Inzwischen steht fest, dass Bruce Robinsons neuester Film The Rum Diary noch diesen Oktober in die US-Kinos kommen wird.
Der Film ist eine Adaption des gleichnamigen Romans von Hunter S. Thompson, der sich unter anderem mit seinem Buch Fear and Loathing in Las Vegas einen Namen machte und dessen Selbstmord die Verfilmung von The Rum Diary 2005 ins Stocken geraten ließ. Neben Johnny Depp, der die männliche Hauptrolle spielt, wirken auch Aaron Eckhart, Amber Heard, Michael Rispoli, Richard Jenkins und Giovanni Ribisi mit.
Die Geschichte handelt von dem Journalisten Paul Kemp (Depp), der ein alter Ego Thompsons ist (ähnlich wie die Figur Raoul Duke in Fear and Loathing in Las Vegas) und ein Jobangebot auf Puerto Rico annimmt, um dem Lärm und Wahnsinn von New York zu entfliehen. Dieser Umzug hat Drogenexzesse und korrupte Geschäfte zur Folge, auch die Bekanntschaft zu einer attraktiven Dame bleibt nicht aus.
Thompson und Depp kamen sich während der Dreharbeiten von Fear and Loathing of Las Vegas näher, wo der Autor dem Schauspieler das Manuskript von The Rum Diary in die Hand drückte.
Der Produzent Graham King verlieh seinem Stolz Ausdruck, diesen Roman in einen Film umwandeln und damit Thompsons Vermächtnis honorieren zu dürfen.
Text: NEGATIV / Quelle: indieWire
Once Upon a Time in Anatolia
In der Oscar und Berlinale Saison sollte Nuri Bilge Ceylans neuester Film nicht untergehen
Faust
Alexander Sokurows Faust thematisiert die Machtlosigkeit in einer unverständlichen Welt
Filmfestival Rotterdam
Übersicht des vielversprechenden Programms des 41. Internationalen Filmfestivals in Rotterdam
Presseschau Games
In unserer wöchentlichen Presseschau stellen wir interessante Texte und News vor, dieses Mal unter anderem mit Star Wars TOR
The Rum Diary feiert noch dieses Jahr Premiere
Ein Blick auf 25 Jahre Pixar
Vor kurzem feierte Pixar seinen 25. Geburtstag. Die untere Montage blickt warmherzig auf Jahre voller Fantasie, Ideenreichtum und wunderbarer Animation für Groß und Klein zurück, angefangen bei den Kurzfilmen der 80er bis hin zur Fortsetzung von Cars, die dieses Jahr in die Kinos kommen soll.
Wenn Ihr - wie so viele - Genießer und Liebhaber dieser Filme seid, wird Euch diese Zusammenstellung sicher gefallen:
Text: NEGATIV / Bild: Disney Enterprises, Inc. & Pixar Animation Studios / Quelle: Firstshowing
The Big Lebowski 2 - mit Tara Reid als einziger Darstellerin
Alle Fans von The Big Lebowski können sich freuen, denn schon bald wird es eine Fortsetzung der Kult-Komödie geben.
Nein, falsch. Dieses Gerücht streute Tara Reid im Internet, ohne dass das Regieduo Joel und Ethan Coen wussten, wovon sie da sprach. Der Kommentar der Coens: Gut zu wissen, dass sie daran arbeitet.
Und tatsächlich ist nun ein Trailer zu einem vermeintlich neuen Film aufgetaucht, mit Tara Reid in allen möglichen Rollen: verkleidet als The Dude, Jesus, Walter, Donnie und den restlichen Figuren aus The Big Lebowski. Hut ab zu dieser humorvollen Umgangsweise mit ihrem fälschlichen Gerücht, doch wirklich witzig ist das knapp dreiminütige Video nicht.
Hier könnt ihr das Ganze selbst beurteilen:
Text: NEGATIV / Foto: Universal Picture Home Entertainment / Quelle: Firstshowing
Bill Murray demnächst als Roosevelt zu sehen
Der Film basiert auf dem 2009 entstandenen, gleichnamigen Radiospiel von Richard Nelson, in dem es um die wahre Geschichte der Affäre zwischen Roosevelt und seiner fernen Kusine geht. Die teilweise fiktionale Handlung spielt während eines Besuchs von König George VI im Jahre 1939, das erste Mal in der Geschichte, dass ein britischer Monarch nach Amerika reiste.
Regie wird Roger Michell (Morning Glory) nach dem Drehbuch führen, das ebenfalls aus Nelsons Hand stammt.
Text: NEGATIV / Quellen: Firstshowing, Comingsoon
goBeyondEast
2011 wagt goEast den Schritt raus aus der osteuropäischen Nische, hin zum europäischen, gar zum globalen Kino. Resolut bestimmt das Filmangebot dieses Jahres die Entwicklungsrichtung des Festivals und seine reflexive Position angesichts der gesellschaftlichen Umwälzungen in Osteuropa.
