von Ciprian David26. Januar 2013
Kommt das zu spät? Denkt noch überhaupt jemand an Blogosphären? Auf seinem Blog Real Virtuality stellt Alex Gajic vier Thesen zur Deutschen Filmblogosphäre vor:
1: Es gibt keine deutsche Film-Blogosphäre
2: Den deutschen Netzfilmschreibern fehlen die deutschsprachigen Leitmedien
3: Die guten Inhalte, die es gibt, werden nicht gefunden
4: Die nervige Trennung zwischen E- und U-Kultur lebt im Netz fort
Die Thesen sind heiß diskutie...
von Rahel Rosenfeld17. April 2012
Revolver, die »Zeitschrift für Film«, veröffentlicht Filmkritiken, Interviews mit Filmemachern und will ein Forum für Filminteressierte sein, die den kritischen Dialog suchen. Nun wurde das Revolver Heft 14 aus dem Jahr 2006 (beinahe) komplett online gestellt. Es widmet sich den Ansichten über die aktuelle Filmkritik in Deutschland. In dem Heft melden sich Michael Althen, Georg Seeßlen, Katja Nicodemus, Manfred Hermes, Enno Patalas, Bert R...
von Ciprian David31. März 2012
Vor zwei Wochen schrieb ich einen Kommentar zu torrent, dem deutschen Printmagazin über Fernsehserien. Es folgten zwei nicht sehr wohlwollende Kommentare dazu, denn mein Text war torrent gegenüber auch nicht wohlwollend. Wir beschlossen, Marcus Kyrzinowski, dem Herausgeber des Magazins, eine Plattform anzubieten, seine Ansichten zu Serien und zu einem Magazin über Serien hier vorzustellen, anstatt eine Debatte unter meinem Text zu führen. Hie...
von Ciprian David18. März 2012
Nicht thematisiert in torrent: Die inzwischen leider eingestellte Serie Luck (Foto), auch nicht J.J. Abrams Alcatraz, die zwei großen Namen dieses Frühjahrs am Serienhimmel Vor einigen Wochen haben wir ein neues Medium in der deutschen gedruckten Presse willkommen geheißen: torrent, dem Magazin für serielles Erzählen. Der Text war wie eine Blinderöffnung beim Pokern – das Magazin hatten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht aus dem Bahnhofskios...
von Christian Weiler11. März 2012
Auch das 2.0-Publikum, Blogger und Menschen, die in sozialen Netzwerken wie Facebook, google + und dergleichen registriert sind, und dort Inhalte teilen, wären von einer Unterzeichnung des ACTA-Vertrages betroffen. ACTA würde, wie schon in vorherigen Teilen der Reihe angesprochen, wenig an der aktuellen Rechtslage zum Urheberrecht in Deutschland ändern. Das ist allerdings kein besonderer Grund zur Freude, da Experten das aktuelle Urheberrecht ...
von Julius Lensch9. März 2012
Es ist seit langem kein Geheimnis mehr, dass die Absatzzahlen von Printmedien stark zurückgehen, die Nutzung von kostenlosem Webcontent gleichzeitig aber immer weiter zunimmt. Für die Inhalte und ein etwaiges Premium-Angebot der Internetseiten will aber kaum einer aufkommen.Die Presse hat natürlich ein großes Interesse daran, dass ihr Online-Angebot geschützt wird, doch ob das technisch überhaupt möglich ist, ist doch sehr fraglich. Falls ...
Nun also doch: nach drei Jahren langer und breiter Diskussion nimmt sich die schwarzgelbe Bundesregierung doch vor, das sogenannte Leistungsschutzgesetz im Bundestag durchzubringen. Mit ihm sollen Suchmaschinen-Betreiber und Newsaggregatoren dazu verpflichtet werden, für die Verbreitung von Presseerzeugnissen Geld an die Verlage zahlen zu müssen. Die Regierung beugt sich damit dem Druck großer deutscher Pressehäuser und gab am 4. März sein G...
von Christian Weiler7. März 2012
Heutzutage ist es gang und gäbe, dass private Nutzer, Songs, Videos und dergleichen remixen, das heißt abändern, oder beispielsweise neu zusammenstellen, ein sogenanntes Mashup erstellen. Die meisten User tuen das aus kreativem Drang und Spaß, ohne dabei auf wirtschaftlichen Erfolg abzuzielen. Sie laden ihre veränderten Inhalte, ihren Remix, ihr bearbeitetes Video, usw. auf Plattformen wie youtube hoch und freuen sich über positive Resonanz...
von Julius Lensch6. März 2012
"Mit Kunst Geld zu verdienen, ist kein Menschenrecht." So schreibt der amerikanische Singer-Songwriter Jonathan Coulton in seinem Blog. Dahinter lässt sich ein Verständnis von Kunst vermuten, welches dem derjenigen Lobbyisten, welche die Verhandlungen zu SOPA, PIPA und ACTA anregten, diametral entgegen gesetzt ist. Ist Kunst ein Produkt, dessen Wert in Euro oder Dollar angegeben werden kann, oder ist Kunst viel mehr, oder weniger, oder gar beid...
von Christian Weiler5. März 2012
Von der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, begannen bereits 2006 die ersten Gespräche zum Anti-Counterfeiting-Trade-Agreement, damals eingeleitet von Japan und den USA. In Verhandlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurden 2008 in Genf und 2010 in Sidney weitere Modalitäten des Vertrages ausgehandelt, bis im Mai 2010 ein "Leak" einer ACTA-Vorabversion, die ihrerseits noch den Vorschlag beinhaltete, Provider zu einer Art Ersatz...