<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>NEGATIV &#187; Camera Obscura</title>
	<atom:link href="http://www.negativ-film.de/themen/camera-obscura/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.negativ-film.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 25 May 2013 21:53:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>Frauen bis zum Wahnsinn gequält</title>
		<link>http://www.negativ-film.de/2013/01/frauen-bis-zum-wahnsinn-gequalt</link>
		<comments>http://www.negativ-film.de/2013/01/frauen-bis-zum-wahnsinn-gequalt#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jan 2013 08:53:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Fortmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Camera Obscura]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.negativ-film.de/?p=20305</guid>
		<description><![CDATA[LE FOTO PROIBITE DI UNA SIGNORA PER BENE erschien 1970, im selben Jahr wie Dario Argentos Debütfilm L&#8217;UCCELLO DALLE PIUME DI CRISTALLO. Der deutsche Konsument muss auf erstgenannten allerdings noch zehn Jahre warten, bis er ihn auf einer Videokassette erstehen kann, allerdings unter dem Titel: FRAUEN BIS ZUM WAHNSINN GEQUÄLT. Selbst ohne ein Wort Italienisch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.negativ-film.de/2013/01/frauen-bis-zum-wahnsinn-gequalt/frauen-bis-zum-wahnsinn-gequalt-camera-obscura-negativ11" rel="attachment wp-att-20306"><img class="aligncenter size-medium wp-image-20306" alt="frauen bis zum wahnsinn gequält camera obscura negativ11" src="http://www.negativ-film.de/wp-content/uploads/2013/01/frauen-bis-zum-wahnsinn-gequält-camera-obscura-negativ11-640x360.jpg" width="640" height="360" /></a></p>
<p>LE FOTO PROIBITE DI UNA SIGNORA PER BENE erschien 1970, im selben Jahr wie Dario Argentos Debütfilm L&#8217;UCCELLO DALLE PIUME DI CRISTALLO. Der deutsche Konsument muss auf erstgenannten allerdings noch zehn Jahre warten, bis er ihn auf einer Videokassette erstehen kann, allerdings unter dem Titel: FRAUEN BIS ZUM WAHNSINN GEQUÄLT. Selbst ohne ein Wort Italienisch zu können, müsste man bemerken, dass dieser Titel an den Haaren herbeigezogen ist und nur die Besucher zwielichtiger Videotheken anlocken sollte. Zum deutschen Titel schreibt Christian Kessler im Booklet der neuen Camera-Obscura-Veröffentlichung: „Nicht wenige Kunden dürften verdutzt und ernüchtert mit dem Kopf geschüttelt haben, als sie sich mit einer Flasche Bier und einer ganzen Packung Taschentücher bewaffnet den Film zu Gemüte zogen.“ Nun sind solche Vermarktungsstrategien auch eine Art Genre-Konvention; das ist für einen kurzen Moment spaßig, doch es führt auch dazu, dass wir uns durch sehr viel Müll wühlen müssen, um an den einen oder anderen Schatz zu gelangen. Diese Arbeit wird seit einiger Zeit von dem kleinen DVD-Label Camera Obscura erleichtert, dass unter Kennern für seine liebevoll gestalteten DVDs geschätzt wird.</p>
<p>Regisseur Luciano Ercoli, der es im Gegensatz zu den eher als Vielfilmern bekannten italienischen Kollegen nur auf acht Regiearbeiten gebracht hat, kann sich bei seinem Regiedebüt auf die Arbeit des Kameramanns Alejandro Ulloa und der Musik Ennio Morricones verlassen. Die Macher des Films lassen uns eintauchen in die Welt der Reichen und Schönen. Dabei setzen sie mehr auf knallige Farben und elegante Kostüme als auf Blut und nackte Haut (auf die natürlich nicht ganz verzichtet wird). Somit machen sie die Mode zum Hauptmotiv des Films. Mode beinhaltete der Giallo zwar schon immer, allerdings stets als ein Mittel zur Ästhetisierung der Mordszenen &#8211; man denke nur an Mario Bavas wegweisende Filme LA RAGAZZA CHE SAPEVA TROPPO (1963) und SEI DONNE PER L&#8217;ASSASSINO (1964): die hübschen, jungen Damen werden stilvoll eingekleidet, bevor sie in Angst und Schrecken versetzt werden. SEI DONNE PER L’ASSASSINO kündigt im italienischen Originaltitel den Mord von sechs Frauen an, bei diesen handelt es sich um Schülerinnen einer Modelakademie. In dem deutschen und englischen Titeln wird auch indirekt auf die Modewelt verwiesen: BLUTIGE SEIDE bzw. BLOOD AND BLACK LACE.</p>
