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The Game is On – GAME OF THRONES: DRAGONSTONE (S07E01)

von | 18 Jul 2017 | Game of Thrones | 8 Kommentare

Winter ist da. Endlich! Mit DRAGONSTONE (S07E01) geht GAME OF THRONES in seine siebte und vorletzte Runde. Die verbleibenden Teilnehmerinnen und wenigen Teilnehmer des tödlichen Machtspiels um Westeros müssen sich warm anziehen, um es in die Endausscheidung zu schaffen: White Walkers und Zombieriesen im Norden, Drachen und Pferdekrieger im Südosten, und dazwischen jede Menge Raum für Intrigen, Heldentum und Tod. Einmal mehr wird zum Staffelauftakt das Spielfeld leer geräumt, die Figuren neu positioniert, Strategien entsponnen und erste Züge getan, die das Geschehen dem unaufhaltsamen Endspiel näher rücken. Neugierig betritt die in Dragonstone gelandete Homecoming Queen Dany den von Stannis Baratheon zurückgelassenen War Room, lässt die Finger über die auf dem riesigen Kartentisch verteilten Figuren streifen, ehe sie mit ihren ersten Worten der Staffel die Folge verheißungsvoll beendet: Shall we begin?

Statt an die hohe Handlungsdichte des spektakulären Finales des letzten Jahres anzuknüpfen, besinnt sich DRAGONSTONE auf die bewährte Erzähltradition der Serie, die neue Staffel mit einer sich entfaltenden Exposition zu beginnen, die kommende Katastrophen und Wendepunkte sorgsam vorbereitet. Jon rüstet den Norden zur Verteidigung gegen den drohenden Angriff der White Walkers auf, Sam findet in der Bibliothek von Oldtown einen ersten, nützlichen Hinweis, Dany landet mit ihrer Armee in Westeros. Derweil sucht die von Feinden umzingelte Königin Cersei in Euron Greyjoy einen neuen Verbündeten, nachdem Arya im Prolog der Folge Haus Frey komplett ausgelöscht hat. Die Szene in den Twins setzt den dunklen Ton der Staffel, von der wir noch einige blutrünstige Tode zu erwarten haben. Gleichzeitig verweist das Frey-Massaker auf das Geheimnis der komplexen Erzählung der Serie, in der Zeit und Ort ebenso bedeutende Handlungsträger sind wie die Charaktere selbst.

 

 Diese Folge in Zahlen:

 

 

Hauptfiguren

Orte

Erste Auftritte

Letzte Auftritte

 

 

 Homecoming

Das Spiel der Throne: Mit ihren spielplanähnlichen Karten und Tabletop-Figuren nehmen so manche Kriegsherren und –damen das „Game“ in GAME OF THRONES wörtlich. Wird Cersei auf ihrer frisch gemalten Fußbodenkarte echte Menschen in Turm- und Schiffkostümen gegeneinander antreten lassen?

 

 

Wie kaum eine andere TV-Serie zeichnet sich GAME OF THRONES durch sein räumliches Erzählen aus. Jede Folge springt zwischen verschiedenen Handlungsorten hin und her, Figuren bewegen sich unaufhörlich von A nach B, bis jeder Winkel der im berühmten Titelvorspann zur Schau gestellten Karte von Westeros erkundet und neu entdeckt wurde. Bran und Meera erreichen die Mauer und werden vom neuen Lord Commander Eddison Tollett in Empfang genommen. Jon schickt Tormund Giantsbane und die Wildlinge zur Unterstützung der Nachtwache zur Festung Eastwatch-by-the-Sea, wo er den Angriff der White Walker erwartet. Auf Cerseis Einladung trifft Euron Greyjoy in King’s Landing ein und bietet der Königin seine Iron Fleet als Unterstützung an, sollte sie sich bereit erklären, ihn zu heiraten. Als die Königin den Vorschlag in Rekapitulation seines zweifelhaften Charakters ablehnt, verlässt der Krakenlord abrupt die Hauptstadt im Versprechen, mit der feinsten Gabe zurückzukehren.

