Machtwort von oben: Eine etwas andere Sicht auf die Europameisterschaft
Wie man leicht an den Ergebnissen der letzten Jahren sehen kann, korreliert der Sieg bei einem großem Fußball-Turnier, aber auch der Championsleague zunehmend mit der Katholizität der Spieler – gewonnen haben zuletzt immer katholische Mannschaften wie Spanien, Brasilien, Frankreich und Italien. Ausnahme: Die orthodoxen Griechen 2004. Auch diesmal wird der Sieger der EM katholisch sein: Spanien oder Italien.
Demgegenüber versagen protestantische Spieler regelmäßig – etwa im Championsleague-Finale vor der EM: Während der fromme Katholik Drogba – gestärkt durch ein innigliches Rosenkranz-Gebet – den entscheidenden Elfmeter versenkte, hat der calvinistische Ketzer Robben kraftlos den Ball in die Arme von Torhüter Czech gesetzt.
Die unbestritten besten Spieler der Welt sind Messi und Ronaldo – zwei Katholiken. Wer gilt als bester deutscher Stürmer? Klose – ein Katholik!
Ansonsten gibt es in der religiös durchmischten deutschen Mannschaft nur wenige Katholiken, und nicht alle von ihnen hatten offenkundig höheren Beistand: Boateng, Lahm, Gomez, Podolski. Stattdessen setzt die deutsche Mannschaft auf esoterischen Budenzauber und trägt sonderbare “Energie-Armbänder”, die ihr angeblich Stärke geben.
Im Halbfinale hatten die siegreichen Italiener nicht nur die besseren Spieler, sondern auch die frommeren Katholiken an ihrer Seite – und wohl auch die Päpste als Fürsprecher auf ihrer Seite: Der selige Johannes Paul II. sowie den amtierenden Benedikt XVI.