<p><a href="http://www.negativ-film.de/2013/01/frauen-bis-zum-wahnsinn-gequalt/frauen-bis-zum-wahnsinn-gequalt-camera-obscura-negativ2" rel="attachment wp-att-20307"><img class="aligncenter size-medium wp-image-20307" alt="frauen bis zum wahnsinn gequält camera obscura negativ2" src="http://www.negativ-film.de/wp-content/uploads/2013/01/frauen-bis-zum-wahnsinn-gequält-camera-obscura-negativ2-640x360.jpg" width="640" height="360" /></a></p>
<p>Nun ist LE FOTO PROIBITE DI UNA SIGNORA PER BENE ein außergewöhnlicher Giallo, weil er sich nicht um eine bloße Aneinanderreihung von Mordszenen kümmert, sondern das mondäne Leben in den Mittelpunkt stellt: Die schöne Minou (Dagmar Lassander) ist verheiratet mit einem Geschäftsmann und hat nichts weiter zu tun, als ihre Kleider zu tragen. Kein Wunder, dass sie durch ihre Langweile depressiv geworden ist und Tabletten zu Whisky herunterspült. Ihr Ehemann arbeitet (scheinbar) viel, das Geschäft läuft nicht besonders, da kommt der Tod eines Kreditgebers gerade recht. Doch Minou beginnt daran zu zweifeln, dass dessen Ableben ein Unfall war. Schließlich taucht ein Mann auf, der sie mit seinem Wissen über die pikante Angelegenheit zum Sex zwingt&#8230;</p>
<p>Was folgt, ist ein holprig konstruierter Plot, den man besser sofort wieder vergisst. In Erinnerung behalten mag man lieber die bizarren Schauplätze der Handlung, die uns die reichen Hauptfiguren des Films als Gefangene in ihren mit etwas kitschigem Interieur eingerichteten Villen zeigen. Es mag deutlich spannendere Gialli als LE FOTO PROIBITE DI UNA SIGNORA PER BENE geben, aber Ercolis Film setzt wie kein anderer die Welt der Reichen und Schönen in Szene, die seit jeher immer wieder im Zentrum der Kriminalgeschichten stehen. Daher ist er angesichts mangelnder Spannung kein guter Krimi, aber in jedem Fall ein guter Giallo – auch wenn es in Anbetracht der eigentlichen Bedeutung des italienischen Begriffs etwas paradox klingt: Doch der Giallo überschreitet die Genregrenzen, tendiert oft eher zum Horrorfilm (schließlich stammt der Mitbegründer Bava auch daher), aber im konkreten Fall greift er auf den Kostümfilm zurück, um das Lebensgefühl der beginnenden 70er Jahre zu spiegeln.</p>
<p>Bild-Copyright: Camera Obscura</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.negativ-film.de/2013/01/frauen-bis-zum-wahnsinn-gequalt/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Al Tropico Del Cancro &#8211; Inferno unter heißer Sonne</title>
		<link>http://www.negativ-film.de/2012/05/al-tropico-del-cancro-inferno-unter-heiser-sonne</link>
		<comments>http://www.negativ-film.de/2012/05/al-tropico-del-cancro-inferno-unter-heiser-sonne#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 May 2012 19:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Fortmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Camera Obscura]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.negativ-film.com/?p=6034</guid>
