Der Fußball-Gott bleibt katholisch


Machtwort von oben: Eine etwas andere Sicht auf die Europameisterschaft

EM-Blog, Folge 24.

Wie man leicht an den Ergebnissen der letzten Jahren sehen kann, korreliert der Sieg bei einem großem Fußball-Turnier, aber auch der Championsleague zunehmend mit der Katholizität der Spieler – gewonnen haben zuletzt immer katholische Mannschaften wie Spanien, Brasilien, Frankreich und Italien. Ausnahme: Die orthodoxen Griechen 2004. Auch diesmal wird der Sieger der EM katholisch sein: Spanien oder Italien.

Demgegenüber versagen protestantische Spieler regelmäßig – etwa im Championsleague-Finale vor der EM: Während der fromme Katholik Drogba – gestärkt durch ein innigliches Rosenkranz-Gebet – den entscheidenden Elfmeter versenkte, hat der calvinistische Ketzer Robben kraftlos den Ball in die Arme von Torhüter Czech gesetzt.

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Die unbestritten besten Spieler der Welt sind Messi und Ronaldo – zwei Katholiken. Wer gilt als bester deutscher Stürmer? Klose – ein Katholik!

Ansonsten gibt es in der religiös durchmischten deutschen Mannschaft nur wenige Katholiken, und nicht alle von ihnen hatten offenkundig höheren Beistand: Boateng, Lahm, Gomez, Podolski. Stattdessen setzt die deutsche Mannschaft auf esoterischen Budenzauber und trägt sonderbare “Energie-Armbänder”, die ihr angeblich Stärke geben.

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Im Halbfinale hatten die siegreichen Italiener nicht nur die besseren Spieler, sondern auch die frommeren Katholiken an ihrer Seite – und wohl auch die Päpste als Fürsprecher auf ihrer Seite: Der selige Johannes Paul II. sowie den amtierenden Benedikt XVI.

Hier alle Text des Blogs der EM 2012.

  • Brasilianer

    Was Brasilien betrifft, die meisten brasilianischen Profi-Fussballspieler sind seit den 90er Jahren wegen starkem Proselytismus in der Jugendabteilungen der Clubs Evangelikale, siehe Kaká, Rivaldo, Robinho, Neymar. Das katholische Stereotyp gilt absolut nicht mehr für die heutigen Französen (besonders ihre Multi-Kulti Mannschaft), und immer weniger für Brasilianer, nicht einmal als nicht-praktizierende Angehörigkeit wie bei den meisten Spaniern, Italianern und Argentiniern.

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