Unter den vielen Orten bilden wiederkehrende Schauplätze wie der Thronsaal von King’s Landing Ankerpunkte im Zuschauergedächtnis, geben ein Gefühl von Vertrautheit und beschwören die (meist schrecklichen) Ereignisse, deren stummer Zeuge sie wurden. Mit der großen Halle der Twins beginnt die siebte Staffel weder in einem unbekannten noch neutralen Ort. In ihm ermordete der verräterische Lord Walder Frey seine Stark-Gäste in THE RAINS OF CASTAMERE (S03E09) und fand drei Staffeln später in THE WINDS OF WINTER (S06E10) durch Arya Stark seine grausame Strafe. In DRAGONSTONE sitzt der Verstorbene wieder am Festtisch und begrüßt seine Frey-Familie zu einem weiteren Bankett. Der Zuschauer ist irritiert. Ein Flashback? Ein zeitloser Höllen-Limbus? Mit erhobenem Kelch erinnert Lord Walder an das Massaker der Red Wedding und schaut genüsslich zu, wie die anwesenden Freys blutspuckend zu Boden fallen, vergiftet durch den von ihm gereichten Wein. In bester MISSION: IMPOSSIBLE-Manier reißt er sich das falsche Gesicht vom Kopf und entblößt das Antlitz Arya Starks. Wir sind in der Gegenwart! Wieder einmal hat die Halle ein Massaker ausgetragen, diesmal jedoch mit verkehrten Opfern und Tätern: The North remembers and winter came for House Frey.

Die Handlungsorte in GAME OF THRONES bilden die mächtigen Pfeiler, auf denen die groß angelegte Geschichte ruht. Zur Erinnerung: Nicht das Erweitern der Erzählung durch immer mehr Charaktere und Handlungsstränge stellt ihre Stärke dar, sondern die Verdichtung. Das macht den Reiz ausvon Orten wie Winterfell, Castle Black oder des vielbesuchten Crossroad‘s Inn an der Kingsroad, da sich bei ihnen Geschichten wie auf einem Spieß übereinander schichten und sie so das Vergehen von Zeit signalisieren. Besonders deutlich wird es an dem verschneiten Farmhaus in den Riverlands, in dem Sandor Clegane und die Brotherhood Without Banners ihr Nachtquartier aufschlagen. Clegane traut der ärmlichen Hütte nicht, sie ist ihm unheimlich, weil sie einst heimlich war. Unter diesem Dach ist er nämlich schon einmal Gast gewesen, zusammen mit Arya in BREAKER OF CHAINS (S04E03). Ein freundlicher Farmer und dessen Tochter boten den beiden Reisenden Unterschlupf und Essen. Als Dank wurden sie vom Hound ausgeraubt. Damals wollte er Arya eine Lektion im Leben erteilen: Die Schwachen haben in der harten Welt von Westeros keine Überlebenschance! In DRAGONSTONE hat sich Cleganes düstere Vorhersage bewahrheitet, Vater und Tochter liegen tot in der Ecke, ein Messer zu ihren Füßen. Die Hungersnot hat sie in den Selbstmord getrieben. Den zynischen Hound von damals hätte es kalt gelassen. Der von Brother Ray gerettete Sandor fühlt allerdings Reue. Er beerdigt ihre Leichen und erteilt ihnen auf seine Weise die letzte Ehre: You deserved better. Ein Moment der Läuterung. Vergangenheit und Gegenwart vereinen sich in der Hütte. Sie zeigt auf, wie sehr sich Sandor vor ihrer beständigen Kulisse verändert hat.

Die Orte dieser Folge

Westeros‘ Geschichte schreibt sich in ihren wichtigsten Handlungsplätzen ein. In Dragonstone sind die Spuren der Targaryens überdeutlich – wie auch die Reste des untergangenen Hauses von Baratheon.

