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Jedes Jahr findet im Rahmen des goEast Festivals die Verleihung der Förderpreise der Robert Bosch statt. Diese fördern Projekte, die von Teams realisiert werden, bei denen der Produzent aus Deutschland und der Regisseur aus Osteuropa stammen. Die diesjährigen Preisträger werden am Dienstag im Rahmen der Preisverleihung bekannt gegeben. Gestern konnte jedoch ein Blick auf drei Projekte geworfen werden, die in den letzten Jahren diese Förderung erhielten.

Mit Hilfe des Preises im Bereich Kurzspielfilm entstand der deutsch-moldawische Film Panihida. Der Film befindet sich derzeit in der Postproduction, doch konnte eine Sequenz von fünfzehn Minuten gezeigt werden. In einem kleinen Dorf mit Laien gedreht, handelt der Film von den verschiedenen Menschen im Dorf und hat besonders eine alte Frau im Mittelpunkt, die stirbt. Der Ausschnitt zeigte wie ihr Sarg zum weit entfernten Friedhof getragen wird. Dabei sind die Menschen zunächst sehr traurig, die Stimmung löst sich aber durch die Anstrengung und durch Wein, wird fröhlich und sogar derb. Die Tragikomik des Lebens im Allgemeinen wurde in diesem Filmausschnitt in den Mittelpunkt gerückt. Die Regisseurin und der Produzent hoffen, dass ihr Film, der in der Endfassung 58 Minuten haben wird, bei Cannes angenommen wird.

Vor zwei Jahren wurde das aufwendige deutsch-mazedonische Animationsprojekt Alerik mit einem Förderpreis belohnt. Der Film von Vuk Mitevski soll Ende des Jahres fertig sein und die Macher haben Hoffnung, dass er es in den Kurzfilmwettbewerb der Berlinale schafft.

Auch durch die Unterstützung der Robert Bosch Stiftung ermöglicht und nun schon eines der Dokumentarfilm-Highlights des diesjährigen goEast ist die deutsch-polnische Produktion Die wundersame Reise der unnützen Dinge. Eine Rezension lesen Sie bei uns in Kürze, hier zum Neugierigmachen der Trailer: