Zum Streik im CineStar


Multiplexe. Schon am Eingang wird man zum Teil einer Menschenmenge, dann durchgeschleust, zur Kasse, durch die Kartenkontrolle, in das passende Kino gelotst wie in einem Bordell. Vor dem Film bekommt man noch ein Eis angeboten. Dafür, dass das alles sogar zu Stoßzeiten reibungslos funktioniert, ist eine kleine Armee an uniformierten Leuten zuständig.

Weißes Hemd und schwarze Hose hieß es früher im Mainzer CineStar. Danach für eine Weile zivil. Weil der Betriebsrat sich für eine Reinigungspauschale für die Uniformen einsetzte. Da beschloss die Leitung des Konzerns, dass noch nie die Rede von einheitlicher Kleidung gewesen wäre. Inzwischen gibt es schwarze Poloshirts statt den weißen Hemden. Ein Teil der beantragten Reinigungspauschale wird nach Verhandlungen auch ausgezahlt.

Mit den Löhnen sieht es auch nicht besser aus für die Mitarbeiter der CineStar-Kette. Schon seit Monaten streiken sie regelmäßig in mehreren deutschen Städten, darunter auch Mainz. Sie fordern einen Tarifvertrag, doch die Verhandlungen mit den Arbeitgebern führten bisher zu keinen Ergebnissen, also bleibt es zunächst beim alten Lohn: 6,81€ pro Stunde als Einsteiger in einem Aushilfsjob. Nach einem halben Jahr werden es 7,30€. Das ist in Mainz der Fall, und Mainz ist einer der Standorte, an welchen die CineStar Angestellten viel besser verdienen als in anderen Filialen. Es wird also weiterhin gestreikt. Die Studenten und die Aushilfen sind zwar dabei, schlechter sieht es aus mit den Festangestellten. Es ist unklar ob die Gründe in Mainz die gleichen sind, wie in anderen Filialen der CineStar-Kette, wo viele Festangestellten sich dieser Solidarität entziehen, um ihren Job zu behalten. Denn beispielsweise in Dortmund heißt es: Wer streikt, dessen Vertrag wird nicht mehr verlängert. Manchmal werden Streikende sogar gekündigt.  Die Vorführer sind festangestellt, die Filme können laufen. Die Menschen gehen ins Kino, das Geld fließt durch die Kassen.

Die Leitung der Kette in Lübeck geht mit dem Streik auf perfide, unfreiwillig ironische Art um. Denn Streiks bedeuten für die Kette in erster Linie weniger Mitarbeiter und diese Situation benötigt eine Lösung. Es werden über Zeitarbeit-Firmen Menschen bestellt, die im Fall eines Streiks als Aushilfen einspringen und den Betrieb am Laufen halten. Ansonsten sitzen sie im ersten Stock und warten auf ihren Einsatz. Ob dieser erfolgt oder nicht ist egal, die Zeitarbeiter werden entlohnt. Und zwar nach Tarifvertrag – in Mainz sind das – so die AZ - 9€ stündlich. Trotz mangelnder Erfahrung. Und bei den sonst sehr strengen Regelungen beim Betriebsablauf wird auch mal gerne ein Auge in diesem Fall zugedrückt.

Perfide ist das vor allem räumlich im CineStar in Mainz: Die Angestellten gehen ihrer Beschäftigung nach und wissen: Wenn sie streiken, verlieren sie entweder ihre Arbeit oder werden sofort ersetzt. Und zwar durch Menschen, die die Rechte genießen, die überhaupt den Zweck des Streiks ausmachen. Die für ihre bloße Anwesenheit besser bezahlt werden als sie und die, einmal im Einsatz, dennoch einzuarbeiten und zu betreuen sind.

In einem Interview mit der STUZ gab die Leitung des Mainzer CineStar an, es sei dieses Jahr finanziell unmöglich, auf die Forderungen der Angestellten einzugehen, wurden doch Renovierungsarbeiten mit Kosten in siebenstelliger Höhe vorgesehen. In anderen Worten zählt nur die Fassade. Solange die Kinos funktionieren und das Geld einfließt, ist alles in Ordnung. Und wo sonst soll man dafür sparen, als an den schon dürftigen Löhnen der Menschen, die die Maschinerie überhaupt in die Gänge bringen?