		<description><![CDATA[Der Titel des italienischen Genrefilms Al Tropico del Cancro (deutsch: Inferno unter heißer Sonne; wörtlich: Wendekreis des Krebses) ist bewusst irreführend: Er benutzt den Titel des Skandalromans von Henry Miller, der hierzulande lange Zeit indiziert war, um den Zuschauer anzulocken. Einen wirklichen Bezug zwischen Film und Roman gibt es nicht, ebenso wenig zwischen Filmtitel und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://2.bp.blogspot.com/-HVRlMYsSFQE/T6GNh1ctAoI/AAAAAAAAAZs/mYMlYlQAVTQ/s1600/Al+Tropico+del+cancro-negativ1.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" height="360" src="http://2.bp.blogspot.com/-HVRlMYsSFQE/T6GNh1ctAoI/AAAAAAAAAZs/mYMlYlQAVTQ/s640/Al+Tropico+del+cancro-negativ1.jpg" width="640" /></a></div>
<p>Der Titel des italienischen Genrefilms <b><i><a href="http://akas.imdb.com/title/tt0068186/">Al Tropico del Cancro</a></i></b> (deutsch: <i><b>Inferno unter heißer Sonne</b></i>; wörtlich: Wendekreis des Krebses) ist bewusst irreführend: Er benutzt den Titel des Skandalromans von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wendekreis_des_Krebses"><b>Henry Miller</b></a>, der hierzulande lange Zeit indiziert war, um den Zuschauer anzulocken. Einen wirklichen Bezug zwischen Film und Roman gibt es nicht, ebenso wenig zwischen Filmtitel und Filmhandlung. Das mag moralisch bedenklich sein, ist in erster Linie aber amüsant. Auch weil der Film der Regisseure <b><a href="http://akas.imdb.com/name/nm0611652/">Edoardo Mulargia</a></b> und <b><a href="http://akas.imdb.com/name/nm0518553/">Giampaolo Lomi</a></b> dem Zuschauer das bietet, was der Titel verspricht: Die Befriedigung seiner Schaulust.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://4.bp.blogspot.com/-vQpaUc6ria0/T6GNk81LiMI/AAAAAAAAAaE/qddgmUf15Sg/s1600/Al+Tropico+del+cancro-negativ3.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"><img border="0" height="225" src="http://4.bp.blogspot.com/-vQpaUc6ria0/T6GNk81LiMI/AAAAAAAAAaE/qddgmUf15Sg/s400/Al+Tropico+del+cancro-negativ3.jpg" width="400" /></a></div>
<p>Der Wissenschaftler Dr. Williams (<b><a href="http://akas.imdb.com/name/nm0211922/">Anthony Steffens</a></b>) hat auf Haiti ein Serum entwickelt, das aus irgendeinem Grund viele zwielichtige Geschäftsmänner interessiert. Doch Williams will seine anscheinend gemeingefährliche Kreation nicht verkaufen und kümmert sich lieber als Arzt um Bedürftige. Daher müssen überzeugende Argumente her und so erschüttert bald eine Mordserie die Insel. Hier hinein geraten Fred Wright (<b><a href="http://akas.imdb.com/name/nm0864081/">Gabriele Tinti</a></b>) und seine Frau Grace (<b><a href="http://akas.imdb.com/name/nm0834527/">Anita Strindberg</a></b>), die auf Haiti ihre Ehekrise lösen wollen&#8230;</p>
<p>Der Handlung des Films sollte man besser nicht allzu viel Aufmerksamkeit schenken. Warum auch, schließlich stehen ja die visuellen Reize im Vordergrund. Den Filmemachern ist bewusst, dass es wichtiger ist, die Mordserie ansprechend auszugestalten, als sie logisch zu begründen. Das erledigen&nbsp; <b>Edoardo Mulargia</b> und <b>Giampaolo Lomi</b> mit handwerklicher Präzision, lassen den Zuschauer durch subjektive Einstellungen des Mörders im Ungewissen, kombinieren weite Einstellungsgrößen mit Nahaufnahmen um den Moment des Mordes zu akzentuieren. Sie begehen aber auch nicht den Fehler, es dabei zu belassen: Durch die Wahl eines exotischen Schauplatzes und der Vermischung verschiedener Genres langweilt <i><b>Al Tropico Del Cancro</b></i> auch in der Zeit zwischen den Mordszenen nicht: Die klassische <b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giallo">Giallo</a></b>-Handlung &#8211; Ausländer wird in einen Mordfall verwickelt, der zu einer Mordserie wird, dessen Täter ein geheimnisvoller Mann mit schwarzen Handschuhen ist &#8211; wird mit <b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mondo">Mondo</a></b>-Elementen verknüpft: Angeblich dokumentarische Szenen zeigen Voodoo-Zeremonien. Hierdurch hebt sich der Film von vielen Vertretern des Giallo ab und bietet beste Unterhaltung. Das Filmvergnügen wird abgerundet dadurch, dass die Schauspieler, allen voran <b>Anita Strindberg</b>, feste Größen im italienischen Genrefilm sind.</p>
