und Niveau unterhalten werden wollen:
Maskeraden von
Walter Satterthwait, erschienen bei Goldmann.
Leander Ripchinsky:
Rückblick in Paaren:
Perfect Sense /
Another Earth
Weltuntergang!
Tomboy /
Les bien-aimés
Ungewöhnlich!
I'm still here /
Road To Nowhere
Meta!
Der Gott des Gemetzels /
Der Name der Leute
Satire!
Mad Circus /
Pina
Pathoskitsch!
Oliver Schmitt:
1.
The King's Speech
2.
Pina
3.
127 Hours
4.
The Guard
5.
Margin Call
Dabei gibt es 2011 noch so viel mehr das die Leinwand bereicherte und das zu nennen wäre, wie
Aronofskys Black Swan oder
Terrence Malicks wirklich wunderbarer
The Tree of Life oder vielleicht auch ein Sommerblockbuster wie
Planet der Affen: Prevolution. Am Rande sei meine verspätete Entdeckung von
The West Wing erwähnt, die zwar schon längst beendet ist aber kaum bekannt von einem herzerfrischenden Wortwitz geprägt ist. Wenn es schon um Serien geht dürfte 2011 an
Game of Thrones kaum ein Weg vorbeigehen, High Quality-TV trifft auf Fantasy mit einem herrlich komplizierten Figurenkonzept. Wer noch mehr Intrigen, Blut und nackte Körper mag, der sollte
Spartacus: Gods of the Arena verfolgen, ein Prequel das seinem gekonnt derben Vorgänger um nichts nachsteht. Und Computerspiele? Dafür ist hier zu wenig Platz bei all den sehenswerten Titeln des Jahrgangs 2011 darum nur ganz kurz meine persönlichen Top 3 -
Deus Ex: Human Revolution,
Battlefield 3 und
Batman: Arkham City.
Jahr um Jahr wird im Dezember innegehalten. Die vergangenen zwölf Monate werden noch einmal Revue passieren gelassen, das Erfahrene wieder ins Gedächtnis gerufen.
Auch wir wollen wieder die aus unserer Sicht besten Filme des Jahres küren. Die Autoren sollten sich lediglich auf fünf Filme beschränken und konnten ansonsten nur noch eine persönliche Empfehlung vergeben. Natürlich hat nicht jeder jeden Film gesehen, manche Perle konnte nur auf den zahlreichen Festivals der Republik gesichtet werden. Ein Gesamtüberblick über das vielfältige Kinojahr bietet somit nur die Summe der Empfehlungen.
Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins Jahr 2012!
Christian Alt:
The Tree of Life
Bridesmaids
Day is Done
Cheyenne - This must be the place
Cassandras Warnung
Empfehlung:
Der Hals der Giraffe von
Judith Schalansky. Lakonisch erzählt sie eine darwinistische Geschichte aus der ehemaligen DDR, die viel über das Verhältnis der Deutschen zur Provinz verrät.
Ciprian David:
Aurora
Day is Done
Tournée
The Tree of Life
Portable Life
Toplisten für Filme sind wie Noten; ich hasse beides. Es kann keine Auswahl der besten fünf Filme des Jahres geben, an deren Zuverlässigkeit man glauben darf. Dazu gibt es noch an die zwanzig Filme, die ich unbedingt sehen wollte und nie dazu kam. Zumindest wird das hier dann nicht noch länger. Also, subjektiv, unzuverlässig, und immer vom Augenblick bedingt. Wie sehr diese Form einengt! Ob vor diesem Text, oder als Bestandteil davon, die Platzierung ist so nichtssagend, schaut Euch bei Gelegenheit auch
Cold Fish von
Sion Sono,
Cheyenne von
Paolo Sorrentino,
Teza von
Haile Gerima,
La Lisière von
Geraldine Bajard und
The Turin Horse von
Bela Tárr an. Das Jahr war für mich jedoch vor allem durch die Entdeckung der Serien geprägt. Leider pausierend aber ein Muss ist
Community, allein um zu wissen, was Serien können. Nur
The Wire hält in meiner Wahrnehmung da noch mit. Und nicht zuletzt: Games. Spielt bitte, denn wenn ihr Filme mögt, werdet ihr an
Heavy Rain und
Uncharted 3 gefallen finden und an der Komplexität von Weltentwürfen wie in
Fallout: New Vegas und
Skyrim die Limitationen des Films erkennen.
Elisabeth Maurer:
1.
The Tree of Life
2.
Tournée
3.
Meek's Cutoff
4.
Die Mühle und das Kreuz
5.
Melancholia
Empfehlung:
Community: Cool cool cool! Go Humans! Annie`s boobs! E Pluribuy Anus!