goEast entstand von vorneherein als ein Festival mit politischem und kulturellem Bewusstsein, so Festivaldirektorin Claudia Dillmann, als eine damals, 2001, wie heute leistungsfähige Brücke zwischen Osten und Westen. Die Vielfalt und die Schwerpunkte des Angebots bilden einen soliden Rahmen für Interkulturalität auf mehreren Ebenen und wurden auf der heutigen Pressekonferenz vorgestellt. Durch die Förderung der jungen Filmschaffenden und durch die Kooperation mit Hochschulen und Veranstaltungen wie den SchulkinoWochen Hessen, so Ingmar Jung, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, stellt das Festival seine kulturelle Relevanz in den Vordergrund, indem es den Nachwuchs direkt anspricht. Eine Relevanz, die Rita Thies, Kulturdezernentin der Stadt Wiesbaden, auf lokaler Ebene wiedererkennt, besonders durch die Programmreihe Beyond Belonging und vor dem Hintergrund der Tatsache, dass sich die Einwohner der Stadt aus vielen Nationen zusammensetzen. Gestärkt wird die gesellschaftliche Verankerung des Festivals durch das Thema des diesjährigen Symposiums – die neue Rechte im osteuropäischen Film - das auf Zuspruch und Unterstützung der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft trifft. Veränderungen finden sich auch in dem Förderprogramm der Robert Bosch Stiftung, welche sich 2011 insbesondere auf die Filmemacher im Kaukasus konzentrieren wird. Zu den vielversprechenden Entdeckungen der Stiftung gehören Regisseure wie Jasmila Zbanic und Cristian Mungiu.
Es lag bei der Festivalleiterin Gaby Babic, die wichtigsten Änderungen der Programmsektionen vorzustellen. goEast wird, sowohl im Wettbewerb als auch durch die neue Sektion Beyond Belonging, auf Vielfalt setzen. Diversifiziert und publikumsaffiner wurde der Wettbewerb gestaltet. Diese Sektion, die bisher eng konzeptuell an das Autorenkino gebunden war, öffnet sich 2011 dem Genrekino, aber auch kompromissloseren Werken mit starker individueller Handschrift gegenüber. Grund dafür ist nicht zuletzt der Verzicht auf die bisher für Cineasten interessanteste Reihe des Festivals, Signatur, die einen Raum für unkonventionelles, künstlerisch anspruchsvolles Kino bot. Es gehöre zum Zeitgeist, zur Verlagerung der gesellschaftlichen Themen auf Globalisierung und Integration, welchen das Festival mit der gleichen politischen Relevanz wie bisher spiegeln möchte. Die Frage, die in diesem Kontext entsteht, ist, ob typische Signatur-Filme wie beispielsweise der Wettbewerbsbeitrag Aurora überhaupt in dieser Sektion auf die angemessene Achtung treffen werden.
Bekannt gegeben wurden die Mitglieder der Jury des Wettbewerbs. Unter der Leitung des radikalen serbischen Regisseurs Zelimir Zilnik werden der russische Produzent Vitaly Mansky, der georgische Regisseur Levan Koghuashvili (Gewinner des letztjährigen Hauptpreises von goEast), die rumänische Schauspielerin Anamaria Marinca und der Geschäftsführer des deutschen Filmverleihs Neue Visionen, Torsten Frehse, über die Filme urteilen. Selbst im Kontext einer beeindruckenden Zusammensetzung ist es erfreulich, in der Beteiligung Torsten Frehses eine Annäherung der deutschen Verleiher an das osteuropäische Kino zu erhoffen. Bisher sind wenige DVD-Veröffentlichungen, kleine oder lokale Kinotouren, und wenige Ausstrahlungen bei den Kooperationspartnern 3Sat und ARTE die einzigen Verbreitungskanäle für die Festivalbeiträge hierzulande.
57. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen, 5.-10. Mai 2011
Festivalleiter Lars Henrik Gass zeigte sich zufrieden mit der Wettbewerbsauswahl: "In diesem Jahr wurden bei uns Arbeiten aus 96 Ländern eingereicht. Wir können mit einiger Berechtigung sagen, dass wir in dieser ungeheuren Menge an Filmen eine Art globaler Wirklichkeit erleben, die sich auch in den Wettbewerbsprogrammen spiegelt. Wir sehen viele Arbeiten, die oft sehr spontan entstanden sind, mit einer ganz individuellen Sichtweise."
Internationaler Wettbewerb
Der Internationale Wettbewerb ist der größte und älteste Wettbewerb der Kurzfilmtage Oberhausen. Dieses Jahr kommen ungewöhnlich viele Filme aus außereuropäischen Ländern: aus Argentinien, Brasilien, Kolumbien und Mexiko, Arbeiten aus Südafrika und Uganda, Koproduktionen aus Samoa, Malaysia oder Burma und Vietnam. Der Internationale Wettbewerb bietet die seltene Gelegenheit, Filmländer kennen zu lernen, die nur schwer Zugang zum internationalen Markt finden oder zu denen umgekehrt der Zugang von außen sehr schwer sein kann.
Deutscher Wettbewerb
Dieses Jahr wurden über 1.350 Filme eingereicht. 20 Produktionen wurden daraus ausgewählt und konkurrieren nun im Wettbewerb. Dominant ist bei vielen Arbeiten die Frage nach der Wechselwirkung zwischen Politik und privaten Lebensläufen, welche sehr individuell und vielfältig gestellt und beantwortet wird.
NRW-Wettbewerb
Insgesamt wurden etwa 250 Filme für den NRW-Wettbewerb eingereicht, mit dem die Kurzfilmtage die Aufmerksamkeit auf eines der erfolgreichsten Filmproduktionsländer in Deutschland lenken wollen. In diesem Jahr steht NRW nicht nur als Produktionsland, sondern auch als Filmschauplatz im Zentrum: viele Arbeiten gehen der Frage nach, wie die Menschen hier leben.
Der 13. MuVi-Preis für das beste deutsche Musikvideo
Der Preis für Musikvideos wird als Regiepreis für die visuelle Umsetzung eines Musikstücks verliehen. Dieses Jahr wurden zehn Clips ausgewählt, die von einer neuen Generation von Filmemachern dominiert werden: sieben der zehn Clips stammen von Regisseuren, die in Oberhausen noch keine Clips gezeigt haben.
