Game of Thrones – Staffel 2 Episode 1: The North Remembers


Peter Dinklage als Tyrion Lannister – Die neue Hauptrolle?

Nach dem RTL II Marathon dürfte Game of Thrones auch in Deutschland eine der bekanntesten neuen Serien sein, die aus der immer bedeutenderen Welt der US-Networks hervorquellte. Neben Dan Harmons Community ist die Adaption von George R.R. Martins Das Lied von Eis und Feuer die meist angeschaute Serie auch im engeren Kreis unserer Redaktion, so werden wir die Gelegenheit nicht verpassen, die seit Sonntag in den USA gestartete zweite Staffel hier redaktionell zu begleiten. Simon, der Euch seit letztem Herbst mit seinen Recaps zur neuesten Staffel Dexter begeisterte, wird auch Game of Thrones wöchentlich kommentieren, außer heute.

Zunächst eine Übersicht unserer Texte zu den einzelnen Episoden:
1. The North Remembers (dieser Text)
2. The Night Lands
3. What is Dead May Never Die
4. Garden of Bones 
5. The Ghost of Harrenhal 
6. The Old Gods and the New
7. A Man Without Honor   
8. The Prince of Winterfell 
9. Blackwater

 

 The night is dark and full of terrors

Heute darf ich mich freuen, die Überleitung zwischen den Staffeln zu schreiben, zwischen The Winter is coming und dem voraussichtlichen Motto dieser Season: The night is dark and full of terrors. Es scheint in der Tat alles viel düsterer geworden zu sein, auch wenn die letzten Episoden der ersten Staffel, gekrönt durch den ungerechten Tod Ned Starks, diese Aussage zunächst wenig glaubwürdig erscheinen lassen. Was sich primär verändert hat, sind die Orte, und das ist vor allem am Setdesign zu sehen. War einst King’s Landing ein warmer, luxuriöser Ort in Terrakotta-Farben, so ist es nun, unter dem Einfluss des blutigen jungen Königs Joffrey Baratheon, zu einem kalten Ort geworden. Die Farbgebung ist kälter, brauntöniger, der Thronsaal wird umgestaltet, die ganze Hauptstatt hebt sich nicht mehr durch ihre Pracht hervor, sondern steht im Zeichen der Gewalt: von oben nach unten, der Machtpyramide folgend, wird das Blut meist Unschuldiger zum Fließen gebracht, ob es um Ritter geht, um kleine Adelige, um den aus der Hauptstadt auf Befehl der Lannisters wegescheuchten Bauern oder um die zahlreichen Bastarde des verstorbenen Königs Robert, deren Ermordung das Ende dieser ersten Episode in einen Exzess verwandelt. So grausam, dass Joffrey somit sehr brutal aus der Gruppe der interessanten Figuren weggefegt wird: Er ist ein Kind, ein blutrünstiger Größenwahnsinniger und wird nur eine unwesentliche Rolle im Konflikt der sieben Königreiche spielen.

Ebenso bedrückend, auch wenn weniger blutgetränkt, sind die Bilder der anderen Orte dieser zweiten Staffel. Vom kalten Norden jenseits der Mauer und dem grauen Winterfell bis in die Trockenheit der Wüste, ist überall ein ernster Ton zu spüren, weit entfernt von der gestalterischen Ambivalenz der ersten Staffel. Es wird sehr gerne im Dunklen gefilmt, ob in Innenräumen oder, wie einige der Schlüsselszenen, bei Nacht – fest steht, dass Licht vermieden wird, dass es nun der Vergangenheit angehört und, wenn es einmal doch die Bilder füllt, dann als kommentierendes Element: die Ignoranz der Abschottung in King’s Landing oder die Lebensbedrohung – im Norden durch die Kälte, im Süden durch die Hitze – werden von den Lichtstrahlen transportiert.