Merry Chang-mas! Six seasons and a movie!
Dennis Vetter:
The Turin Horse
Melancholia
Le Vendeur
Vampire
Detachment
Johanna Bieber:
persönliche Empfehlung:
Sarah Böhmer:
1.
Another Earth
2.
Abrir Puertas y Ventanas
3.
The Tree of Life
4.
Perfect Sense
5.
Les yeux de sa mère - His Mother's Eyes
Simon Born:
1.
Pina
2.
Melancholia
3.
Cold Fish
4.
The Guard
5.
Super 8
Lars-Christian Daniels:
1.
Planet der Affen: Prevolution
2.
Tom Meets Zizou
3.
Über uns das All
4.
Das Ende des Schweigens - La fin du silence
5.
Fasten auf Italienisch - L'Italien
Planet der Affen: Prevolution oder doch die „Mozart“-Biografie? Letztlich gab
der größte Gänsehaut-Moment meines persönlichen Kinojahres den Ausschlag dafür, das nicht nur optisch herausragende Prequel auf Platz 1 meiner Jahrescharts zu wählen. Wenngleich meine Sitznachbarin die Szene eher unfreiwillig komisch fand, lässt mir das erste gesprochene Wort von Caesar auch heute noch einen Schauer über den Rücken laufen. Ansonsten entdeckte ich meine Highlights des Kinojahres vorwiegend auf Festivals:
Über uns das All sah ich in Ludwigshafen,
La fin du silence und
L’Italien auf den Französischen Filmtagen Tübingen-Stuttgart. 2012, dem ich wie kaum einem anderen Kinojahr entgegenfiebere, wird sich das aufgrund der Kinostarts von
The Hobbit,
James Bond 007: Skyfall und
The Dark Knight Rises vermutlich ändern.
Catarina Gomes de Almeida:
1.
Melancholia
2.
Ein Sommer in Haifa
3.
Der Gott des Gemetzels
4.
Im Weltraum gibt es keine Gefühle
5.
I'm Not A F**king Princess
Markus Hauschild:
1.
Black Swan
2.
Der Gott des Gemetzels
3.
Contagion
4.
A Dangerous Method
5.
Huhn mit Pflaumen
Stefanie Höfling:
The King's Speech
Midnight in Paris
Die Abenteuer von Tim und Struppi
Die Höhle der vergessenen Träume
Jane Eyre
Meine Empfehlung für alle Krimifans, die sich an den Weihnachtsfeiertagen von intelligentem, subtilem, absurden Humor entspannen und amüsieren lassen, ins Paris der Zwanzigerjahre abtauchen, dort Ernest
Hemingway,
Gertrude Stein,
James Joyce,
Picasso u.a. treffen und einfach großartig und mit Spannung und Niveau unterhalten werden wollen:
Maskeraden von
Walter Satterthwait, erschienen bei Goldmann.
Leander Ripchinsky:
Rückblick in Paaren:
Perfect Sense /
Another Earth
Weltuntergang!
Tomboy /
Les bien-aimés
Ungewöhnlich!
I'm still here /
Road To Nowhere
Meta!
Der Gott des Gemetzels /
Der Name der Leute
Satire!
Mad Circus /
Pina
Pathoskitsch!
Oliver Schmitt:
1.
The King's Speech
2.
Pina
3.
127 Hours
4.
The Guard
5.
Margin Call
Dabei gibt es 2011 noch so viel mehr das die Leinwand bereicherte und das zu nennen wäre, wie
Aronofskys Black Swan oder
Terrence Malicks wirklich wunderbarer
The Tree of Life oder vielleicht auch ein Sommerblockbuster wie
Planet der Affen: Prevolution. Am Rande sei meine verspätete Entdeckung von
The West Wing erwähnt, die zwar schon längst beendet ist aber kaum bekannt von einem herzerfrischenden Wortwitz geprägt ist. Wenn es schon um Serien geht dürfte 2011 an
Game of Thrones kaum ein Weg vorbeigehen, High Quality-TV trifft auf Fantasy mit einem herrlich komplizierten Figurenkonzept. Wer noch mehr Intrigen, Blut und nackte Körper mag, der sollte
Spartacus: Gods of the Arena verfolgen, ein Prequel das seinem gekonnt derben Vorgänger um nichts nachsteht. Und Computerspiele? Dafür ist hier zu wenig Platz bei all den sehenswerten Titeln des Jahrgangs 2011 darum nur ganz kurz meine persönlichen Top 3 -
Deus Ex: Human Revolution,
Battlefield 3 und
Batman: Arkham City.
Topfilme 2011