Diese Situation herrscht nicht nur in Mainz, sondern in vielen anderen deutschen Städten, das sieht man schnell schon beim Googeln. Und die berichtenden Medien sind vorwiegend Lokalzeitungen, dazu noch die eine oder andere kleine General-Interest-Seite und wenige Privatblogs. Den „Fachmedien“ kann das mit wenigen Ausnahmen natürlich gestohlen bleiben, denn diese Geschichte ist uninteressanter als die neueste Star-News, als der neueste Sommerhit-Trailer, als all dem, was solche Betriebe wie das CineStar am Laufen hält.

 

CineStar Tarifbewegung 2012 bei Facebook

  • Urs

    mal die Frage: Wieviele Stunden muss ein Cinestar-Mitarbeiter arbeiten, um sich in seinem eigenen Kino einen 3D-Film mit Popcorn (mittlere Größe) und Getränk (ebenfalls mittlere Größe) leisten zu können? Da geht doch der halbe Tageslohn drauf… Absurde Abzocke, wie fast überall im Kulturbereich.

    • kinomitarebiter

      Eintritt kostenlos. Popcorn und Getränk ca. 1 – 1,5 Stunde Arbeitslohn.
      Ca, 7,50 € Stundenlohn für ungelernte Servicekräfte bei weiteren (geldwerten) Vorteilen (Urlaubsgeld, Krankheitsgeld, jederzeit kostenlos ins Kino mit Begleitung, flexible weitestgehend selbstbestimmte Arbeitszeiten, angenehme Arbeitsatmosphäre usw.) find ich jetzt nicht übertrieben unangemessen. Grüße, kinomitarbeiter

      • Yavuz Say

        @8f75dfba6a00f878b57e7f72dc0799fd:disqus Dir ist offensichtlich der eigentliche Sinngehalt (und die Ironie) in Urs’ Kommentar entgangen: Dass der Eintritt kostenlos ist, kompensiert zwar ein wenig den geringen Arbeitslohn, aber ändert nichts an der Tatsache, dass der Lohn und das Produkt in keinem sinnvollen Verhältnis zueinander stehen! Du hast gerade das irrsinnigste Beispiel von allen rausgepickt, denn Popcorn und Getränke sind nun wirklich die mit Abstand allerbilligsten Produkte, die ein Kino anbieten kann. Und die kosten das zig-fache der Herstellungskosten!
        Außerdem: Um sich zu 7,50 € Stundenlohn “vorzuarbeiten”, muss man erstmal so weit kommen. Die 6,81 €, die man solange verdient, sind ein Witz. Und ich weiß von Bekannten, die auch bei Cinestar gearbeitet haben, dass es zur Geschäftspolitik gehört, dass viele kurz vor Ablauf dieser 6 Monate und der damit verbundenen Gehaltserhöhung wieder rausfliegen.
        Die anderen “geldwerten Vorteile” sind längst Standard. Das ist das Mindeste, was der Arbeitgeber anbieten sollte!

        • CineStar Mitarbeiter

          Mhmmm ich weiss zwar nicht welche Leute du kennst, die
          mal im Kino gearbeitet haben, aber die Aussage, dass VIELE kurz vor dem Ablauf
          dieser 6 Monate wieder rausfliegen ist definitiv nicht zutreffend! Wenn
          überhaupt, sind es nur ganz wenige, die nicht übernommen wurden und aus anderen
          Gründen, die nichts mit der Gehaltserhöhung zu tun hatten! Wäre also schön wenn
          man hier nicht irgendwelches pseudowissen verbreiten würde, dass ganz einfach
          gelogen ist… Und sorry aber dieser Vergleich vom Gehalt zu den Popcorn und
          Getränk ist völlig unsinnig! Gehälter können nicht nach den Preis solcher Güter
          ausgerechnet werden, denn so müssten alle Arbeitnehmer der Luxusgüterindustrie
          streiken oder sollten die Arbeiter z.B.
          bei der Automobilherstellung 40.000€ im Monat verdienen, weil der BMW den sie
          zusammenstellen das kostet??? Macht kein Sinn oder??? Man muss auch mal die
          Kirche im Dorf lassen und für die “schwere” Arbeit, die im Kino
          geleistet wird finde ich ist das Gehalt bzw. die Gehaltserhöhung auf 8,25€ die
          angeboten wurde (mit Nachtzuschlägen, Urlaubsgeld, Feiertagszuschläge und
          Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, was jetzt schon bezahlt wird) völlig in
          Ordnung.