A king in every corner

Eine einzige Einstellung entzieht sich dieser Regel und zeigt einen rötlichen Komet auf klarem blauen Himmel. Es ist das künstlichste, weil symptomatischste Bild der Folge, benützt immer wieder um ein Mosaik von Orten, Figuren und Fraktionen im Match-Cut zu einigen. In diesem Mosaik scheint der Unterschied zwischen den zwei Staffeln von Game of Thrones zu liegen, denn, führten uns die ersten zehn Folgen der Serie in die Komplexität dieser Welt ein, so scheint dieser Aspekt nach den zwei wichtigsten Toden der ersten Staffel, von König Robert und Ned Stark, die sieben Königreiche von Grund auf erschüttert zu haben. Jeder Lord ist nun ein potenzieller Kandidat für den Thron, die zuvor noch klaren Linien zwischen den großen Häusern sind inzwischen durch etliche weitere Abgrenzungen zwischen den Parteien vervielfältigt worden: es gibt diejenigen, die sich als Könige ihrer eigenen Ländereien von der Krone abschotten wollen, wie die Starks und die Greyjoys, andererseits wollen die Lannisters und die Baratheons jeweils in King’s Landing regieren und von außen sammeln sich Kräfte, die die Königreiche ebenfalls für sich beanspurchen wollen: Daenerys Targaryen und ihre noch harmlosen Drachen aus dem Süden und Mance Rayder, der König jenseits der Mauer, aus dem Norden. Die Folge schafft großartig den Spagat zwischen all diesen Fraktionen und entfacht einen Ausgangspunkt für die zweite Staffel, der die Komplexität der Welt von Game of Thrones mit Bravour vorantreibt. Solltet ihr erst seit der zweiten Staffel Game of Thrones angefangen haben, so ist es dringend notwendig, die erste nachzuholen, sonst wird Euch diese facettenreiche Welt sehr wenig sagen.

Three victories better than three losses

Die große Frage, die sich nach dieser Episode stellt, ist, zwischen welchen Parteien und welchen Figuren die große Machtkämpfe geführt werden. Zur Freude der meisten Zuschauer und, wie schon der Vorspann zeigt (Simon machte mich darauf aufmerksam), ist der als erster darin erwähnte Tyrion Lannister nach dem Tod Ned Starks zur Hauptfigur avanciert. Als stellvertretende Hand des Königs scheint er zunächst dem Schicksal dieses Ranges verpflichtet zu sein: Als selbsternannter Diener der Wahrheit, in einer Stadt voller schlechten, guten und sehr guten Lügnern, als Vertreter verhältnismäßig eigenwilliger und sehr differenzierter Ansichten erweckte Tyrion schon in den ersten Minuten der Episode den Verdacht, der nächste Golden Globe, dieses Mal für die männliche Hauptrolle einer Serie, sei Peter Dinklage sicher.

Die erstaunlichste Überraschung kommt jedoch von Robb Stark. Nach drei gewonnenen Kämpfe gegen die Lannisters scheint der König aus dem Norden über seinen Schatten hinaus gewachsen zu sein. Eine verbale Konfrontation zwischen ihm und Jaime Lannister, wie aber auch eine mit seiner Mutter zeugen von einem sehr schnell reif gewordenen Familienoberhaupt, dessen strategisches Denken die relativ naiven Ansichten seines Vater überschritten hat und der sich als eine große Bedrohung für den Lannister Clan anzusehen ist.

Spannend zu verfolgen ist immer noch Daenerys Targaryen, auch wenn nicht zuletzt wegen des Drachenbonus, doch die großen Überraschungen kommen immer von dem Neuen, dem Unbekannten, von dem, was in die Serienwelt hinein muss, nachdem Ned Stark beseitigt wurde. Mit der zweiten Staffel wurde eine Schlüsselfigur eingeführt: Stannis Baratheon, der älteste Bruder des verstorbenen Königs Robert mit der Priesterin an seiner Seite, Melisandre. Mit ihrer ersten Szene kommt ein neuer Ort in Spiel, Dragonstone, und ein neuer Gott, dem die alten symbolisch geopfert werden. Auch wenn Stannis mit seiner militaristischen Prägung zunächst relativ einfältig erscheint, kommt mit Melisandre und ihrer vermeintlichen Übermacht eine Spannung in den Konflikt, der einiges aus der bekannten Welt in Frage stellt. Und nicht zuletzt, erscheint der bisher nur erwähnte König jenseits der Mauer, dessen Truppen doppelt so groß sein sollen, wie die der sieben Königreiche, und der, von Norden aus, auch King’s Landing bezwingen will.