Die Liste der für die Wettbewerbe ausgewählten Filme steht online unter: www.kurzfilmtage.de/wettbewerbe/auswahl
Mehr Informationen zum Festival gibt es unter: www.kurzfilmtage.de/
Der Cast für The Dead Circus steht fest: James Marsden als Charles Manson
James Marsden wird nach seinem Ausflug in die Welt der Familien- und Comedyfilme (Hop) endlich in einem anspruchsvollen Thriller mitspielen. Neben Marsden werden Golden Globe-Gewinner Michael C. Hall (Dexter) und Oscar-Preisträgerin Melissa Leo (The Fighter) im Film über den mysteriösen Sänger Bobby Fuller zu sehen sein. Fuller landete im Jahr 1966 mit seiner Band und dem Hit "I fought the law" auf Platz Eins der Charts. Nur eine Woche später wurde er tot in seinem Haus gefunden. Ein offensichtlicher Selbstmord - oder etwa nicht? Bei den Nachforschungen im Film kommen Verbindungen zu den legendären Kriminalfällen um Charles Manson und seine Familie auf...
Drehbuchautor Adam Davonport gibt mit diesem Film sein Regiedebut und möchte nach eigener Aussage eine Art neues Kunstwerk schaffen, welches Geschichte und Fiktion ganz neu verbindet. Hierfür orientiert er sich am Film Noir sowie an paranoiden Verschwörungsfilmen der 70er, wie The Parallax View.
Der Dreh zu The Dead Circus startet vermutlich diesen Sommer und verspricht ein spannendes Kinoereignis 2012 zu werden.
Text: NEGATIV/ Quelle: firstshowing.net, deadcircusthemovie.wordpress.com
L. A. Noire: Ein Videogame schafft es auf das Tribeca Film Festival
Den Machern des Games L.A. Noire gelingt, was vorher noch keinem gelungen ist: Sie dürfen ihr Spiel auf einem Filmfestival zeigen. Am 25. April wird das interaktive Videospiel von Rockstar Games erstmals in einer Art Live-Demonstration auf dem Tribeca Film Festival gezeigt. Das Spiel handelt von einem jungen Detektiv und ist in filmischer Hinsicht eine Art gewalttätiger Thriller in der Tradition des Film Noir. Diese spannende Innovation war den Festivalveranstaltern die Nominierung des Spiels, samt einer anschließenden Fragerunde zur Verbindung von Filmen und interaktiven PC- oder Videospielen, wert. Geleitet wird die Diskussion von Geoffrey Gilmore, dem Leiter des Tribeca Film Festivals, der unter anderem mit den Videospiel-Machern von Rockstar Games über deren Techniken und Parallelen zum Filmemachen sprechen wird.
Das Spiel wird offiziell am 20. Mai für PS3 in Europa erscheinen.
Hier gibt`s die Vorschau zu L.A. Noire von Rockstar Games:
Text: NEGATIV / Quelle, Video und Foto: Rockstar Games
Stuttgart: Programm der FMX 2011
Vom 3.bis zum 6. Mai findet in Stuttgart zum 16. Mal die alljährliche FMX statt. Das Programm für die wichtigste europäische Konferenz zur Kreation, Produktion und Distribution von Digital Entertainment steht fest und bietet eine vielfältige Auswahl an Vorträgen, Workshops, Präsentationen und Screenings.
Die Fachkonferenz präsentiert neben Themen wie Open Source und neuen Trends im Lighting und Rendering auch das Thema 3D Stereo im Hinblick auf die Einsatzmöglichkeiten in Freizeitparks. Dazu stellt Weta Digital ihr revolutionäres 360°-Erlebnis King Kong 360 3D vor. Langweilig wird es den Zuschauern garantiert nicht werden, denn die FMX 2011 bietet ein vielfältiges Programm aus Animationsfilmen und Oscar-Preisträgern, wie Rango, dem vierfachen Oscar-Gewinner The King’s Speech, Disneys Rapunzel - Neu Verföhnt, Clint Eastwoods Hereafter und Zack Snyders Sucker Punch. Auch erwartet die Zuschauer ein besonderes Screening-Highlight. Mehr Infos gibt es in der Programmauflistung weiter unten.
Eine Auswahl der Programmhighlights:
Weta Digital präsentiert: King Kong 360 3D
Weta Digital aus Neuseeland zählt zu den erfolgreichsten internationalen Visual Effects-Unternehmen. Mit ihren Effekten in Projekten wie Peter Jacksons Der Herr der Ringe-Trilogie, King Kong und James Camerons Avatar haben sie Größe bewiesen. Für den Freizeitpark der Universal Studios Hollywood schuf Weta das einmalige 360°-Fahrerlebnis King Kong 360 3D, eine der größten 3D Stereo-Attraktionen der Welt. Eingeladen ist Sebastian Sylwan, der erklärt, wie Weta die fotorealistische Umgebung mithilfe der Software CityBot kreiert und Manhattan mit über 90.000 Gebäuden und Details wie Straßenverkehr, Schiffen, Zügen und Fabriken originalgetreu zum Leben erwecken konnte. Auch wird er auf die Herausforderungen im Hinblick auf das Design der preisgekrönten Attraktion, deren Screens sich über 54 Meter erstrecken, eingehen.