          • Yavuz Say

            Und wieder hast du dein eigenes Argument ad absurdum geführt, denn du warst derjenige, der diese Rechtfertigung mit dem Popcorn und kostenlosen Kinoeintritt angeführt hast. Wenn du mir zustimmst, dass den Mehrwert, der bei der Erwirtschaftung im Gegensatz zu den geringen Aelrbeitnehmerkosten entsteht, in keinem Verhältnis zum Lohn steht, dann brauchst du erst gar nicht mit dem Argument zu kommen “dafür Mann man ja umsonst ins Kino”!
            Und Pseudowissen lasse ich mir erst recht nicht vorwerfen, ich stütze meine Aussagen auf Erfahrungen, die mir Freunde und Bekannte weitergeben, genauso wie ich dir das Recht überlasse, deine subjektive Meinung darzulegen. Und wieso ist der Lohn jetzt auf einmal bei über 8 €?? Wie schon meine Vorgänger meinten: Check. Your. FACTS.

          • CineStar Mitarbeiter

            Check mal deine FACTS! Ich habe den Eintrag mit “dafür kann man ja umsonst ins Kino” nicht geschrieben. Das war “kinoarbeiter” und nicht ich. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass dieser Vergleich zwischen Lohn und dem Preis vom Produkt völliger Unsinnig ist, mir egal wer es geschrieben hat! Und die über 8€ ist das was das Kino in den Verhandlungen angeboten hat. Deine Freunde und Bekannte haben einige falsche Informationen, bzw. wie ich es verstanden habe arbeiten sie nicht mehr im Kino… (Ist dann klar warum sie nicht auf den neusten Stand sind). Ich aber dagegen arbeite schon noch im Kino, also glaube ich behaupten zu dürfen, dass meine Informationen akkurater sind als deine, d.h. meine “subjektive Meinung” beruht eher auf reale Fakten, als deine Aussagen, die du gerne machen kannst, dich aber dann damit abfinden musst, dass du korrigiert wirst..

          • smiley

            CineStar Mitarbeiter hat doch lediglich geantwortet, wie lange man für Popcorn und Getränke arbeiten muss, den Vergleich hatte Urs eingeführt!
            Getränke und Popcorn sind im Kino nicht günstig, aber dieses rechnen à la was kostet Mais und Zucker schon – der rest müsste für den mitarbeiter sein ist einfach falsch; der Großteil des Umsatzes eines Kinos ist der Warenverkauf und darüber muss nicht nur der Mitarbeiter, sondern auch Energiekosten, Miete und alles andere finanziert werden.

            Fakten durch Hörensagen über Freunde und Bekannte sind natürlich richtig harte Fakten! ;)

          • Yavuz Say

            @98b42abed8ed139ca964ca8cb5c776c0:disqus Sorry, ich hatte eigentlich noch darunter gepostet, dass ich euch beide verwechselt hatte. Also nichts für Ungut!
            @43ec36ce187acd47764706b5590df734:disqus Weiche Fakten können aber genauso relevant sein wie harte Fakten. Und die “harten Fakten”, die ich hier so rauslese, sind ja auch ein wenig widersprüchlich, oder? Da schreibt einer mal 8 Euro, dann wieder 6 Euro, dann wieder 7,50 Euro… Fest steht: Der Kinobetrieb erfordert keine besonders anspruchsvolle Mitarbeit (außer natürlich im Managment- oder betriebswirtschaftlichen Bereich, oder vielleicht noch im technischen Bereich, d.h. Vorführer), aber trotzdem ist ein Lohn von deutlich unter 7 Euro zu niedrig! Und abgesehen davon ist die Behandlung der Angestellten eher schlecht, wenn nicht unbedingt auf Discountermarkt-Niveau. Darum ging es ja schließlich auch in dem Artikel.

