von Elisabeth Maurer11. Februar 2012
Bestiarien (zu lateinisch bestia, „[wildes] Tier“) sind mittelalterliche Tierdichtungen, die moralisierend tatsächliche oder vermutete Eigenschaften von Tieren, auch Fabelwesen, allegorisch mit der christlichen Heilslehre verbinden. Sie sind oft reich illustriert. (Wikipedia)Mit dem Illustrieren fängt es an. Mehrere Menschen zeichnen oder malen ein Tier. Wie sich zeigt, ist dieses ausgestopft und ein Modell für die Kunstklasse. Damit sich ...
von Elisabeth Maurer25. November 2010
Die wunderbarste Sequenz in einem Film, voller, in ihrer Schönheit doch unaufdringlichen Sequenzen, zeigt das Bild einer Familie, rein, ursprünglich, liebevoll. Die kleinen Mädchen schwimmen in weißen Kleidchen in einem Wasserbassin, ihre Brüder in weiten Baumwollhosen. Vater und Mutter waschen gemeinsam, sehr zärtlich, jedes Kind mit Seife, während die anderen friedlich im ruhigen Wasser spielen. Die Familie lebt in einer Mennonitengeme...
von Elisabeth Maurer23. Oktober 2010
Die erste der vielen langen, unbewegten Aufnahmen in Sharunas Bartas Wir sind Wenige aus dem Jahr 1996 zeigt eine weit in die Tiefe gestaffelte Landschaft. Auffällig horizontale Linien aus Schnellstraßen, Schienen, Straßenzügen teilen diese in mehrere Ebenen auf. Unschön und unwirtlich wirkt die Gegend und trotz der Gebäude und Fahrzeuge irgendwie unbelebt.Das letzte Bild wird einen steilen Berghang zeigen, ein einzelner blätterloser Baum,...
von Ciprian David2. Juli 2010
Seit Mai 2010 findet (hauptsächlich) in der U.S. Blogosphäre eine Polemik über CCC (Contemporary Contemplative Cinema) zwischen eigefleischten Filmkritikern statt. NEGATIV versucht durch eine chronologische Sortierung der Beiträge, Filmfans und Cinephilen einen Überblick zu verschaffen. Lesenswert sind in solchen Kreisen natürlich auch die Kommentare:2000Jonathan Romney Are you sitting comfortable (The slow, oblique existential film is maki...