Harry Potter: Eine einmalige Erfolgsgeschichte
Da der letzte Harry Potter Teil nun im Juni 2011 erscheint, widmet die FMX 2011 Harry Potter eine eigene Vortragsreihe. Die Programmschiene wird von Barbara Robertson präsentiert und von Chris DeFaria, Executive Vice President von Warner Bros. Pictures, moderiert. Dabei wird der Einfluss des Films auf die globale VFX-Produktion versucht herauszustellen und die technische Weiterentwicklung der einzelnen Harry Potter Teile in den Mittelpunkt gestellt. Die Zuschauer erwartet ein ganz besonderer Höhepunkt der FMX 2011: zwei Monate vor dem Kinostart wird ihnen die VFX-Arbeit am letzten Potter-Film Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2 präsentiert.
Der erste Animationsfilm von ILM: Rango
Visual Effects Supervisor Tim Alexander und CG Supervisor Patrick Cohen gewähren Einblicke in die Produktion des ersten Animationsfilms von Industrial Light & Magic. Dabei untersuchen sie den Produktionsprozess vor allem im Hinblick auf Live Action, Animation, Lighting und Dialogaufnahmen.
Pixomondo: Sucker Punch und Fast Five
Pixomondo stellt seine neuesten Projekte vor: Zack Snyders Sucker Punch und Justin Lins Fast & Furious Five
ScanlineVFX: Hereafter
Scanline VFX präsentieren Clint Eastwoods Film Hereafter, der für einen Oscar in der Kategorie "Beste Visual Effects" nominiert wurde. Thomas Zauner, Co-Gründer des Unternehmens, erklärt den "Hereafter-Effekt", bei welchem aufwendige Wassersequenzen visualisiert worden sind, um die Wucht eines Tsunamis realistisch auf die Leinwand zu bringen.
Einblicke in die Welt von Industrial Light & Magic
Das 1976 von George Lucas gegründete und mehrfach ausgezeichnete Visual Effects-Studio Industrial Light & Magic ist in den vergangenen 35 Jahren für einige der denkwürdigsten Momente in der Geschichte der Visual Effects verantwortlich. Es wird die Dokumentation Industrial Light & Magic: Creating The Impossible gezeigt. Der Film zeichnet den Weg vom ersten computeranimierten Charakter bis hin zu den spektakulären Visual Effects der jüngsten Blockbuster wie Transformers, Pirates of the Caribbean, Iron Man oder Avatar nach und greift dabei auf bisher unveröffentlichtes Material zurück.
David Cohen präsentiert die Geschichte von 3D
David Cohen, Associate Features Editor der Variety, präsentiert die Geschichte der 3D-Technik. Cohen stöbert im komplett digitalisierten Variety-Archiv und zeichnet dabei den Kampf der Filmschaffenden um 3D-Stereoskopie bis hin zur internationalen Erfolgswelle der vergangenen Jahre nach. Dabei untersucht Cohen auch die Probleme des 3D Stereo-Films.
Interactive Content Creation
Die Konvergenz von Film, TV, Computer, Konsolen und mobilen Endgeräten wird diskutiert. Neben Präsentationen zu den umfangreichen Produktionsprozessen, die transmediale Konvergenz mit sich bringt, stehen Beiträge von GEElab und dem Stuttgarter Trickfilmstudio Film Bilder auf dem Programm. Die Konferenz beleuchtet die neuesten Flash-Entwicklungen für Games und Business-Apps, sowie die jüngsten Innovationen auf dem 2D-Sektor. Referenten sind hierbei Steven Peeters, David An und Alexander Gellner.
Global Production
Internationaler und nationaler Workflow, dezentralisierte Arbeitsabläufe, internationale Finanzierung und transmediale Verwertung gewinnen heutzutage immer mehr an Bedeutung. Die Komplexität neuer Produktionen nimmt zu. Eric Roth, Executive Director der Visual Effects Society erörtert die Auswirkungen dieses Veränderungsprozesses und geht dabei auch auf die Rolle der rasant wachsenden Industrie in Asien ein.
Referenten des Global Production-Tracks sind hierbei: Jean-Julian Baronnet (Ubisoft Motion Pictures), Lee Berger (Rhythm & Hues), Jacques Bled (Mac Guff), Michael Coldewey (Trixter), Chris deFaria (Warner Bros.), Dan Glass (Method Studios), Philippe Gluckman (Dreamworks Dedicated Unit, Technicolor India), Scott Ross, William Sargent (Framestore), Sebastian Sylwan (Weta Digital), Xavier Nicolas (Lucasfilm Animation), Thilo Kuther (Pixomondo) und Christian Roberton (MPC).
Open Source Software
Dan Candela, Director of Technology der Walt Disney Animation Studios, spricht 2011 über den Open Source- Track, der sich mit der gegenwärtigen Branchensituation und den vielversprechenden Zukunftsaussichten von Open Source Software befasst. Viele große Hollywood-Studios setzen auf Open Source, weil diese Unternehmen die Möglichkeit bietet, die neueste Technik miteinander zu teilen und die Industrie so zunehmend zusammenwachsen lässt.
Zu den Referenten des Open Source-Tracks zählen: Dan Candela (Walt Disney Animation) auch Rob Bredow (Sony Pictures Imageworks), Larry Gritz (Sony Pictures Imageworks), Philipe Leprince (Double Negative), Phil Parsonage (The Foundry), Marc Petit (Autodesk), Bill Polson (Pixar) und Sebastian Sylwan (Weta Digital).
Im Blickpunkt: Frankreich, China und Baden-Württemberg
Die aktuellen Branchentendenzen und jüngsten Erfolge mit dem Focus on France und Focus on Chinese Animation werden diskutiert.
Darüber hinaus beleuchtet die MFG Baden-Württemberg im Animation Media Cluster Region Stuttgart die neuesten Entwicklungen im Land Baden-Württemberg, das sich in Deutschland als wichtiger Standort für Visual Effects und Animation etabliert hat. Einen Beitrag dazu liefern unter anderem die Stuttgarter VFX-Experten von Pixomondo, die ihre Visual Effects am Film Hindenburg präsentieren.