 

 

Völker kommen und gehen, Orte bleiben. Als Testament der Zeit bezeugen sie die trockene Erkenntnis von Archmaester Ebrose aus Oldtown, dass sich Geschichte in Westeros stets wiederholt. Wenn Arya ihre Rache an den Freys verübt, ist doch keine Gerechtigkeit getan, da sie die Hallen der Twins mit einem weiteren Blutbad beschmutzt. Ihr Schauspiel als Walder Frey fällt allzu überzeugend aus. Wenn die Grimasse des Alten sich im Anblick der sterbenden Freys zu einem wahnsinnigen Grinsen verzieht, sind einstiger Übeltäter und junge Rächerin nicht mehr voneinander zu unterscheiden. Die Wiederholung des tödlichen Festmahls stellt in gewisser Weise einen erneuten Bruch des heiligen Gastrechtes dar. Als komplementäre Szene speist Arya wenig später erneut mit ihren Feinden. Auf ihrem Weg nach King’s Landing wird sie von einer Gruppe kampierender Lannister-Soldaten eingeladen, Feuer und Kaninchen mit ihnen zu teilen. Zögerlich setzt sie sich dazu, alarmiert durch ihre roten Umhänge und Schwerter, aber verzaubert von ihrem schönen Gesang. In Erinnerung an vergangene Begegnungen mit Lannister-Soldaten erwartet der Zuschauer ein Gemetzel, das jedoch ausbleibt. Stattdessen hört Arya zu, wie die jungen Männer über Heimweh und das Kämpfen in Kriegen Anderer reden. Etwas Menschlichkeit ist ihr noch geblieben. Wohin sie will, wird sie gefragt. Nach King’s Landing, die Königin töten, antwortet sie. Die Soldaten lachen. Wenn sie wüssten.

In Westeros wiederholt sich Geschichte solange, bis die Figuren lernen, das Vergangene loszulassen. Danys Ankunft in Dragonstone ist ein symbolischer Akt der Wiederholung. Die im Exil neugeborene Drachenkönigin kehrt an den Ort ihrer leiblichen Geburt zurück, um das Erbe ihrer Familie anzutreten. Vor hunderten von Jahren wurde Dragonstone von den Targaryens errichtet; von dort begann Aegon der Eroberer seinen mächtigen Streifzug, infolgedessen er sich die Sieben Königreiche Untertan machte. Jetzt tritt Dany in die Fußstapfen ihres Vorfahren und will Westeros mit Blut und Feuer erneut unter dem Banner des dreiköpfigen Drachen vereinen. Als Zeichen ihres Herrschaftsanspruches hat sie sogar ihre freizügige Garderobe aus Essos gegen den königlichen Schnitt der Targaryens eingetauscht – und sieht dabei ihrem Bruder Viserys nicht unähnlich…

Im Norden droht Jon, denselben Fehler zu begehen, der ihn damals sein Leben kostete. In seinem weitsichtigen Handeln, den kompletten Norden mit Mann und Frau auf die Ankunft der White Walker vorzubereiten, vernachlässigt er die Bedrohung, die sich vor seiner Nase aufbaut. Da wäre zu einem Cersei, die zu unterschätzen ein großer Fehler wäre, wie Sansa aus eigener Erfahrung sagt. Die andere Gefahr ist der feine Riss zwischen ihm und Sansa, der sich zu einem Konflikt entwickeln könnte. Sansa gibt dem King of the North Widerwort, weil sie fürchtet, dass er demselben todbringenden Idealismus verfällt wie ihr Vater Eddard und Bruder Robb. Ihre Gegenargumente sollen ihn mit der harschen Realität konfrontieren, doch kommen sie von einem Ort, der von der Realpolitik einer Cersei und eines Littlefinger geprägt ist. In ihrem gewonnenen Scharfsinn kann sie doch nicht über die Grenzen des Mächtespiels hinaus blicken. Dort nämlich agiert Jon, der die Scharmützel der verfeindeten Herrschaftsfamilien hinter sich lässt und alle Ressourcen für den Kampf gegen die White Walkers aufwendet. Er vereint die Wildlinge und die Nachtwache, lässt junge Männer ebenso wie Frauen im Kampf ausbilden, da in Anbetracht der globalen Katastrophe alle Menschen gleich sind. Er versucht die einfachen „Auge für Auge“-Mechanismen zu durchbrechen, die zur ständigen Wiederholung der Geschichte führen, indem er die Vergangenheit überwindet: Yesterday’s wars doesn’t matter any more.

