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Vorwärts immer, rückwärts nimmer – GAME OF THRONES: THE GIFT (S05E07)

von | 28 Mai 2015 | Game of Thrones | 15 Kommentare

GAME OF THRONES ist heißer denn je. Während die Konflikte in Westeros weiterhin am brodeln sind, kocht es auch gewaltig in unserer Welt: Das verstörende Ende der letzten Folge UNBOWED, UNBENT, UNBROKEN rief viele Zuschauer auf die Barrikaden. Dabei konnten die öffentlichen und zum großen Teil VOR Ausstrahlung der Folge geäußerten Statements von Cast und Crew – u.a. Drehbuchautor Bryan Cogman und die beteiligten Schauspieler Sophie Turner und Iwan Rheon –keine Abhilfe schaffen. GAME OF THRONES-Gucker rund um die Welt haben via Twitter, Facebook oder anderorts ihrer Ex-Lieblingsshow die Treue gekündigt. Die feministische Fan-Seite themarysue.com gab in Reaktion auf Sansas traumatische Hochzeitsnacht bekannt, jegliche Berichterstattung über die HBO-Serie einzustellen. Schockierte Zuschauer wie die US-Senatorin Claire McCaskill boykottieren die Serie – und rufen das restliche Publikum dazu auf, es ihnen gleich zu tun. Vergewaltigung ist ein schwieriges Thema, so das Hauptargument, sie allein als effektheischendes Erzählmittel einzusetzen ausbeuterisch und verwerflich. Schon öfter stand GAME OF THRONES wegen der eindringlichen Darstellung von Vergewaltigung und Folter unter Beschuss. Sex und Gewalt ist bereits in George R.R. Martins Büchern ein wesentlicher Bestandteil der Erzählwelt von Westeros, die entfernt an das europäische Mittelalter angelehnt ist. Deshalb wird die Serie vor allem für die drastischen Szenen kritisiert, die von den Autoren hinzugefügt wurden. Es ist beinahe so, als ob man die Serie dafür hasst, den Charakteren zu dem bereits vorgeschriebenen Leidensweg noch zusätzliche Lasten aufzubürden. Auf eine seltsame Art und Weise spielt also die Frage, warum die Showrunner Änderungen an der Original-Geschichte vorgenommen haben, wieder eine Rolle. So wendeten sich viele Fans an George R. R. Martin und forderten ihn auf, Stellung zu beziehen. Die Reaktion auf seiner Internetseite gehört zu den besten Beiträgen, die zu dieser leidlichen Kontroverse geleistet wurden. Statt sich direkt zur Folge zu äußern, konterte er mit einer Gegenfrage:

„How many children did Scarlett O’Hara have? Three, in the novel. One, in the movie. None, in real life: she was a fictional character, she never existed. The show is the show, the books are the books; two different tellings of the same story. […] And yes, more and more, they differ. Two roads diverging in the dark of the woods, I suppose… but all of us are still intending that at the end we will arrive at the same place. In the meantime, we hope that the readers and viewers both enjoy the journey. Or journeys, as the case may be. Sometimes butterflies grow into dragons.“

George R. R. Martin

© Bree Chan

Deshalb: Get on with it. Ob die Entscheidung der Autoren nun richtig oder falsch war, weiß man erst, wenn auch der letzte Vorhang gefallen ist. Dafür muss man die Serie weiterschauen und die Erzähler ihre Geschichte zu Ende bringen lassen. Die einzige Richtung ist vorwärts, wie Stannis einem zweifelnden Davos Seaworth in THE GIFT erklärte. Entweder sie erreichen Winterfell, bevor sie komplett eingeschneit sind, oder gehen bei dem Versuch zu Grunde. Ein Zurück gibt es nicht mehr: „We march to victory. Or we march to defeat. But we go forward; only forward.“ Denn das Ende ist nah. Schneeflocke für Schneeflocke kündigt sich der unheilbringende Winter an. THE GIFT ließ das Knistern in der Luft spüren, das einem großen Sturm vorausgeht. Angesichts des nahenden Unglücks können Figuren und Zuschauer nur das Beste hoffen: Stannis wie auch Ser Jorah und Tyrion setzen alles auf eine Karte. Jung-Herrscher Jon und Dany halten an ihrem neuen Kurs fest. Olenna Tyrell tut ihr Bestmögliches, um ihre Enkel aus den Fängen der Sparrows zu befreien. Und der Zuschauer, der kann nur darauf vertrauen, dass die kommenden letzten Folgen die Aufregung, Wendungen und Sensationen zu bieten haben, die bisher in der fünften Staffel eher vermisst wurden.