Mehr erfahrt ihr auf der ofiziellen Hompage der FMX 2011
Neue Westernreihe startet im ZDF
Nach einem Drehbuch von Bestsellerautor Elmore Leonard inszenierte John Sturges den Western Sinola von 1972. In diesem hilft der Revolverheld Joe Kidd (Clint Eastwood) einem Großgrundbesitzer (Robert Duvall), einen mexikanischen Bauernaufstand niederzuschlagen. Als dieser jedoch hilflose Geiseln erschießen lässt, erkennt Kidd, dass er auf der falschen Seite steht. Der Film beruht auf einem Landkrieg in New Mexiko, der sich um 1900 ereignete.
Der ehemalige Büffeljäger Matt Fletcher (Marlon Brando) will in Südwest nach Sonora mit einem Rassehengst in die Pferdezucht einsteigen und sich so zur Ruhe setzen. Als ihm das Tier gestohlen wird, begibt er sich auf einen brutalen Feldzug, um das Pferd wieder zu bekommen.
Text: NEGATIV / Quelle & Fotos: ZDF
Palatin Mainz: Lornas Schweigen (OmU)
Am Montag, 4. April, läuft um 19.30 Uhr im Palatin Mainz der Film Lornas Schweigen von den belgischen Brüdern Dardenne in untertitelter Originalversion.
Lorna ist eine junge Albanerin, die einen Drogenjunkie heiratet, um die belgische Staatsbürgerschaft zu erhalten. Die Hochzeit war jedoch Teil eines kriminellen Plans, der Lorna in die Hände eines reichen Russen treiben soll. Dieser bezahlt seinem Mittelsmann viel Geld, wenn der ihm eine Belgierin bringt, die er heiraten kann. Nur noch der Junkie muss aus dem Weg geräumt werden.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Homepage des Kinos. Hier können Sie den Trailer des Films sehen:
Text: NEGATIV / Quelle: Palatin
Picco
Homo homini lupus – Der Mensch ist des Menschen Wolf. Der Urzustand des Menschen nach Hobbes ist der Krieg jeder gegen jeden: „a state as a war of all against all“.
Um dieser determinierten Vernichtung zu entgehen errichtet sich der Mensch Regelsysteme. Familie, Gesellschaft, Politik, Recht – Systeme, die das Zusammenleben von Menschen ermöglichen und garantieren. Systeme, die den Menschen vor seinem eigenen Verfall retten. Subjekte, die nicht in diese Systeme passen oder passen wollen, werden reglementiert, bestraft und gegebenenfalls temporär entfernt. Zur Besserung, zur Resozialisierung, wie es fernab jeder sozialen Realität heißt. Interessanterweise stellen gerade diese Instanzen Mikrokosmen dar, in denen der Mensch wieder in seinen Urzustand zurückgeworfen wird. Friss oder stirb, Anpassung um jeden Preis, um nur nicht der Schwächste zu sein. Denn der Schwächste ist der Erste...
Homo homini lupus – Die Tragweite dieser Theorie von Hobbes findet sich, in einem der außergewöhnlichsten Nachwuchsfilme des vergangen Jahres, beispielhaft inszeniert wieder.
Picco heißt der Film, Picco werden die Neuankömmlinge im Jugendknast genannt. Den aussichtslosen Mikrokosmos der Resozialisation dokumentiert der Abschlussfilm von Philip Koch. Er liegt tatsächlichen Begebenheiten zugrunde, verzichtet aber darauf, dies hervorzuheben. Die Bilder vermitteln für sich genommen ausreichend Realität. Dabei ist Picco kein durchstrukturiertes Werk, keine Charakterstudie, kein Drama bei dem man leicht mitfühlt. Es ist eine Dokumentation. Eine Bestandsaufnahme, welche durch ihren dokumentarischen Charakter eine Radikalität aufweist, zu der sich lange keine deutschen Filmemacher mehr getraut haben. Ein Wunder, dass der Film überhaupt entstanden ist.
Homo homini lupus – eine Kamera, welche in ihrer theatralen Mise-En-Scène an Fassbinder erinnert, und eine Kamera, die gekonnt mit Tiefenschärfe spielt. Immer wieder schwenkt oder fährt sie in langen Einstellungen von einer Figur zur nächsten. Immer wieder verschwimmt das Bild in Unschärfen und mit ihm die Täter-Opfer-Relationen. Mit diesen Mitteln zeigt Koch das Leben in einer Jugend-JVA, ein Ort, in welchem Menschen in der vitalsten Phase ihres Lebens weggesperrt werden, in ihren physischen und psychischen Bewegungen auf fünf mal fünf Meter reduziert sind. Und mit diesen Mitteln erscheint eine Vergewaltigung, ein Mord, eine stundenlange Folter als natürliche Folge dieser Isolation. Eine Bestandsaufnahme. Die Kamera gibt keine Möglichkeit zur Wertung. Sie beobachtet und zeigt auf. Zeigt die seelischen Kämpfe der Insassen und die Konsequenzen dieser Folterungen, denen jeder ausgesetzt ist. Was bleibt da noch, als dieser Folter mit tatsächlicher Folter eine Ausdrucksmöglichkeit zu geben?
Homo homini lupus – diese scheinbar unabwendbare, willkürliche Spirale der Gewalt zu beobachten geht bis ins Mark des Zuschauers. Picco stellt ihm die Frage: Welcher Teil der Gesellschaft, die so etwas zulässt, bist du?