<p><a href="http://4.bp.blogspot.com/-l0zXWF-I150/T6GNiV0TlkI/AAAAAAAAAZw/TRg1q7T9qZM/s1600/Al+Tropico+del+cancro-negativ4.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" height="360" src="http://4.bp.blogspot.com/-l0zXWF-I150/T6GNiV0TlkI/AAAAAAAAAZw/TRg1q7T9qZM/s640/Al+Tropico+del+cancro-negativ4.jpg" width="640" /></a>Der Zuschauer sollte die Bereitschaft mitbringen, seine eigene Schaulust einzugestehen. Ist diese vorhanden, hat gerade der italienische Genrefilm viel zu bieten, da er ohne Umschweife zur Sache kommt und zugleich noch künstlerische Ambitionen hat. Um Schätze des Genrefilms auszugraben und sie angemessen rezipierbar zu machen, dafür gibt es das DVD-Label <b>Camera Obscura</b>, das wohl<b> </b>kaum einen besseren Film als <b><i>Al Tropico del Cancro</i></b> hätte finden können, um seine &#8220;Italian Genre Cinema Collection&#8221; fortzusetzten. Wie gewohnt, gibt es eine filmhistorische Einordnung im Booklet durch einen renommierten Kenner des Genres, diesmal von <b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Ke%C3%9Fler">Christian Keßler</a></b>. Zwei vom Label selbst mitproduzierte Features mit einer Lauflänge von gut einer Dreiviertelstunde vertiefen die Einführung von <b>Keßler</b>.<b>&nbsp;</b><b>Camera Obscura</b> lässt nicht nach und bringt erneut eine DVD auf den Underground-Markt, die sich nicht nur Giallo-Fans unbedingt sichern sollten.</p>
<p><a href="http://4.bp.blogspot.com/-ghD8U1oO4IU/T6GNi_H8XiI/AAAAAAAAAZ8/E-BnLWTuTAI/s1600/Cover-Al+Tropico+del+cancro-negativ.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-ghD8U1oO4IU/T6GNi_H8XiI/AAAAAAAAAZ8/E-BnLWTuTAI/s200/Cover-Al+Tropico+del+cancro-negativ.jpg" width="146" /></a>Al Tropico del Cancro / Inferno unter heißer Sonne<br />R: Edoardo Mulargia, Giampaolo Lomi<br />B:&nbsp; Edoardo Mulargia, Giampaolo Lomi, Anthony Steffens<br />K: Marcello Masciocchi<br />D: Anita Strindberg, Gabriele Tinti, Anthony Steffens<br />I 1972; 91 Min.<br />Bildformat: 2.35:1, 16:9 Anamorphic Widescreen<br />Sprachen: Italienisch, Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono)<br />Label: Camera Obscura<br />Extras: Fuaturette &#8220;Bruschini&#8217;s Place&#8221;, &#8220;Shot in Haiti&#8221;; Photo Gallery; Booklet von Christian Keßler</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.negativ-film.de/2012/05/al-tropico-del-cancro-inferno-unter-heiser-sonne/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>La Orca</title>
		<link>http://www.negativ-film.de/2012/02/la-orca</link>
		<comments>http://www.negativ-film.de/2012/02/la-orca#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 11:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Fortmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Camera Obscura]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.negativ-film.com/?p=4962</guid>
		<description><![CDATA[Ciprian David hat in seiner Besprechung zur neuen DVD aus der Reihe KINOKONTROVERS bereits am Rand lobende Worte für Camera Obscura verlauten lassen. Seit geraumer Zeit legt das kleine Label DVDs mit Filmen des italienischen Genrekinos vor, liebevoll in der Aufmachung und fundiert im Bonusmaterial. Dabei werden eindeutig reine Exploitation-Filme wie Libido Mania ebenso angemessen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://3.bp.blogspot.com/-zcEr8_p6M60/TzTb0cqywII/AAAAAAAAAS4/nYu9Wp8vHRk/s1600/la+orca-negativ-9.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" height="360" src="http://3.bp.blogspot.com/-zcEr8_p6M60/TzTb0cqywII/AAAAAAAAAS4/nYu9Wp8vHRk/s640/la+orca-negativ-9.jpg" width="640" /></a></div>
