von Kira Taszman8. November 2011
Porträt im ZwielichtVom 1. bis zum 6. November fand zum nunmehr 21. Mal das international anerkannte Cottbusser Festival mit seiner Spezialisierung auf mittel- und osteuropäische Filme statt. Zeit, ein Fazit zu ziehen. Wenn man aus der riesigen „Stadthalle“, dem Zentrum des Filmfestivals Cottbus, nach draußen tritt, breiten sich vor einem drei parallel angeordnete und nach vorne zeigende blaue Linien aus. Auf den ersten Blick wirken s...
von Amos Borchert8. November 2011
Am Samstagabend fand in der Stadthalle Cottbus die Preisverleihung des Festivals statt. Die Entscheidung der internationalen Jury über den besten Film ist erfreulich.Zehn Beiträge waren im Spielfilmwettbewerb vertreten, neun auf 35 mm, ein einzelner digital...Portrait im ZwielichtRegisseurin Angelina Nikonova, die zusammen mit ihrer Hauptdarstellerin, Co-Autorin und Mitproduzentin Olga Dihovichnaya angereist war, machte noch vor dem Film deutli...
von Sarah Günter3. November 2011
77 Minuten sind eine schwierige Länge. Papa Gold ist kein Kurzfilm mehr, beim Filmfestival Max Ophüls Preis war er auch zu lang für die Sektion der mittellangen Filme und wurde in der Kategorie der Langfilme gezeigt. Aber sind 77 Minuten wirklich genug für eine Kinoauswertung? Gilt für Filme das, was diverse Professoren ihren Studierenden als Richtlinie für die Länge wissenschaftlicher Arbeiten an die Hand geben: "Sie können 100 Seiten s...
von Amos Borchert3. November 2011
Am Dienstag begann das 21. Filmfestival Cottbus, dessen Fokus der osteuropäische Film in all seinen Facetten ist. Der erste richtige Programmtag, der Mittwoch, hatte es in sich:Wenn das Samenkorn nicht stirbt / Daca Bobu nu moareWenn das Samenkorn nicht stirbtDas Schicksal verschiedenster Menschen verwebt Regisseur Siniša Dragin in diesem Film zu einer überbordenden Geschichte, dessen Inszenierung immer wieder zwischen der harten, gegenwärtig...