Leider tut er das manchmal zu direkt. In Tatort-Manier finden sich zwischen dem dokumentierten Zellenleben Dialoge, die stellvertretend das ganze Problem verbal abreißen. Wozu dann die ganze Mühe dieses Problem zu visualisieren, fragt man sich. Vielleicht ist es die Angst bei dem Film missverstanden zu werden.
Dennoch: von diesen Situationen einmal abgesehen, vereint Picco viel von dem, was den meisten deutschen Nachwuchsarbeiten fehlt: Mut zur Politik, Mut zum Schock, Mut zu einer ehrlichen Darstellung und Mut zu einem persönlichen Stil. Der Film zeigt auch, wie sich in Deutschland fernab vom dicken Förderungsgeschäft gute Filme machen lassen. Mit wenig Geld, aber einem kompakten Team an einem begrenzten Drehort und der Konzentration auf ein Thema. Und genau unter diesen Bedingungen lassen sich auch die endlosen Kamerafahrten und Plansequenzen realisieren, die den gewalttätigen Stillstand, die folternde Monotonie und verzweifelte Ausweglosigkeit der Jugendlichen illustrieren. Die Gewalttätigkeit ihrer Situation, welcher sie nur mit gleichem Mittel begegnen können.
Picco auf Film-Zeit.de
Picco
R: Philip Koch
D: Constantin von Jascheroff, Frederick Lau, Joel Basman, Marin Kiefer
Deutschland 2010, 104 Min.
Neues Game zum Kinofilm RIO
Zum Animationsfilm Rio, der am 7. April 2011 in den deutschen Kinos startet, gibt es ein neues PC-Game. Im Film liefern sich die Vögel Blu und seine Freunde ein spannendes Match mit den diebischen kleinen Affen in den Straßen Rio de Janeiros.
Das Computerspiel von 20th Century Fox besteht aus 5 verschiedenen Leveln, in denen man versuchen muss mit Hilfe der Vögel die Affen zu Fall zu bringen. Das Spiel ist leicht zu verstehen und man kann sich seinen Lieblings-Vogel aussuchen, der mit verschiedenen Eigenschaften ausgestattet, die Jagd auf die Affen beginnt.
Zum kostenlosen Online-Spiel von Rio und zum NEGATIV-Gewinnspiel des Films!
Der folgende Trailer zum Film zeigt einen kleinen Vorgeschmack auf das Match "Vögel gegen Affen"...
Der Film läuft ab dem 7. April 2011 in den deutschen Kinos, in vielen in Digital 3D.
Zur Facebook-Seite von Rio und zur allgemeinen Film-Seite geht`s hier.
Interview: Philip Koch über seinen Film Picco
Im Kino ab dem 31. März
In Winter‘s Bone, dem mehrfach Oscar-nominierten Drama von Regisseurin Debra Granik, macht sich die 17-jährige Ree Dolly auf die Suche nach ihrem untergetauchten Vater, dem Meth-Dealer Jessup, den sie finden muss, bevor das Haus der Familie in der Einöde der Ozark Mountains verpfändet wird. Der erstklassig inszenierte Film über die Armut in Amerika enthält auch viele Krimi-Elemente, die für Spannung sorgen.
Alice im Wunderland auf Ecstasy – so könnte man Zack Snyders neueste Vision Sucker Punch bezeichnen. Eine Psychiatrie-Patientin, die kurz vor einer Lobotomie steht, träumt sich in eine Fantasiewelt, in der Drachen, Cyborgs und Maschinengewehre die Hauptrollen spielen. Sicher ein Film, der durch seine abgedrehte Story und die gleichsam attraktiven wie tödlichen Hauptdarstellerinnen polarisiert, aber zweifelsohne visuellen Hochgenuss verspricht. Die letzte Lüge ist ein Screwball-Musical aus Deutschland. Was wie ein Gegensatz klingt, macht Regisseur Jonas Grosch möglich und allein für das Genre-Experiment hätten er und die Produzenten Lob verdient. Und tatsächlich ist die Beziehungskomödie über ein Pärchen, dessen Ex-Partner wieder auftauchen, oft unterhaltsam. Der Dokumentarfilm Im Kopfstand zum Glück erzählt von vier Großstadtbewohnern, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen zu Yogalehrern ausbilden lassen. Der Film untersucht nicht nur, ob Yoga helfen kann glücklich zu werden, sondern ist auch ein Portät von Berlin. Einer anderen Großstadt gewidmet ist Unter dir die Stadt, der in Frankfurt gedreht wurde. Der Eröffnungsfilm der Lichter Filmtage 2011 handelt von einem Bänker, der sich in die Frau eines Angestellten verliebt und nicht davor zurück schreckt, sie durch Manipulation für sich zu gewinnen. Das Thema Bankenkrise wird in dem Liebesdrama zwar auf interessante Weise verarbeitet, doch der Film wirkt Stellenweise sehr leblos.
Es gibt kaum einen Feiertag, der nicht missbraucht wurde, um Leute in die Kinos zu locken. Jetzt muss auch Ostern dafür herhalten. In HOP – Osterhase oder Superstar? geht es um den Sohn des Osterhasen, der lieber Rockstar werden will, anstatt das Werk seines Vaters weiter zu führen. Die Mischung aus Live-Action und Animation ist für kleinere Kinder ein Spaß, für alle anderen jedoch nicht empfehlenswert. In Gegengerade – Niemand siegt am Millerntor machen Fußball-Hooligans Hamburg unsicher. Schon im Trailer erkennt man, dass der Spielfilm keine Milieustudie bietet, sondern die Gewalt verherrlicht. Action, Sex und coole Sprüche – man wollte wohl keinen kritischen Film über die fanatischen Fußballfans machen, sondern einen, der genau diese anspricht.