  • Ingolino

    7,50€ für ungelernte Mitarbeiter sind nicht skandalös und Zeitarbeiter müssen einen (großen) Teil ihres Gehaltes noch an die vermittelnde Zeitarbeitsfirma abtreten, please get your facts straight

    • Name

      Erstens liegen die ungelernten Kräfte unter 7,50€ ! Zweitens bitte ich darum zu bedenken, dass es sich, wie oben schon genannt, um Studenten, teilweise sogar auch um Absolventen handelt. Meiner Meinung nach leistet sich damit das Cinestar den Luxus intelligente, überqualifizierte und dadurch auch eigenständig arbeitende Arbeitskräfte anzustellen… wenn der Job so leicht ist, warum arbeiten dann da nicht auch größtenteils Mitarbeiter mit einer niedrigeren Qualifikation ?

      • Peter

        im Kino sind Studenten/Schüler oft zu finden, da die Arbeitszeiten sich gut mit Uni/Schule vereinbaren lassen. Zur Qualifikation kann man nur sagen, dass oft diese Gruppe den schlechteren Job machen, zu “eigenständig arbeitend” könnte ich auch was anderes erzählen…überqualifiziert wäre eine Gastronomie/Hotelfachfrau, aber warum sollte ein BWL-Student aus dem 3. Semester überqualifiziert sein?
        Außerdem arbeiten sich diese Schüler/Studenten meist auch nur etwas Taschengeld auf 400€-Basis dazu – neben dem Geld von Eltern / Bafög / Kindergeld etc. Durch Nachtzuschlägen, Feiertagszuschlägen, Kleidergeld, Urlaubsgeld etc. erhöhen sich die 7,50 € letztendlich auch noch mal.

        Wer im Kino sein Leben lang Vollzeit Service arbeiten will, hat nicht viel erreicht… Service-Kinokräfte sind eben typischerweise Schüler/Studenten, wie man es halt kennt!
        Ich kenne auch ein Kino (gerade auf den Dörfern – kein Multiplex) – da liegt der Stundenlohn sogar unter 4 €.

  • Kinomitarbeiter

    @ingolino Der (große) Teil ihres Gehaltes wurde in der Rechnung schon abgezogen, zu zahlen hat das Kino 18 EUR pro Stunde….get your! facts straight

  • RandomHero

    @b3744daa3d68d1c9d27780ec85c7bb4d:disqus Die erste Zeitarbeitsfirma war Studitemps, eine Firma die ihre Studenten über Tarif bezahlt (iGZ Tarifvertrag). Dort bekamen die Leih-AN nach eigenen Aussagen 9 EUR/Std. raus.Der Anteil der Firma selbst kommt auf diesen Betrag noch drauf.

    Nachdem Studitemps festgestellt hat, dass CineStar ihre Leute als Streikbrecher einsetzt, haben Sie alle Kräfte deutschlandweit abgezogen (im TV mit ver.di steht natürlich, dass Streikbrechertätigkeiten untersagt sind).

    Die jetzige Firma heißt Funke Security & Service GmbH (http://www.funke-security.com/de.html) und bezahlt seinen MA tatsächlich “nur” zwischen 7,50 € und 8,50 €. Nach Gesprächen mit den Leih-AN (die übrigens auch nur ihren Job machen) ist die Firma wohl der letzte Dreck (spontane Einsatzzeiten, Schichten über 10 Std. etc.). Aber auch diese Firma bekommt noch einen Betrag X auf die oben genannten Löhne drauf.

    “get your facts straight”

  • Paul

    Die Leute die streiken, haben doch gar keine Lust zum arbeiten. Ist es draußen zu warm wird ein Streik ausgerufen und am Rhein oder weinmarkt Alkohol konsumiert. Also kann es den Mitarbeitern ja nicht so schlecht gehen. Von der gewekschaft gibt es noch Geld dafür,

    • Popcornkünstler

      Oh mein Gott wie ich gerade lachen muss :D

  • Paul

    Wenn Sie denn noch streiken würden, faules Pack

  • http://www.facebook.com/di.ana.75873 Di Ana

    Du sprichst mir von der Seele! Danke für den tollen Beitrag!
    Und Paul, wäre schön, wenn du auch konstruktive Kritik äußern würdest, anstatt sinnlose Beleidigungen aneinandergekettet. Anscheinend weißt du nicht genau wovon du sprichst

    • svenja

      wieso, recht hat er doch. da werden dann während des streiks fotos der streikenden vom partymachen in clubs oder cocktailbars gepostet, aber (fast) nie stehen die streikenden mitarbeiter dort, wo während eines warnstreiks normalerweise die leute stehen – vor den Türen. so werden die gäste natürlich bestens informiert.