<p><b>Ciprian David</b> hat in <a href="http://www.negativ-film.de/2012/01/zoo-kinokontrovers-02.html">seiner Besprechung</a> zur neuen DVD aus der Reihe <a href="http://forum.cinefacts.de/kino-kontrovers/"><b>KINOKONTROVERS</b></a> bereits am Rand lobende Worte für <b><a href="http://forum.cinefacts.de/camera-obscura-filmdistribution/">Camera Obscura</a></b> verlauten lassen. Seit geraumer Zeit legt das kleine Label DVDs mit Filmen des italienischen Genrekinos vor, liebevoll in der Aufmachung und fundiert im Bonusmaterial. Dabei werden eindeutig reine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Exploitation">Exploitation</a>-Filme wie <b><i><a href="http://www.negativ-film.de/2011/03/dvd-libido-mania-alle-abarten-dieser.html">Libido Mania</a></i></b> ebenso angemessen kommentiert wie die zynische und gesellschaftskritische <b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Voltaire">Voltaire</a></b>-Verfilmung <b><i><a href="http://www.negativ-film.de/2011/08/mondo-candido.html">Mondo Candido</a></i></b>. Nun erscheint hier der Entführungsthriller<a href="http://akas.imdb.com/title/tt0126559/"> <b><i>La Orca</i></b></a>.</p>
<p>Alice (<b><a href="http://akas.imdb.com/name/nm0630682/">Rena Niehaus</a></b>), eine Tochter aus reichem Haus, wird entführt und in eine Hütte abseits der Stadt verschleppt. Dort wird sie von Michele (<b><a href="http://akas.imdb.com/name/nm0686375/">Michele Placido</a></b>) bewacht, während seine Bosse sich bemühen das Lösegeld aufzutreiben.&nbsp;Als das Lösegeld auf sich warten lässt, gerät ein Kidnapper nach den anderen ins Visier der Polizei. Aufpasser Michele beginnt sich in sein Opfer zu verlieben, ein gefährliches Spiel beginnt.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://2.bp.blogspot.com/-AErGyLofScw/TzTbuNrqIDI/AAAAAAAAASE/rjYCqoTFpgE/s1600/la+orca-negativ-3.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" height="360" src="http://2.bp.blogspot.com/-AErGyLofScw/TzTbuNrqIDI/AAAAAAAAASE/rjYCqoTFpgE/s640/la+orca-negativ-3.jpg" width="640" /></a><a href="http://4.bp.blogspot.com/-xqTIB697oCg/TzTbs_VE8QI/AAAAAAAAAR4/SJJLAmrkH9Y/s1600/la+orca-negativ-2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><br /></a></div>
<p><b><i>La Orca</i></b> ist mehr als nur ein Entführungsfilm mit grenzüberschreitender Erotik. Die Sexszenen zwischen Entführungsopfer und Entführer haben keinen voyeuristischen Charakter. Viel mehr ist <b><i>La Orca</i></b> ein höchst politischer Film, die zu Beginn zusehenden kommunistischen Parolen in Form von Graffiti an den Häuserwänden sind bestimmt nicht zufällig ins Bild geraten. <b><i>La Orca </i></b>skizziert die italienischen Verhältnisse: Die Konstellation reicher Süden &#8211; armer Norden spiegelt sich in Opfer und Täter wieder. Die Täter werden wiederum zu Opfern der Gesellschaft, ohne dass ihre Tat gutgeheißen wird. Am deutlichsten wird dies in Micheles Traumsequenzen: Angeregt von einem Bild, das er in Alices Handtasche gefunden hat, imaginiert sich Michel auf ein Segelboot, während Alice nackt in einer Yacht vorbeischippert.</p>
<p><b><i>La Orca </i></b>kann, allein bereits durch den Namen &#8220;Alice&#8221;, ein wenig an den vor einem Jahr auf DVD erschienenen <b><i><a href="http://www.negativ-film.de/2011/04/dvd-spurlos-die-entfuhrung-der-alice.html">Spurlos &#8211; Die Entführung der Alice Creed</a></i></b> erinnern. Sicherlich gibt es mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten zwischen den Filmen, aber eine vage Ahnung bleibt, dass sich die Macher von <b><i>Spurlos</i></b> &#8211; <b><i>Die Entführung der Alice Creed</i></b> ein wenig an <b><i>La Orca</i></b> orientiert haben.</p>