Sucker Punch von Zack Snyder
Winter's Bone von Debra Granik
Text: NEGATIV / Foto: Warner Brothers
Winter's Bone
In vielen Filmen sieht man Helden, die ihre Abenteuer dank übermenschlich wirkender Fähigkeiten oder aufwendiger technischer Hilfsmittel bestehen. Einen bleibenderen Eindruck hinterlassen jedoch meist Helden des Alltags, die sich mit Entschlossenheit und Prinzipientreue einer ausweglos wirkenden Situation stellen und den Zuschauer nachdenklich zurücklassen, ob er sich in ihrer Lage ähnlich gut bewährt hätte.
Jennifer Lawrence, die Rees verzweifelten Mut und die Liebe zu ihren Geschwistern in vielen Szenen fast wortlos vermittelt, hat mit ihrer ausdrucksstarken wie auch subtilen Performance sicherlich den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere gelegt. Sie trägt den Film über weite Strecken, was aber nicht die hervorragende Leistung der anderen Darsteller abwerten soll. An dieser Stelle sei vor allem John Hawkes erwähnt, der Rees Onkel "Teardrop" und dessen inneren Konflikt, zwischen seiner Loyalität gegenüber den anderen Clan-Mitgliedern und dem Wohl von Ree und ihren Geschwistern schwankend, glaubwürdig verkörpert und wie Lawrence mit einer Oscar-Nominierung bedacht wurde.
Im Gegensatz zum von Vernunft und praktischen Erwägungen geleiteten Gespräch, das Ree mit einem Berater der US-Army führt, folgt diese Welt eigenen Rechtsvorstellungen, einem konsequenten Schweigekodex und strengen patriarchalisch geprägten Regeln: Frauen sind hier den Weisungen ihrer Männer untergeordnet und keine gleichberechtigten Gesprächspartner. Ree verstößt mit der Suche nach ihrem Vater gleich gegen mehrere dieser ungeschriebenen Regeln, verdient sich mit ihrer Beharrlichkeit und Integrität schließlich aber doch den Respekt der Gemeinschaft.
Winter's Bone - Pressespiegel bei film-zeit.de
Winter's BoneHorrorschocker Suspiria wird neu verfilmt
Schon vor drei Jahren äußerte David Gordon Green, der im Moment für seine Komödie Your Highness wirbt, den Wunsch, Dario Argentos Horrorklassiker Suspirira von 1977 neu zu verfilmen. Damals gab es jedoch Probleme mit den Rechten. Anscheinend konnte sich letztendlich nun doch gütlich geeinigt werden, denn Green will noch dieses Jahr mit der Produktion der Neuauflage beginnen und setzt große Hoffnungen in das Projekt.
Seiner Aussage nach wird seine Version unkonventionell sein und nicht dem Trend der traditionellen Horrorfilme der heutigen Zeit entsprechen. Trotzdem soll der neue Film dem Original mit Respekt gegenüberstehen und ihn auch sinngetreu übertragen.
Gerüchte über eine Mitwirkung Natalie Portmans weist Green jedoch zurück, er bevorzuge einen unbekannten Cast und da die Geschichte in einem Internat spielt, benötige er sehr junge Schauspielerinnen. Vor allem in Europa, vielleicht sogar in Deutschland, möchte er sich umschauen.
Um schon einmal auf Kommendes einzustimmen, könnt ihr hier den Trailer des Originals aus den 70ern anschauen:
Text: NEGATIV / Quelle: Firstshowing
The Tree of Life-Premiere nicht in Cannes
Text: NEGATIV / Foto: Concorde Filmverleih / Quelle: indieWire, The Playlist
Cast-News: Benicio del Toro, Jennifer Garner und Samantha Morton
Wie wir schon in einem kurzen Beitrag berichteten, wird Benicio del Toro in Oliver Stones neuem Film Savages die Rolle eines Drogenkartellmitglieds übernehmen. Die Handlung des Films basiert auf einem Roman von Don Winslow und konzentriert sich auf zwei kleine Dealer, die Probleme mit einem großen Drogenkartell bekommen.
Neueste Informationen geben nun Aufschluss darüber, dass Universal Pictures die Hauptvertriebsrechte für den Film gekauft hat und dafür der Musicaladaption In the Heights den Geldhahn zudrehte.
Außerdem wird Jennifer Garner (auf dem Foto in einer Szene von Lieben und Lassen) in Disneys Neustart von Agatha Christies Detektivserie der berühmten Miss Marple ein jugendlicheres Auftreten verleihen. Eigentlich eine alte Jungfer, die in ihrer Freizeit mysteriöse Kriminalfälle löst, soll in der neuen Version von Mark Frost (Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer) eine Verbechensbekämpferin in ihren 30ern oder 40ern gezeigt werden.
Und zuletzt gibt es Neuigkeiten zu David Cronenbergs Adaption von Don DeLillos Roman Cosmopolis: Neben Robert Pattinson und Juliette Bincoche konnten nun auch Samantha Morton (Minority Report) und Sarah Gadon (Charlie Bartlett) verpflichtet werden.
Gadon wirkte schon in Cronenbergs Film A Dangerous Method mit, weswegen eine erneute Teilnahme nicht überrascht. Sie wird die weibliche Hauptrolle als Frau der von Pattinson gespielten Figur übernehmen, wohingegen zu Mortons Rolle noch keine Details veröffentlicht wurden.