Die Figuren der Folge

Hauptfiguren
Nebenfiguren
Erste Auftritte
Letzte Auftritte

The End of the Beginning of the End

Beeinflusst von Littlefingers Zuflüsterungen, fühlt Sansa eine gewisse Distanz zu ihrem Halbbruder Jon.

 

Mit DRAGONSTONE beschreitet GAME OF THRONES seinen langsamen Weg zum sicheren Ende. Sieht man die achte Staffel als großen Showdown von Westeros, dann ist diese Staffel so etwas wie ein Halbfinale, in der sich die finalen Protagonisten qualifizieren. Wer scheidet aus, wer kommt weiter? Die gewohnt langsame Erzählweise zum Staffelauftakt ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Große Konfrontationen und Überraschungen sind in den verbleibenden sechs Folgen zu erwarten, die um das Leben geliebter Hauptfiguren bangen lassen. Wann wird Dany zum Schlag gegen King’s Landing ansetzen? Kann Cersei ihren drohenden Untergang verhindern? Wie werden sich die anderen Häuser zur Drachenkönigin verhalten? Wen streicht Arya noch alles von ihrer Todesliste? Können die Wildlinge den Marsch der White Walkers an der Mauer aufhalten? Und vor allem: Kann die Serie bei all den Kriegen, die da kommen werden, weiterhin die Balance halten zwischen spektakulärer Action und feinfühligen Dialogszenen? Immerhin auf diese Frage hat DRAGONSTONE eine klare Antwort. Szenen wie Cleganes Abschied von der toten Farmerfamilie, Aryas Begegnung mit den Lannistersoldaten, oder auch Danys Landung in Dragonstone, bei der sie jedes Detail ihrer alten Heimat behutsam abtastet, stimmen zuversichtlich, dass uns zwischen Krieg und Tod noch großartige Charakter-Momente bevorstehen, in denen Cast und Crew wieder einmal zu Höchstleistungen auffahren. The Game is On!


 

Shall we begin?

 

 

Daenerys Targaryen

Andere Gedanken:

  • Der Prolog mit dem mörderischen Festmahl in den Twins war grandios. Langsam etabliert sich der Sitz der Freys als so ziemlich die schlechteste Party-Location in ganz Westeros. Eine Einladung zu den Twins kommt dem Versprechen gleich, jemanden nach Belize zu schicken.
  • Zum Teufel mit Essos! Das ist die erste Titelsequenz, in der die Kamera nicht rüber über die Narrow Sea schwenkt, um uns zu zeigen, wie weit sich Dany diesmal von Westeros entfernt hat. Stattdessen bleibt sie ganz auf dem westlichen Kontinent beschränkt. Goodbye Meereen! Goodbye Slaver’s Bay!
  • Kein Sex in der Folge, dafür jede Menge Ekel. Besonders die pointierte Montagesequenz zu Sams Dienstalltag in Oldtown hatte sehr eindringliche Bilder. Wenn das Essen, dass er den alten Maester eingießt, die gleiche Form und Farbe hat von dem, was er später in ihren Nachttöpfen ausleert, sind die Lebensstandards in der Zitadelle doch zu hinterfragen.
  • Trotzdem sind Sams Szenen in Oldtown nicht umsonst gewesen: Erstens konnte er herausfinden, dass sich in der Nähe von Dragonstone ein großes Drachenglass/Obsidian-Lager verbirgt (wie ihm Stannis bereits in KILL THE BOY (S05E05) sagte). Zweitens durfte man sowohl das wunderbare Set der Zitadelle bewundern als auch den wunderbaren Jim Broadbent beim Auseinandernehmen einer Leiche.
  • Feeling a bit faint during the procedure: Wer musste nicht bei der Autopsie-Szene mit Ebrose an Mel Brooks‘ DRACULA: DEAD AND LOVING IT denken, in dem der Meister persönlich als Van Helsing eine Leiche solange ausnimmt, bis auch der letzte Ersti umgekippt ist.
  • Ser Jorahs Kurzauftritt in Oldtown war b-movie von Feinsten: Mit verunstalteter Hand greift er durch eine Zellentür nach Sam, erschreckt Zuschauer und Novizen und fragt aus der Dunkelheit nach seiner Drachenkönigin. Wie wohl der Rest des schuppigen Bären jetzt aussieht? Hoffentlich findet er noch rechtzeitig eine Heilung!
  • Wenn Bran weiter nach Winterfell reist, könnte er tatsächlich Jons Herrschaftsanspruch unterminieren. Immerhin ist er als ältester noch lebender Starkjunge der wahre Erbe von Winterfell und steht in der Folge noch vor Sansa. Außerdem bringt er das Wissen mit, dass Jon nicht der Sohn von Ned Stark, sondern Lyanna Stark und Rhaegar Targaryen ist.
  • Aryas Grinsen in den Twins, wenn sie langsam an den sterbenden Freys vorbeischreitet, ist richtig gruselig. Jetzt wird man sich erst der Schwere von Melisandres Prophezeiung bewusst, als sie in Aryas Augen einst in THE CLIMB (S03E06) das Erlischen vieler, vieler anderen Augen sieht. Werden sie sich bald wiedersehen?
  • Am Ende von DRAGONSTONE erkundet der Zuschauer zusammen mit Dany die vielen tollen Set-Pieces der titelgebenden Festung, die es bisher (wahrscheinlich aus Budget-Gründen) noch nicht zu sehen gab – etwa den Thronraum. Hat man die zusätzlichen Sets vielleicht auch deshalb eingeführt, um sie für etwaige Prequel-Serienprojekte, die momentan in der Pilotproduktion sind, wiederverwenden zu können? Der große Bürgerkrieg zwischen den Targaryens, der Dance of Dragons, drängt sich da als erstes auf…
  • Der riesige Westeros-Tisch in Dragonstone ist übrigens auch als Painted Table bekannt und wurde bereits von Aegon dem Eroberer angefertigt.
  • A new song: Der blonde Lannistersoldat, der Arya mit seiner goldenen Stimme verzaubert und mit einem gebratenen Kaninchen vor ihrer Nase herumfuchtelt, ist, für den letzten, der es nicht erkannt hat, natürlich Singer-Songwriter Ed Sheeran gewesen. Monatelang spekulierte das Internet über seinen angekündigten Kurzauftritt in der Serie. Dass seine Figur den Cameo überlebte, ließ selbst ihn ein wenig staunen.
  • Bei der rasanten Geschwindigkeit, mit der in GAME OF THRONES Leute von A nach B reisen (Stichwort Littlefingers Jet Pack), ist es schon sehr praktisch für alle, wie verdammt langsam der Night King mit seiner Army of Darkness vorankommt.
  • Welch unheilige Allianz sich da zwischen Cersei und Euron anbahnt. Ich kann mich nicht entscheiden, für wen das Bündnis zum größeren Verhängnis wird. Aber man darf gespannt sein, mit was für einem Geschenk Euron zurückkommen wird. Bestimmt wird er noch einmal das Geschehen gehörig durcheinander bringen und Cerseis sicheren Fall hinauszögern.
  • In einem Gespräch mit Beric Dondarrion über göttliche Bestimmung wird der ungläubige Sandor Clegane eines Besseren belehrt. Der trunkene Priester Thoros von Myr lädt ihn ein, ins Kaminfeuer zu schauen – ausgerechnet Feuer! – worauf Sandor zögernd eingeht. Er legt seine Furcht vor den Flammen ab und sieht tatsächlich Visionen von den White Walkers, der Mauer, Eastwatch-by-the-Sea und dem Marsch der Toten. Wird er jetzt auch zum Feueranbeter?
  • Immer wieder ein Lichtblick im düsteren Norden: Lady Lyanna Mormont. Wieder einmal steckt die taffe Kleine die hochtrabenden Lords des Nordens in die Tasche. A very small woman can cast a very large shadow, würde Varys sagen.
  • Brienne und Tormund: It’s on again!

Die aktuelle siebte Staffel GAME OF THRONES ist in Deutschland exklusiv auf Sky zu sehen. Weitere Infos unter: www.sky.de.

© HBO

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