<p><a href="http://4.bp.blogspot.com/-zVOJ1eKMoNc/TzTbw1tnV1I/AAAAAAAAASU/fMsz_T3Tb8c/s1600/la+orca-negativ-5.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" height="225" src="http://4.bp.blogspot.com/-zVOJ1eKMoNc/TzTbw1tnV1I/AAAAAAAAASU/fMsz_T3Tb8c/s400/la+orca-negativ-5.jpg" width="400" /></a>Mit seiner nächsten Veröffentlichung bestätigt <b>Camera Obscura</b> die Vermutung, dass es nicht bloß Filmfreaks mit schwer zugänglichen Exploitationschinken versorgen will, sondern um ein ambivalentes Bild des italienischen Genrekinos bemüht ist. Somit gelingt der schwierige Spagat die Gesellschaftskritik und künstlerischen Werte der Filme zu würdigen, ohne sich der Schaulust zu unterwerfen. Sicherlich leben andere Veröffentlichungen des Labels, insbesondere <b><i>Libido Mania</i></b>, davon, dass der Zuschauer seinen Neigungen, etwas Abscheuliches zu sehen, freien Lauf lassen kann (sofern man dies möchte). Doch ist es die große Stärke des Gesamtkatalogs, es nicht dabei zu belassen.</p>
<p>Noch ein Wort zu den Extras. Es gibt wieder einen Audiokommentar von <b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Ke%C3%9Fler">Christian Keßler</a></b>, vielmehr ist es ein Audiointerview mit der Hauptdarstellerin <b>Rena Niehaus </b>(als solches ist es auch auf der DVD-Hülle angegeben). In Plauderlaune reden die beiden über den Film, was zwar interessant und amüsant ist, aber&nbsp; nicht an den sehr fundierten, man kann sagen wissenschaftlichen Audiokommentar von <b>Keßler</b> und <b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stiglegger">Marcus Stiglegger</a></b> zu <b><i>Mondo Candido</i></b> heranreicht. <b>Stiglegger</b> hat wieder einmal gekonnt das Booklet verfasst, in einen kurzen, prägnanten Text bietet er uns sein filmhistorisches Wissen an. Man sollte sich jedoch erst <b><i>La Orca</i></b> ganz angesehen haben, bevor man das Booklet liest.</p>
<p>Wie bei meinen letzten Besprechungen von <b>Camera Obscura</b> steht an dieser Stelle die Vorfreude auf die nächste Veröffentlichung!</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://4.bp.blogspot.com/-VMTswj3uzm0/TzTbkfo73CI/AAAAAAAAARs/EmxiBtXvovw/s1600/Cover-la+orca-negativ.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-VMTswj3uzm0/TzTbkfo73CI/AAAAAAAAARs/EmxiBtXvovw/s200/Cover-la+orca-negativ.jpg" width="146" /></a></div>
<p><b>La Orca &#8211; Gefangen, Geschändet, Erniedrigt</b><br />R: Eriprando Visconti<br />B: Eriprando Visconti, Roberto Gandus, Lisa Morpurgo<br />K: Blaco Giurato<br />D: Rena Niehaus, Michele Placido, Flavio Bucci<br />I 1976; 99 Min.<br />Bildformat: 1,85:1, 16:9<br />Ton: Italienisch, Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono)<br />Untertitel: Englisch, Deutsch<br />Extras: Audio Interview mit Rena Niehaus und Christan Keßler; Featurettes &#8220;Dissecting La Orca&#8221; und &#8220;A.K. Prandino&#8221;; Italienischer und Deutscher Trailer; Photo-Gallerie; Booklet von Marcus Stiglegger<br />FSK: ungeprüft<br />VÖ: 31.01.2012</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.negativ-film.de/2012/02/la-orca/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mondo Candido</title>
		<link>http://www.negativ-film.de/2011/08/mondo-candido</link>
		<comments>http://www.negativ-film.de/2011/08/mondo-candido#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 13:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Fortmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Camera Obscura]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.negativ-film.com/?p=3100</guid>