Text: NEGATIV / Foto: Sony Pictures Home Entertainment / Quellen: Comingsoon, Firstshowing
Palatin Mainz: Die Katze auf dem heißen Blechdach (OmU)
Das Drama basiert auf einem Theaterstück von Tennessee Williams, der darin die Fassade einer reichen Südstaaten-Familie bröckeln lässt. Psychologische Abgründe werden aufgedeckt und erreichen durch das Spiel von Elizabeth Taylor und Paul Newman eine ungeahnte Intensität. Beeindruckend sind ebenfalls die fein ausgearbeiteten Dialoge.
Weitere Informationen zum Programm finden sie hier.
Text: Negativ / Foto: Neue Visionen / Quelle: Palatin
Der Mandant - Ab 23. Juni im Kino, hier der neuste Trailer!
Der Mandant ist ein Justiz-Thriller von Brad Furman, der auf dem gleichnamigen Bestseller von Michael Connelly beruht.
Der Film kommt am 23. Juni 2011 in die deutschen Kinos. Neben Matthew McConaughey und Ryan Phillippe wird die Oscar-Gewinnerin Marisa Tomei als Hallers Ex-Frau zu sehen sein.
Text: NEGATIV/ Bilder und Quelle: Universum Film
Woody Allens Midnight in Paris - Trailer
Endlich gibt es einen Trailer für Woody Allens neue Komödie Midnight in Paris.
Der Film wird die diesjährigen Filmfestspiele in Cannes eröffnen. Festivaldirektor Thierry Frémaux bezeichnete ihn als "Liebesbrief an Paris" und sieht darin eine Auseinandersetzung mit der Beziehung des Menschen zu Kunst, Geschichte, Freude und Leben.
Genauer steht eine Familie im Mittelpunkt des Films, die aus beruflichen Gründen eine Reise nach Paris antritt. Darunter befindet sich ein junges Paar, dessen Leben sich durch dieses Erlebnis verändert. Die Geschichte handelt von der großen Liebe eines Mannes zu einer Stadt und von der Illusion der Menschen, ein anderes Leben könnte besser sein als das, was sie gerade führen.
Mit dabei sind unter anderem Kathy Bates, Adrien Brody, Carla Bruni, Marion Cotillard, Rachel McAdams, Michael Sheen und Owen Wilson.
Text: NEGATIV / Quelle: Comingsoon, Firstshowing
Filme auf Facebook schauen
Wie wir vor Kurzem in folgendem Beitrag berichteten, tat Warner Bros. das Vorhaben kund, Filme über ihre Facebook-Seite zur kostenpflichtigen Sicht anzubieten. Auch Sony Home Entertainment stellte Überlegungen an, diesem "ersten Schritt zu einer sozialeren Filmdistribution" zu folgen. Somit ist ein Verlauf abzusehen, in dem sich die Verleihe fernab der Kinos orientieren und sogar den Fernseher hinter sich lassen, um das Filmangebot einem immer breiter werdenen Publikum zu öffnen und eine einfachere und bequemere Art der Konsumierung von Filmen bereitzustellen.
Diese Entwicklung ist wohl in vollem Gange, denn Warner Bros. Digital Distribution (WBDD), Marktführer auf dem Gebiet des Video-auf-Abruf-Verkaufs, kündigte eine Erweiterung des Testangebots der Filme auf Facebook an. Demnach können die Konsumenten zusätzlich die fünf folgenden Filme auf der jeweiligen offiziellen Facebookfilmseite schauen: Harry Potter und der Stein der Weisen, Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Inception, So spielt das Leben und Yogi Bär.
Das Angebot steht gegenwärtig ausschließlich Bewohnern der Vereinigten Staaten von Amerika zur Verfügung, ist für diejenigen aber umso einfacher zu handhaben: Ein Klick auf das "Watch Now"-Bildzeichen, der dann auch die Abbuchung der jeweiligen Facebook Credits veranlasst und schon "gehört" der Film ab dem Zeitpunkt des Einkaufs 48 Stunden Ihnen und bietet jede gängige Möglichkeit des Abspielens, angefangen von Full Screen bis zur Pausetaste. Ob auf Facebook auch schon bald der Popcornverkauf angeboten wird?
Text: NEGATIV / Quelle: Comingsoon
Lichter Filmtage: Resümee
Die Zusammensetzung aus Lang- und Kurzfilmen, Dokumentationen und Spielfilmen, Vorträgen und Workshops, war abwechslungsreich und unterhaltsam. Auch an der Mischung von nationalen und internationalen Beiträgen konnte man erkennen, dass sich die Lichter Filmtage nicht auf eine Sparte festlegen wollten, sondern sich an alle Filmfreunde allgemein richten. Thematisch ließ sich auch keine eindeutige Linie erkennen, nur der Trend, dass die Werke bevorzugt um skurrile Persönlichkeiten herum aufgebaut waren, wie The Big Eden, Algérie mon amour oder Die Mondverschwörung. Die abschließenden Diskussionen mit den, zumeist anwesenden Regisseuren, erhöhten den Mehrwert der Veranstaltungen und trugen zur Qualität des Festivals bei.
Ich bin zuversichtlich, dass das Team der Lichter Filmtage auch im Jahr 2012 die Herausforderung meistern kann und ein genauso erfolgreiches Festival, wie dieses Jahr, auf die Beine gestellt werden kann.
Im Interview mit Wim Wenders über Pina
Mit der Perspektive von Pina transportieren sie eine Bühne häufig direkt auf die Leinwand. War es das Ziel, das Publikum eine von Pina Bauschs Vorstellungen erleben zu lassen?
Wir danken Wim Wenders herzlich für die Möglichkeit zum Interview!






