Diese erste Folge war großartig: Uns wurde eine Scherbenwelt vorgestellt, die sich sehr offen in alle Richtungen entwickeln könnte, deren potenziellen politischen Konflikte und Machtintrigen eine vielversprechende Staffel ankündigen und uns zunächst einmal viel Raum für Spekulationen lässt, über mögliche Allianzen und Siege, die alle bestimmt ihren Preis haben werden.

  • Gast

    Nur zur Info: Ich glaube Stannis ist Roberts Bruder, nicht Sohn. Wäre auch unwahrscheinlich, sieht er doch kaum jünger als Robert aus ;)

    • http://www.negativ-film.de/ Ciprian David

       Danke, Gast, das war ein Patzer und ist nun korrigiert!
      Und ich hab nicht mal den 1. April als Ausrede:)

  • http://www.negativ-film.de/ Simon

    Ein Highlight der Folge war für mich sicherlich die Szene zwischen Littlefinger und Cersei, dem Zusammenprall von zwei verschiedenen Konzeptionen von Macht. Littlefinger ist der soziale Aufsteiger, quasi ein Sinnbild für das aufsteigende, gehobene Bürgertum. Er kreiert sich ein eigenes Wappen und aus eigener Kraft versucht, an Macht zu gelangen. Dabei verlässt er sich vor allem auf seinen scharfen Verstand, sein Manipulationstalent, Geld und natürlich – Wissen: “knowledge is power”. Doch zeigt sich die “alte Macht”, Cersei, wenig beeindruckt: Drastisch führt sie Littlefinger vor, was reale Macht bedeutet, indem sie ihn durch Garde hinrichten lassen will und es sich im letzten Moment doch anders überlegt: “power is power.”

    Momentan ist Cerseis realpolitische Machtkonzeption die überzeugendere: Als tatsächlich unrechtmäßiger König hält Joffrey den Thron, weil er über reale Macht verfügt – Geschcihte und Wissen lässt sich umschreiben. Stannis, der um seinen rechtmäßigen Anspruch auf den Thron weiß, lässt die  Entdeckung von Ned Stark über die inzestiöse Verbindung der Lannisters und der wahren Abstammung Joffreys, das Wissen, das Ned den Kopf kostete, im ganzen Königreich und doch bringt es ihm gar nichts. Allein die MAchthaber entscheiden, was wahr und falsch ist. Keiner glaubt Stannis, obwohl er Recht hat, ist es egal: Er hat nicht die Macht, das Wissen gegen die Lannisters einzusetzen.

    Die Frage ist, ob es Littlefinger wirklich gelingen wird, seinen langen Weg zur Macht vollenden zu können, ob seine abstrakte Macht sich gegen die reale Macht der Lannisters durchsetzen wird… Selbst wenn man die Bücher gelesen hat, lässt sich diese Frage nicht richtig beantworten…

    • http://www.negativ-film.de/ Ciprian David

      Ich habe die Szene absichtlich nicht erwähnt, darum:
      “Momentan ist Cerseis realpolitische Machtkonzeption die überzeugendere”

      Denke, dass die Szene momentan nichts weiteres sagt als das was wir bereits wissen. Das wird in der Episode sehr oft gemacht und es ist an sich super, weil sie sehr elegant einiges auffrischt.

