von Christian Weiler11. März 2012
Auch das 2.0-Publikum, Blogger und Menschen, die in sozialen Netzwerken wie Facebook, google + und dergleichen registriert sind, und dort Inhalte teilen, wären von einer Unterzeichnung des ACTA-Vertrages betroffen. ACTA würde, wie schon in vorherigen Teilen der Reihe angesprochen, wenig an der aktuellen Rechtslage zum Urheberrecht in Deutschland ändern. Das ist allerdings kein besonderer Grund zur Freude, da Experten das aktuelle Urheberrecht ...
von Julius Lensch9. März 2012
Es ist seit langem kein Geheimnis mehr, dass die Absatzzahlen von Printmedien stark zurückgehen, die Nutzung von kostenlosem Webcontent gleichzeitig aber immer weiter zunimmt. Für die Inhalte und ein etwaiges Premium-Angebot der Internetseiten will aber kaum einer aufkommen.Die Presse hat natürlich ein großes Interesse daran, dass ihr Online-Angebot geschützt wird, doch ob das technisch überhaupt möglich ist, ist doch sehr fraglich. Falls ...
von Christian Weiler7. März 2012
Heutzutage ist es gang und gäbe, dass private Nutzer, Songs, Videos und dergleichen remixen, das heißt abändern, oder beispielsweise neu zusammenstellen, ein sogenanntes Mashup erstellen. Die meisten User tuen das aus kreativem Drang und Spaß, ohne dabei auf wirtschaftlichen Erfolg abzuzielen. Sie laden ihre veränderten Inhalte, ihren Remix, ihr bearbeitetes Video, usw. auf Plattformen wie youtube hoch und freuen sich über positive Resonanz...
von Julius Lensch6. März 2012
"Mit Kunst Geld zu verdienen, ist kein Menschenrecht." So schreibt der amerikanische Singer-Songwriter Jonathan Coulton in seinem Blog. Dahinter lässt sich ein Verständnis von Kunst vermuten, welches dem derjenigen Lobbyisten, welche die Verhandlungen zu SOPA, PIPA und ACTA anregten, diametral entgegen gesetzt ist. Ist Kunst ein Produkt, dessen Wert in Euro oder Dollar angegeben werden kann, oder ist Kunst viel mehr, oder weniger, oder gar beid...
von Christian Weiler5. März 2012
Von der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, begannen bereits 2006 die ersten Gespräche zum Anti-Counterfeiting-Trade-Agreement, damals eingeleitet von Japan und den USA. In Verhandlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurden 2008 in Genf und 2010 in Sidney weitere Modalitäten des Vertrages ausgehandelt, bis im Mai 2010 ein "Leak" einer ACTA-Vorabversion, die ihrerseits noch den Vorschlag beinhaltete, Provider zu einer Art Ersatz...
von Julius Lensch4. März 2012
Langsam glätten sich die Wogen wieder - die Medien haben ihren Fokus auf den neuen alten Bundespräsidentenkandidaten gerichtet und das, was vor zwei Wochen noch die ganze Republik in Aufruhr versetzt hat, das ist vorerst verdammt, nur noch in den Kolumnen von Netzaktivisten weiterhin erwähnt zu werden - ACTA.Wir möchten versuchen, mit dieser Serie ein wenig mehr Variation in die Berichterstattung zu bringen, Gedankenspiele zu spielen und uns ...