 Diese Folge in Zahlen:

Hauptfiguren

Orte

Erste Auftritte

Letzte Auftritte

 Erloschene Flamme

NEGATIV_GAME OF THRONES_THE GIFT_Gilly

Für Gilly und Sam ist es auf der Mauer ziemlich ungemütlich geworden – und das nicht nur wegen des schlechten Wetters.

„He was the blood of the dragon, but now his fire has gone out. He was Aemon Targaryen. And now his watch is ended.“

Samwell Tarly

Steward der Nightwatch

Mit dem Tod des alten Maesters verabschiedet sich zugleich der wahrscheinlich letzte ehrbare Mann auf der Mauer. Aemon verzichtete auf den Eisernen Thron, um sich der Nachtwache anzuschließen. Sein altes Leben hinter sich zu lassen und das Schwarz der Nachtwache aufzunehmen war für Aemon wie schon für Mormont keine Strafe oder Schande, sondern eine Ehre. Nun wird Castle Black größtenteils beherbergt von ehemaligen Dieben, Mördern und Verbrechern. Mit dem Aussterben der alten Riege wird es Mal zu Mal schwieriger, die begnadigten Schurken von ihren alten Gepflogenheiten abzuhalten. So wäre Gilly in THE GIFT fast zum nächsten Opfer einer Vergewaltigung geworden, doch kam ihr Sam – und diesem wiederum Ghost – in letzter Sekunde zur Hilfe. Mit dem Auszug von Jon und den Wildlingen nach Hardhome und Aemon tot werden Sams Freunde an der Mauer immer weniger, wie ihn Ser Alliser Thorne erinnert. Was wird Jon vorfinden, wenn er nach Castle Black zurückkehrt (falls er zurückkehrt)? Wenn nicht nur die Lords in Westeros, sondern auch die Brüder der Nachtwache es nicht lassen können, sich die Schädel einzuschlagen, statt sich auf die nahende Bedrohung vorzubereiten, werden die White Walker ein leichtes Spiel haben.

In Winterfell kam in THE GIFT auch eine Flamme zum erlöschen, noch bevor sie überhaupt brennen konnte. Sansa, Theon, Ramsay – sie alle scheinen zum Ärger des Zuschauers in ihre alten Rollen zurückzufallen. Ramsay misshandelt weiterhin Sansa. Er treibt seinen sadistischen Spaß mit der ältesten Starktochter sogar noch weiter als Joffrey es in seinen besten Tagen je getan hat. Waren wir wirklich naiv genug, zu hoffen, dass er sich an das Versprechen an Littlefinger aus HIGH SPARROW halten würde, Sansa niemals zu verletzen? Sansa leidet, vielleicht noch mehr als in King’s Landing. Die erhoffte Rettung von Außen bleibt aus. Ihr Versuch, Theon auf ihre Seite zu bringen, misslingt. Statt die Kerze für Sansa im höchsten Turm anzuzünden und so Brienne ein Hilfe-Zeichen zu senden, läuft Reek direkt zu seinem Herrchen. Zu groß ist die Angst, Ramsay zu hintergehen. Wenig später führt der Bolton-Bastard seine neue Braut in den Hof und präsentiert ihr die gehäutete Leiche der alten Dienerin und Sansas heimlichen Verbündeten. Es wirkt wie die Wiederholung der Szene aus FIRE AND BLOOD, der letzten Folge der ersten Staffel, in der Joffrey Sansa den aufgespießten Kopf ihres Vaters vorführt. Wiederholt Sansas Plot in Winterfell doch noch nur Altbekanntes, statt für Neuerung in ihrer Charakterentwicklung zu sorgen? Die Situation in Winterfell wird immer kritischer. Was anfangs wie eine spannende Bewährungsprobe für Sansas neu gewonnene Unabhängigkeit und Stärke wirkte, erscheint nun wie eine weitere Ausstellung von Ramsays Grausamkeit sowie dem andauernden Unglück von Haus Stark. Wird Sansa überhaupt noch eine Entwicklung in ihrer frühen Heimatstätte durchmachen? Oder ist ihr Plot nur ein sadistischer Lückenfüller, bis auch die restlichen Figuren den aktuellen Erzählstand der Bücher erreicht haben und Sansas Handlungsstrang zusammen mit den anderen in der sechsten Staffel „richtig“ weitergehen kann? Etwas muss passieren in Winterfell, sonst droht Sansas Plot in der fünften Staffel in eine schreckliche Redundanz zu verfallen.

