Das Cannes 2012 Festivalprogramm wird um sieben Filme erweitert.
Drei weitere Filme werden in der Reihe Un Certain Regard laufen:
Das Filmdebüt des amerikanischen Regisseurs Adam Leon Gimme the Loot, erzählt von den Graffiti-Sprayern Malocom und Sofia, die gegen andere Sprayer und Gangs um ihren Platz – nicht nur als beste Künstler des Viertels – kämpfen müssen. Aida Begics Film Djeca zeigt die Geschichte zweier Kriegswaisen aus Sarajewo, von Rahim (23) und Nedim (13). In Renoir von Gilles Bourdos steht der an Alterskrankheiten und am Verlust seiner Frau leidende Maler Auguste Renoir im Zentrum der Handlung. Angesiedelt an der Côte d’Azur im Jahre 1915 betritt ein junges Mädchen das Leben des Malers und erweckt ganz neue Energien.
Im Mitternachtsscreening sind zusätzlich zu den bisherigen Filmen Frank Khalfouns Maniac und The Sapphires von Wayne Blair zu sehen. In Maniac, dem Remake von William Lustigs Exploitation-Klassiker, wird Elijah Wood die Rolle eines Serienmörders spielen, der mit seinen im Internet gefundenen Opfern die Missbräuche der eigenen Mutter rächen will.
In The Sapphires werden während des Vietnamkriegs vier junge Aboriginie-Mädchen von einem Scout für ihr Gesangstalent entdeckt und ihre neue Musikgruppe als Sapphires benannt. Ihr erster wirklicher Auftritt ist in Vietnam – zur Bespaßung und Unterhaltung der Soldaten.
Der Dokumentarfilm Trashed von Candida Brady kommt als Sondervorführung zum bisher feststehenden Programm der Special Screenings hinzu.
Als Abschlussfilm der Cannes Classics wird der Montagefilm Final Cut vom ungarischen Regisseurs Gyorgy Palfi gezeigt.
Die Internationalen Filmfestspiele von Cannes 2012 finden vom 16. – 27. Mai statt.
Bei NEGATIV findet ihr hier einen Überblick zur Berichterstattung mit weiteren Informationen zum Festival.


