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Es geht bergab! Doch laut Danielle Riendeau nicht nur in der Weltwirtschaft, sondern auch mit den Inhalten von Spielen. Doch zumindest für die Games ist eine Lösung in Sicht: Die Indie-Branche. Es folgt ein kleiner Auszug und auf g4tv kann man den ganzen Artikel nachlesen:

The problem: games that employ “morality systems” are often incredibly weak, offering only binary “good” or “evil” paths, with almost zero ambiguity.
The solution: Plot moral choices on different axes, such as the good of the many vs. the rights of the few, and/or offer choices that are plausibly complex (i.e. there are no easy answers).

3€, 2€, 1€, meins!
 

Als wäre die Finanzkrise nicht genug, will sich die Spielebranche nun auch von innen heraus selbst zerstören. Denn mit radikal reduzierten Preisangeboten z.B. auf der Plattform Steam sinkt auf lange Sicht nicht nur der Wert von Games, sondern auch das Käuferverhalten ändert sich. Diese Thesen vertritt Chris Pereira und verlieh seinem Frust Ausdruck in Form eines Artikels auf 1up:

„Selling games at too high a discount – one often sees discounts above 80% off here and there – sends a message to gamers: this game, simply put, isn’t worth very much,“ the duo said. „Of course you make thousands and thousands of sales of a game when it’s that cheap, but you’re damaging the long-term value of your brand because people will just wait for the next insane sale.

Der langfristige Imageschaden oder das veränderte Konsumverhalten der Käufer interessiert Johnathon Swift weniger. Vielmehr diskutiert er über die Vor- und Nachteile, dass Initiativen aus der Spieleindustrie oder Plattformen wie Steam es dem Kunden erschweren, seine gekauften Waren gebraucht weiter zu veräußern. Auf gamasutra liest man unter anderem:

Legally this brings it into an interesting space. There is something called the „first sale doctrine“ that has been fairly well established in court for software. It means that purchasers have the legal right to resell their own purchased software, and that EULA agreements that „license“ the software do not actually apply to physically sold software. However, the question of whether this precludes the software from deactivating itself after the first sale, as has supposedly been proposed, has not been covered in court.

 Synergieeffekte
Dust 514 ist die Online-Shooter Erweiterung des MMORPG Eve Online. David Reid, seines Zeichens Marketing Chef des Entwicklerstudios CCP, ließ in einem Interview mit Chris Plante durchblicken, dass es interessante Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den Spielern der beiden Games geben wird. So können Besitzer eines Raumschiffs in der Eve-Online Welt mit Hilfe von ingame Währung den Dust 514 Spielern Aufträge erteilen. Auf the verve liest man dazu:
DUST 514 and EVE will act in tandem, the political leaders on PC paying the soldier on console in-game currency to fight ground wars. Or to put it another way, DUST 514 players will be paid (virtual) money to play for free.

Außerdem ließ Reid verlauten, dass eine komplette Ausbildung des Avatars in Dust 514 insgesamt sieben ganze Jahre dauern wird. Natürlich nur, wenn man es free-to-play erleben möchte. Alle anderen, die Geld investieren, werden wohl schneller das Ende erreicht haben. Auch hier ist wieder theverve die Quelle:

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CCP’s chief marketing officer David Reid says that fully-upgrading a soldier in DUST 514 would require roughly seven years of play time. We’re talking human years, not some bizarre in-game version of time.

Kinder werdet erwachsen!
Jade Raymond, Geschäftsführerin bei Ubisoft Toronto, setzt sich dafür ein, dass Spiele in Zukunft ihre Möglichkeiten voll ausreizen. Ihrer Meinung nach ist dies nämlich noch nicht geschehen. IGN hat das ganze Interview:
 Raymond äußerte, dass es nicht nötig sei Äquivalente von Michael Bay-Filmen auf den Spielemarkt zu bringen, nur um fünf Millionen Exemplare zu verkaufen. Sie hob die Aspekte hervor, dass Spiele auch spannend sein können, eine tiefgehendere Bedeutung haben können und wichtige Themen ansprechen sollten.
Die Liebe ist ein seltsames Spiel
Das MMORPG World of Warcraft bietet mehreren Millionen Spielern eine riesige Welt mit allerlei Aufgaben, die es zu erfüllen gilt. Natürlich wird für viele Tätigkeiten vorrausgesetzt, dass man diese nicht alleine fertigstellt, sondern sich Hilfe sucht. Diese Zweckgemeinschaft entwickelt sich allerdings manchmal in eine Beziehung mit amourösen Gefühlen. Ist das krank oder vergleichbar mit dem Kennenlernen in Onlineportalen wie Neu.de? Diesem Thema des Verliebens in Onlinewelten widmete man sich auf dirolab:
  A persons Facebook profile for example is, I would argue, not necessarily a real representation of who that person is. It is an exaggerated and entirely self designed view of who he or she is and who they wish to be. Their current profile picture is self chosen and filtered accordingly , as is the rest of the photos they choose to be associated with. Their status updates project only what they wish to be heard. It is very much an avatar just like those in World of Warcraft, yet perhaps even more deceiving as social media perpetuates the view that it is a realistic representation.
Die Gradwanderung gelingt nicht immer
Demos von Spielen sind wichtig. Sie wecken das Interesse der Spielergemeinde und man erhält schonmal einen Vorgeschmack auf das, was da kommen mag. Ab und zu jedoch bekommt man auch einen falschen Eindruck, sei er nun gut oder schlecht. Mit diesem Thema beschäftigte man sich auf IGN:
Im Jahr 2006 veröffentlichte Atari zwei Demos von Test Drive Unlimited, einem lange erwarteten Open-World-Rennspiel, das auch diverse interessante Online-Funktionen bot. Leider fuhren die Demos dann aber mit einer Menge Bugs und Grafikfehlern auf und lieferten den Spielern einen Ersteindruck, der keine schönen Folgen für das Spiel haben sollte, denn viele Spieler machten nach der Demo kurz & schmerzlos eine große Kurve um das Thema Test Drive.
 Die Frauenquote in Shootern
Das neue Medal of Honor will nicht nur mit den bekannten Qualitäten der Serie bestechen, sondern nun auch emotionale Tiefe implementieren. Die Frau des Hauptcharakters erzählt aus dem Off, dass ihr Mann die Kinder kaum kennt, da er so oft weg ist. Ob man dadurch den Figuren mehr Konturen verschafft, wird sich zeigen. Auf Kotaku findet man den vollständigen Artikel:
„I would love to tell you all about the phone call,“ the game’s producer Greg Goodrich told me, „That human side is very real, and it’s very prevalent in the game.“
Guttenberg ist nicht der Einzige
Man möge mir diesen Vergleich verzeihen, aber er liegt nahe. Der Autor Jason Beiswenger verklagt Ubisoft, da sie angeblich aus einem seiner Romane die Inspiration für gewisse Teile von Assassin´s Creed genommen haben. Auf IGN liest man:
In seinem Roman Link gibt es nämlich eine Apparatur, die ähnliche Funktionen wie der Animus aus Assassin’s Creed bietet, denn mit dem Gerät können die Erinnerungen von Vorfahren zugänglich gemacht und noch einmal erlebt werden. Beiswenger wirft der Serie vor, seine Idee direkt und bewusst aus dem Roman kopiert zu haben
Und zum Schluss ein kleines Video zum Lachen. Es ist zwar schon älter, aber ein paar kreative Köpfe haben sich Gedanken dazu gemacht, wie man eine Counterstrike-Version für Kinder gestalten könnte. Viel Spaß!!!