		<description><![CDATA[Und wieder einmal erfreut uns das DVD-Label Camera Obscura mit einem italienischen Genre-Klassiker: Nach Libido Mania führt nun Mondo Candido die &#8220;Italian Genre Cinema Collection&#8221; fort. Der Titel lässt unverzüglich einen weiteren Vertreter des berüchtigten &#8220;Mondo&#8221; vermuten, zumal die verantwortlichen Regisseure Gualtiero Jacopetti und Franco Prosperi mit Mondo Cane den Grundstein für das Genres legten. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://2.bp.blogspot.com/-wD5c_dhMLQY/TlEZR84-1sI/AAAAAAAAANQ/qY7WaO8HKAA/s1600/Negativ-mondo-candido7.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" height="360" src="http://2.bp.blogspot.com/-wD5c_dhMLQY/TlEZR84-1sI/AAAAAAAAANQ/qY7WaO8HKAA/s640/Negativ-mondo-candido7.jpg" width="640" /></a></div>
<p>Und wieder einmal erfreut uns das DVD-Label <b><a href="http://www.facebook.com/CameraObscuraFilmdistribution?sk=wall">Camera Obscura </a></b>mit einem italienischen Genre-Klassiker: Nach <b><i><a href="http://www.negativ-film.de/2011/03/dvd-libido-mania-alle-abarten-dieser.html">Libido Mania</a></i></b> führt nun <b><i><a href="http://www.imdb.com/title/tt0198769/">Mondo Candido</a> </i></b>die &#8220;Italian Genre Cinema Collection&#8221; fort. Der Titel lässt unverzüglich einen weiteren Vertreter des berüchtigten &#8220;<b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mondo">Mondo</a></b>&#8221; vermuten, zumal die verantwortlichen Regisseure <a href="http://www.imdb.com/name/nm0415059/"><b>Gualtiero Jacopetti</b> </a>und <a href="http://www.imdb.com/name/nm3626527/"><b>Franco Prosperi</b> </a>mit <b><i>Mondo Cane</i></b> den Grundstein für das Genres legten. Erwartungen in diese Richtung werden weitgehend nicht erfüllt. Der Film ist eine surreale Groteske, frei nach <b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Voltaire">Voltaires</a></b> Roman <i><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Candide_oder_der_Optimismus">Candide oder der Optimismus</a></i>.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://2.bp.blogspot.com/-u8gluxKQSWw/TlEYPiY5RII/AAAAAAAAANA/426AvQldmvE/s1600/Negativ-mondo-candido9.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" height="180" src="http://2.bp.blogspot.com/-u8gluxKQSWw/TlEYPiY5RII/AAAAAAAAANA/426AvQldmvE/s320/Negativ-mondo-candido9.jpg" width="320" /></a></div>
<p><a href="http://2.bp.blogspot.com/-KQPoUwbOIYE/TlEYgmlSnZI/AAAAAAAAANI/ORIC8Awnx-U/s1600/Negativ-mondo-candido10.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" height="180" src="http://2.bp.blogspot.com/-KQPoUwbOIYE/TlEYgmlSnZI/AAAAAAAAANI/ORIC8Awnx-U/s320/Negativ-mondo-candido10.jpg" style="cursor: move;" width="320" /></a>Candide (<b><a href="http://www.imdb.com/name/nm0113259/">Christopher Brown</a></b>) hat keine Sorgen. Im beschaulichen Westfalen lebt er beim Baron Thunder-ten-tronckh und braucht sich um die Nahrungsbeschaffung nicht zu kümmern. Als er jedoch beim Cunnilingus mit Kunigunde (<b><a href="http://www.imdb.com/name/nm0113259/">Michelle Miller</a></b>), der Tochter des Barons, ertappt wird, muss er ins Exil gehen. Dort gerät er in immer absurdere wie brutalere Ereignisse hinein: Der König der Bulgaren lässt seine Soldaten buchstäblich mit dem Kopf gegen die Felswand rennen und die Inquisition lädt zu einer Vorführung ihrer ausgefallensten Foltermethoden ein.