Die Orte dieser Folge

  I brought you a gift

NEGATIV_GAME OF THRONES_THE GIFT_Jorah Mormont

Ave, khaleesi, moriturus te salutat! – Der Todgeweihte Jorah steht als Champion eines Gladiatorenkampfes seiner Königin gegenüber

Während Sansas Erzählstrang in Winterfell sich im Kreise dreht, nimmt die Handlung auf dem Nachbarkontinent Essos ein unerwartetes Tempo auf: Tyrion und Mormont werden an den Sklavenmeister Yezzan zo Qaggaz verkauft. Dieser schickt die beiden in eine der kleineren fighting pits in Meereen, die quasi die Vorrunde für den finalen Kampf in der größten Arena der Stadt, Daznak’s Pit, darstellt. Diese regionalen Try outs werden jedoch zufällig von der Drachenkönigin und ihrem zukünftigen Gatten Hizdahr zo Loraq besucht. Angespornt von der Anwesenheit seiner khaleesi erledigt Jorah im Alleingang alle anwesenden Kämpfer, ohne die meisten jedoch tödlich zu verletzen. Als Last Man Standing enthüllt er seinen Helm und offenbart sich Dany. Bevor diese ihn jedoch abführen lässt, präsentiert er ihr das Geschenk, welches er ihr mitgebracht hat. Oder genauer, das Geschenk präsentiert sich unerwartet selbst: Tyrion! Die Begegnung zwischen Tyrion und Dany weckt große Hoffnung für die kommenden Folgen. Seinen Beistand kann die junge Drachenkönigin jedenfalls momentan sehr gut gebrauchen, noch ist Selmys Posten als moralisches Gewissen in Danys Rat vakant.

Auch in King’s Landing wird das erhöhte Erzähltempo der letzten Folge beibehalten. Gastschauspieler Diana Rigg als Olenna Tyrell sowie Jonathan Pryce als High Sparrow bescherten den Zuschauer mit den besten Dialogszenen der Folge. Olenna trifft sich mit Littlefinger im verwüsteten Etablissement des Emporkömmlings. Ihr gemeinsamer Komplott zur Ermordung von König Joffrey wird noch einmal bestätigt – und damit ihre Abhängigkeit voneinander. Littlefinger präsentiert Olenna ein Geschenk in Form von Informationen. Er weiß um einen jungen Mann, der Cersei Lannister zu Fall bringen könnte. Wenig später trifft sich die Königsmutter mit dem High Sparrow – ohne nicht zuvor sich genüsslich vom desolaten Zustand der eingesperrten Margaery überzeugt zu haben. Der Anführer der Sparrows erläutert Cersei die Umstände der bevorstehenden Verhandlung der Tyrells: Sieben Septons werden als Richter vorstehen, mit dem High Sparrow als einer von ihnen. Die Tyrells werden ihre Maske fallen lassen und die Wahrheit tritt zutage. Dabei wirft er einen kritischen auf Cersei. Was die Königsmutter wohl zu verbergen hat, fragt der High Sparrow. Cerseis Grinsen erstarrt, die Stimmung kippt. Auftritt Lancel Lannister. Der junge Mann hatte so einiges über Cersei zu berichten. Cersei will fliehen, wird aber von Septas festgehalten und schreiend in eine Zelle geworfen. Ihr Plan hat sich gegen sie gerichtet.