  • Osna

    es sind nicht 7,50!! bei uns in osnabrück sind es 6,30!! ich arbeite selbst dort. geht erstmal für den lohn arbeiten!

    • CineStar Mitarbeiter

      Warum gehst du für diesen Lohn arbeiten bzw. warum hast du überhaupt dort angefangen zu arbeiten, wenn dir die Bezahlung vom Anfang an schon zu niedrig war? Es gibt auch andere Orte wo Überqualifizierte Studenten gebraucht werden und die sicher viel besser bezahlen….

      • Osna

        weil es eine arbeit ist, die mir spaß macht. ich habe bevor ich im kino angefangen habe, 4 jobs ausprobiert. dort wurde ich besser bezahlt. aber die waren nicht zu ertragen. im kino mache ich meine arbeit gerne. und eigentlich wäre es für mich nicht lebensnotwendig zu streiken. aber es gibt kollegen, die schon mit sehr wenig geld leben müssen. das nennt man solidarität.

    • Svenja

      und warum gehst du dort arbeiten?

      • Osna

        liest du was ich schreibe? ”
        weil es eine arbeit ist, die mir spaß macht.”

  • Osna

    Ach ja, bevor wir mit dem streik angefangen haben, waren es 6,12€…

  • TV?

    Leute es sollte doch klar sein, dass CS erst einlenken wird, wenn es sich finanziell eher lohnt, dass alle Häuser einen Tarifvertrag haben, als weiterhin für die paar Häuser Streikprämien und Streikbrecher zu zahlen. Diese doppelt bezahlten Schichten sind nur ein minimaler Tropfen auf dem heißen Stein. Erst wenn die Hälfte der 70 Häuser streiken gehen, lohnt es sich irgendwann die Gehälter zu erhöhen – bisher sind es ca. 10. Dass das wohl vorerst nicht passieren wird, sieht man nicht nur daran, dass sich die Streiker immer weiter ausdünnen. Nach einem Jahr wird die Hälfte der streikenden Belegschaft schon wieder gekündigt haben, so ist es im Kino.

  • KickKick

    Wow, hier sind ja viele offenbar frustrierte CineStar-Mitarbeiter aktiv, die sich immer noch nicht von den Vorzügen eines Tarifvertrages überzeugt haben! :-) Es kann wohl niemand behaupten, dass nicht genug Aufklärungsarbeit geleistet wird vor der Tür. Ich wüsste zumindest nicht, welcher Gast das bezeugen könnte, denn der müsste ja an jedem Streiktag da sein, um so etwas behaupten zu können. Da fühlt sich wohl irgendein Streikbrecher benachteiligt… warum auch immer…

    Wie viel verdienen nochmal die Kinomitarbeiter bei UCI und Cinemaxx??? Ich meine zu wissen, dass es DEUTLICH mehr ist! Müsste man mal im Internet recherchieren ;-)

    Und @ Cinestar Mitarbeiter:
    Cinestar hat 8,25 € geboten, das stimmt! Aber hinterfrag dich doch bitte mal, unter welchen Bedingungen! Nicht als Tarifvertrag, sondern als jederzeit kündbare und nicht rechtssichere Regelungsabrede! Damit umgeht Cinestar die Tarifhoheit der Gewerkschaft, und egal wie es die Geschäftsleitung auslegt und darstellt, das ist eine ganz krumme Sache, da sie bewusst das Betriebsverfassungsgesetz umgeht!!!

    • Ex-UCI

      (Falls das hier noch jemand mitbekommt…) Viel besser ist es bei anderen Ketten auch nicht. UCI zahlte bis vor kurzem 6,83€, es gibt drei befristete Verträge bevor man fest angestellt wird. Die meisten Mitarbeiter_innen sind vorher schon wieder draußen. Es herrscht eine hohe Fluktuation. Vor kurzem wurde das Gehalt um ein paar Cent erhöht.

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  • Christian Krüger

    Die Aussage über das CineStar Dortmund ist nicht richtig. Hier werden keine streikenden Kollegen entlassen. Es wurden auch Arbeitsverträge bei streikenden Kollegen verlängert.

  • Kein Kameraden Schwein

    Mein Beileid an alle die 70% kassiert hatten. Die dunkle Seite der macht hat verloren muahhhhhhhhhhhhh.

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