      Dennoch: both is power – was könnte aber Lord Baelish für ein Höhepunkt erreichen, in seinem Aufstieg? Hat er eigentlich schon gemacht. Für ihn ist alles erreicht, was mit Information zu erreichen ist, er könnte nur nocht den Eunuchen auch toppen und “Shadow Broker” von Game of Thrones werden. Es wird, wie Du schreibst vermutlich noch lange um Power is Power gehen, ist ja alles schließlich Fantasy:).

      Da habe ich gerade fast Angst, dass Du mir komplett widersprichst, basierend auf die Bücher:)

      “Keiner glaubt Stannis”
      Joffrey glaubt Stannis, und holt sich eine Ohrfeige dafür von der Mama. Die Szene mochte ich garnicht, so wichtig sie auch war wegen der Konfrontation mit Cerseis, die hatte diesen unnötigen Slapstick-Moment, wo alle aufgehört haben zu dekorieren. Diesen Moment hatten sie der Schattenwolfsszene zwischen Rob und Jamie am Ende noch angehangen und das war auch schade. Für den Spaß sorgen gerade in GoT andere, wie Tyrion oder Hodor:). Die anderen lassen (die Schädel) krachen.

      (Shadow Broker ist übrigens der Top-Information-Trader in Mass Effect 2)

      • http://negativ-film.de/ Simon

         da haste natürlich recht, dass die “Power is power” Szene uns nichts Neues im Prinzip verrät. Aber gerade, dass die Serie eine Fantasy-Serie ist, wird dieser Zustand nciht einfach so umunwunden fortbestehen… man denke nur an die übernatürlichen Bedorhungen aus dem Norden und natürlich Figuren wie die neu eingeführte Melisandre…

        Außerdem: Littlefinger hat noch NICHT die Spitze dessen erreicht, was er erreichen kann. Mehr kann ich natürlich aus Spoilergründen nicht verraten, aber es gibt noch einiges zu erwarten von unserem jungen Aufsteiger ;)

        Naja, Joffrey glaubt nicht wirklich Stannis, sondern ist eher durch die Gerüchte verunsichert. Und wie gesagt, es kommt nciht unbedingt drauf an, ob tatsächlich Joffrey oder auch Robb dran glauben, Punkt ist ja, dass sie im Grunde doch nichts mit dem Wissen anfangen können – Die Reputation der Lannisters bleibt unangetastet.

        Die Schattenwolf-Szene zwischen Robb und Jaime war tatsächlich sehr spannend, vor allem weil jetzt endlich die übernatürliche Komponente der Schattenwölfe zum Tragen kommt (sie sind nunmal größer als andere Wölfe und hören auf die Stark-Kinder aufs Wort). Hoffentlich sieht man noch ein wenig mehr von ihnen, in der letzten Staffel wurde ihnen (verständlicherweise) nicht so viel Zeit gegeben..

        • http://www.negativ-film.de/ Ciprian David

          Ich freute mich so nach der Schattenwolf-Szene. Sie trug alleine die Fantasy Komponente so gut, eben wie du es beschrieben hast. Naja, es gab auch die Drachen, aber die waren längst nicht so effektvoll. Und es lag nicht mal an CGI-Sparsamkeit, das gab es für beiden Tieren:)

          • Jan Homrighausen

            Um mich kurz einzuklinken: Ich denke nicht, dass die Szene zwischen Cersei und Geoffrey als Slapstick gedacht war, viel mehr war es der Tatsache geschuldet, dass der momentan amtierende König die Königin Mutter vor aller Augen geohrfeigt und ihr die Hinrichtung angedroht hat: “What you just did, is punishable by death… Remember that.” Man muss sich dabei das mittelalterliche Weltbild der Aristokratie vor Augen führen, deren Kerngrundsatz unter anderem ist, nicht das Gesicht vor dem Volk zu verlieren. Die Handwerker haben gerade aufgehört, weil etwas für sie völlig undenkbares passiert ist.