Die Figuren der Folge

Hauptfiguren
Nebenfiguren
Erste Auftritte
Letzte Auftritte
NEGATIV_GAME OF THRONES_THE GIFT_Cersei Lannister

Der High Sparrow lässt Cersei für ihre vielen Sünden einsperren. Die Königsmutter hat den barfüßigen Spatzen gewaltig unterschätzt – Sie wurde Opfer des COLUMBO-Effektes.

Jonathan Pryces Darstellung des High Sparrow zählt zu den wertvollsten Neuerungen der fünften Staffel. Seine Figur ist in ihrer Schlichtheit ebenso faszinierend wie auch bedrohlich. Ein weiteres Beispiel von passiver Aggressivität. Der Kunst, statt imposanter Machtinszenierung das Gegenüber durch ein Understatement-Spiel einzuschüchtern – und dem Zuschauer eine Gänsehaut zu verpassen. Es ist der ins Böse pervertierte COLUMBO-Effekt. Auch andere große Kino- und TV-Antagonisten besitzen diese Gabe: Hans Landau (Christoph Waltz) etwa in INGLOURIOUS BASTERDS, Benjamin Linus (Michael Emerson) aus LOST und selbstverständlich der unnatürliche Anthony Hopkins als Hannibal Lecter in THE SILENCE OF THE LAMBS.

THE GIFT wurde auf weite Strecken von  Pryce und Rigg getragen. Noch bevor es zur Cerseis Einkerkerung kam, trafen der ungewaschene Religionsführer und die Queen of Thorns wortreich aufeinander. Zwei Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite der Kopf der wohlhabendsten und mit dem Fall der Lannisters wahrscheinlich mächtigsten Adelsfamilie in Westeros, auf der anderen ein einfacher Mann des Volkes, ohne Besitz, ohne Titel, und dennoch mächtig. Reichtum vs. Armut, Stolz vs. Demut, Verstellung vs. Ehrlichkeit, Korruption vs. Unbestechlichkeit. Auf den ersten Blick ein unausgewogener Machtkampf, und doch sind sich die Kontrahenten mehr als ebenwürdig. Gerade weil der High Sparrow in seiner extremen Armut nichts zu verlieren hat, ist er ein so gefährlicher Gegner. Seine kompromisslosen Überzeugungen lassen ihn jenseits des komplexen Politik- und Mächtegeflechts agieren. Er vertritt die Millionen Menschen, die unter dem Spiel der Throne zwischen den großen Häusern zu leiden hatten. Keine von Olennas Drohungen kann ihm etwas anhaben: „You are the few, we are the many. And when the many stop fearing the few…”

Riggs und Pryces Dialog gehört zu den Sternstunden von GAME OF THRONES. Eine perfekt ausgespielte Szene, die ganz ohne Effekte, Action, Sex oder Gewalt auskommt. In ihren besten Momenten ist die HBO-Serie eben nicht nur Low Fantasy-Spektakel, sondern reines TV-Drama. Schlicht, konzentriert, echt. Die vom High Sparrow vertretene Reduzierung auf das Wesentliche lässt sich wunderbar auf die Inszenierung der Serie übertragen: Zwei Figuren, die sich unterhalten, reichen aus, um für die spannendsten Momente zu sorgen. Alles, was es braucht, ist ein gutgeschriebenes Drehbuch und begnadete Darsteller. Und das ist bei GAME OF THRONES überwiegend vorhanden, man muss es nur nutzen. Denn in einem kann man dem High Sparrow bedinungslos zustimmen: Weniger ist immer mehr.