&nbsp; Thematisch ist <b><i>Mondo Candido</i></b> somit sehr nahe am <b>Mondo</b>, er zeigt die Verkommenheit der Welt in einer an Drastik nicht mehr steigerbaren Weise. Originell ist dabei die anachronistische Erzählweise: Schließlich landet Candide im New York der Gegenwart und gerät dann auf seiner Suche nach Kunigunde in den nordirischen Bürgerkrieg. Die Menschen leben ihren Alltag weiter, während rundherum das Gemetzel seinen Lauf nimmt: Eine Handgranate wird in ein Lebensmittelgeschäft geschmissen, der Besitzer kommt mit einem automatischen Gewehr hinaus und ballert dem vermeintlichen Angreifer hinterher. Dann bedient er in Seelenruhe eine Kundin. Dies ist noch der harmloseste Moment aus der Nordirland-Sequenz. Eine derartige Darstellung des Konfliktes, wie sie <b>Jacopetti</b> und <b>Prosperi</b> in <b><i>Mondo Candido</i></b> vornehmen, hätten vermutlich nicht einmal die <b>Monty Pythons</b> gewagt.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://1.bp.blogspot.com/-87MsozrulqI/TlEXzAPdrjI/AAAAAAAAAM8/rJu0DsFDuos/s1600/Negativ-mondo-candido8.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img border="0" height="360" src="http://1.bp.blogspot.com/-87MsozrulqI/TlEXzAPdrjI/AAAAAAAAAM8/rJu0DsFDuos/s640/Negativ-mondo-candido8.jpg" width="640" /></a></div>
<p>Die neue DVD ist eine qualitative Steigerung zur letzten Veröffentlichung des Labels <b>Camera Obscura</b>. Nicht nur der Hauptfilm ist deutlich besser, auch an Bonusmaterialien wurde ordentlich aufgestockt. In 200 Minuten zusätzlichen Material kommen auch die Filmemacher zu Wort. Das Highlight ist der Audiokommentar, der zwei der besten Kenner des Horrorfilms vereint: <b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Ke%C3%9Fler">Christian Keßler</a></b> und <b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stiglegger">Marcus Stiglegger</a></b>. Ihr Gespräch ist deutlich sachlicher als es noch bei <b><i>Libido Mania</i></b> der Fall war (hier sprach <b>Keßler</b> mit <b>Ingo Strecker</b>), ohne dabei auf eine ordentliche Portion Humor zu verzichten, die nötig ist, um genügend Abstand zum Gezeigten zu bekommen. Denn allzu ernst sollte man die blutrünstigen Szenen nicht nehmen. <b><i>&nbsp;</i></b></p>
<p>Die erste vernünftige Auswertung von<b><i> Mondo Candido</i></b> macht Lust auf mehr. Noch dieses Jahr soll die &#8220;Italian Genre Cinema Collection&#8221; um drei DVDs wachsen. Ebenfalls wird Neugierde auf die literarische Vorlage von <b>Voltaire</b> und weitere literarische Texte der Aufklärung geweckt. Der Audiokommentar spricht neben dem filmischen Kontext auch den literaturgeschichtlichen an. So empfiehlt <b>Stiglegger</b> völlig zurecht <b><i>Gullivers Reisen</i></b> einmal ganz zu lesen und nicht nur die Kinderbuchversion, die jüngst mal wieder zu einer verklärenden <a href="http://www.negativ-film.de/2011/07/gullivers-reisen.html">Verfilmung</a> geführt hat.</p>
<p><iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="371" src="http://www.youtube.com/embed/aZg5tVyn3cE" width="600"></iframe></p>
<p>Mondo Candido / Blutiges Märchen<br />R:&nbsp;Gualtiero Jacopetti, Franco Prosperi<br />B: Claudio Quarantotto, Gualtiero Jacopetti, Franco Prosperi (nach Voltaire)<br />K: Guiseppe Ruzzolini<br />D: Michelle Miller, Christopher Brown, Jacques Herlin<br />I 1975; 107 Min.<br />Verleih: Camera Obscura<br />Bild: 2.35:1, 16:9<br />Sprache: Italienisch, Deutsch (Dolby Digital 2.0)<br />Untertitel: Deutsch, Englisch<br />Bonus: 4 Features (200 Min.) mit Jacopetti, Prosperi, Pier Antonio Meccati und Federico Caddeo; Photo-Galerie; Italienischer Trailer; Audiokommentar der Filmhistoriker Christian Keßler und Marcus Stiglegger; Booklet von Federico Caddeo&nbsp; <br />VÖ: 25.07.2011<br />FSK: ungeprüft</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.negativ-film.de/2011/08/mondo-candido/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
