von Elisabeth Maurer18. Dezember 2012
Im Handumdrehen hatte ich einen Zauberstab in der Hand, war kein Muggel mehr, sondern konnte die wichtigsten Zaubersprüche, die die Schüler in Hogwarts lernen, selber üben und in die Geschichten, die mir die Hintergründe der Sprüche erzählten, eingreifen.
WONDERBOOK: DAS BUCH DER ZAUBERSPRÜCHE erfüllt einen (Kindheits-)Traum. Die Spieler werden in die Welt der Geschichten versetzt, sie müssen nicht nur zuhören und zuschauen, sond...
von Ilyass Alaoui11. November 2012
Ich trinke keinen Alkohol, habe es niemals getrunken und werde es auch hoffentlich nie. Erzähle ich Mitmenschen von meiner Unschuld bezüglich des Alkoholkonsums, bekomme ich sehr häufig geschockte und zum Teil ungläubige Gesichter zu sehen. Ohne meinen Umstand weiter ausführen zu müssen, werde ich bei solchen Situationen meist direkt mit ersten Fragen konfrontiert. Die meisten Personen stellen dabei gleichzeitig einen Zusammenhang zu me...
von Leander Ripchinsky8. November 2012
Sie beginnt mit einer Auto-Reparatur. Selbst wollen die Männer sein. Vielleicht beginnt sie auch schon früher. Vielleicht mit einer nicht auskurierten Erkältung. Oder mit dem Lesen von Bret Easton Ellis‘ LESS THAN ZERO. Vielleicht beginnt die Spirale auch im Zufall. Zum Beispiel dem, dass ich meine Mutter besuche, parallel zum Erzähler von LESS THAN ZERO. Oder dem, dass vor ein, zwei Wochen zwei, drei plötzliche FIFA-Abende entstanden. D...
von Yavuz Say14. Oktober 2012
Auf der Buchmesse lädt die Unterhaltungsindustrie zum Neuesten auf dem Gebiet des Geschichtenerzählens ein. Da geht es um Cross-Media, Marketing-Strategien, Multimedia und einige Male werden die Begriffe einfach beliebig gegeneinander ausgewechselt, gemeint ist irgendwie aber immer dasselbe. Oder etwas anderes.
Den Anfang macht Autor und Dozent Jonathan Gottschall (THE STORYTELLING ANIMAL), der eine kurze Einführung über das anthropologisc...
von Markus Hauschild1. Juni 2012
Stellen Sie sich vor, Sie spielen Battlefield 3 und wären auf einem Server mit nur zwei bis drei anderen Spielern. Sie streifen allein durch das Kriegsgebiet, wo sich vielleicht nur alle fünfzehn Minuten ein Gefecht entwickelt. Was sich zunächst unfassbar langweilig anhört, kann sich aber durch die richtige Atmosphäre zu einer spannenden Situation entwickeln, wenn im Spieler Angst geschürt wird, dass hinter jeder Ecke ein Gegner mit der W...
von Ciprian David22. Mai 2012
Wenn Prototype 2 ein gutes Spiel ist, dann sind es auch die Reality-TV Sendungen der deutschen privaten Sender. Man kann es nur so zum Ausdruck bringen, denn dieses Spiel ist nichts anderes als Klamauk, der sich, weiß Gott warum, als Ernst verkauft, wobei dahinter ein einziger Gedanke steht: Steigerung ins Superlative, Show, Karneval. Es ist sogar ungerecht, ein solch vielseitiges Wort wie Karneval mit diesem Videospiel zu verbinden.
Ein Sa...
von Elisabeth Maurer30. März 2012
Der Weg in eine Spielwelt hinein ist einer des Findens einer funktionierenden Kommunikation zwischen Spieler und Programm. Zunächst muss erlernt werden, welche Tasten welche Reaktionen im Spiel auslösen. Die schwierigere Schwelle ist das Begreifen der inneren Regeln der Spielwelt. Beherrscht der Spieler die Kommunikation mit dem Spiel perfekt, gelangt er an das Ziel.Bei Journey ist der erste Schritt dieser Spracherlernung schnell gemacht. Auch ...
von Ciprian David28. März 2012
Was auch immer mit Shepard geschieht, Liara hat schon relativ früh für die Erhaltung seiner Geschichte gesorgt. Mass Effect und andere GeräteObschon ich dem Commander noch nicht viel mehr Hilfe bei der Rettung der Galaxie als zum Zeitpunkt des letzten Texts leisten konnte, keimte in den letzten Tagen eine Ernüchterung auf, was Mass Effect angeht. Sie kam von außerhalb des Spiels, und der Gegenstand, der konnte nicht erstaunlicher sein: Mass ...
von Ciprian David15. März 2012
Eine Serie von Umständen führte dazu, dass ich erst gestern Abend das meist erwartete Spiel des Jahres in den Schlitz der PS3 reinschieben konnte. Vier Tage nach der Veröffentlichung, wahrscheinlich Tage nachdem die meisten von Euch diesen letzten Teil des Star Wars der Videospiele fertig gespielt hatten. Die Aussichten sind aber nicht rosiger geworden: Es wird dauern, bis ich den Titel durchgespielt haben werde. Entsprechend der Entschluss, s...
von Ciprian David15. März 2012
Viele Dystopien finden im Science-Fiction ihren Ursprung in der Tatsache, dass der Mensch nicht körperlich arbeiten will. So lustig das auch klingen mag, so ist dieses Motiv doch sehr oft und vor allem sehr variiert in Literatur, Film und Videospiel präsent. Der Mensch erfindet arbeitende Maschinen, die immer besser werden, immer mehr dem Schöpfer äußerlich ähneln, und sich meistens zu selbstbewussten Wesen entwickeln. Die Folgen sind m...