Zitat der Folge

Have you ever sown a field, Lady Olenna? Have you ever reaped a grain? Has anyone in House Tyrell? A lifetime of wealth and power has left you blind in one eye. You are the few, we are the many. And when the many stop fearing the few…

High Sparrow

Andere Gedanken:

  • Der Titel der Folge bezieht sich auf Tyrion, der von Jorah wie auch von sich selbst als Geschenk tituliert wird, kann sich aber auch auf Lancel hinweisen, den Littlefinger als Geschenk an Olenna Tyrell bezeichnet. Zudem heißen die Ländereien vor der Mauer The Gift, da sie der Nachtwache beim Erbauen der Mauer überlassen wurden. Ebenso wird der Tod als Gabe des Many-faced Gods von den Faceless Men als „the gift“ bezeichnet, doch kommt der Braavos-Plot um Arya in der Folge nicht vor.
  • Wieder einmal ist Melisandre scharf auf Königsblut. Doch wird Stannis seine Shireen opfern (hoffentlich nicht!), um den Sieg in Winterfell davontragen zu können? Sollte die Szene in SONS OF THE HARPY deutlich machen, dass Stannis seine Tochter über alles liebt – oder diente sie nur dazu, Stannis die Entscheidung schwerer zu machen? Wird Stannis für die Liebe zu seiner Tochter seine Zukunft als König sowie das Leben seiner Männer aufs Spiel setzen? Wer hätte gedacht, dass sein Plot mal so spannend werden könnte!
  • Der Erzählstrang in Dorne erfährt unter den Serienzuschauern die wenigste Liebe. Nach der schlappen Konfrontation in UNBOWED, UNBENT, UNBROKEN fand ich den kurzen Austausch zwischen Jaime und Myrcella eine nette Parallele zu der vorangegangenen Szene zwischen Cersei und Tommen. Jaimes und Cerseis Liebe zu ihren Kindern mag stark sein, ist allerdings sehr einseitig. Sie übersehen, dass die Kinder ihren eigenen Willen, ihre eigenen Ziele und vor allem ihre eigene Liebe (Margaery, Trystane) verfolgen.
  • Bronn konnte tatsächlich das Ende von The Dornishman’s Wife singen und die versprochene Punchline des Liedes liefern: „Brothers, oh brothers, my days here are done, the Dornishman’s taken my life, but what does it matter, for all men must die, and I’ve tasted the Dornishman’s wife!”
  • He has a good voice indeed. GAME OF THRONES Fun Fact: Wusstet Ihr schon, dass Bronn-Schauspieler Jerome Flynn Teil des singenden Duo Robson & Jerome war, das in Großbritannien der 1990er Jahre einige Single-Hits landete?
  • Sam the Slayer – von der hilflosen Heulsuse der ersten Staffel zum Helden wider Willen zum Helden macht Samwell Tarly eine bemerkenswerte Entwicklung durch. Way to go, man!
  • Auch wenn mir die Liebesgeschichte zwischen Sam und Gilly langsam wirklich ans Herz wächst – Ihre erste gemeinsame Liebesnacht direkt NACHDEM Sam sie vor einer Vergewaltigung gerettet hat und Sam während des Aktes unter den Wunden des Kampfes zu leiden hatte, war ein wenig sehr seltsam.
  • Obwohl die radikalen Sparrows im Allgemeinen nicht sehr gut wegkommen, gewinnt Jonanthan Pryce als High Sparrow dieser fanatischen Bewegung doch etwas sehr Menschliches, Verständliches ab. Irgendwie kann man den charismatischen Anführer mit seinen brutalen Anhängern noch nicht so recht in ein Bild packen…
  •  Nachdem Sklavenhändler Malko Jorah und Tyrion an Yezzan zo Qaggaz verkauft hat, wird Adewale Akinnuoye-Agbaje wohl nicht mehr für GAME OF THRONES gebraucht. Schade! Immerhin hatte Mr Eko in seinem Cameo-Auftritt bereits letzte Folge den besten Satz der ganzen Staffel: „The dwarf lives until we find a cock merchant.“
  • Hatte noch jemand den GLADIATOR-Score im Ohr, als Ser Jorah seinen Helm ab nahm? Und davor eine lustige Bud Spencer-Musik, als er sich durch die Gladiatoren prügelte?
  • Dany verzweifelt über die vielen Traditionen beim Zuschauen eines Kampfes in den fighting pits:
    „It is been customary for our ruler to make the rounds of the lower pits to the pay the fighter there the honor of her presence.”
    „ It’s a tradition for the queen to stay until the victor has emerged.”
    „It’s a tradition to buy a hot dog, drink beer out of a helmet and wear this huge, silly foam finger.”

Fotos: © HBO