            Cersei ist dabei zu begreifen, dass sie komplett falsch gelegen und einen riesigen Fehler begangen hat, ihr Söhnchen auf den Thron zu setzen. Eine Königin allein kann in Westeros nach geltender Konvention nicht regieren und sonst hätte sie niemand gehabt um ihre Stellung zu behalten, ABER: Sie hat erkannt, dass Geoffrey sich nicht so leicht manipulieren lässt, hat sie ihn doch schon von klein auf darauf getrimmt ein ebenso ruchloser Herrscher zu werden wie ihr Vater Tywin. Sie hat nicht kommen sehen, dass er sogar noch menschenverachtender und grausamer wird und keine Freunde kennt. Noch nicht mal die eigene Mutter. In der Szene galt es zu zeigen, dass Cersei sich einen Golem geschaffen hat, der sich gegen sie wenden wird. Jemand der an der Quelle der Macht sitzt, aber zu unreif ist damit umzugehen, was er durch rohe Brutalität wieder wettmacht.

            Für mich war die subtile Konfrontation zwischen Cersei und Tyrion einer der absoluten Höhepunkte, weil hier Tyrion der Königin ihre eigentlich angestrebte Machtposition als Geoffreys “rechte Hand” abgenommen hat. Ich denke, dass Tyrion in der Tat einer der mächtigsten Charaktere werden wird (ich habe die Bücher leider nicht gelesen, möchte mich da also nicht zu weit aus dem Fenster lehnen), da ihm eine interessante Position zufällt: Er ist reich, enorm intelligent und von sehr hohem Stand. Dennoch bekleidet er eine Außenseiterposition und jedweder Größenwahn (pun not intended) ist ihm von vorn herein ausgetrieben worden, einfach dadurch wie seine Umwelt auf sein Äußeres reagiert. Alles und jeder unterschätzt ihn und er weiß genau das für sich auszunutzen (wie man in der ersten Staffel gesehen hat, als er “vor Gericht” gestanden hat). Er hat viele Mittel und Wege und durch seinen Geist und seine Außenseiterposition eine einzigartige Perspektive auf das Geschehen, die es ihm erlaubt, entsprechend zu handeln. Peter Dinklage ist einfach super in der Rolle.

            LG
            Jan

            PS: Und ja, Dire Wolves rocken ;)

          • http://www.negativ-film.de/ Ciprian David

            Ich würde gerne sagen, das Slapstick war ungewollt, war er aber nicht. Zwei Mal wird die Szene geschnitten, um diese Standardsituation zu inszenieren und Reaktionen der Bauern zu zeigen. Fand ich übertrieben, ebenso wie der Schattenwolf, der Jamie ins Gesicht kläfft. Das ist nun aber Ansichtssache – schließlich ist Game of Thrones sowohl keine Filmübung als auch kein Mittelalterepos.

            Übrgens, diese Interpretation der Beziehung zwischen Cersei und Joffrey: ich finde es erstaunlich, wie sehr Alter überhaupt kein Faktor mehr ist, sobald Macht zur Verfügung steht. Da ist Bran in Winterfell, Joffrey in King’ Landing, ist der eine Junge, der noch bei seiner Mutter trinkt – sie werden alle von Erwachsenen ernst genommen. Das einzige Dissen à propos von Alter findet überhaupt nur auf dem Schlachtfeld statt, zwischen Diversen und Rob.

            Tyrion ist genauso wie Littlefinger und Jon (aber das wurde ja extensiv ausgeschlachtet in der ersten Staffel). Und hat als einziger eine Vorliebe fürMenschen wie er, für Außenseiter:)

            Go Direwolves!

          • http://negativ-film.de/ Simon

             Ohne weiter auf der “slapstick”-Sache rumzureiten, aber ich habe es auch nicht als solches empfunden, mir ging es auch eher darum, wie sich Joffrey als König profiliert /inszeniert und sich von seiner Mutter vor dem Volk emanzipieren versucht. Die Reaktionen der Bauarbeiter sind deshalb wichtig, weil von Joffrey als König eine gewisse Reaktion erwartet wird, er sozusagen unter dem Druck der Öffentlichkeit steht, was den Umganag mit einer Mutter und diesen Gerüchten anbelangt.

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