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Am 5. August 1962 verstorben, ein kurzer Nachruf in Bildern aus THE MISFITS für Marilyn Monroe, begleitet von den stets auf mehreren Ebenen funktionierenden Worten, die ihr Arthur Miller in den Mund geschrieben hatte.

THE MISFITS insgesamt ist ebenfalls geradezu schicksalshaft lesbar als letzte Anklage zweier  von Hollywood Missbrauchte und Falschverstandene. Clark Gable und Monroe. In der Bildkomposition spielt THE MISFITS ebenfalls mit dem Image Monroes und ihrem Selbstverständnis. Darin findet sich eine interessante Entwicklung, voller Interpretationsmöglichkeiten, Projektionsflächen und Anspielungen.

How do you just live?

Maybe all there really is, is just the next thing.

I mean, I really tried.

Alone?

Strangers spanked me for keeps.

What if someday suddenly you turn around and you don’t like me any more?

Everything keeps changing.

Help!

Das Finale von THE MISFITS findet in der Wüste Nevadas statt. Die Männergruppe hat die Frau mitgenommen zum Einfangen einer kleinen Herde von Wildpferden. Die Wüste wird zur Arena, indem Widersprüche der Moderne offensichtlich werden und verschiedene Lebensphilosophien gegeneinander antreten. Die Montage veräußerlicht dabei mögliche innere Kämpfe Monroes. Ihr Charakter findet sich in den wilden Tieren wieder.

We’re all dying, aren’t we? All the husbands and all the wives.

Alone?

It’s like a dream.

Go reborn.

You’re liars.

I pity you.

You’re only happy when you see something die.

How do you find your way back in the dark?

Bilder Copyright MGM.